Der EM500-PT100 misst Temperatur dort, wo ein Raumfühler nichts mehr aussagt: im Rohr, im Tank, im Kühlraum, an der Maschine. Er besteht aus einem Funkgehäuse mit Zehnjahreszelle und einem Platin-Messwiderstand am Kabel — also aus dem Messprinzip, das in der Industrie seit Jahrzehnten die Referenz ist. Diese Ausführung T200 trägt einen vollständig dichten Edelstahlfühler für −50 bis 200 °C und ist damit die Wahl für Flüssigkeiten, Rohrleitungen und alles, was auch nass werden darf. Der Funkteil bleibt dabei ausserhalb der heissen oder feuchten Zone und meldet über LoRaWAN.
- −50 … 200 °CMessbereich Fühler T200
- ±0.6 °Ctypische Genauigkeit, Klasse A
- 0.1 °CAuflösung
- IP67Fühler dicht, Kabel 1.5 m
- 10 JahreBatterielaufzeit bei 10 min Intervall
Was diesen Temperatursensor auszeichnet
- Pt100 in Dreileiterschaltung: Ein Platin-Messwiderstand hat bei 0 °C genau 100 Ohm und ändert sich um rund 0.39 Ohm je Grad. Bei 1.5 m Zuleitung liegt der Widerstand des Kabels selbst schon in derselben Grössenordnung wie ein Grad Temperatur — in Zweileiterschaltung wäre das ein fester Fehler von etwa einem Grad. Die dritte Ader misst diesen Leitungswiderstand mit und rechnet ihn heraus. Genau daran erkennt man einen ordentlich gebauten Fühlereingang.
- Genauigkeitsklasse A: Der Fühler dieser Ausführung ist ein Klasse-A-Element mit typisch ±0.6 °C über den ganzen Bereich. Zum Vergleich: Die günstigere Tieftemperaturausführung derselben Reihe ist nur Klasse B. Die Klasse steht für die Toleranz der Kennlinie und ist die Grösse, an der ein Fühler in einer Abnahme gemessen wird.
- Dichter Fühler, IP67: Das Edelstahlrohr aus Werkstoff 304 mit 4 mm Durchmesser und 30 mm Länge ist geschlossen. Diese Ausführung darf in Flüssigkeiten, in feuchte Rohrleitungen und in Umgebungen mit Spritzwasser — und das ist der Punkt, an dem sie sich von der Hochtemperaturausführung unterscheidet, deren Fühler nur IP30 hat.
- Teflonkabel bis 290 °C: Die Anschlussleitung ist mit PTFE isoliert und für −200 bis 290 °C freigegeben. Sie ist damit chemisch weitgehend inert und liegt sicher über dem, was der Fühler selbst misst — die Leitung ist also nie das schwächste Glied.
- Die Elektronik bleibt aussen: 1.5 m Kabel zwischen Fühler und Funkgehäuse. Das Gehäuse verträgt −30 bis 70 °C, der Fühler ein Vielfaches davon. Die Kabellänge ist genau der Puffer, der es erlaubt, im Warmen zu messen und im Kühlen zu funken.
- Sprungalarm zusätzlich zum Schwellenalarm: Neben der klassischen Grenzwertüberwachung meldet das Gerät, wenn sich der Wert gegenüber der letzten Erfassung um mehr als einen einstellbaren Betrag ändert. Ein Kühlraum, dessen Tür offen bleibt, fällt damit auf, bevor er die Alarmschwelle erreicht — und ein abgerissener Fühler ebenfalls.
- Milesight D2D: Das Gerät kann bei einem Alarm direkt einen Steuerbefehl an ein anderes Milesight-Gerät senden, ohne den Umweg über Gateway und Netzserver. Damit lässt sich eine einfache Regel — zu warm, also Lüfter ein — auch dann noch ausführen, wenn der Netzserver gerade nicht erreichbar ist.
