Abeeway Smart Badge LoRaWAN Personen-Tracker im Ausweisformat (GNSS, WLAN, BLE, 868 MHz)

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Personen-Tracker im Ausweisformat: 104 × 68 × 11 mm, 64 g, Kartenhalter für den Betriebsausweis. Ortet über GNSS, Low-Power-GPS, WLAN, Bluetooth und LoRaWAN — je nach gewähltem Verfahren 6 Wochen bis 1.6 Jahre Laufzeit mit einer Akkuladung. Taster und 96-dBa-Summer für Notruf und Zonenwarnung, IP65, −10 bis +55 °C.

Passend dazu:

Abeeway Magnetkabel zum Laden und Datenübertragen für Smart Badge (ACHYT0003WW)

Magnetkabel zum Laden und Datenübertragen für das Abeeway Smart Badge. Der Magnetkontakt richtet sich selbst aus und reisst bei Zug ab, statt die Buchse zu beschädigen — und weil das Badge keine offene USB-Buchse hat, bleibt sein Gehäuse dicht. Über dieselbe Verbindung läuft der Zugriff auf die serielle Schnittstelle für Konfiguration und Diagnose. 5 V über USB.

Abeeway Ladestation mit 25 Ports und USB-Hub für Smart Badge

Ladestation für 25 Abeeway Smart Badges mit Magnetkontakten und eingebautem USB-Verteiler: lädt eine ganze Schicht und spielt Konfiguration und Firmware in einem Durchgang ein. Mehrere Stationen sind verkettbar, das Netzteil gehört laut Herstellerpreisliste dazu. Nicht für die ATEX-Zone-1-Ausführung des Badges — dort ist der Ex-Ladeadapter zwingend.

RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE Gateway LoraWAN 868MHz

8-Kanal-LoRaWAN-Gateway für den Innenbereich mit eingebautem Netzwerkserver – Sensoren anmelden und Daten per MQTT abholen, ohne externe Plattform. Anbindung über Ethernet, WLAN oder LTE, Stromversorgung wahlweise per PoE. Puffert empfangene Daten bei Verbindungsabbruch. Einrichtung über die Weboberfläche im Browser.

WisGate Edge Prime (RAK7240CV2, LTE, DC 868MHz)

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
 Produkt auf Vergleichsliste

Das Abeeway Smart Badge ortet Menschen statt Maschinen. Es hat das Format eines Firmenausweises, wiegt 64 Gramm und trägt hinter dem Kartenhalter fünf Ortungsverfahren: satellitengestützte Positionierung im Freien, serverseitig gerechnetes Low-Power-GPS, WLAN-Schnüffeln in Gebäuden, Bluetooth für die Feinortung und LoRaWAN als Funkweg für alles. Ein einziger Taster löst je nach Konfiguration einen Notruf aus, quittiert eine Zonenmeldung oder startet eine Positionsbestimmung; ein Summer mit 96 dBa warnt laut genug, um in einer Werkhalle gehört zu werden. Wer Arbeitssicherheit, Zutrittszonen oder Anwesenheiten dokumentieren will, bekommt ein Gerät, das die Belegschaft ohnehin schon um den Hals trägt.

  • 104 × 68 × 11 mmAusweisformat, 64 g
  • 1.6 JahreLaufzeit bei stündlicher WLAN-Ortung
  • 3 mStandardabweichung GNSS im Freien
  • 96 dBaSummer für Zonen- und Alarmmeldungen
  • 5Ortungsverfahren in einem Gerät

