RAKwireless RAK7590 Field Tester Pad LoRaWAN Feldtester mit Uplink- und Downlink-Messung (EU868)

SKU:3HAT
P/N:715242
Marke:RAKWireless Partner
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Professionelles LoRaWAN-Feldtestgerät, das beide Funkrichtungen misst — nicht nur, ob das Gateway das Gerät hört, sondern auch umgekehrt. Genormte Läufe über 50 Pakete liefern vergleichbare Ergebnisse; Empfangspegel, Rauschabstand, Paketverlust und Datenrate laufen auf dem 7-Zoll-Bildschirm mit, draussen als Wärmekarte, drinnen als Punktwolke. Bericht als PDF oder CSV über USB, ohne Notebook und ohne Internet.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
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Der RAK7590 Field Tester Pad beantwortet die Frage, die vor jedem LoRaWAN-Rollout steht: Trägt das Netz an dieser Stelle wirklich? Er misst dazu nicht nur, ob das Gateway das Gerät hört, sondern auch, ob das Gerät das Gateway hört — beide Richtungen, weil eine einseitige Messung Störungen erst nach der Montage sichtbar werden lässt. Auf dem Sieben-Zoll-Bildschirm laufen die Werte während des Gehens mit, draussen als Wärmekarte, drinnen als Punktwolke. Am Ende steht ein Bericht, den man dem Kunden übergeben kann. Ein Notebook oder ein Zugang zum Netzwerkserver ist dafür nicht nötig.

  • Uplink + Downlinkbeide Richtungen gemessen
  • 50 Paketegenormter Testlauf in rund 5 Minuten
  • 7 Zoll1024 × 600, Touch
  • 20 000 mAhüber 11 Stunden Betrieb
  • PDF und CSVAusgabe über USB

Was den Field Tester Pad von einem Signalanzeiger unterscheidet

  • Er misst in beide Richtungen: Ein einfacher Feldtester zeigt, wie gut das Gateway das Testgerät empfängt. Das ist die halbe Wahrheit — ein Sensor, dessen Uplink ankommt, dessen Bestätigung aber nicht zurückfindet, wiederholt seine Sendungen und leert seine Batterie in Wochen statt Jahren. Hier werden Empfangspegel, Rauschabstand, Paketverlust, Datenrate, Sendeleistung, Zustand der automatischen Datenratenanpassung und der Zeitpunkt des letzten empfangenen Downlinks zusammen erfasst.
  • Genormte Testläufe statt Momentaufnahmen: Ein Lauf besteht aus fünfzig Paketen über etwa fünf Minuten. Damit wird sichtbar, wie stark die Werte an einem Punkt schwanken — und genau diese Schwankung entscheidet darüber, ob eine Messstelle im Alltag stabil bleibt. Ein einzelner guter Messwert sagt darüber nichts.
  • Dieselbe Methode bei jedem Techniker: Weil der Lauf vorgegeben ist, sind zwei Messungen an verschiedenen Tagen und von verschiedenen Personen vergleichbar. Bei der Abnahme einer Anlage ist das der Unterschied zwischen einer Diskussion und einem Nachweis.
  • Drinnen ohne Satellitenempfang: In der Halle gibt es keine Position vom Himmel. Dafür gibt es einen Modus, in dem der Messpunkt von Hand gesetzt wird — die Werte landen dann in einer Punktwolke aus Empfangspegel und Rauschabstand statt auf einer Karte.
  • Karten auch ohne Internet: Kartenmaterial lässt sich für mehrere Gebiete vorab laden. Auf einem Werkgelände, in einem Tunnel oder im Berggebiet ist das keine Komfortfrage — dort gibt es schlicht keine Verbindung.
  • Beschriftete Messpunkte: Jeder Punkt bekommt eine kurze Kennung und eine Beschreibung. Wer fünfzig Punkte in einem Gebäude misst, findet ohne diese Beschriftung später keinen davon wieder.
  • Ausgabe als Bericht oder Rohdaten: PDF mit Diagrammen und Kartenausschnitt für die Übergabe, CSV mit Empfangspegel, Rauschabstand, Datenrate, Position und Zeitstempel für die eigene Auswertung. Beides über einen USB-Stick, ohne Netzwerkzugang.
  • Er kommt auch ohne Netzwerkserver-Zugang aus: Wenn der Kunde seine Anmeldedaten nicht herausgibt, liefert die LinkCheck-Betriebsart trotzdem eine Aussage über die Verbindungsqualität. Sonst steht man vor Ort und wartet auf einen Rückruf.
  • Ein Arbeitstag am Stück: Der Akku trägt über elf Stunden, nachladen geht über USB-C — auch aus einer Powerbank im Rucksack, während gemessen wird.

