Elsys ELT-ETH LoRaWAN Aussensensor für Temperatur und Feuchte mit externer Sonde (868 MHz)

SKU:3HJN
P/N:ELT-ETH LoRa
Marke:Elsys Partner
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Sensoren:
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LoRaWAN-Aussensensor, dessen Feuchtefühler ausserhalb des Gehäuses in einer Filterkappe sitzt — er misst damit die Aussenluft und nicht die eingeschlossene Luft im Kasten. Dazu intern Temperatur, Luftdruck und Beschleunigung, bis zu zehn Jahre auf einer AA-Lithiumzelle, Konfiguration per NFC oder Funkbefehl. Wichtig: Mit montierter Sonde ist die Baugruppe IP54 und nicht IP67 — die Filterkappe muss atmen können und gehört nach unten.

Passend dazu:

EVE ER14505V LiSOCl2 Lithium 3.6V Spezial Batterie (AA, 2600mAh, ER14505/S, ER14500)

Lithium-Thionylchlorid-Zelle in Baugrösse AA mit 3.6 V und rund 2600 mAh – die Standardbatterie für LoRaWAN-Sensoren. Selbstentladung unter 2 % pro Jahr, einsatzfähig von −60 bis +85 °C, nicht wiederaufladbar. Wir liefern bewusst frische Ware mit Produktionsdatum jünger als ein Jahr.

RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE Gateway LoraWAN 868MHz

8-Kanal-LoRaWAN-Gateway für den Innenbereich mit eingebautem Netzwerkserver – Sensoren anmelden und Daten per MQTT abholen, ohne externe Plattform. Anbindung über Ethernet, WLAN oder LTE, Stromversorgung wahlweise per PoE. Puffert empfangene Daten bei Verbindungsabbruch. Einrichtung über die Weboberfläche im Browser.

WisGate Edge Prime (RAK7240CV2, LTE, DC 868MHz)

ELT-2 Breathable/Weatherproof Membrane

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
Dieser Sensor kommt ohne Batterien. Diese können hier erworben werden.
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Ein Klimasensor im geschlossenen Gehäuse misst genau genommen das Gehäuse. Drinnen, wo sich die Luft langsam ändert, fällt das nicht auf. Draussen schon: Die Wand heizt sich auf, im Kasten steht die Luft, und die gemeldete Feuchte hinkt der wirklichen um Stunden hinterher. Der Elsys ELT-ETH LoRa löst das, indem er den Feuchtefühler aus dem Gehäuse herausholt. Ein SHT41 sitzt ab Werk in einer Filterkappe unter dem Gerät und sieht die Aussenluft direkt. Was drinnen bleibt, misst weiter mit: Temperatur, Luftdruck und ein Beschleunigungssensor. Konfiguriert wird per NFC mit dem Telefon oder über Funk. Der Haken daran steht offen im Datenblatt — und weiter unten auf dieser Seite.

  • ±0.2 °CSonde, typisch bei 0 … 60 °C
  • ±2 %RHSonde, typisch bei 25 °C
  • bis 10 Jahreeine AA-Lithiumzelle
  • IP54mit Sonde — Gehäuse allein IP67
  • −40 … +60 °CBetriebsbereich