Was das Smart Badge auszeichnet

  • Die Laufzeit hängt am Verfahren, nicht am Akku: Derselbe 1.3-Ah-Akku trägt sechs Wochen, wenn jede Stunde der GNSS-Empfänger anläuft — und über anderthalb Jahre, wenn stattdessen jede Stunde die WLAN-Umgebung erfasst wird. Der Faktor vierzehn ist der eigentliche Konstruktionsgedanke des Geräts.
  • Low-Power-GPS rechnet nicht im Badge: Der Empfänger nimmt nur einen rohen Satelliten-Schnappschuss auf und schickt ihn weg; die Position entsteht auf dem Server. Das kostet unter zehn Sekunden statt einer halben Minute Kaltstart und verlängert die Laufzeit von sechs auf 38 Wochen — zum Preis von 15 bis 30 Metern Genauigkeit statt drei.
  • Ein Taster, mehrere Bedeutungen: Kurz, lang, doppelt — die Belegung kommt aus der Konfiguration. Panik-Alarm, Zonenquittierung, Positionsanforderung und Modusumschaltung lassen sich auf dasselbe Bedienelement legen, ohne dass der Träger etwas lernen muss.
  • Bluetooth arbeitet in beide Richtungen: Das Badge sendet als Beacon und hört gleichzeitig andere Beacons ab. Daraus entstehen Innenraumpositionen auf fünf bis fünfzehn Meter, Näherungserkennung zwischen zwei Trägern und eine Inventarliste des Werkzeugs, das jemand bei sich hat.
  • Magnetstecker statt Buchse: Geladen wird über einen Magnetkontakt, nicht über eine offene USB-Buchse. Das ist der Grund, warum das Gehäuse dicht bleibt, und der Grund, warum es die passende Ladestation mit 25 Plätzen gibt — eine Schicht lädt geschlossen auf.
  • Geofencing entscheidet das Gerät selbst: Zonen liegen im Badge, nicht nur auf dem Server. Der Träger bekommt die Rückmeldung über Summer und LED in dem Moment, in dem er die Zone betritt, auch wenn die Funkstrecke gerade nichts durchlässt.
  • Der Kartenhalter ist Teil der Konstruktion: Betriebsausweis oder RFID-Karte schieben sich vor das Gerät. Die Belegschaft trägt damit weiterhin ein Ausweisband und kein zusätzliches Gerät — das ist der Unterschied zwischen einer Massnahme, die angenommen wird, und einer, die in der Schublade endet.
  • Temperatur wird mitgeschickt: Jede Meldung trägt die Gehäusetemperatur. Für die Kühlkette reicht das nicht, für die Frage, ob ein Ausweis im Auto liegt statt am Mann, sehr wohl.
  • LoRaWAN Class A, ohne eigene Infrastruktur: Das Badge funkt über jedes LoRaWAN-Netz — eigenes Gateway, Swisscom LPN oder The Things Network. Der Funkweg ist nicht an eine Plattform gebunden.
  • Firmware bleibt aktualisierbar: Über den Magnetstecker und die Ladestation mit USB-Hub lassen sich ganze Chargen in einem Durchgang aktualisieren, statt jedes Gerät einzeln anzufassen.

Wo das Smart Badge eingesetzt wird

  • Alleinarbeitende in Industrieanlagen: Panikalarm auf Tastendruck, Position dazu — auch in Hallen, wo kein Mobilfunk mehr ankommt, weil LoRaWAN durch Beton kommt, wo LTE aufgibt.
  • Zutritts- und Gefahrenzonen: Betritt jemand einen abgesperrten Bereich, meldet das Badge es sofort akustisch und schickt das Ereignis ins Netz. Die Zone liegt im Gerät, die Auswertung beim Betreiber.
  • Anwesenheit und Evakuierung: Wer ist im Gebäude, wer hat den Sammelplatz erreicht? Im Ernstfall ist das die Frage, die zählt, und sie lässt sich mit denselben Ausweisen beantworten, die im Alltag die Tür öffnen.
  • Besucher und Fremdfirmen: Zeitlich begrenzte Ausgabe an Externe, mit denselben Zonenregeln wie für die Stammbelegschaft — ohne dass jemand eine App installieren muss.
  • Grossbaustellen: Gewerke wechseln täglich, die Fläche ist unübersichtlich und es gibt selten Netz. Ein Gateway auf dem Kran deckt das Feld ab, die Badges melden Position und Aufenthaltsdauer.
  • Wärmebilder der Nutzung: Wo halten sich Menschen tatsächlich auf? Aus WLAN- und Bluetooth-Positionen entsteht über Wochen eine Belegungskarte, die Wege, Pausenräume und Betreuungsverhältnisse begründet statt behauptet.
  • Werkzeugzuordnung: Das Badge scannt Bluetooth-Etiketten in seiner Umgebung. So lässt sich feststellen, welches Messgerät mit welcher Person unterwegs war — ohne Scanner, ohne Buchungsschritt.
  • Grosse Rollouts: Tausend Ausweise sind eine logistische Aufgabe, keine technische. Ladestationen mit 25 Plätzen lassen sich verketten, die Firmware läuft über den USB-Hub der Station, und die Konfiguration kommt über die Luft.