- Speicher mit Nachlieferung: 1000 Messungen legt das Gerät lokal ab und sendet sie mit ihrem Zeitstempel nach, wenn die Funkverbindung zurück ist. Für Temperaturnachweise, deren Wert an der Lückenlosigkeit hängt, ist das der entscheidende Unterschied.
- Rechnerische Korrektur: Ein Offset in Grad lässt sich hinterlegen und wird auf jeden Messwert addiert. Damit gleichst du eine Messstelle gegen ein Referenzgerät ab, ohne den Fühler zu tauschen.
- Konfiguration per NFC: Handy ans Gehäuse halten, Intervall, Schwellen und Offset setzen — ohne das Gerät zu öffnen und ohne die Dichtung zu gefährden. Auch das Ein- und Ausschalten läuft über NFC.
- Zehn Jahre auf einer wechselbaren Zelle: Eine handelsübliche Lithium-Thionylchlorid-Zelle in Baugrösse D, auswechselbar. Das Gerät ist kein Wegwerfartikel, wenn nach Jahren die Kapazität endet.
- Drei Montagearten ab Werk: Wand, Mast mit Schlauchschelle oder Hutschiene. Halterung, Schrauben und Schelle liegen bei, der Hutschienenclip ist optional.
Wo der EM500-PT100 T200 eingesetzt wird
- Heizungs- und Fernwärmeleitungen: Vor- und Rücklauftemperatur an Stellen ohne bestehende Messtechnik. Der Bereich bis 200 °C deckt auch Dampf- und Hochtemperaturkreise ab, in denen ein üblicher Halbleiterfühler längst ausgestiegen ist.
- Kühl- und Tiefkühlräume: Der Fühler beginnt bei −50 °C und ist dicht — Kondenswasser und Abtauzyklen sind für ihn kein Thema. Zusammen mit dem Sprungalarm wird daraus eine Türüberwachung, die keinen zweiten Sensor braucht.
- Behälter, Tanks und Bäder: Prozessflüssigkeiten, Öl, Waschbäder, Gärbehälter. Die IP67-Ausführung des Fühlers ist genau für diesen Fall gebaut.
- Maschinen- und Lagerüberwachung: Eine steigende Lagertemperatur ist einer der frühesten Hinweise auf einen mechanischen Schaden. Der Sprungalarm meldet die Änderung, nicht erst das Erreichen einer Grenze.
- Trockner, Öfen und Backprozesse im mittleren Bereich: Alles bis 200 °C, wo der Fühler in ein bestehendes Tauchrohr oder eine Bohrung gesetzt werden kann.
- Labor und Technikum: Nachvollziehbare Temperaturaufzeichnung ohne verkabelte Messtechnik, mit lokalem Speicher als Rückfallebene.
- Nachrüstung bestehender Anlagen: Wo eine Leittechnik keine freien Eingänge mehr hat oder eine Verkabelung unverhältnismässig wäre, ist ein batteriebetriebener Funkfühler oft die einzige wirtschaftliche Lösung.
- Grosse Rollouts: Zehn Jahre ohne Batteriewechsel, Konfiguration per NFC in Sekunden je Gerät und eine Vorlagendatei, die sich von Gerät zu Gerät übertragen lässt. Bei fünfzig Messstellen entscheidet das über die Betriebskosten, nicht der Stückpreis.
Welche Fühlerausführung ist die richtige?
Wir führen zwei Ausführungen des EM500-PT100, und sie unterscheiden sich nicht nur im Messbereich, sondern vor allem in der Dichtheit des Fühlers:
Diese Ausführung T200 misst −50 bis 200 °C, ihr Fühler ist IP67 und damit dicht. Sie ist die Wahl für Flüssigkeiten, feuchte Umgebungen, Kühlräume und Rohrleitungen.
Die Ausführung T800 misst bis 800 °C, ihr Fühler ist aber nur IP30 — also gegen Fremdkörper, nicht gegen Wasser geschützt. Sie gehört in trockene Hitze: Rauchgas, Ofenraum, Abgaskanal. Wenn dein Messort sowohl heiss als auch feucht ist, ist keine der beiden ohne Weiteres richtig; sprich uns an.
