Milesight EM500-UDL C100 LoRaWAN Ultraschall-Füllstandsensor 0.25 bis 10 m

SKU:3JAJ
P/N:EM500-UDL-868M PN: C100
Marke:Milesight IoT Partner
Kategorien:
Sensoren:
Sensoren Thumbnail
Zertifizierungen:
Verfügbarkeit CH:
nicht an Lager0
Ab externem Lager:
Lieferzeitin ca. 20 Tagen
Frist gilt ab 10 Stück. Für kleinere Mengen bitte anfragen. (?)

CHF242.00 exkl. MWST

zzgl. Versandgebühr

LoRaWAN-Füllstandsensor, der berührungslos mit Ultraschall von oben misst: 0.25 bis 10 m bei 1 mm Auflösung und ±(1 cm + 0.3 % der Strecke). Die kurze Blindzone von 25 cm macht ihn auch für flache Behälter brauchbar. IP67, rund zehn Jahre Batterielaufzeit — für Tanks, Silos und Schächte an Standorten bis -15 °C.

Passend dazu:

RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE Gateway LoraWAN 868MHz

8-Kanal-LoRaWAN-Gateway für den Innenbereich mit eingebautem Netzwerkserver – Sensoren anmelden und Daten per MQTT abholen, ohne externe Plattform. Anbindung über Ethernet, WLAN oder LTE, Stromversorgung wahlweise per PoE. Puffert empfangene Daten bei Verbindungsabbruch. Einrichtung über die Weboberfläche im Browser.

Milesight SCT01 NFC-Konfigurationsgerät für Milesight-Sensoren

Handgerät für die NFC-Konfiguration von Milesight-Sensoren in Stückzahl. Speichert 50 Konfigurationsdateien und eine Firmware, ordnet die passende Datei am erkannten Gerätemodell selbst zu und quittiert über Summer und Leuchten. Akku für rund sechs Stunden Betrieb, Laden über USB Type-C, Vorlagenübertragung über Bluetooth.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
 Produkt auf Vergleichsliste

Der EM500-UDL misst Abstand und Füllstand berührungslos mit Ultraschall — er hängt über dem Medium und schickt einen Schallimpuls nach unten. Weil er nichts berührt, ist ihm gleichgültig, ob darunter Wasser, Schlamm, Getreide, Sand oder Abfall liegt, und weil er batteriebetrieben funkt, braucht ein Behälter weder Strom noch Leitung. Diese Ausführung C100 deckt 0.25 bis 10 m ab und hat mit 25 cm den kurzen Nahbereich der Reihe. Sie ist damit die Wahl für Behälter in Gebäuden, in Schächten und überall dort, wo es nicht dauerhaft unter −15 °C kalt wird.

  • 0.25 – 10 mMessbereich, kurze Blindzone
  • 1 mmAuflösung
  • ±(1 cm + 0.3 %)Genauigkeit, abstandsabhängig
  • IP67staubdicht und zeitweilig tauchfähig
  • 10 JahreBatterielaufzeit bei 10 min Intervall