Passt das Smart Badge zu Deinem Vorhaben?

Ja, wenn Menschen geortet werden sollen und das Gerät am Körper getragen wird — Ausweisband, Brusttasche, Gürtelclip. Die Bauform ist der Grund, warum es getragen wird, und getragen werden ist die Voraussetzung dafür, dass es nützt.

Eher nicht, wenn es draussen bei Frost arbeiten soll. Das Badge ist bis −10 °C spezifiziert und mit IP65 gegen Strahlwasser geschützt, nicht gegen Untertauchen. Für Anhänger, Container und Maschinen im Freien ist der Compact Tracker mit IP68 und −20 bis +65 °C das richtige Gerät; er läuft ausserdem mit wechselbaren Batterien statt mit Akku.

Für explosionsgefährdete Bereiche gibt es dasselbe Badge in zwei zertifizierten Ausführungen — Zone 2/22 und Zone 1/21. Sie unterscheiden sich nicht in der Funktion, sondern in der Zulassung und in der zulässigen Umgebungstemperatur. Die Standardausführung auf dieser Seite hat keine Ex-Zulassung und gehört nicht in einen solchen Bereich.

Kein Ersatz für eine zertifizierte Personen-Notsignalanlage. Taster und Summer sind eine komfortable Alarmfunktion; wo eine Norm eine geprüfte Anlage mit Totmannfunktion verlangt, ist das Badge eine Ergänzung und nicht die Lösung.

Damit hast Du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Funkplanung, Batterieauslegung und die Anbindung an Deine Plattform.

Wie die Ortung im Badge tatsächlich funktioniert

Das Badge hat nicht ein Ortungsverfahren mit Zusatzoptionen, sondern fünf gleichberechtigte, zwischen denen die Konfiguration umschaltet. Im Freien liefert der Mehrsystem-Empfänger — GPS, GLONASS, Galileo und Beidou zusammen — eine Position mit rund drei Metern Standardabweichung. Der Preis dafür ist Zeit: Ein Kaltstart dauert 30 bis 50 Sekunden, und in dieser Zeit läuft der Empfänger auf voller Leistung. Genau daran hängt die Batterieplanung, nicht an der Anzahl der Meldungen.

Low-Power-GPS dreht diese Rechnung um. Das Badge nimmt einen Rohschnappschuss der sichtbaren Satelliten auf und überträgt ihn; die eigentliche Positionsberechnung macht der Server mit Almanach- und Ephemeridendaten, die er ohnehin hat. Für das Gerät bleibt eine Sekunde Empfangszeit statt einer halben Minute. Die Position wird dabei ungenauer — 15 bis 30 Meter statt drei —, aber für die Frage „auf welchem Werksgelände, in welcher Halle» reicht das, und die Laufzeit steigt von sechs auf 38 Wochen.

In Gebäuden übernimmt WLAN. Das Badge sendet nicht, es hört nur zu und schickt die MAC-Adressen und Signalstärken der Netze in der Umgebung mit; die Position entsteht wieder auf dem Server. Genauigkeit 20 bis 50 Meter, Messdauer drei Sekunden — und weil nur empfangen wird, kostet ein WLAN-Scan einen Bruchteil einer GNSS-Messung. Wo es genauer werden muss, kommen Bluetooth-Beacons dazu: fünf bis fünfzehn Meter, Messdauer eine Sekunde, aber nur dort, wo die Beacons hängen. Diese Genauigkeitsangaben hängen an der Dichte und Anordnung der Beacons und Zugangspunkte; sie sind eine Auslegungsgrösse, keine Zusage des Herstellers für ein konkretes Gebäude.