Das Funkgehäuse ist die eigentliche Temperaturgrenze der Installation. Der Fühler verträgt 200 °C, das Gehäuse mit der Batterie nur −30 bis 70 °C. Zwischen beiden liegen 1.5 m Kabel. Bei einem heissen Rohr in einem heissen Raum reicht diese Länge unter Umständen nicht — das gehört vor der Bestellung geprüft. Milesight bietet abweichende Kabellängen an; frag uns danach, wenn die Standardlänge nicht passt.
Ein Funkfühler ist keine amtlich geeichte Messstelle. Für Abrechnung, für gesetzlich vorgeschriebene Temperaturnachweise oder für Zertifizierungen gelten eigene Anforderungen an Eichung und Rückführbarkeit, die dieses Gerät nicht mitbringt. Für Überwachung, Betriebsführung, Frühwarnung und interne Dokumentation ist es dagegen genau richtig. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.
Zum Bild: Die Abbildung zeigt den EM500-PT100 mit geradem Rohrfühler am Kabel, so wie er hier geliefert wird. Milesight bietet die Fühler auch mit Anschraubring, mit Magnet und in weiteren Bauformen an — diese sind kundenspezifisch und nicht Teil dieses Artikels.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Einbau und Anbindung.
Warum Pt100 und was die Genauigkeitsklasse wirklich sagt
Ein Platin-Messwiderstand nutzt aus, dass sich der elektrische Widerstand von reinem Platin sehr gleichmässig und sehr reproduzierbar mit der Temperatur ändert. Die Kennlinie ist genormt, nahezu linear und über Jahrzehnte stabil — das ist der Grund, warum Pt100 in der Industrie die Referenz ist und nicht ein Halbleitersensor. Halbleiterfühler sind billiger und für Raumtemperatur völlig ausreichend, driften aber und enden weit unterhalb von 200 °C.
Die Genauigkeitsklasse beschreibt, wie weit ein einzelnes Element von der genormten Kennlinie abweichen darf. Klasse A ist die engere Toleranz, Klasse B die weitere. Dieser Fühler ist Klasse A mit typisch ±0.6 °C über den gesamten Bereich von −50 bis 200 °C. Wichtig für die Praxis: Diese Toleranz beschreibt das Messelement. Was am Ende in der Zeitreihe steht, hängt zusätzlich davon ab, wie gut der Fühler thermisch an das Medium angekoppelt ist.
Und das ist der Punkt, an dem Temperaturmessstellen in der Praxis tatsächlich scheitern. Ein Fühler, der in einem Tauchrohr ohne Wärmeleitpaste steckt, misst über eine Luftschicht — das kostet mehr Genauigkeit als jede Toleranzklasse und verlangsamt zusätzlich die Reaktion erheblich. Ein Fühler, der an einem Rohr aussen anliegt statt im Medium zu stecken, misst eine Mischung aus Rohr- und Raumtemperatur. Wer die 0.6 Grad des Datenblatts in der Anlage wiedersehen will, muss vor allem beim Einbau sauber arbeiten. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis.
Betriebsaufwand über die Lebensdauer
Die angegebenen zehn Jahre gelten für ein Meldeintervall von zehn Minuten bei 25 °C unter Laborbedingungen. Zwei Dinge verkürzen das in der Praxis: ein kürzeres Intervall und Kälte. Lithium-Thionylchlorid-Zellen liefern bei Frost weniger Strom und altern schneller, wenn sie gefordert werden — ein Gerät an einem Tiefkühllager kommt deshalb nicht auf denselben Wert wie eines im Technikraum. Ebenso vervielfacht ein Intervall von einer Minute die Zahl der Sendungen, und jeder Sprung- oder Schwellenalarm kommt zusätzlich dazu.