Was den EM500-UDL C100 auszeichnet

  • Blindzone von nur 25 cm: Jeder Ultraschallsensor ist unmittelbar vor dem Wandler taub, weil dieser nach dem Senden erst ausschwingen muss. Wie kurz diese Zone ist, entscheidet darüber, ob ein voller Behälter noch gemessen werden kann oder nur noch „voll» meldet. 25 cm ist der kürzeste Wert der Reihe — bei flachen Behältern und bei Deckeln, unter denen wenig Platz ist, ist das der Unterschied zwischen brauchbar und unbrauchbar.
  • Genauigkeit, die mit dem Abstand mitgeht: ±1 cm plus 0.3 % der gemessenen Strecke. Bei einem Meter sind das 1.3 cm, bei zehn Metern 4 cm. Der Fehler wächst also nur langsam, statt über den ganzen Bereich konstant beim Wert für die Maximaldistanz zu liegen — im Nahbereich, wo die meisten Behälter gemessen werden, ist das die wesentlich schärfere Angabe.
  • Ausreisserunterdrückung im Gerät: Der Sensor kann so eingestellt werden, dass er eine Messung verwirft und sofort neu misst, wenn sie zu weit vom vorherigen Wert abweicht. Bei Ultraschall ist das kein Luxus: Eine über die Oberfläche ziehende Welle, ein Schaumfetzen oder ein einlaufender Strahl erzeugen einzelne, völlig falsche Werte. Diese Funktion filtert sie dort, wo es am billigsten ist — vor dem Senden, also ohne Funkbudget zu verbrauchen.
  • Sprungalarm auf die Änderung: Zusätzlich zum Schwellenwertalarm meldet das Gerät, wenn sich der Abstand gegenüber der letzten Erfassung um mehr als einen einstellbaren Betrag ändert. Ein plötzlicher Sprung heisst in der Praxis: Jemand hat abgepumpt, etwas ist hineingefallen, oder der Sensor wurde verstellt. Alles drei will man wissen, bevor der Grenzwert erreicht ist.
  • Milesight D2D: Das Gerät kann bei einem Alarm direkt einen Steuerbefehl an ein anderes Milesight-Gerät senden, ohne den Umweg über Gateway und Netzserver — eine einfache Regel wie „Behälter voll, Pumpe aus» bleibt damit auch dann wirksam, wenn der Netzserver gerade nicht erreichbar ist.
  • Millimeter als Auflösung: Gemeldet wird der Abstand als ganze Millimeterzahl. Für die Umrechnung in ein Volumen ist das mehr als genug — die Unsicherheit steckt ohnehin in der Behältergeometrie und nicht in der letzten Stelle.
  • Speicher mit Nachlieferung: 1000 Messungen legt das Gerät lokal ab und sendet sie mit ihrem Zeitstempel nach, wenn die Funkverbindung zurück ist. Für Verbrauchsauswertungen, die auf der Differenz zweier Messungen beruhen, ist eine Lücke besonders teuer — sie verfälscht nicht einen Punkt, sondern eine ganze Periode.
  • IP67 rundum: Staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt — im Schacht, im Güllekeller, unter einem Deckel, an dem Kondensat abläuft.
  • Konfiguration per NFC: Handy ans Gehäuse halten, Intervall, Schwellen und Messbereich setzen — ohne das Gerät zu öffnen und ohne die Dichtung zu gefährden. Auch das Ein- und Ausschalten läuft über NFC.
  • Zehn Jahre auf einer wechselbaren Zelle: Eine handelsübliche Lithium-Thionylchlorid-Zelle in Baugrösse D, auswechselbar. Das Gerät ist kein Wegwerfartikel, wenn nach Jahren die Kapazität endet.
  • Drei Montagearten ab Werk: Wand, Mast mit Schlauchschelle oder Hutschiene. Halterung, Schrauben und Schelle liegen bei, der Hutschienenclip ist optional.

Wo der EM500-UDL C100 eingesetzt wird

  • Tanks und Behälter in Gebäuden: Heizöl, Prozesswasser, Reinigungsmittel, Regenwasserzisternen im Keller. Der Sensor sitzt im Deckel und braucht weder Öffnung im Behälterboden noch Kontakt zum Medium.
  • Abfall- und Wertstoffbehälter: Füllstand in Unterflurcontainern und Pressen, um Leerungsfahrten nach Bedarf statt nach Kalender zu planen. Der Streckenaufwand einer Abfallsammlung ist der grösste Kostenblock — und der einzige, den man mit Messdaten wirklich senken kann.
  • Schüttgut in Silos: Getreide, Pellets, Sand, Granulat. Berührungslos heisst hier auch: kein Verschleiss und keine Verstopfung durch Anbackungen an einer Sonde.
  • Schächte, Pumpensümpfe und Regenrückhaltebecken: Pegelüberwachung mit Schwellenalarm, ohne dass ein Kabel bis zum Grund geführt werden muss.
  • Güllelager und Fermenter in der Landwirtschaft: Der Füllstand ist gleichzeitig Betriebs- und Nachweisgrösse. Ein berührungsloser Sensor über der Oberfläche hält deutlich länger als jede eingetauchte Sonde.
  • Objekt- und Anwesenheitserkennung: Der Sensor misst Abstand, nicht nur Füllstand — er erkennt also auch, ob eine Palette auf einem Stellplatz steht oder eine Rampe frei ist.
  • Verbrauchsermittlung ohne Zähler: Aus der Abnahme des Füllstands über die Zeit ergibt sich der Verbrauch. In Anlagen ohne Zähler ist das oft die einzige verfügbare Zahl.
  • Grosse Rollouts: Zehn Jahre ohne Batteriewechsel und Konfiguration per NFC in Sekunden je Gerät. Bei hundert Behältern entscheidet dieser Posten über die Betriebskosten, nicht der Stückpreis.