Was den ELT-ETH ausmacht

  • Der Fühler sitzt draussen, nicht im Kasten: Das ist der ganze Unterschied zu einem gewöhnlichen Aussensensor. Ein Feuchtefühler hinter einer Gehäusewand misst die Luft, die im Gehäuse eingeschlossen ist — und die folgt der Aussenluft nur träge und gedämpft. Der SHT41 dieses Geräts hängt in der Aussenluft und meldet, was tatsächlich draussen los ist.
  • Die Filterkappe schützt, ohne abzudichten: Ein Sinterfilter hält Staub, Insekten und Spritzer vom Sensorelement fern und lässt Wasserdampf trotzdem durch. Genau diese Durchlässigkeit ist der Grund, warum das Gerät mit montierter Sonde nicht mehr IP67 erreicht — dicht und ehrlich messend schliesst sich bei Feuchte gegenseitig aus.
  • Ab Werk fertig montiert: Sonde und Filterkappe kommen vorkonfektioniert. Es gibt nichts zu verkabeln, keinen Stecker zu verwechseln und keine Dichtung, die beim Zusammenbau schiefsitzt.
  • Vier Grössen aus einem Gerät: Neben der externen Sonde messen intern Temperatur, Luftdruck und ein Beschleunigungssensor mit. Der Luftdruck liefert den Wetterzusammenhang, ohne den ein Feuchtewert schwer zu deuten ist; der Beschleunigungssensor merkt, wenn jemand am Gehäuse rüttelt oder es verdreht.
  • Zehn Jahre auf einer einzigen Zelle: Eine AA-Lithiumzelle, und der Hersteller nennt bis zu zehn Jahre Laufzeit. Bei einem Gerät an einer Fassade in vier Metern Höhe entscheidet nicht der Kaufpreis über die Kosten, sondern wie oft jemand mit der Leiter anrücken muss.
  • Einstellen, ohne es zu öffnen: Die Konfiguration läuft über NFC — Telefon ans Gehäuse halten — oder über einen Funkbefehl vom Netzserver. Beides zählt hier doppelt: Jedes Öffnen bedeutet, eine Dichtung wieder korrekt zu schliessen, und genau das geht auf einer Leiter am ehesten schief.
  • Klasse A, B oder C: Das Gerät beherrscht alle drei Betriebsarten. Für den Batteriebetrieb ist Klasse A richtig; wer schnellere Reaktion auf Befehle braucht und eine Speisung hat, kann umstellen, ohne die Hardware zu wechseln.
  • Ein Streckenbudget von 137 bis 151 dB: Der Spielraum zwischen dem schnellen Spreizfaktor und dem langsamsten beträgt 14 dB. Das ist die Reserve, die darüber entscheidet, ob ein Sensor am Ende des Areals noch ankommt — auf Kosten der Sendezeit und damit der Batterie.
  • Antenne am Kabel statt am Gerät: Der Anschluss sitzt aussen. Wo das Gerät ungünstig steht — hinter einer Metallverkleidung, in einer Nische —, wandert die Antenne dorthin, wo Empfang ist, ohne dass der Sensor umziehen muss.
  • Verschlüsselt bis zur Anwendung: AES-CTR für den Inhalt, AES-CMAC gegen Verfälschung. Das ist LoRaWAN-Standard, aber bei Messwerten, aus denen sich Belegung und Betriebszeiten ableiten lassen, keine Nebensache.
  • Entwicklung und Gehäuse aus Schweden: Gefertigt wird in der EU. Bei einem Gerät, das zehn Jahre draussen hängen soll, ist die Frage nach Ersatz und Nachlieferbarkeit keine akademische.