Was das für die Projektplanung heisst: Bei zehnminütigem Intervall ist über den üblichen Abschreibungszeitraum einer Anlage kein Servicebesuch für die Batterie einzuplanen. Bei minütlichem Intervall oder bei einer Messstelle, die häufig Alarm auslöst, solltest du mit einem Wechsel innerhalb der Nutzungsdauer rechnen. Die Zelle ist auswechselbar; alkalische Zellen sind ausdrücklich nicht zulässig, weil ihre Spannungslage nicht passt.
Der Batteriestand wird bei jeder Netzanmeldung und danach alle 24 Stunden als Prozentwert mitgesendet, zusätzlich gibt es eine eigene Meldung, sobald ein Prozent unterschritten wird. Zu beachten ist der ausdrückliche Hinweis des Herstellers, dass eine bereits lange gelagerte Ersatzzelle die Prozentrechnung verfälscht — beim Wechsel gehört eine frische Zelle hinein.
Anbindung und Auswertung
Der EM500-PT100 ist ein Standard-LoRaWAN-Gerät der Klasse A mit OTAA oder ABP und arbeitet mit jedem konformen Netzserver — The Things Network, ChirpStack, Swisscom LPN oder der Milesight-Plattform. Die Protokollfassung ist zwischen 1.0.2 und 1.0.3 umschaltbar, was beim Anbinden an ältere Netzserver gelegentlich nötig ist.
Das periodische Telegramm ist knapp: Kanal 03, Typ 67, zwei Byte Temperatur als vorzeichenbehaftete Ganzzahl in Zehntelgrad, Little-Endian-Reihenfolge. Der Batteriestand kommt getrennt auf Kanal 01, Typ 75, als ein Byte Prozentwert. Der Sprungalarm liegt auf Kanal 83, Typ d7 und enthält sowohl den aktuellen Wert als auch die Änderung, die ihn ausgelöst hat. Zwei Sonderwerte lohnen die Beachtung: ffff heisst, dass die Erfassung fehlgeschlagen ist — typischerweise ein abgerissener oder nicht angeklemmter Fühler — und fffd heisst, dass der Wert ausserhalb des Messbereichs liegt. Wer diese beiden nicht abfängt, bekommt sinnlose Werte in die Zeitreihe statt einer erkennbaren Störung. Fertige Decoder liegen im Repository von Milesight, verlinkt im Reiter „Dokumente».
Die nachgesendeten Daten aus dem lokalen Speicher kommen auf Kanal 20, Typ ce und tragen einen eigenen Zeitstempel — also in einem anderen Format als die laufende Meldung. Wer die Werte in eine Zeitreihendatenbank schreibt, muss diesen Zeitstempel verwenden und nicht die Empfangszeit, sonst landen alle nachgelieferten Messungen im selben Punkt. Voraussetzung dafür ist, dass die Uhrzeit des Geräts gesetzt ist; das geht per Downlink oder über die Zeitsynchronisation des Netzservers.
Konfiguriert wird per NFC mit der ToolBox-App, per USB-C mit der PC-Software oder aus der Ferne per Downlink. Für Rollouts lohnt der Umweg über die PC-Software: Ein einmal eingerichtetes Gerät lässt sich als Vorlagendatei exportieren und auf alle weiteren Geräte übertragen, statt jede Einstellung von Hand zu wiederholen.
Einbau von Fühler und Funkteil
Der Fühler ist ein gerades Rohr von 4 mm Durchmesser und 30 mm Länge. Er gehört so tief in das Medium, dass die gesamte Messspitze umschlossen ist — ein Fühler, der nur zur Hälfte eintaucht, misst anteilig die Umgebung. Steckt er in einem Tauchrohr, gehört Wärmeleitpaste dazu, sonst wird aus der Luftschicht ein Isolator und die Messung hinkt der Wirklichkeit um Minuten hinterher.