C oder W — welche Ausführung passt?

Der EM500-UDL wird mit zwei verschiedenen Schallwandlern gebaut, und der Unterschied liegt weniger in der Reichweite als in der Umgebung:

Diese Ausführung C100 misst 0.25 bis 10 m und ist für −15 bis 60 °C spezifiziert. Sie hat die kürzere Blindzone und die feiner gestaffelte Genauigkeitsangabe. Für Innenräume, Keller, Schächte, Hallen und milde Aussenstandorte ist sie die richtige und deutlich günstigere Wahl.

Die Ausführung W100 misst 0.5 bis 10 m und ist für −30 bis 65 °C spezifiziert. Ihr eigentliches Argument ist die Kälte: Wenn der Sensor über den Winter im Freien hängt — an einem Silo, einem offenen Becken, einem Container auf dem Hof — dann reichen die −15 °C dieser Ausführung in der Schweiz nicht zuverlässig aus. Für solche Standorte ist die W-Ausführung gebaut.

Ultraschall hat physikalische Grenzen, die man kennen sollte. Die Laufzeit des Schalls hängt von der Lufttemperatur ab; grosse Temperaturunterschiede zwischen Sensor und Medium verschieben das Ergebnis. Schaum, starker Staub und aufsteigender Dampf schlucken oder streuen den Schall. Und eine schräg stehende oder stark bewegte Oberfläche wirft das Echo weg statt zurück. Wo eine dieser Bedingungen dauerhaft herrscht, ist ein Radarsensor die robustere Wahl — etwa der EM410-RDL. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.

Der Einbauort ist Teil der Messung. Milesight nennt dafür ausdrückliche Regeln: senkrecht über dem Medium, mit freier Sicht darauf, mindestens 30 cm Abstand zur Behälterwand, nicht in der Mitte eines gewölbten oder runden Deckels und nicht über der Einfüllöffnung. Die beiden letzten Punkte sind die, die in der Praxis übersehen werden — ein gewölbter Deckel wirft Mehrfachechos, und über der Einfüllöffnung misst der Sensor irgendwann den einlaufenden Strahl statt der Oberfläche.

Zum Bild: Die Abbildung zeigt den EM500-UDL, wie ihn Milesight für die gesamte Reihe darstellt. Gehäuse, Halterung und Masse sind bei allen Ausführungen gleich; die Farbe des Schallwandlers unterscheidet sich laut Datenblatt zwischen der C-Ausführung (schwarzgrau) und der W-Ausführung (grau).

Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Montage und Anbindung.

Wie die Messung zustande kommt — und woran sie scheitert

Der Sensor sendet einen kurzen Schallimpuls nach unten und misst die Zeit bis zum Eintreffen des Echos. Aus der halben Laufzeit und der Schallgeschwindigkeit ergibt sich der Abstand. Das Verfahren ist einfach, robust und braucht keinen Kontakt zum Medium — das ist sein grosser Vorteil gegenüber jeder Sonde, die eintaucht, verschmutzt und irgendwann getauscht werden muss.

Seine Schwäche liegt in der Schallgeschwindigkeit selbst: Sie hängt von der Lufttemperatur ab und ändert sich um etwa 0.17 % je Grad. Zwischen einem kalten Morgen und einem heissen Nachmittag im Kopfraum eines Behälters können das mehrere Prozent sein. Das Gerät kompensiert das intern, aber die Kompensation kann nur die Temperatur am Sensor kennen — nicht das Temperaturprofil über die ganze Messstrecke. In einem Silo, dessen Kopfraum sich unter dem Blechdach aufheizt, während unten kühle Luft steht, bleibt deshalb ein Restfehler. Für Füllstandsüberwachung ist er belanglos, für eine Abrechnung auf Zentimeter wäre er es nicht. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis.