Wo er eingesetzt wird

  • Abnahme nach der Installation: Der Nachweis, dass die Abdeckung an den vereinbarten Punkten steht — mit Bericht, nicht mit Zusicherung.
  • Standortsuche für Gateways: Vor der Montage messen, welcher der drei möglichen Standorte tatsächlich trägt, statt ihn nach Sichtlinie zu wählen.
  • Störungssuche: Wenn einzelne Sensoren immer wieder ausfallen, zeigt eine Messung an ihrem Ort, ob es an der Funkstrecke liegt oder am Gerät.
  • Hallen, Tiefgaragen und Keller: Genau dort, wo die Rechnung aus dem Planungswerkzeug nichts mehr taugt und nur die Messung hilft.
  • Vergleich mehrerer Liegenschaften: Gleiche Methode, gleiche Kennzahlen, vergleichbare Berichte über ein ganzes Portfolio.
  • Übergabe an den Betreiber: Der Bericht dokumentiert den Zustand bei der Übergabe — und schützt beide Seiten, wenn später etwas nicht mehr funktioniert.
  • Schulung und Vorführung: Der Bildschirm macht sichtbar, was Funk sonst verbirgt; für die Erklärung gegenüber Kunden ist das ein starkes Werkzeug.
  • Grosse Rollouts: Bei fünfzig Standorten entscheidet die Wiederholbarkeit. Ein Gerät, das jede Messung gleich durchführt und gleich ausgibt, spart am Ende mehr Zeit als es kostet.
Er misst die Funkstrecke, nicht das Funkband. Der Field Tester Pad meldet sich als gewöhnliches LoRaWAN-Endgerät an und misst, wie gut die Verbindung zu deinem Netz ist. Er ist kein Spektrumanalysator: Woher eine Störung kommt, findet er nicht heraus — nur, dass an dieser Stelle etwas nicht stimmt. Zur Betriebstemperatur: Der Hersteller gibt −20 bis +40 °C an. Die obere Grenze ist für ein Gerät mit Bildschirm und grossem Akku niedrig; auf einem Flachdach im Hochsommer oder hinter der Windschutzscheibe wird sie erreicht. Bei Hitze gehört das Gerät in den Schatten. Und zur Aussagekraft: Gemessen wird, was das Testgerät an seiner Antenne sieht — in Kopfhöhe, im Freien, mit externer Antenne. Der spätere Sensor sitzt womöglich in einem Metallschrank am Boden. Wer die Messung als Zusage nimmt, ohne diesen Unterschied einzurechnen, misst am Ende das Falsche. Für gelegentliche Prüfungen ohne Berichtspflicht reicht auch der günstigere RAK10701-Plus oder das Adeunis Field Test Device.

Damit ist die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für den Einsatz im Feld.

Was die Messwerte bedeuten

Der Empfangspegel sagt, wie stark das Signal ankommt; der Rauschabstand sagt, wie gut es sich vom Untergrund abhebt. Bei LoRaWAN ist der zweite Wert der interessantere, weil das Verfahren noch weit unter dem Rauschen arbeitet — ein Signal mit schwachem Pegel, aber sauberem Abstand ist stabiler als ein starkes in einer verrauschten Umgebung. Dazu kommt die Datenrate: Sie zeigt, welchen Spreizfaktor die automatische Anpassung gewählt hat, und damit indirekt, wie viel Luftzeit jedes Paket dieses Sensors später belegen wird.