Als fünfter Weg bleibt die Laufzeitdifferenzmessung im LoRaWAN-Netz selbst. Sie braucht keinerlei Empfänger im Gerät, kostet praktisch nichts an Energie und liefert dafür Positionen im Bereich von Hunderten Metern. Für ein grobes „im Werk oder nicht» genügt das; sie setzt allerdings voraus, dass der Netzserver dieses Verfahren anbietet.

Laufzeit, Laden und Betriebsaufwand

Der Akku hat 1.3 Ah bei 3.7 Volt und ist fest verbaut. Die folgenden Werte gelten laut Hersteller bei sechs Satelliten mit −130 dBm — also unter guten, nicht unter idealen Bedingungen.

BetriebsartLaufzeitWas das für den Betrieb heisst
1 GNSS-Position je Stunde6 WochenNur für Aussenbetrieb mit Ladezyklus je Schicht sinnvoll
1 Low-Power-GPS-Position je Stunde38 WochenDer Normalfall für gemischten Innen- und Aussenbetrieb
1 WLAN-Position je Stunde1.6 JahreDer Normalfall für reinen Gebäudebetrieb
Bereitschaft ohne Ortungüber 1.8 JahreEreignisbetrieb: Position nur auf Tastendruck oder Bewegung

Für die Projektplanung heisst das: Die Frage ist nicht, wie oft gemeldet wird, sondern welches Verfahren dabei anläuft. Ein Badge, das im Gebäude über WLAN ortet und nur beim Verlassen des Werks auf Low-Power-GPS umschaltet, hält eine Saison durch; dasselbe Badge mit dauerhaft aktivem GNSS braucht alle sechs Wochen einen Ladeplatz. Geladen wird mit 5 Volt über den Magnetstecker, bei 0 bis 45 °C. Bei grösseren Beständen lohnt die Ladestation mit 25 Plätzen: Sie lädt, und in der Ausführung mit USB-Hub lassen sich über sie auch Firmware-Aktualisierungen für die ganze Charge fahren.

Anbindung an Netz und Plattform

Das Badge ist ein LoRaWAN-Gerät der Klasse A und meldet sich per Over-the-Air-Aktivierung oder mit festen Schlüsseln an. Es läuft an jedem Netzserver — eigener ChirpStack, The Things Network, Swisscom LPN oder die ThingPark-Plattform von Actility, aus deren Haus Abeeway kommt. Der Unterschied liegt nicht in der Verbindung, sondern in der Auswertung: Low-Power-GPS und WLAN-Ortung brauchen einen Löser, der aus dem Rohdatensatz eine Koordinate macht. Ohne ihn kommen die Meldungen an, bleiben aber unübersetzt.

Für die Nutzlast gibt es einen offiziellen Decoder: das Repositorium abeeway-codec deckt die Firmware-Generationen Asset Tracker 2 und Asset Tracker 3 ab und lässt sich direkt in ChirpStack oder TTN einhängen. Die vollständige Beschreibung der Betriebsarten, Nachrichtentypen und Konfigurationsparameter steht in der Abeeway-Dokumentation. Konfiguriert wird entweder über die Luft, über die Bluetooth-Verbindung mit der Abeeway-App oder mit den Werkzeugen unter tools.abeeway.io; für die Batterieauslegung gibt es dort einen Rechner, der den tatsächlichen Verbrauch aus dem geplanten Meldeprofil schätzt.

Regionalvarianten und Ausführungen

Wir führen grundsätzlich die europäische Ausführung. Die übrigen Regionalvarianten und die Bluetooth-Ausführung ohne Satellitenempfänger beschaffen wir auf Anfrage.

