Der EM500-PT100 in der Ausführung T800 misst bis 800 °C — also dort, wo die meisten Funksensoren gar nicht erst antreten: im Ofenraum, im Rauchgaskanal, an der Esse, am Brenner. Er besteht aus einem Funkgehäuse mit Zehnjahreszelle und einem Platin-Messwiderstand am Kabel. Der Trick liegt in der Trennung: Der Fühler aus Edelstahl 316 steckt in der Hitze, das Glasfaserkabel überbrückt anderthalb Meter, und die Elektronik mit der Batterie bleibt in einer Umgebung, die sie aushält. Damit lässt sich eine Hochtemperaturmessstelle ohne Verkabelung nachrüsten, für die sonst eine Leitung bis zur Leittechnik gezogen werden müsste.
- −50 … 800 °CMessbereich Fühler T800
- Klasse AGenauigkeitsklasse des Pt100
- 0.1 °CAuflösung
- 1.5 mGlasfaserkabel bis 800 °C
- 10 JahreBatterielaufzeit bei 10 min Intervall
Was diesen Hochtemperatursensor auszeichnet
- Bis 800 °C mit einem Pt100: Das ist das obere Ende dessen, was ein Platin-Messwiderstand sinnvoll leistet. Darüber beginnt das Gebiet der Thermoelemente, die zwar weiter reichen, aber schlechter reproduzieren und eine Vergleichsstellenkompensation brauchen. Bis 800 °C bekommst du hier die Kennliniengüte eines Pt100 — genormt, nahezu linear und über Jahre stabil.
- Fühler aus Edelstahl 316: Nicht 304 wie bei den kühleren Ausführungen, sondern der molybdänlegierte Werkstoff mit deutlich besserer Beständigkeit gegen Zunder und aggressive Rauchgase. 5 mm Durchmesser, 50 mm Länge — also merklich kräftiger gebaut als die Standardfühler der Reihe.
- Glasfaserisoliertes Kabel bis 800 °C: Eine Kunststoffleitung wäre hier innerhalb von Minuten Geschichte. Die Anschlussleitung ist deshalb glasfaserisoliert und über den gesamten Messbereich freigegeben — auch das Stück, das in der heissen Zone liegt, ist damit kein Schwachpunkt.
- Pt100 in Dreileiterschaltung: Ein Platin-Messwiderstand hat bei 0 °C genau 100 Ohm und ändert sich um rund 0.39 Ohm je Grad. Bei 1.5 m Zuleitung liegt der Widerstand des Kabels selbst schon in derselben Grössenordnung wie ein Grad — in Zweileiterschaltung wäre das ein fester Fehler. Die dritte Ader misst diesen Leitungswiderstand mit und rechnet ihn heraus.
- Anderthalb Meter Abstand zur Elektronik: Das Funkgehäuse verträgt −30 bis 70 °C, der Fühler das Zehnfache. Die Kabellänge ist genau der Puffer, der es erlaubt, in der Hitze zu messen und ausserhalb zu funken. Bei einem Hochtemperaturgerät ist das keine Nebensache, sondern das eigentliche Konstruktionsmerkmal.
- Sprungalarm zusätzlich zum Schwellenalarm: Neben der Grenzwertüberwachung meldet das Gerät, wenn sich der Wert gegenüber der letzten Erfassung um mehr als einen einstellbaren Betrag ändert. Bei einem Brenner, der ausfällt, oder einem Fühler, der aus seiner Position rutscht, ist die Änderung das frühere Signal als das Erreichen einer Grenze.
- Milesight D2D: Das Gerät kann bei einem Alarm direkt einen Steuerbefehl an ein anderes Milesight-Gerät senden, ohne den Umweg über Gateway und Netzserver — eine einfache Regel bleibt damit auch dann wirksam, wenn der Netzserver gerade nicht erreichbar ist.