Der zweite Punkt ist die Oberfläche. Ultraschall braucht ein Echo, und ein Echo braucht eine Fläche, die den Schall zurückwirft. Eine ruhige Flüssigkeitsoberfläche ist ideal. Eine stark schäumende ist schlecht, weil Schaum den Schall schluckt. Ein Schüttgutkegel ist schwierig, weil seine schrägen Flanken den Schall zur Seite werfen — darum misst man bei Schüttgut möglichst über der Kegelspitze und akzeptiert, dass der gemessene Wert die Spitze und nicht das mittlere Niveau beschreibt. Wer daraus ein Volumen rechnet, muss diese Geometrie in seiner Formel abbilden.

Die Ausreisserunterdrückung des Geräts ist genau für diese Fälle da. Sie ersetzt keine gute Montage, fängt aber die einzelnen Fehlmessungen ab, die sonst als Zacken in der Kurve stehen und jede automatische Auswertung stören.

Betriebsaufwand über die Lebensdauer

Die angegebenen zehn Jahre gelten für ein Meldeintervall von zehn Minuten bei 25 °C unter Laborbedingungen. Zwei Dinge verkürzen das in der Praxis: ein kürzeres Intervall und Kälte. Lithium-Thionylchlorid-Zellen liefern bei Frost weniger Strom und altern schneller, wenn sie gefordert werden. Dazu kommt eine Eigenheit dieses Geräts: Jede verworfene und neu ausgelöste Messung der Ausreisserunterdrückung kostet zusätzlich Energie — an einer sehr unruhigen Oberfläche ist die Funktion also nicht gratis.

Was das für die Projektplanung heisst: Bei zehnminütigem Intervall ist über den üblichen Abschreibungszeitraum kein Servicebesuch für die Batterie einzuplanen. Bei minütlichem Intervall oder bei einer Messstelle, die häufig Alarm auslöst, solltest du mit einem Wechsel innerhalb der Nutzungsdauer rechnen. Für die meisten Füllstände reicht ein deutlich längeres Intervall — ein Heizöltank ändert seinen Stand nicht im Minutentakt, und ein Intervall von einer oder zwei Stunden verlängert die Standzeit erheblich.

Der Batteriestand wird bei jeder Netzanmeldung und danach alle 24 Stunden als Prozentwert mitgesendet, zusätzlich gibt es eine eigene Meldung, sobald ein Prozent unterschritten wird. Die Zelle ist auswechselbar; alkalische Zellen sind ausdrücklich nicht zulässig, weil ihre Spannungslage nicht passt. Zu beachten ist der Hinweis des Herstellers, dass eine bereits lange gelagerte Ersatzzelle die Prozentrechnung verfälscht.

Anbindung und Auswertung

Der EM500-UDL ist ein Standard-LoRaWAN-Gerät der Klasse A mit OTAA oder ABP und arbeitet mit jedem konformen Netzserver — The Things Network, ChirpStack, Swisscom LPN oder der Milesight-Plattform. Die Protokollfassung ist zwischen 1.0.2 und 1.0.3 umschaltbar, was beim Anbinden an ältere Netzserver gelegentlich nötig ist.

Das periodische Telegramm ist knapp: Kanal 03, Typ 82, zwei Byte Abstand in Millimetern als vorzeichenlose Ganzzahl in Little-Endian-Reihenfolge. Der Batteriestand kommt getrennt auf Kanal 01, Typ 75, als ein Byte Prozentwert. Der Sprungalarm liegt auf Kanal 83, Typ e9 und enthält den aktuellen Abstand, die Änderung und die Alarmart. Beim Netzbeitritt meldet das Gerät zusätzlich seinen konfigurierten Messbereich — nützlich, um in der Anwendung zu prüfen, ob das Gerät im Feld so eingestellt ist wie geplant. Zwei Sonderwerte lohnen die Beachtung: ffff heisst, dass die Messung fehlgeschlagen ist, fffd heisst, dass der Wert ausserhalb des Bereichs liegt — also typischerweise ein leerer Behälter, dessen Boden weiter weg ist als der eingestellte Bereich. Wer diese beiden nicht abfängt, bekommt einen Füllstand von 65 Metern in seine Zeitreihe. Fertige Decoder liegen im Repository von Milesight, verlinkt im Reiter „Dokumente».