Einordnung aus der Anwendungspraxis, keine Herstellerangabe: Für die Planung ist weniger der beste als der schlechteste Wert eines Laufs entscheidend. Wenn fünfzig Pakete zwischen gutem und grenzwertigem Rauschabstand schwanken, ist die Stelle nicht „ausreichend versorgt», sondern instabil — bei Regen, bei geschlossenem Tor oder bei einem parkenden Lastwagen kippt sie. Als Faustregel hat sich bewährt, an kritischen Punkten zusätzlich Reserve einzuplanen, statt die Messung als Grenzwert zu nehmen. Und: Zwischen einem Sommer- und einem Wintermesswert liegen Welten, sobald Laub im Spiel ist.

Ablauf einer Messkampagne

Ein Punkt kostet etwa fünf Minuten Messzeit plus Weg. Für ein Gebäude mit zwanzig Messpunkten ist damit ein halber Tag zu rechnen — deutlich mehr, wenn Türen aufgeschlossen und Räume betreten werden müssen. Das ist keine Schwäche des Geräts, sondern die Folge der genormten Messung; wer schneller sein will, misst weniger Punkte, nicht kürzer.

Bewährt hat sich, die Punkte vorab auf einem Plan festzulegen und zu nummerieren, die Kennungen im Gerät gleich so zu vergeben und die Rohdaten als CSV mitzunehmen. Der PDF-Bericht ist für die Übergabe gedacht; die eigentliche Auswertung — Schwellwerte, Vergleich zwischen Standorten, Verlauf über die Zeit — macht man besser in der Tabellenkalkulation.

Anschlüsse und Bedienung

Alles Wichtige liegt an einer Kante: der Netzwerkanschluss, die Antennenbuchse, die USB-C-Buchse zum Laden und der Einschalter. Auf der Rückseite sitzen der Anschluss für den USB-Stick zum Datenexport und der Steckplatz für die Speicherkarte.

Anschlussseite des RAK7590 Field Tester Pad mit Ethernet, LoRa-Antennenbuchse, USB-C-Ladeanschluss und Einschalter

Für den Einsatz heisst das zweierlei. Erstens: Die Antenne ist abnehmbar. Wer die Messung mit einer anderen Antenne wiederholt — etwa mit derjenigen, die der Sensor später tatsächlich hat —, kommt der Wirklichkeit deutlich näher. Zweitens: Geladen wird über dieselbe Buchse, über die auch im Betrieb gespeist werden kann. Eine Powerbank im Rucksack verlängert den Messtag beliebig, ohne die Messung zu unterbrechen.

Technische Daten

Die allgemeinen Produktdaten — Marke, Herstellernummer, Masse, Temperaturbereich — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.

Messung und Anzeige
Erfasste GrössenEmpfangspegel, Rauschabstand, Paketverlust, Datenrate, Sendeleistung, Zustand der Datenratenanpassung, Zeit seit letztem Downlink
Testlauf50 Pakete, rund 5 Minuten
Bildschirm7 Zoll, 1024 × 600, berührungsempfindlich
DarstellungWärmekarte im Freien, Punktwolke aus Pegel und Rauschabstand für innen
BeschriftungKennung mit 6 Zeichen, Beschreibung mit 30 Zeichen je Punkt
AusgabePDF-Bericht und CSV-Rohdaten über USB
Funk und Netz
LoRaWAN1.0.3, OTAA, Klasse A
RegionEU868 — das ist die Version, die du hier bestellst
NetzwerkserverChirpStack, The Things Network, AWS IoT Core; WisGateOS 2 mit eigenem Server für Messungen ohne Internet
Betriebsart ohne ServerzugangLinkCheck
Antenneextern, SMA
Gerät
PlattformRAK10701-Pad auf Raspberry Pi CM4
Akku20 000 mAh, über 11 Stunden
Weitere SchnittstellenWLAN, Gigabit-Ethernet, Bluetooth für Zubehör, USB-A für den Datenexport, microSD für Firmware
Betriebstemperatur−20 … +40 °C, Lagerung −20 … +60 °C

Feldtestgeräte im Vergleich

Wir führen drei Geräte für dieselbe Aufgabe in unterschiedlicher Tiefe.