- Speicher mit Nachlieferung: 1000 Messungen legt das Gerät lokal ab und sendet sie mit ihrem Zeitstempel nach, wenn die Funkverbindung zurück ist. Für Prozessnachweise, deren Wert an der Lückenlosigkeit hängt, ist das der entscheidende Unterschied.
- Rechnerische Korrektur: Ein Offset in Grad lässt sich hinterlegen und wird auf jeden Messwert addiert — damit gleichst du eine Messstelle gegen ein Referenzgerät ab, ohne den Fühler zu tauschen.
- Konfiguration per NFC: Handy ans Gehäuse halten, Intervall, Schwellen und Offset setzen — ohne das Gerät zu öffnen und ohne die Dichtung zu gefährden. Auch das Ein- und Ausschalten läuft über NFC.
- Zehn Jahre auf einer wechselbaren Zelle: Eine handelsübliche Lithium-Thionylchlorid-Zelle in Baugrösse D, auswechselbar.
- Drei Montagearten ab Werk: Wand, Mast mit Schlauchschelle oder Hutschiene. Halterung, Schrauben und Schelle liegen bei, der Hutschienenclip ist optional.
Wo der EM500-PT100 T800 eingesetzt wird
- Rauchgas- und Abgaskanäle: Die Abgastemperatur ist die Grösse, an der sich der Wirkungsgrad einer Feuerung ablesen lässt. Steigt sie über Wochen, verschmutzen die Wärmetauscherflächen — das sieht man in der Kurve lange vor der nächsten Revision.
- Öfen, Brennöfen und Härtereien: Prozesstemperatur an Stellen, an denen keine Leitung mehr Platz hat. Der Fühler geht in eine bestehende Bohrung oder ein Schutzrohr, der Funkteil bleibt aussen an der Ofenwand.
- Kessel- und Feuerungsanlagen: Überwachung der Kesseltemperatur und der Abgasstrecke in Anlagen, deren Leittechnik keine freien Eingänge mehr hat.
- Schmieden, Giessereien und Wärmebehandlung: Begleitende Temperaturaufzeichnung für Prozessdokumentation, ohne Kabel durch die Halle.
- Biomasse- und Holzheizungen: Rauchgastemperatur als Indikator für Verbrennungsgüte und Belegung des Wärmetauschers — bei Anlagen, die über den Winter durchlaufen, ein früher Hinweis auf Wartungsbedarf.
- Dampfleitungen und Überhitzer: Überwachung an Stellen, die für eine Nachverkabelung zu heiss oder zu schlecht zugänglich sind.
- Fackeln, Thermische Nachverbrennung und Abluftreinigung: Nachweis, dass die geforderte Temperatur tatsächlich gehalten wurde, mit lokalem Speicher als Rückfallebene.
- Grosse Rollouts: Zehn Jahre ohne Batteriewechsel, Konfiguration per NFC in Sekunden je Gerät und eine Vorlagendatei, die sich von Gerät zu Gerät übertragen lässt. Bei einem Anlagenpark entscheidet das über die Betriebskosten, nicht der Stückpreis.
Trockene Hitze — das ist die entscheidende Einschränkung.
Der Fühler dieser Ausführung ist IP30: geschützt gegen feste Fremdkörper, nicht gegen Wasser. Er gehört in Ofenraum, Rauchgas und Abgaskanal, aber nicht in Flüssigkeiten, nicht in Dampf und nicht in feuchte Umgebungen. Wenn dein Messort nass werden kann, ist die Ausführung T200 derselben Reihe die richtige: Sie misst nur bis 200 °C, ihr Fühler ist dafür IP67 und vollständig dicht. Ist dein Messort sowohl heiss als auch feucht, passt keine der beiden ohne Weiteres — sprich uns an.
Die Genauigkeit ist über den Bereich gestaffelt. Typisch ±0.5 °C zwischen −50 und 170 °C, ±1 °C zwischen 170 und 420 °C und ±2 °C zwischen 420 und 800 °C. Das ist für Prozessüberwachung und Trendauswertung reichlich, für eine Abnahmemessung im obersten Bereich aber die Zahl, mit der du rechnen musst — zwei Grad bei 700 °C sind nicht dasselbe wie zwei Grad bei 20 °C, prozentual aber deutlich weniger.