Wichtig für die Auswertung: Das Gerät liefert den Abstand zum Medium, nicht den Füllstand. Der Füllstand ergibt sich als Einbauhöhe minus gemessener Abstand, das Volumen erst über die Behältergeometrie. Diese Umrechnung gehört in die Anwendung und will einmal sauber gemacht sein — bei einem liegenden Zylinder oder einem konischen Silo ist der Zusammenhang zwischen Höhe und Volumen nicht linear.

Die nachgesendeten Daten aus dem lokalen Speicher kommen auf Kanal 20, Typ ce und tragen einen eigenen Zeitstempel. Wer die Werte in eine Zeitreihendatenbank schreibt, muss diesen Zeitstempel verwenden und nicht die Empfangszeit, sonst landen alle nachgelieferten Messungen im selben Punkt — und eine Verbrauchsrechnung, die auf Differenzen beruht, wird dadurch schlicht falsch. Voraussetzung ist, dass die Uhrzeit des Geräts gesetzt ist; das geht per Downlink oder über die Zeitsynchronisation des Netzservers.

Montage

Der Hersteller macht vier klare Vorgaben zum Einbauort, und sie sind alle aus Fehlern entstanden. Erstens: Das Gerät steht senkrecht über dem Medium und hat freie Sicht darauf — jeder Einbau, jede Strebe und jede Leiter im Schallkegel erzeugt ein konkurrierendes Echo. Zweitens: mindestens 30 cm Abstand zur Seitenwand, weil der Schallkegel sonst die Wand trifft. Drittens: nicht in der Mitte eines gewölbten oder runden Deckels — dort laufen die Reflexionen zusammen und erzeugen Mehrfachechos. Viertens: nicht über der Einfüllöffnung, weil der einlaufende Strahl beim Befüllen zum Messobjekt wird.

Das Funkgehäuse lässt sich an die Wand schrauben, mit der beiliegenden Schlauchschelle an einen Mast oder ein Rohr klemmen oder mit dem optionalen Clip auf eine Hutschiene von 3.5 cm Breite setzen. Zwischen Gehäuse und grösseren Metallflächen gehört Abstand, sonst leidet der Funk — die Antenne sitzt im Gehäuse. Bei einem Stahlsilo oder einem geschlossenen Metallbehälter ist das die entscheidende Planungsfrage: Ein Sensor im Inneren eines Blechbehälters kommt oft gar nicht heraus, und die Antwort ist dann nicht mehr Sendeleistung, sondern eine Öffnung, ein Kunststoffdeckel oder ein anderes Gerätekonzept.

Der Batteriewechsel erfolgt über den Bodendeckel. Beim Zusammenbau gehören Dichtung und Schraubkappen wieder korrekt an ihren Platz, sonst ist die Schutzart dahin. Bei einem Gerät, das in einem feuchten Schacht hängt, ist das kein Formalismus.

Regionalvarianten

Wir führen die europäische Ausführung. Die übrigen Regionalvarianten sind dasselbe Gerät mit anderem Funkband und werden auf Anfrage beschafft.

AusführungFunkbandVerfügbarkeit
EM500-UDL-868MEU868, IN865, RU864Das ist die Version, die du hier bestellst
EM500-UDL-915MUS915, AU915, KR920, AS923auf Anfrage
EM500-UDL-470MCN470auf Anfrage

Technische Daten

Schutzart, Batterie, Gehäuse, Masse, Gewicht, Temperatur- und Feuchtebereich, Montagearten und Herstellernummer stehen in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier die Werte, die dort keinen Platz haben.