Modell und wofür es gemacht ist
RAK7590 Field Tester Padbeide Funkrichtungen, genormte Läufe, Karten und Berichte — für Abnahme und Dokumentation
RAK10701-PlusHandgerät derselben Familie mit kleinem Bildschirm — für die schnelle Prüfung unterwegs
Adeunis Field Test Deviceder Klassiker im Kittel: robust, einfach, ohne Kartenfunktion
Milesight Field TesterHandgerät mit eigener Auswertung in der Milesight-Umgebung

Unterstützung und Zubehör

Anleitung, Firmware und die Beschreibung der Messverfahren liegen im Reiter „Dokumente». Welches der vier Feldtestgeräte zu deiner Aufgabe passt, sagen wir dir gern vorab — das hängt vor allem daran, ob du einen Bericht abgeben musst oder nur schnell nachsehen willst. Wenn du eine ganze Messkampagne planst, die Auswertung an eure Vorlagen anpassen oder Techniker einweisen willst, erstellen wir dir dafür ein Angebot.

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Details

Allgemeines
Marke
RAKWireless
Herstellernummer
715242
Schnittstelle
RJ-45
Eine Art von Anschluss, der hauptsächlich für Ethernet-Kabel verwendet wird.
,
USB 2.0
Version des Universal Serial Bus-Standards, die eine Verbindung und Stromversorgung für eine Vielzahl von elektronischen Geräten ermöglichen.
,
USB Type-C
Connectivity
Connectivity
BLE
Bluetooth Low Energy, ein stromsparender Modus des Bluetooth-Protokolls, ideal für Geräte, die nicht ständig Daten übertragen müssen.
,
Ethernet
Ein Standard für kabelgebundene Netzwerke, der Datenübertragung in lokalen Netzwerken (LAN) ermöglicht.
,
GNSS
Global Navigation Satellite System, ein Sammelbegriff für Satellitennavigationssysteme wie GPS, GLONASS, Galileo und Beidou.
,
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
,
WiFi
Ein Standard für drahtlose Netzwerke, der Geräten ermöglicht, über ein drahtloses LAN (WLAN) miteinander zu kommunizieren.
LoRaWAN Spezifikation
1.0.3
Geräteklasse
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
externe Antenne
Ja
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Stromversorgung
Stromversorgung
Akku
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
1
Batterietyp
Li-Ion
Batterieformat
Internal
Eingebaute Batterie, nicht austauschbar. Oft in kompakten IoT-Sensoren integriert, um die Baugröße zu minimieren.
Batterie Austauschbar
Nein
Mechnics/Design
width (mm)
123
length (mm)
185
height (mm)
42.5
Temperaturbereich
-20 bis 40 °C
Anschlüsse
Ethernet (RJ45)
Ethernet ist ein weit verbreiteter Standard für kabelgebundene Netzwerke, der die Datenkommunikation in lokalen Netzwerken (LANs) ermöglicht. RJ45 ist die gebräuchliche Bezeichnung für den Steckverbindertyp, der üblicherweise mit Ethernet-Kabeln verwendet wird.
,
SMA-Female
,
USB
USB (Universal Serial Bus) ist ein weit verbreiteter Standard für die Verbindung von elektronischen Geräten und den Transfer von Daten und Strom. Er wird für eine Vielzahl von Geräten wie Computer, Drucker, Kameras, Speichergeräte usw. verwendet.
,
USB Type-C
Handelsinformationen
COO (Country of Origin)
China
Sonstige Eigenschaften
Einsatzort
innen und aussen
Netzwerkserver
ChirpStack
,
herstellereigene Plattform
,
TTN