Das Funkgehäuse ist die eigentliche Temperaturgrenze der Installation. Der Fühler verträgt 800 °C, das Gehäuse mit der Batterie nur −30 bis 70 °C. Zwischen beiden liegen 1.5 m Kabel. An einem Ofen, dessen Aussenhaut selbst schon warm ist, oder in einem heissen Kesselhaus reicht diese Länge unter Umständen nicht. Das gehört vor der Bestellung geprüft; Milesight bietet abweichende Kabellängen an, frag uns danach.
Ein Funkfühler ist keine amtlich geeichte Messstelle. Für gesetzlich vorgeschriebene Emissions- oder Prozessnachweise gelten eigene Anforderungen an Eichung und Rückführbarkeit, die dieses Gerät nicht mitbringt. Für Überwachung, Betriebsführung, Frühwarnung und interne Dokumentation ist es dagegen genau richtig. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.
Zum Bild: Die Abbildung zeigt den EM500-PT100 mit geradem Rohrfühler am Kabel — sie stammt aus der Herstellerdokumentation zur Reihe und bildet die Standardausführung ab. Der Fühler dieser Ausführung T800 ist mit 5 × 50 mm etwas kräftiger, besteht aus Edelstahl 316 statt 304 und trägt ein glasfaserisoliertes statt eines kunststoffisolierten Kabels. Funkgehäuse, Halterung und Masse sind identisch.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Einbau und Anbindung.
Warum Pt100 und wo seine Grenze liegt
Ein Platin-Messwiderstand nutzt aus, dass sich der elektrische Widerstand von reinem Platin sehr gleichmässig und sehr reproduzierbar mit der Temperatur ändert. Die Kennlinie ist genormt, nahezu linear und über Jahrzehnte stabil. Das ist der Grund, warum Pt100 in der Industrie die Referenz ist: Zwei Fühler desselben Typs liefern denselben Wert, und sie tun das auch nach Jahren noch.
Nach oben endet dieses Verfahren, weil Platin bei hohen Temperaturen anfängt, sich zu verändern — Verunreinigungen wandern in den Draht, die Kennlinie driftet. 800 °C ist deshalb kein willkürlicher Wert, sondern ungefähr das obere Ende des sinnvoll Machbaren. Wer regelmässig darüber messen muss, braucht ein Thermoelement; das reicht weiter, reproduziert dafür schlechter und braucht eine Vergleichsstelle. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis.
Für die Praxis noch wichtiger als die Toleranz des Elements ist die Ankopplung. Ein Fühler, der in einem Schutzrohr im Gasstrom hängt, misst eine Mischung aus Gastemperatur und Strahlung der Kanalwand; in einem Rauchgaskanal können das je nach Anordnung etliche Grad sein. Wer Absolutwerte braucht, muss den Einbauort mit dieser Frage im Kopf wählen; wer Trends überwacht — und das ist der häufigere und meist nützlichere Fall — kann sie getrost ignorieren, solange der Fühler an seinem Platz bleibt.
Betriebsaufwand über die Lebensdauer
Die angegebenen zehn Jahre gelten für ein Meldeintervall von zehn Minuten bei 25 °C unter Laborbedingungen. Zwei Dinge verkürzen das in der Praxis: ein kürzeres Intervall und Temperatur. Lithium-Thionylchlorid-Zellen altern in der Wärme schneller — ein Gerät, das an einer Ofenwand hängt und dort dauerhaft 50 °C sieht, erreicht die Laborzahl nicht. Bei einer Hochtemperaturmessstelle ist deshalb die Frage, wie warm es am Funkgehäuse wird, nicht nur eine Frage der zulässigen Grenze, sondern auch eine der Batterielaufzeit.
