Diese Fiberglas-Antenne mit 3 dBi ist die richtige Wahl, wenn dein Gateway ein Gebiet rundum abdecken soll statt möglichst weit in eine Richtung – also im Quartier, auf dem Werksareal oder in einer Ortschaft mit Höhenunterschieden. Der niedrigere Gewinn klingt nach weniger, ist aber genau das Gegenteil von schlecht: Die Antenne strahlt breiter nach oben und unten ab und erreicht damit auch Sensoren, die tiefer oder höher liegen als sie selbst. Anschluss und Antennenkörper sind aus einem Stück gefertigt, das Gehäuse ist wetterfest nach IP67 – gebaut für die dauerhafte Montage im Freien.
- 3 dBiGewinn, breite Abstrahlung
- 860 … 930 MHzdeckt EU868 mit ab
- IP67wetterfest für draussen
- N-TypStecker, 28 × 360 mm
Was diese Antenne auszeichnet
- Breite Abdeckung statt schmaler Reichweite: Der geringere Gewinn verteilt die Energie über einen grösseren vertikalen Winkel. Für ein Gateway auf einem Dach heisst das: Auch die Sensoren im Erdgeschoss des Nachbarhauses werden erreicht, nicht nur die in gleicher Höhe weit draussen.
- Aus einem Stück gefertigt: Der Anschluss ist fest mit dem Antennenkörper verbunden statt aufgesteckt – eine der häufigsten Schwachstellen im Aussenbereich fällt damit weg.
- Wetterfest im Dauerbetrieb: Fiberglasgehäuse, IP67, ausgelegt von −20 bis +65 °C. Sie darf jahrelang auf dem Mast bleiben.
- Rundum gleichmässig: 360 Grad in der Horizontalen mit vertikaler Polarisation – die Standardausrichtung für LoRaWAN. Es gibt keine Vorzugsrichtung, die man erst ausrichten müsste.
- Passt auf die üblichen Aussengateways: N-Typ-Stecker, wie ihn LoRaWAN-Gateways für den Aussenbereich verwenden.
Wann du zu dieser Antenne greifst
- Abdeckung im Quartier oder Ortskern: Sensoren verteilen sich rundherum und liegen auf unterschiedlichen Höhen – genau dafür ist die breite Abstrahlung gemacht.
- Werksareal und Campus: Mehrere Gebäude, mehrere Stockwerke, alles im Umkreis von wenigen hundert Metern bis Kilometern.
- Gateway auf dem Dach eines höheren Gebäudes: Wo eine Antenne mit hohem Gewinn buchstäblich über die nahe Umgebung hinwegstrahlen würde.
- Hügeliges Gelände: Wenn Sensoren deutlich tiefer oder höher liegen als das Gateway.
- Ersatz für die mitgelieferte Stabantenne: Wenn das Gateway nach draussen umzieht und eine wetterfeste Lösung braucht.
Damit ist die Auswahl geklärt. Was jetzt folgt, ist die Technik dahinter.
Antennengewinn ist kein Lautstärkeregler
Der häufigste Irrtum bei Antennen: mehr dBi gleich mehr Leistung. Tatsächlich verstärkt eine passive Antenne gar nichts – sie verteilt nur die vorhandene Sendeleistung anders. Stell dir das Abstrahlmuster als Donut vor, mit der Antenne in der Mitte des Lochs. Bei niedrigem Gewinn ist der Donut dick und rund: Die Energie geht in alle Richtungen, auch schräg nach oben und unten. Bei hohem Gewinn wird derselbe Donut flachgedrückt – weiter in die Fläche, dafür kaum noch nach oben oder unten.
Für die Praxis heisst das: Eine Antenne mit hohem Gewinn auf einem hohen Gebäude kann schlechter abschneiden als eine mit niedrigem, weil sie über die nahe Umgebung hinwegstrahlt und direkt unter sich ein Funkloch erzeugt. Diese 3-dBi-Antenne ist der Kompromiss zugunsten der Nähe: Sie deckt das Umfeld zuverlässig ab, auch mit Höhenunterschieden, und verliert dafür an maximaler Reichweite über flaches Land.
Und ein Rat aus der Praxis: Wer mehrere Gateways betreibt, fährt oft am besten mit gemischten Gewinnklassen – eine flache Antenne für die Weite, eine breite für die Umgebung. Das ergibt in Summe weniger Funklöcher als lauter identische Aufbauten.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten – Anschluss, Masse, Gewicht, Herstellernummer – findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.
| Frequenzbereich | 860 … 930 MHz (deckt EU868 sowie US915, AU915, AS923, IN865 und RU864 ab) |
| Gewinn | 3 dBi |
| Stehwellenverhältnis | ≤ 1.8 |
| Abstrahlung | 360° horizontal, vertikale Polarisation |
| Impedanz | 50 Ohm |
| Gehäuse | Fiberglas, IP67 |
| Abmessungen | Durchmesser 28 mm, Länge 360 mm |
| Betriebstemperatur | −20 … +65 °C |
| Lagertemperatur | −30 … +75 °C |
Unterstützung bei der Auswahl
Du bist unsicher, ob 3 oder 5 dBi besser zu deinem Standort passen, oder ob dein Gateway den richtigen Anschluss hat? Sag uns, wo das Gateway steht und wo die Sensoren liegen – das lässt sich in wenigen Minuten klären und erspart im Zweifel eine zweite Bestellung. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.

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