AusführungHerstellernummerUnterschiedVerfügbarkeit
Smart Badge EU868DEABE316-XXEU868 MHz, voller FunktionsumfangDas ist die Version, die Du hier bestellst
Smart Badge EU868 ATEX Zone 2/22DEABE313-XXEU-Ex2Zulassung für Zone 2 und 22, −20 bis +40 °Ceigener Artikel im Shop
Smart Badge EU868 ATEX Zone 1/21DEABE360-XXEU-Ex1Zulassung für Zone 1 und 21, ohne USB-Datenschnittstelleeigener Artikel im Shop
Smart Badge EU868 Bluetooth onlyDEABE3XX-XXEU-BLE Onlyohne GNSS und WLAN, reine Innenortungauf Anfrage
Smart Badge US915 / AS923 / AU915DEABE320-XX…andere Funkregionenauf Anfrage

Technische Daten im Einzelnen

Allgemeine Produktdaten wie Schutzart, Gehäusemasse, Gewicht und Herkunftsland stehen in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier folgen die Werte, die es dort nicht als Feld gibt.

Ortung
GNSS-Genauigkeit3 m Standardabweichung (GPS, GLONASS, Galileo, Beidou)
GNSS-Kaltstart / Warmstart30–50 s / unter 5 s
GNSS-Empfindlichkeit−140 dBm
Low-Power-GPS15–30 m, Erstposition unter 10 s, −144 dBm
WLAN-Ortung20–50 m, 3 s Messdauer, Empfindlichkeit −86 dBm
Bluetooth-Ortung5–15 m, 1 s Messdauer, Empfindlichkeit −88 dBm
Funk
LoRaWAN-ModemSemtech SX1262, Klasse A, OTAA oder ABP
Sendeleistung LoRaWAN14 dBm, maximal 18 dBm
Empfindlichkeit LoRaWAN−130 dBm bei SF10, −135 dBm bei SF12
WLAN-Band2412–2472 MHz, nur Empfang
Bluetooth2402–2480 MHz, Sendeleistung maximal 4 dBm
GNSS-Band1559–1610 MHz
Stromversorgung
AkkuLithium-Polymer, 3.7 V, 1.3 Ah, fest verbaut
Laden5 V über Magnetstecker, zulässig 0 bis 45 °C
Betrieb und Umgebung
Betriebstemperatur−10 bis +55 °C
Lagertemperatur10 bis 30 °C empfohlen, maximal 6 Monate
Luftfeuchtigkeit5 bis 95 %, nicht kondensierend
Bedienung und Sensorik
Bedienelementeein Taster, zweifarbige LED, Summer mit 96 dBa
SensorikBeschleunigung, Temperatur
HalterungSchacht für Betriebs- oder RFID-Ausweis
Konformität
FunkzulassungenEC, FCC, IC, TELEC, IMDA, WPC
LoRa Alliancezertifiziert für EU868, US915, AS923, AU915, IN865

Tragen, Laden, Ausrollen

Das Badge wird am Ausweisband getragen, und das ist keine Nebensache: Ein Gerät am Gürtel hinter der Jacke funkt schlechter und sieht keine Satelliten. Für die Ortung im Freien zählt freie Sicht nach oben — auf der Brust getragen und mit dem Kartenhalter nach aussen ist die Antenne dort, wo sie sein soll.

Beim Ausrollen ist die Ladelogistik der Teil, der unterschätzt wird. Ein Gerät je Ladeplatz und Schicht braucht Fläche und einen festen Platz im Ablauf; verkettbare Stationen mit 25 Plätzen machen daraus eine Wand statt hundert Einzelkabel. Wer die Firmware zentral aktualisieren will, braucht die Stationsvariante mit USB-Hub — und dazu einen Rechner, der die Aktualisierung fährt. Die reine Ladestation kann das nicht.

Vor dem Rollout gehört ein Feldtest mit einer Handvoll Geräte über zwei Wochen dazu: Er zeigt, ob die gewählte Ortungsart die erwartete Laufzeit bringt und ob die Gateway-Dichte in den Hallen reicht. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auslegungshilfe zu verstehen, nicht als Zusage des Herstellers.