Messung
MessprinzipUltraschall-Laufzeitmessung, berührungslos
Messbereich0.25 bis 10 m
Genauigkeit±(1 cm + 0.3 % der gemessenen Strecke)
Auflösung1 mm
Kalibrierungrechnerischer Offset, zusätzlich Ausreisserunterdrückung mit Neumessung
Messbetrieb
Meldeintervall1 bis 1080 Minuten, Standard 10 Minuten
Erfassungsintervallgetrennt einstellbar, muss kürzer als das Meldeintervall sein
Datenspeicher1000 Einträge mit Zeitstempel, Nachlieferung nach Verbindungsabbruch
ZusatzfunktionenSchwellenwertalarm mit Rückmeldung bei Entwarnung, Sprungalarm auf die Änderung, Datenabruf, Alarm bei 1 % Restbatterie
Funk
ProtokollLoRaWAN 1.0.2 oder 1.0.3, OTAA oder ABP, Klasse A, zusätzlich Milesight D2D
Sendeleistung16 dBm bei 868 MHz
Empfindlichkeit−137 dBm bei 300 bit/s
Antenneim Gehäuse
Bedienung und Konformität
KonfigurationNFC mit ToolBox-App, USB-C mit PC-Software, Downlink
Anzeige und BedienelementeLED und Ein-/Aus-Taste im Gehäuseinneren
KonformitätCE, FCC, ISED, Telec, LoRaWAN Certified, RoHS
NormenEN 55032, EN 55035, EN 300 330, EN 300 220-1/2, EN 301 489-1/3, EN 62368-1
StörfestigkeitIEC 61000-4-2 Stufe 3, IEC 61000-4-3 Stufe 2, IEC 61000-4-8 Stufe 4

Die Ultraschall- und Radarsensoren im Vergleich

Wir führen mehrere berührungslose Füllstandsensoren von Milesight. Sie unterscheiden sich in Messprinzip, Reichweite und Speisung — und die Wahl entscheidet sich meistens an der Oberfläche, die gemessen werden soll, und an der Frage, ob ein Gateway in Reichweite ist.

ModellUnterschiedWofür
EM500-UDL C100Ultraschall, 0.25 bis 10 m, −15 bis 60 °CBehälter in Gebäuden, Schächte, milde Aussenstandorte — das ist die Ausführung, die du hier bestellst
EM500-UDL W100Ultraschall, 0.5 bis 10 m, −30 bis 65 °Cdieselbe Aufgabe an Standorten mit richtigem Winter
EM400-UDL C100Ultraschall im kompakten Gehäuse, bis 10 mkleinere Behälter, Abfallcontainer — auch als W050 und in NB-IoT-Ausführung
EM410-RDLRadar statt UltraschallSchaum, Dampf, Staub — überall dort, wo Schall nicht durchkommt; auch mit externer Antenne und als Mobilfunkversion
EM411-RDLRadar mit ATEX Zone 0explosionsgefährdete Bereiche
EM500-SWLDrucksonde, tauchfähigBrunnen und Gewässer, wo von oben kein Zugang besteht

Was noch dazugehört

  • Ein Gateway in Reichweite: Für Gebäude und Betriebsgelände ist der RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ unser Bestseller; für Höfe, Silos und weitläufige Areale der wetterfeste WisGate Edge Prime RAK7240CV2.
  • Ersatzzelle: Die passende Baugrösse ist D mit Li-SOCl₂-Chemie — im Shop die EVE ER34615 mit 19 000 mAh. Alkalische Zellen passen mechanisch, funktionieren aber nicht.
  • Wenn es draussen richtig kalt wird: Dieselbe Reihe gibt es als Ausführung W100 mit einem Betriebsbereich bis −30 °C — für Silos, offene Becken und Container, die den Winter im Freien verbringen.
  • Wenn Schaum, Dampf oder Staub im Spiel sind: Der EM410-RDL misst mit Radar statt Schall und ist gegen diese drei Störungen weitgehend unempfindlich.
  • Wenn von oben kein Zugang besteht: Der EM500-SWL ist eine tauchfähige Drucksonde aus derselben Reihe, in 5 m und 10 m Kabellänge.

Unterstützung bei der Auslegung

Ob dein Behälter für Ultraschall geeignet ist, wo der Sensor im Deckel sitzen muss und ob C oder W die richtige Ausführung für deinen Standort ist — frag uns, das sind Fragen zum Produkt und kosten nichts. Datenblatt, Benutzerhandbuch und Payload-Decoder liegen im Reiter „Dokumente». Sag uns, wie viele Behälter du ausrüsten willst; für Funkplanung, Vorkonfiguration in Stückzahl, die Umrechnung von Abstand auf Volumen und die Anbindung an eure Leittechnik erstellen wir dir gern ein Angebot.