Wo der ELT-ETH eingesetzt wird

  • Aussenklima am Gebäude: Fassade, Balkon, Innenhof. Der Referenzwert, gegen den eine Lüftung oder eine Heizkurve rechnet — und zwar der echte vor Ort, nicht der von der Wetterstation zwölf Kilometer entfernt.
  • Landwirtschaft: Stall, Gewächshaus, Aussenlager. Feuchte entscheidet über Schimmel, Kondensation und Tierwohl, und die Werte unterscheiden sich schon zwischen zwei Gebäuden auf demselben Hof.
  • Taupunktüberwachung: Temperatur und Feuchte aus derselben Quelle, dazu der Luftdruck — daraus lässt sich beurteilen, wann eine Fläche unter den Taupunkt fällt. Für Kellerlüftung und Fassadenüberwachung ist das die eigentliche Frage.
  • Baustellen und Trocknung: Nach Wasserschaden oder Estrichverlegung dokumentiert der Sensor den Verlauf, ohne dass jemand täglich vorbeifährt.
  • Unbeheizte Hallen und Lager: Wo es keine Klimatisierung gibt, entscheidet die Aussenluft über das Innenklima. Ein Sensor draussen und einer drinnen ergeben zusammen die Aussage, ob Lüften gerade hilft oder schadet.
  • Energiemanagement: Verbrauchsdaten ohne Wetterbezug sind schwer zu deuten. Ein eigener Aussensensor je Liegenschaft macht den Vergleich zwischen zwei Gebäuden erst belastbar.
  • Grosse Rollouts: Das Gerät gehört zur ELT-Familie — gleiches Gehäuse, gleiche Batterie, gleiche App, gleicher Payload-Decoder wie die übrigen ELT-Sensoren. Wer schon ELT-2 im Bestand hat, ändert für dieses Modell nichts an seinen Abläufen.
  • Nachrüstung ohne Eingriff: Zwei Schrauben an die Wand, Batterie einlegen, per NFC anmelden. Keine Leitung, kein Kabelweg, keine Kernbohrung.
Mit Sonde ist es IP54, nicht IP67. Das steht so im Datenblatt und ist keine Kleinigkeit: Das nackte ELT-Gehäuse erreicht IP67, mit der externen Sonde und der Filterkappe ist die Baugruppe mit IP54 angegeben. Das bedeutet Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen — nicht gegen Strahlwasser und nicht gegen Untertauchen. Für eine Fassade, einen überdachten Bereich oder einen Stall ist das richtig; an eine Stelle mit Schlagregen, Hochdruckreiniger oder zeitweiliger Überflutung gehört es nicht. Und die Kappe zeigt nach unten. Der Hersteller schreibt ausdrücklich, den Sensor dort, wo er nass werden kann, so zu montieren, dass das Wasser ablaufen kann und die Filterkappe nach unten weist. Andersherum steht die Kappe voll. Wenn es nur um Innenräume geht, ist der Elsys ELT-2 das passendere und günstigere Gerät — er misst dieselben Grössen im geschlossenen IP67-Gehäuse, und drinnen ist die Trägheit kein Thema. Der Betriebsbereich endet bei 60 °C, nicht wie beim ELT-2 bei 75 °C; die externe Sonde setzt die Grenze. Die Batterie liegt nicht bei — eine AA-Lithiumzelle vom Typ ER14505, siehe Zubehör. Und ohne Gateway kein Messwert: Das Gerät braucht ein LoRaWAN-Netz in Reichweite.

Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Montage und Integration.

Warum die Sonde nach draussen muss

Feuchte ist die unangenehmste der drei Klimagrössen. Temperatur überträgt sich durch eine Gehäusewand hindurch, wenn auch verzögert; Luftdruck gleicht sich ohnehin aus. Relative Feuchte dagegen hängt an der Temperatur der Luft, in der gemessen wird — und die Luft in einem geschlossenen Kasten an einer besonnten Wand ist nicht die Luft davor. Steigt die Gehäusetemperatur um fünf Grad, fällt die dort gemessene relative Feuchte deutlich, ohne dass sich draussen etwas geändert hätte. Wer daraus eine Lüftungsregelung ableitet, regelt nach dem Sonnenstand.

Der ELT-ETH umgeht das, indem der Messpunkt aus dem Gehäuse herauswandert. Die Filterkappe ist dabei kein Kompromiss, sondern Bedingung: Dampf muss den Sensor erreichen können, Staub und Spritzer nicht. Ein Sinterkörper leistet beides. Was er nicht leistet, ist Dichtheit — und daher stammt der Schritt von IP67 auf IP54.

Einordnung aus der Anwendungspraxis, keine Herstellerangabe: Für die Messqualität im Freien zählt neben dem Sensor der Standort mehr, als den meisten lieb ist. Direkte Sonne auf dem Gehäuse verfälscht die Temperatur, Nähe zu einer Abluftöffnung die Feuchte, und eine dunkle Wand strahlt abends nach. Nordseite oder ein schattiger, gut belüfteter Platz bringt mehr als jede Verbesserung an der Sensorik.

Genauigkeitsdiagramme des SHT41-Fühlers: relative Feuchte typisch und maximal bei 25 °C, Toleranz über Feuchte und Temperatur, Temperaturgenauigkeit typisch und maximal

Die Diagramme aus dem Datenblatt zeigen, was der Fühler leistet — und wo er nachlässt. Links die Feuchtegenauigkeit bei 25 °C: typisch etwa ±2 %RH über den ganzen Bereich, oberhalb von 90 %RH öffnet sich die Kurve merklich. Rechts die Temperatur: typisch rund ±0.2 °C zwischen 0 und 60 °C, ausserhalb davon steigt der Fehler an. Diese Werte sind aus den Herstellerdiagrammen abgelesen, nicht aus einer Zahlentabelle — für die Auslegung genau genug, für eine Kalibrieraussage nicht.