Das Funkgehäuse lässt sich an die Wand schrauben, mit der beiliegenden Schlauchschelle an einen Mast oder ein Rohr klemmen oder mit dem optionalen Clip auf eine Hutschiene von 3.5 cm Breite setzen. Zwischen Gehäuse und grösseren Metallflächen gehört Abstand, sonst leidet der Funk — die Antenne sitzt im Gehäuse. In einem Kühlraum oder einem Kessel aus Stahlblech ist das die entscheidende Planungsfrage: Das Gehäuse gehört möglichst nach draussen oder wenigstens weg von der Blechwand, und dafür ist das Kabel da.
Der Fühler wird an die Klemmleiste im Gehäuse verdrahtet; die Adern laufen durch eine Kabelverschraubung im Bodendeckel. Zwei Punkte entscheiden über die Schutzart: Die Verschraubung muss fest angezogen sein, und Dichtung sowie Gummikappen über den Schrauben gehören beim Schliessen wieder an ihren Platz. Der Bodendeckel hat eine Einbaulage — der rote Pfeil zeigt nach vorn. Nach dem Anklemmen empfiehlt der Hersteller, sanft an den Adern zu ziehen, um den festen Sitz zu prüfen.
Regionalvarianten
Wir führen die europäische Ausführung. Die übrigen Regionalvarianten sind dasselbe Gerät mit anderem Funkband und werden auf Anfrage beschafft.
| Ausführung | Funkband | Verfügbarkeit |
|---|---|---|
| EM500-PT100-868M | EU868, IN865, RU864 | Das ist die Version, die du hier bestellst |
| EM500-PT100-915M | US915, AU915, KR920, AS923 | auf Anfrage |
| EM500-PT100-470M | CN470 | auf Anfrage |
Technische Daten
Schutzart, Batterie, Gehäuse, Masse, Gewicht, Temperatur- und Feuchtebereich, Montagearten und Herstellernummer stehen in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier die Werte, die dort keinen Platz haben.
| Messung | |
|---|---|
| Messprinzip | Platin-Messwiderstand Pt100, Dreileiterschaltung |
| Messbereich | −50 bis 200 °C |
| Genauigkeitsklasse | A |
| Genauigkeit | typisch ±0.6 °C über den gesamten Bereich |
| Auflösung | 0.1 °C |
| Kalibrierung | rechnerischer Offset in °C, über App oder Downlink |
| Fühler und Leitung | |
| Bauform | gerades Rohr |
| Werkstoff und Masse | Edelstahl 304, 4 × 30 mm |
| Schutzart Fühler | IP67 |
| Kabel | PTFE, 1.5 m, freigegeben für −200 bis 290 °C |
| Messbetrieb | |
| Meldeintervall | 1 bis 1080 Minuten, Standard 10 Minuten |
| Erfassungsintervall | getrennt einstellbar, muss kürzer als das Meldeintervall sein |
| Datenspeicher | 1000 Einträge mit Zeitstempel, Nachlieferung nach Verbindungsabbruch |
| Zusatzfunktionen | Schwellenwertalarm mit Rückmeldung bei Entwarnung, Sprungalarm, Datenabruf, Alarm bei 1 % Restbatterie |
| Funk | |
| Protokoll | LoRaWAN 1.0.2 oder 1.0.3, OTAA oder ABP, Klasse A, zusätzlich Milesight D2D |
| Sendeleistung | 16 dBm bei 868 MHz |
| Empfindlichkeit | −137 dBm bei 300 bit/s |
| Antenne | im Gehäuse |
| Bedienung und Konformität | |
| Konfiguration | NFC mit ToolBox-App, USB-C mit PC-Software, Downlink; Vorlagen exportierbar |
| Anzeige und Bedienelemente | LED und Ein-/Aus-Taste im Gehäuseinneren |
| Konformität | CE, FCC, ISED, Telec, ICASA, RoHS |
Die beiden Fühlerausführungen im Vergleich