Was das für die Projektplanung heisst: Bei zehnminütigem Intervall und einem Gehäuse in normaler Umgebungstemperatur ist über den üblichen Abschreibungszeitraum kein Servicebesuch für die Batterie einzuplanen. Bei warmem Aufstellort, kurzem Intervall oder häufigen Alarmen solltest du mit einem Wechsel innerhalb der Nutzungsdauer rechnen. Die Zelle ist auswechselbar; alkalische Zellen sind ausdrücklich nicht zulässig, weil ihre Spannungslage nicht passt.
Der Batteriestand wird bei jeder Netzanmeldung und danach alle 24 Stunden als Prozentwert mitgesendet, zusätzlich gibt es eine eigene Meldung, sobald ein Prozent unterschritten wird. Zu beachten ist der ausdrückliche Hinweis des Herstellers, dass eine bereits lange gelagerte Ersatzzelle die Prozentrechnung verfälscht — beim Wechsel gehört eine frische Zelle hinein.
Anbindung und Auswertung
Der EM500-PT100 ist ein Standard-LoRaWAN-Gerät der Klasse A mit OTAA oder ABP und arbeitet mit jedem konformen Netzserver — The Things Network, ChirpStack, Swisscom LPN oder der Milesight-Plattform. Die Protokollfassung ist zwischen 1.0.2 und 1.0.3 umschaltbar, was beim Anbinden an ältere Netzserver gelegentlich nötig ist.
Das periodische Telegramm ist knapp: Kanal 03, Typ 67, zwei Byte Temperatur als vorzeichenbehaftete Ganzzahl in Zehntelgrad, Little-Endian-Reihenfolge. Der Batteriestand kommt getrennt auf Kanal 01, Typ 75, als ein Byte Prozentwert. Der Sprungalarm liegt auf Kanal 83, Typ d7 und enthält sowohl den aktuellen Wert als auch die Änderung, die ihn ausgelöst hat. Zwei Sonderwerte lohnen die Beachtung: ffff heisst, dass die Erfassung fehlgeschlagen ist — typischerweise ein abgerissener oder nicht angeklemmter Fühler — und fffd heisst, dass der Wert ausserhalb des Messbereichs liegt. Wer diese beiden nicht abfängt, bekommt sinnlose Werte in die Zeitreihe statt einer erkennbaren Störung. Gerade bei einer Hochtemperaturmessstelle ist die saubere Auswertung dieser beiden Codes das eigentliche Frühwarnsignal. Fertige Decoder liegen im Repository von Milesight, verlinkt im Reiter „Dokumente».
Die nachgesendeten Daten aus dem lokalen Speicher kommen auf Kanal 20, Typ ce und tragen einen eigenen Zeitstempel — also in einem anderen Format als die laufende Meldung. Wer die Werte in eine Zeitreihendatenbank schreibt, muss diesen Zeitstempel verwenden und nicht die Empfangszeit, sonst landen alle nachgelieferten Messungen im selben Punkt. Voraussetzung dafür ist, dass die Uhrzeit des Geräts gesetzt ist; das geht per Downlink oder über die Zeitsynchronisation des Netzservers.
Konfiguriert wird per NFC mit der ToolBox-App, per USB-C mit der PC-Software oder aus der Ferne per Downlink. Für Rollouts lohnt der Umweg über die PC-Software: Ein einmal eingerichtetes Gerät lässt sich als Vorlagendatei exportieren und auf alle weiteren Geräte übertragen, statt jede Einstellung von Hand zu wiederholen.
Einbau von Fühler und Funkteil
Der Fühler ist ein gerades Rohr von 5 mm Durchmesser und 50 mm Länge. Er gehört so weit in den heissen Bereich, dass die gesamte Messspitze umschlossen ist — ein Fühler, der nur zur Hälfte eintaucht, misst anteilig die Wand oder die Umgebung. In einem Gas- oder Rauchgasstrom ist die Einbautiefe entscheidend, weil das Rohr Wärme nach aussen ableitet und die Spitze dadurch kühler wird als das Medium.