Was das praktisch heisst: Bei sehr hoher Feuchte — Nebel, Nieselregen, Stallluft nahe der Sättigung — wird die Angabe ungenauer, und zwar genau dort, wo viele Anwendungen ihre Schwelle setzen. Wer bei 95 %RH eine Entfeuchtung startet, sollte die Hysterese grosszügig wählen, statt dem letzten Prozentpunkt zu vertrauen.

Was der Betrieb kostet

Der Hersteller nennt bis zu zehn Jahre auf einer Zelle und sagt dazu ausdrücklich, dass der Wert von Abtastintervall, Sendeintervall, Datenrate und Umgebung abhängt. Beide Intervalle sind getrennt einstellbar — das Gerät kann also häufig messen und selten senden, was für Verlaufsdaten ohne Funklast die sparsamste Kombination ist.

Für die Projektplanung sind zwei Punkte wichtiger als die Jahreszahl. Erstens ist der Spreizfaktor der grösste Hebel: Ein Sensor am Rand der Abdeckung sendet auf SF12 und braucht für dieselbe Nachricht ein Vielfaches der Sendezeit eines Sensors mit gutem Empfang. Zweitens ist Kälte kein Nebeneffekt — eine Lithiumzelle liefert bei −20 °C weniger, als das Datenblatt bei Raumtemperatur verspricht. Elsys stellt für diese Rechnung einen Batterielaufzeitrechner bereit, verlinkt im Reiter „Dokumente».

Anbindung an deinen Netzserver

Das Gerät meldet sich über OTAA oder ABP an, beherrscht adaptive Datenrate und eine adaptive Kanalwahl. Damit läuft es an The Things Stack, ChirpStack, Swisscom LPN und den übrigen gängigen Netzwerkservern.

Für die Nutzdaten stellt Elsys einen offenen Payload-Decoder für die gesamte Sensorfamilie bereit — derselbe Decoder bedient ELT, ERS und EMS. Wer bereits Elsys-Sensoren betreibt, muss auf der Auswertungsseite also nichts Neues bauen: Die externe Sonde erscheint als zusätzlicher Kanal im gewohnten Format. Der Link steht im Reiter „Dokumente».

Eingestellt wird über NFC mit der Hersteller-App oder über einen Funkbefehl. Änderbar sind unter anderem Abtast- und Sendeintervall, Datenrate, Schlüssel, Auslöseschwellen und das Aktivierungsverfahren. Für Stückzahlen zählt der NFC-Weg: Geräte lassen sich am Tisch vorkonfigurieren, bevor sie überhaupt an die Wand kommen — bei zwanzig Sensoren spart das den Unterschied zwischen einem Nachmittag und zwei Tagen.

Technische Daten

Die allgemeinen Produktdaten — Schutzart, Batterie, Masse, Gehäusewerkstoff, Temperatur- und Feuchtebereich, Geräteklasse, Marke und Herkunftsland — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier stehen die Werte, die dort keinen Platz haben.

Messung
Externe SondeSHT41, Temperatur und relative Feuchte, in Filterkappe vormontiert
InternTemperatur, Luftdruck, Beschleunigung
Feuchtegenauigkeittypisch ±2 %RH bei 25 °C, oberhalb 90 %RH ansteigend (aus dem Herstellerdiagramm)
Temperaturgenauigkeittypisch ±0.2 °C, maximal ±0.4 °C zwischen 0 und 60 °C (aus dem Herstellerdiagramm)
Abtast- und Sendeintervallgetrennt einstellbar über NFC oder Funkbefehl
Funk
Anmeldung und RegelungOTAA, ABP, ADR, adaptive Kanalwahl
Sendeleistungmax. 14 dBm EIRP
Streckenbudget137 dB (SF7) bis 151 dB (SF12)
VerschlüsselungAES-CTR Ende zu Ende, Integritätsschutz AES-CMAC
Verfügbare BänderEU863-870, IN865, US902-928, AU915-928, AS923, KR920-923, HK923
Mechanik und Umgebung
SchutzartIP54 mit externer Sonde und Filterkappe; IP67 für das ELT-Gehäuse allein
Lagertemperatur−40 bis 85 °C
Einsatzhöhe0 bis 2000 m
Verschmutzungsgrad2
Bedienung
AnzeigeLeuchtdiode für Start und Sendevorgang
KonfigurationNFC über Hersteller-App; Funkbefehl über den Netzserver
BestellbezeichnungELT-ETH LoRa — „ELT LoRaWAN with ext. SHT41 and filter cup pre-assembled»