Die Abeeway-Familie im Vergleich

ModellUnterscheidungsmerkmalWofür es gemacht ist
Smart Badge (diese Seite)Ausweisformat, 64 g, Akku, IP65Personen: Alleinarbeit, Zonen, Anwesenheit
Smart Badge ATEX Zone 2 und Zone 1gleiche Funktion, Ex-Zulassung, bis +40 °CPersonen in explosionsgefährdeten Bereichen
Micro Tracker V359 × 34 × 13 mm, 21 g, Akku, IP65kleinste Bauform, Werkzeug und Wertgegenstände
Compact TrackerIP68/IK08, wechselbare Batterien, −20 bis +65 °CAnlagen, Container, Fahrzeuge im Freien
Industrial Manageable Beaconkein Empfänger, sendet nur Bluetoothortsfester Anker für die Innenortung

Zubehör und Alternativen

Unterstützung bei der Auslegung

Datenblatt, Payload-Decoder und die Herstellerdokumentation findest Du im Reiter „Dokumente» auf dieser Seite. Wenn Du unsicher bist, welche Ortungsart zu Deinem Gebäude passt oder wie viele Gateways eine Halle braucht, sag uns, wie viele Standorte und wie viele Träger es werden — für Funkplanung, Vorkonfiguration und Inbetriebnahme erstellen wir Dir gern ein Angebot.

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Dokumente

1 Rezension für Abeeway Smart Badge LoRaWAN Personen-Tracker im Ausweisformat (GNSS, WLAN, BLE, 868 MHz)

  1. Lorenzo La Spada (Verifizierter Besitzer) –

    It took me a bit of time to understand how it works, but once set up it is very efficient. Data can be monitored on the Abeeway Device Manager portal and/or on third party visualisation portals such as datacake.

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Details

Allgemeines
Marke
Abeeway
Herstellernummer
DEABE316-XXEU
Farbe
weiss
Schnittstelle
BLE
Bluetooth Low Energy, eine energieeffiziente drahtlose Technologie für kurze Entfernungen, typischerweise für tragbare und IoT-Geräte verwendet.
,
LoRa 868MHz
Version des LoRa (Long Range) Low-Power-Wireless-Chipsatzes, der auf verschiedenen Frequenzen arbeitet. Typischerweise für IoT-Anwendungen mit geringem Stromverbrauch und großer Reichweite verwendet.
Connectivity
Connectivity
BLE
Bluetooth Low Energy, ein stromsparender Modus des Bluetooth-Protokolls, ideal für Geräte, die nicht ständig Daten übertragen müssen.
,
GNSS
Global Navigation Satellite System, ein Sammelbegriff für Satellitennavigationssysteme wie GPS, GLONASS, Galileo und Beidou.
,
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
,
WiFi
Ein Standard für drahtlose Netzwerke, der Geräten ermöglicht, über ein drahtloses LAN (WLAN) miteinander zu kommunizieren.
Geräteklasse
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Location
GNSS
Beidou
Beidou ist das chinesische GNSS. Ursprünglich war es nur auf Asien ausgerichtet, aber es bietet nun weltweite Abdeckung mit über 30 Satelliten.Beidou bietet eine ähnliche Genauigkeit wie GPS und GLONASS. Es bietet auch Dienste wie Kurzmitteilungen und kann eine Alternative zu GPS in Asien sein.
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Galileo
Galileo ist das europäische GNSS, das von der Europäischen Union entwickelt wurde. Es bietet weltweite Abdeckung mit 30 Satelliten (24 operationell und 6 als Reserve).Galileo ist das modernste der vier Systeme und bietet eine bessere Genauigkeit als GPS und GLONASS, besonders in hohen Breiten. Außerdem bietet es einen Such- und Rettungsdienst, der Notrufe lokalisiert und beantwortet.
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GLONASS
Das GLONASS (Global Navigation Satellite System) ist das russische Pendant zum GPS. Es bietet ebenfalls weltweite Abdeckung mit 24 Satelliten.GLONASS arbeitet auf unterschiedlichen Frequenzen, was es in der Theorie weniger anfällig für Interferenzen macht als das GPS. Allerdings kann die Genauigkeit von GLONASS geringer sein als die von GPS.
,
GPS
Das GPS (Global Positioning System) wurde vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und ist das bekannteste und am weitesten verbreitete GNSS. Es bietet weltweite Abdeckung mit 24 bis 32 Satelliten. Im Vergleich zu den anderen GNSS bietet das GPS eine sehr genaue Positionsbestimmung, aber es kann in städtischen Gebieten mit hohen Gebäuden und in bergigen Gebieten weniger zuverlässig sein.
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LPGPS
LPGPS (Low Power GPS) ist ein Ansatz zur Positionsbestimmung, bei dem rohe GNSS-Daten auf einem Gerät gesammelt und dann zur weiteren Verarbeitung an ein Backend-System gesendet werden. Diese Methode ermöglicht eine längere Batterielebensdauer, da die ressourcenintensive Berechnung der Position von dem Gerät auf ein Server-System verlagert wird.Im Gegensatz zu den herkömmlichen GNSS-Systemen, bei denen die Positionsbestimmung direkt auf dem Gerät stattfindet, erfolgt bei LPGPS die Positionsbestimmung auf einem Backend-Server. Dies kann die Batterielebensdauer des Geräts erheblich verlängern, führt aber auch zu einer höheren Latenz bei der Positionsbestimmung, da die Daten erst an das Backend gesendet werden müssen. Außerdem hängt die Performance von LPGPS stark von der Qualität der Netzwerkverbindung ab.Die Positionsbestimmung muss meist gegen Bezahlung von einem 3rd party service ausgeführt werden.
WiFi Locating
RSSI Signal Strength
,
Wi-Fi AP MAC Address Scanning
Stromversorgung
Stromversorgung
Akku
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
1
Batterietyp
LiPo
Eine LiPo-Batterie (Lithium-Polymer) ist eine wiederaufladbare Energiequelle, die häufig in IoT-Geräten verwendet wird, aufgrund ihrer Fähigkeit, hohe Energiekapazitäten in einem kompakten Format bereitzustellen. Sie sind leicht, flexibel in der Form und können einen hohen Entladestrom liefern, was sie ideal für IoT-Geräte macht, die hohe Leistung erfordern. Im Vergleich zu anderen Batterietypen bieten sie auch eine höhere Energiedichte und eine längere Lebensdauer.
Batterieformat
Internal
Eingebaute Batterie, nicht austauschbar. Oft in kompakten IoT-Sensoren integriert, um die Baugröße zu minimieren.
Batterie Austauschbar
Nein
Mechnics/Design
Produktgewicht (g)
64
width (mm)
68
length (mm)
104
height (mm)
11
IP Code / Schutzart
IP65
Staubdicht. Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel. Ein industrieller IoT-Sensor, der in einer staubigen und gelegentlich feuchten Umgebung arbeitet, könnte dies erfüllen.
Temperaturbereich
-10 °C bis +55 °C
Feuchtigkeitsbereich
5% bis 95% RH
Handelsinformationen
Produktkennzeichen
CE
CE-Zertifizierung: Zeigt an, dass das Produkt die Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen der Europäischen Union erfüllt und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verkauft werden darf.
,
FCC