Das Funkgehäuse lässt sich an die Wand schrauben, mit der beiliegenden Schlauchschelle an einen Mast oder ein Rohr klemmen oder mit dem optionalen Clip auf eine Hutschiene von 3.5 cm Breite setzen. Zwei Punkte gehören hier zusammen bedacht: Zwischen Gehäuse und grösseren Metallflächen braucht es Abstand, sonst leidet der Funk — die Antenne sitzt im Gehäuse. Und das Gehäuse gehört an die kühlste erreichbare Stelle innerhalb der Kabellänge, nicht einfach neben die Durchführung. Beides spricht dafür, die Halterung mit Abstand zur Ofen- oder Kanalwand zu setzen.
Der Fühler wird an die Klemmleiste im Gehäuse verdrahtet; die Adern laufen durch eine Kabelverschraubung im Bodendeckel. Zwei Punkte entscheiden über die Schutzart des Funkteils: Die Verschraubung muss fest angezogen sein, und Dichtung sowie Gummikappen über den Schrauben gehören beim Schliessen wieder an ihren Platz. Der Bodendeckel hat eine Einbaulage — der rote Pfeil zeigt nach vorn. Nach dem Anklemmen empfiehlt der Hersteller, sanft an den Adern zu ziehen, um den festen Sitz zu prüfen.
Regionalvarianten
Wir führen die europäische Ausführung. Die übrigen Regionalvarianten sind dasselbe Gerät mit anderem Funkband und werden auf Anfrage beschafft.
| Ausführung | Funkband | Verfügbarkeit |
|---|---|---|
| EM500-PT100-868M | EU868, IN865, RU864 | Das ist die Version, die du hier bestellst |
| EM500-PT100-915M | US915, AU915, KR920, AS923 | auf Anfrage |
| EM500-PT100-470M | CN470 | auf Anfrage |
Technische Daten
Schutzart, Batterie, Gehäuse, Masse, Gewicht, Temperatur- und Feuchtebereich, Montagearten und Herstellernummer stehen in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier die Werte, die dort keinen Platz haben.
| Messung | |
|---|---|
| Messprinzip | Platin-Messwiderstand Pt100, Dreileiterschaltung |
| Messbereich | −50 bis 800 °C |
| Genauigkeitsklasse | A |
| Genauigkeit | typisch ±0.5 °C (−50 bis 170 °C), ±1 °C (170 bis 420 °C), ±2 °C (420 bis 800 °C) |
| Auflösung | 0.1 °C |
| Kalibrierung | rechnerischer Offset in °C, über App oder Downlink |
| Fühler und Leitung | |
| Bauform | gerades Rohr |
| Werkstoff und Masse | Edelstahl 316, 5 × 50 mm |
| Schutzart Fühler | IP30 — nicht für Flüssigkeiten |
| Kabel | Glasfaser, 1.5 m, freigegeben für −50 bis 800 °C |
| Messbetrieb | |
| Meldeintervall | 1 bis 1080 Minuten, Standard 10 Minuten |
| Erfassungsintervall | getrennt einstellbar, muss kürzer als das Meldeintervall sein |
| Datenspeicher | 1000 Einträge mit Zeitstempel, Nachlieferung nach Verbindungsabbruch |
| Zusatzfunktionen | Schwellenwertalarm mit Rückmeldung bei Entwarnung, Sprungalarm, Datenabruf, Alarm bei 1 % Restbatterie |
| Funk | |
| Protokoll | LoRaWAN 1.0.2 oder 1.0.3, OTAA oder ABP, Klasse A, zusätzlich Milesight D2D |
| Sendeleistung | 16 dBm bei 868 MHz |
| Empfindlichkeit | −137 dBm bei 300 bit/s |
| Antenne | im Gehäuse |
| Bedienung und Konformität | |
| Konfiguration | NFC mit ToolBox-App, USB-C mit PC-Software, Downlink; Vorlagen exportierbar |
| Anzeige und Bedienelemente | LED und Ein-/Aus-Taste im Gehäuseinneren |