Montage und Standortwahl

Elsys ELT-ETH an einer roten Holzfassade montiert, Filterkappe nach unten gerichtet, im Hintergrund eine Hofanlage mit Weidevieh

So sieht die vom Hersteller vorgesehene Lage aus: Gehäuse flach an der Wand, Antenne nach oben, Filterkappe nach unten. Das ist keine Ästhetik, sondern der Unterschied zwischen einer Kappe, aus der Wasser abläuft, und einer, in der es steht. Die beiden Montageflügel haben Schlüssellochbohrungen — man setzt die Schrauben, hängt das Gerät ein und zieht nach.

Reihenfolge, die sich bewährt: Gerät im Netzwerkserver erfassen, per NFC konfigurieren, Batterie einlegen, Beitritt am Schreibtisch abwarten — und erst dann montieren. Ein Gerät, das schon oben hängt, wenn ein Schlüssel nicht stimmt, kostet eine zweite Leiterfahrt.

Zur Antenne: Sie gehört dorthin, wo freie Sicht Richtung Gateway besteht. Eine Metallfassade oder eine Blechverkleidung direkt hinter dem Gerät kostet erheblich Reichweite — in dem Fall die Antenne über ein Verlängerungskabel um die Ecke führen, statt den Sensor an einen messtechnisch schlechteren Platz zu verschieben.

Zur Filterkappe: Sie ist ein Verschleissteil in dem Sinn, dass sie zusetzen kann — durch Staub, Pollen, im Stall durch Ammoniak und Fett. Ein zugesetzter Filter macht den Sensor nicht falsch, aber träge, und das sieht man den Daten nicht sofort an. Bei staubigen Standorten gehört ein Blick darauf in die jährliche Runde.

Die ELT-Familie im Vergleich

Alle vier Geräte teilen Gehäuse, Batterie, App und Payload-Decoder. Der Unterschied liegt darin, was gemessen wird und wo der Fühler sitzt.

Modell, Unterschied und wofür es gemacht ist
ELT-ETH LoRaexterne SHT41-Sonde in Filterkappe, IP54das ist dieses Gerät — ehrliche Aussenfeuchte
Elsys ELT-2alles im geschlossenen Gehäuse, IP67, externe AntenneInnenräume und geschützte Standorte; dazu Analog-, Impuls- und Kontakteingänge
Elsys ELT-2 Interne Antennewie ELT-2, Antenne im Gehäusewo nichts vorstehen soll oder Vandalismus ein Thema ist
Elsys ELT Liteabgespeckte Ausführungder günstige Einstieg, wenn nur eine Grösse zählt
Elsys ELT UltrasonicUltraschall-Distanzmessung bis 10 mFüllstände, Schneehöhe, Pegel

Passendes Zubehör und Alternativen

  • Die Batterie brauchst du dazu: Eine EVE ER14505V, 3.6 V Lithium in AA-Bauform. Eine gewöhnliche Alkaline-AA passt mechanisch, liefert aber nur 1.5 V und ist hier nicht verwendbar.
  • Gateway für drinnen: Das RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ ist unser meistverkauftes Gateway und deckt ein Gebäude oder einen Betrieb ab.
  • Gateway für draussen: Sind die Sensoren über ein Areal verteilt, gehört das WisGate Edge Prime RAK7240CV2 an einen hohen Punkt.
  • Ersatzmembran fürs Gehäuse: Die atmungsaktive Membran der ELT-Reihe gleicht den Druck im Gehäuse aus, ohne Wasser einzulassen. Wer ein Gerät öffnet, ersetzt sie sinnvollerweise gleich mit.
  • Wenn zusätzlich Kontakte oder Zähler dazusollen: Für die ELT-Reihe gibt es das EXT-Modul, das ADC-Modul für analoge Signale und das Dual-PT1000-Modul für Präzisionstemperaturfühler.
  • Eine Antenne brauchst du dazu: Sie liegt dem Gerät nicht bei. Zum Steckertyp macht das Datenblatt keine Angabe, und wir wollen dir keine verkaufen, die nicht passt — frag uns kurz, dann nennen wir dir das passende Modell aus unserem Sortiment. Die Auskunft bekommst du sofort.