FCC-Zertifizierung:
Zeigt an, dass das elektronische Gerät die Vorschriften der Federal Communications Commission für elektromagnetische Störungen und Hochfrequenzstrahlung in den Vereinigten Staaten einhält.

,
IC

IC-Zertifizierung:
Zeigt an, dass das Produkt von Innovation, Science and Economic Development Canada (ISED), früher Industry Canada, zertifiziert wurde, um Kanadas Standards für elektromagnetische Verträglichkeit und Hochfrequenzemissionen zu erfüllen.

,
LoRa Alliance Certified

LoRa Alliance-Zertifizierung:
Zeigt an, dass das Gerät die LoRaWAN-Spezifikation erfüllt, was Zuverlässigkeit, Konformität und Interoperabilität mit anderen zertifizierten Geräten in stromsparenden, großflächigen IoT-Netzwerken gewährleistet.

,
TELEC
COO (Country of Origin)
Frankreich
HS Code
8517.6200
Sonstige Eigenschaften
Sensoren
Beschleunigung
,
Ortung
,
Taster
,
Temperatur
Features
Bluetooth
,
Temperatur
,
LED
,
LoRa
,
Battery
,
Alarm
,
Beschleunigung
,
GPS
,
Schalter
,
Buzzer
Style
868MHz
Einsatzort
innen und aussen
Netzwerkserver
Actility
,
ChirpStack
,
Swisscom LPN
,
TTN

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