Diese Fiberglas-Antenne mit 5 dBi holt Reichweite in die Fläche. Sie bündelt die Sendeleistung flacher als eine Antenne mit weniger Gewinn – ideal, wenn dein Gateway am Ortsrand, auf einem Silo oder auf einem freistehenden Mast sitzt und Sensoren erreichen soll, die weit entfernt, aber ungefähr auf gleicher Höhe liegen. Der Anschluss ist fest mit dem Antennenkörper verbunden, das Fiberglasgehäuse ist wetterfest nach IP67 und für −40 bis +75 °C ausgelegt. Vorgesehen ist sie für die direkte Montage am Gateway-Gehäuse der WisGate-Edge-Prime-Reihe.
- 5 dBiGewinn, flache Abstrahlung
- 863 … 870 MHzeuropäisches LoRaWAN-Band
- IP67wetterfest für draussen
- −40 … +75 °CBetriebstemperatur
- N-TypStecker, 27 × 480 mm
Was diese Antenne auszeichnet
- Reichweite in die Fläche: Der höhere Gewinn drückt das Abstrahlmuster flach – die Energie geht dorthin, wo weit entfernte Sensoren stehen, statt in den Himmel und in den Boden.
- Auf das europäische Band abgestimmt: Ausgelegt auf 863 bis 870 MHz statt auf ein breites Weltband. Eine schmalere Abstimmung bedeutet in der Regel bessere Anpassung genau dort, wo wir funken – das Stehwellenverhältnis von 1.63 zeigt das.
- Für den harten Winter gebaut: Von −40 bis +75 °C spezifiziert, deutlich weiter als die 3-dBi-Ausführung. Für Bergstandorte und ungeschützte Masten der relevante Unterschied.
- Direkt am Gateway montierbar: Vorgesehen für die Montage am Gehäuse der Aussengateways – kein Antennenkabel, also auch kein Signalverlust durch ein Kabel.
- Aus einem Stück: Anschluss und Körper sind verbunden statt gesteckt, was im Aussenbereich die typische Schwachstelle beseitigt.
Wann du zu dieser Antenne greifst
- Landwirtschaft und Flächenabdeckung: Sensoren über Felder und Weiden verteilt, das Gateway auf einem Hof oder Silo – der klassische Fall für flache Abstrahlung.
- Ortsrand ins Zentrum: Wenn das Gateway ausserhalb steht und die Sensoren im Dorf oder in der Stadt liegen.
- Gewässer und Täler: Lange Sichtstrecken ohne grosse Höhenunterschiede, wo jede Verdopplung der Reichweite ein Gateway spart.
- Bergstandorte: Der weite Temperaturbereich macht sie zur robusteren Wahl für exponierte Masten.
- Zweite Antenne im Netz: Als Ergänzung zu einer breit abstrahlenden Antenne an einem anderen Standort – die Kombination deckt zuverlässiger ab als zwei gleiche.
Damit ist die Auswahl geklärt. Was jetzt folgt, ist die Technik dahinter.
Warum Gewinn kein Verstärker ist
Eine passive Antenne verstärkt nichts – sie verteilt die vorhandene Sendeleistung nur anders. Das Abstrahlmuster gleicht einem Donut mit der Antenne im Loch. Bei niedrigem Gewinn ist er dick und rund, die Energie geht auch schräg nach oben und unten. Mit steigendem Gewinn wird derselbe Donut flachgedrückt: mehr Reichweite in die Ebene, dafür weniger nach oben und unten. Diese 5-dBi-Antenne liegt bewusst im mittleren Bereich – flach genug für spürbar mehr Reichweite, ohne den Nahbereich schon so stark zu vernachlässigen wie eine Antenne mit 8 dBi und mehr.
Ein praktischer Hinweis zur Höhe: Bei LoRaWAN bringt Höhe fast immer mehr als Gewinn. Ein Gateway drei Meter höher zu setzen, wirkt in der Regel stärker als der Wechsel von 3 auf 5 dBi – weil damit Hindernisse aus der ersten Fresnel-Zone verschwinden. Erst wenn die Höhe ausgereizt ist, lohnt sich das Nachdenken über die Antennenwahl.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten – Anschluss, Masse, Herstellernummer, Zolltarif – findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.
| Frequenzbereich | 863 … 870 MHz (EU868; ebenso IN865 und RU864) |
| Gewinn | 5.0 dBi |
| Stehwellenverhältnis | ≤ 1.63 |
| Abstrahlung | 360° horizontal, vertikale Polarisation |
| Impedanz | 50 Ohm |
| Gehäuse | Fiberglas, IP67 |
| Abmessungen | Durchmesser 27 mm, Länge 480 mm |
| Betriebstemperatur | −40 … +75 °C |
| Lagertemperatur | −40 … +85 °C |
| Montage | Direkt am Gateway-Gehäuse der Aussenmodelle; kompatibel mit Aussengehäusen und Magnetfuss |
Unterstützung bei der Auswahl
Unsicher, ob 3 oder 5 dBi zu deinem Standort passen? Sag uns, wie hoch das Gateway steht und wo die entferntesten Sensoren liegen – daraus ergibt sich die Antwort meist sofort, und du sparst dir eine zweite Bestellung. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.
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