| Ausführung | Bereich | Fühler | Wofür |
|---|---|---|---|
| T200 | −50 bis 200 °C, Klasse A, typ. ±0.6 °C | Edelstahl 304, 4 × 30 mm, IP67, PTFE-Kabel | Flüssigkeiten, Rohre, Kühlräume, feuchte Umgebungen — das ist die Ausführung, die du hier bestellst |
| T800 | −50 bis 800 °C, Klasse A, typ. ±0.5 bis ±2 °C je nach Bereich | Edelstahl 316, 5 × 50 mm, IP30, Glasfaserkabel | trockene Hitze: Ofen, Rauchgas, Abgaskanal |
| T050 und T500 | −200 bis 50 °C beziehungsweise −50 bis 500 °C | Edelstahl 304, 4 × 30 mm, IP30 | Kryotechnik und mittlere Hitze — auf Anfrage |
Die EM500-Reihe im Vergleich
Alle Modelle teilen sich dasselbe Funkgehäuse, dieselbe Zelle und dieselbe Bedienung über NFC — sie unterscheiden sich in der angeschlossenen Messgrösse. Wer eine Messstelle mit mehreren Grössen aufbaut, bekommt damit ein durchgehend gleiches Betriebsmodell und braucht nur einen Ersatzzellentyp im Lager.
| Modell | Misst | Wofür |
|---|---|---|
| EM500-PT100 | Temperatur mit Platinfühler | Prozess- und Anlagentemperatur — das ist die Reihe, aus der du hier bestellst |
| EM500-CO2 | CO₂, Temperatur, Feuchte, Luftdruck | Luftüberwachung in rauen Umgebungen |
| EM500-SMTC | Bodenfeuchte, Bodentemperatur, Leitfähigkeit | Bewässerung, Gartenbau, Landwirtschaft |
| EM500-PP | Rohrdruck | Wasserleitungen, Pumpen, Hydranten |
| EM500-SWL | Wasserstand, tauchfähig | Brunnen, Zisternen, Gewässer — in 3 m, 5 m und 10 m |
| EM500-LGT | Beleuchtungsstärke bis 100 000 lx | Beleuchtungssteuerung, Verschattung, Gewächshaus |
| EM500-UDL | Distanz und Füllstand per Ultraschall | Behälter und Schüttgut ohne Kontakt |
Was noch dazugehört
- Ein Gateway in Reichweite: Für Gebäude und Betriebsgelände ist der RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ unser Bestseller; für Aussenanlagen und weitläufige Areale der wetterfeste WisGate Edge Prime RAK7240CV2.
- Ersatzzelle: Die passende Baugrösse ist D mit Li-SOCl₂-Chemie — im Shop die EVE ER34615 mit 19 000 mAh. Alkalische Zellen passen mechanisch, funktionieren aber nicht.
- Wenn es nur um Raum- oder Lagertemperatur geht: Der Milesight TS201 mit steckbarem Fühler und der TS301 mit LCD nach EN 12830 sind für Kühlketten und Räume die praktischere Wahl. Für Temperatur und Feuchte in einem Gerät und im Aussenbereich ist es der EM300-TH.
- Wenn es heisser wird: Dieselbe Reihe gibt es als Ausführung T800 bis 800 °C mit Fühler aus Edelstahl 316 und Glasfaserkabel — für Ofen, Rauchgas und Abgaskanal.
Unterstützung bei der Auslegung
Welcher Fühler zu deinem Medium passt, ob die 1.5 m Kabel zwischen Messstelle und Funkgehäuse reichen und wie du in einem Stahlbehälter noch Funk bekommst — frag uns, das sind Fragen zum Produkt und kosten nichts. Datenblatt, Benutzerhandbuch und Payload-Decoder liegen im Reiter „Dokumente». Sag uns, wie viele Messstellen du ausrüsten willst; für Funkplanung, Vorkonfiguration in Stückzahl, Sonderkabellängen und die Anbindung an eure Leittechnik erstellen wir dir gern ein Angebot.

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