Unterstützung bei der Auslegung

Die Frage, die bei diesem Gerät am häufigsten kommt, ist die nach dem Standort: Wo hängt der Sensor so, dass er die Luft misst und nicht die Wand — und kommt er von dort noch ans Gateway? Beschreib uns die Liegenschaft, dann sagen wir dir, worauf zu achten ist. Datenblatt, Handbuch, Payload-Decoder und der Batterielaufzeitrechner des Herstellers liegen im Reiter „Dokumente». Für Funkplanung, Vorkonfiguration in Stückzahl und die Inbetriebnahme vor Ort erstellen wir dir gern ein Angebot.

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Details

Allgemeines
Marke
Elsys
Herstellernummer
ELT-ETH LoRa
Farbe
hellgrau
Schnittstelle
LoRa 868MHz
Version des LoRa (Long Range) Low-Power-Wireless-Chipsatzes, der auf verschiedenen Frequenzen arbeitet. Typischerweise für IoT-Anwendungen mit geringem Stromverbrauch und großer Reichweite verwendet.
,
NFC
Near Field Communication, eine Technologie für drahtlose Kommunikation über kurze Entfernungen. Häufig in Zahlungssystemen und Smartcards verwendet.
Grösse
AA
Connectivity
Connectivity
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
LoRaWAN Spezifikation
1.0.3
Geräteklasse
B
Klasse B-Geräte haben zusätzlich zu den Klasse A-Eigenschaften geplante, regelmäßige Empfangsfenster. Dies ermöglicht eine effizientere Downlink-Kommunikation zu vorhersagbaren Zeiten. Ein IoT-Sensor, der regelmäßige Firmware-Updates benötigt, könnte ein Klasse B-Gerät sein.
,
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
,
C
Klasse C-Geräte haben fast ständige Empfangsfenster, außer wenn sie selbst senden. Diese Geräte verbrauchen mehr Energie, ermöglichen jedoch eine nahezu Echtzeitkommunikation. Ein IoT-gesteuertes Straßenbeleuchtungssystem, das auf sofortige Befehle zur Helligkeitsanpassung reagieren muss, könnte ein Klasse C-Gerät sein.
externe Antenne
Ja
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Location
GNSS
none
Stromversorgung
Stromversorgung
Batterie
Batterien enthalten
Nein
Anzahl Batterien
1
Batterietyp
Li-SOCL₂
Die Li-SOCl₂-Batterie ist ein hochleistungsfähiger Energiespeicher, der Lithium (Li) und Thionylchlorid (SOCl₂) verwendet. Sie zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte, lange Lagerfähigkeit und eine breite Betriebstemperaturbereich aus, was sie ideal für IoT-Geräte macht, die eine langanhaltende, zuverlässige Energiequelle benötigen. Im Kontext von IoT definiert sie die Fähigkeit, Geräte über längere Zeiträume autark betreiben zu können, selbst in anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Batterieformat
ER14505/S
Eine verstärkte Version der ER14505 mit verbesserter Haltbarkeit, speziell für raue Umgebungen oder industrielle Anwendungen.
Batterie Austauschbar
Ja
Spannungseingang [V]
3.6
Mechnics/Design
Gehäuse
PC
Produktgewicht (g)
107
width (mm)
59
length (mm)
94
height (mm)
35
IP Code / Schutzart
IP54
Begrenzter Schutz gegen Staubablagerungen. Schutz gegen Spritzwasser aus beliebigem Winkel. Ein Outdoor-IoT-Wettermonitor könnte diesen Schutz bieten.
Temperaturbereich
-40°C bis 60°C
Feuchtigkeitsbereich
0 bis 100% RH
Handelsinformationen
COO (Country of Origin)
Schweden
HS Code
9025.80
Sonstige Eigenschaften
Sensoren
Beschleunigung
,
Luftdruck
,
Luftfeuchtigkeit
,
Lufttemperatur
Netzwerkserver
ChirpStack
,
Swisscom LPN
,
TTN
Einsatzort
innen und aussen
Montageart
Wand
Batterielaufzeit
5-10 Jahre