+ Mehr anzeigen

Dokumente

Lieferumfang

  • 1 × EM500-UDL C100 mit Montagehalterung
  • 4 × Wandmontage-Sets
  • 4 × Schraubkappen
  • 2 × Befestigungsschrauben
  • 1 × Schlauchschelle für die Mastmontage
  • 1 × Kurzanleitung
  • 1 × Garantiekarte

Angaben gemaess Hersteller. Batterien, SIM-Karten und Montagematerial sind nur enthalten, wenn sie oben ausdruecklich aufgefuehrt sind.

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für «Milesight EM500-UDL C100 LoRaWAN Ultraschall-Füllstandsensor 0.25 bis 10 m»

Details

Allgemeines
Marke
Milesight IoT
Herstellernummer
EM500-UDL-868M PN: C100
Farbe
grau
Schnittstelle
NFC
Near Field Communication, eine Technologie für drahtlose Kommunikation über kurze Entfernungen. Häufig in Zahlungssystemen und Smartcards verwendet.
,
USB Type-C
Connectivity
Connectivity
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
,
NFC
LoRaWAN Spezifikation
1.0.2
,
1.0.3
Geräteklasse
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
externe Antenne
none
interne Antenne
internal
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Stromversorgung
Stromversorgung
Batterie
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
1
Batterietyp
Li-SOCL₂
Die Li-SOCl₂-Batterie ist ein hochleistungsfähiger Energiespeicher, der Lithium (Li) und Thionylchlorid (SOCl₂) verwendet. Sie zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte, lange Lagerfähigkeit und eine breite Betriebstemperaturbereich aus, was sie ideal für IoT-Geräte macht, die eine langanhaltende, zuverlässige Energiequelle benötigen. Im Kontext von IoT definiert sie die Fähigkeit, Geräte über längere Zeiträume autark betreiben zu können, selbst in anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Batterieformat
ER34615
Große Lithium-D-Batterie für Geräte mit maximalem Energiebedarf, wie z. B. LoRaWAN-Gateways oder große Sensoren.
Batterie Austauschbar
Ja
Mechnics/Design
Gehäuse
ABS
,
PC
Produktgewicht (g)
363
width (mm)
71
length (mm)
156.1
height (mm)
69.5
IP Code / Schutzart
IP67
Staubdicht. Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser. Ein IoT-Tracker, der an Ausrüstung angebracht ist, die gelegentlich ins Wasser fallen kann, könnte diesen Schutz benötigen.
Temperaturbereich
-15 °C bis 60 °C
Feuchtigkeitsbereich
0 bis 80%
Handelsinformationen
Produktkennzeichen
CE
CE-Zertifizierung: Zeigt an, dass das Produkt die Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen der Europäischen Union erfüllt und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verkauft werden darf.
,
FCC

FCC-Zertifizierung:
Zeigt an, dass das elektronische Gerät die Vorschriften der Federal Communications Commission für elektromagnetische Störungen und Hochfrequenzstrahlung in den Vereinigten Staaten einhält.

,
ISED

ISED:
ISED (Innovation, Science and Economic Development Canada) ist die kanadische Regierungsbehörde, die für die Zertifizierung von Funkgeräten und Telekommunikationsgeräten verantwortlich ist. Die Zertifizierung stellt sicher, dass diese Geräte den kanadischen technischen Standards entsprechen und legal in Kanada verkauft und betrieben werden können.

,
LoRa Alliance Certified

LoRa Alliance-Zertifizierung:
Zeigt an, dass das Gerät die LoRaWAN-Spezifikation erfüllt, was Zuverlässigkeit, Konformität und Interoperabilität mit anderen zertifizierten Geräten in stromsparenden, großflächigen IoT-Netzwerken gewährleistet.

,
RoHS

RoHS-Zertifizierung:
Zeigt an, dass das Produkt die Richtlinie der Europäischen Union zur Beschränkung gefährlicher Stoffe einhält, die den Einsatz von Materialien wie Blei, Quecksilber und Cadmium in elektrischen und elektronischen Geräten einschränkt.

,
TELEC
COO (Country of Origin)
China
Sonstige Eigenschaften
Batterielaufzeit
5-10 Jahre
Montageart
DIN-Schiene
,
Mast / Rohrschelle
,
Wand
Einsatzort
innen und aussen
Netzwerkserver
ChirpStack
,
Swisscom LPN
,
TTN
Sensoren
Distanz