| Konformität | CE, FCC, ISED, Telec, ICASA, RoHS |
Die beiden Fühlerausführungen im Vergleich
| Ausführung | Bereich | Fühler | Wofür |
|---|---|---|---|
| T800 | −50 bis 800 °C, Klasse A, typ. ±0.5 bis ±2 °C je nach Bereich | Edelstahl 316, 5 × 50 mm, IP30, Glasfaserkabel | trockene Hitze: Ofen, Rauchgas, Abgaskanal — das ist die Ausführung, die du hier bestellst |
| T200 | −50 bis 200 °C, Klasse A, typ. ±0.6 °C | Edelstahl 304, 4 × 30 mm, IP67, PTFE-Kabel | Flüssigkeiten, Rohre, Kühlräume, feuchte Umgebungen |
| T050 und T500 | −200 bis 50 °C beziehungsweise −50 bis 500 °C | Edelstahl 304, 4 × 30 mm, IP30 | Kryotechnik und mittlere Hitze — auf Anfrage |
Die EM500-Reihe im Vergleich
Alle Modelle teilen sich dasselbe Funkgehäuse, dieselbe Zelle und dieselbe Bedienung über NFC — sie unterscheiden sich in der angeschlossenen Messgrösse. Wer eine Messstelle mit mehreren Grössen aufbaut, bekommt damit ein durchgehend gleiches Betriebsmodell und braucht nur einen Ersatzzellentyp im Lager.
| Modell | Misst | Wofür |
|---|---|---|
| EM500-PT100 | Temperatur mit Platinfühler | Prozess- und Anlagentemperatur — das ist die Reihe, aus der du hier bestellst |
| EM500-CO2 | CO₂, Temperatur, Feuchte, Luftdruck | Luftüberwachung in rauen Umgebungen |
| EM500-SMTC | Bodenfeuchte, Bodentemperatur, Leitfähigkeit | Bewässerung, Gartenbau, Landwirtschaft |
| EM500-PP | Rohrdruck | Wasserleitungen, Pumpen, Hydranten |
| EM500-SWL | Wasserstand, tauchfähig | Brunnen, Zisternen, Gewässer — in 3 m, 5 m und 10 m |
| EM500-LGT | Beleuchtungsstärke bis 100 000 lx | Beleuchtungssteuerung, Verschattung, Gewächshaus |
| EM500-UDL | Distanz und Füllstand per Ultraschall | Behälter und Schüttgut ohne Kontakt |
Was noch dazugehört
- Ein Gateway in Reichweite: Für Gebäude und Betriebsgelände ist der RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ unser Bestseller; für Aussenanlagen und weitläufige Areale der wetterfeste WisGate Edge Prime RAK7240CV2.
- Ersatzzelle: Die passende Baugrösse ist D mit Li-SOCl₂-Chemie — im Shop die EVE ER34615 mit 19 000 mAh. Alkalische Zellen passen mechanisch, funktionieren aber nicht.
- Wenn es nass werden kann: Dieselbe Reihe gibt es als Ausführung T200 bis 200 °C mit dichtem IP67-Fühler und PTFE-Kabel — für Flüssigkeiten, Rohre und Kühlräume.
- Wenn es nur um Raum- oder Lagertemperatur geht: Der Milesight TS201 mit steckbarem Fühler und der TS301 mit LCD nach EN 12830 sind dafür die praktischere und günstigere Wahl.
Unterstützung bei der Auslegung
Welche Einbautiefe dein Kanal braucht, ob die 1.5 m Kabel zwischen Messstelle und Funkgehäuse reichen und wie du an einer Stahlkonstruktion noch Funk bekommst — frag uns, das sind Fragen zum Produkt und kosten nichts. Datenblatt, Benutzerhandbuch und Payload-Decoder liegen im Reiter „Dokumente». Sag uns, wie viele Messstellen du ausrüsten willst; für Funkplanung, Vorkonfiguration in Stückzahl, Sonderkabellängen und die Anbindung an eure Leittechnik erstellen wir dir gern ein Angebot.

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