Der Netvox R718PG misst, wie hell es an einem Ort tatsächlich ist, und meldet den Wert über LoRaWAN. Sein Messbereich reicht von nahezu Dunkelheit bis weit über das, was ein Sommermittag im Freien liefert — und genau das unterscheidet ihn von den Helligkeitssensoren, die in Raumfühlern mitlaufen und schon bei Tageslicht am Anschlag stehen. Das Gerät braucht keine Verkabelung: Zwei Lithiumzellen, ein Magnet am Boden, fertig. Damit lässt sich eine Beleuchtung nach Bedarf steuern oder nachweisen, wie viel Licht an einem Arbeitsplatz ankommt.
- 0.01 … 157 000 lxvon Dämmerung bis pralle Sonne
- 5 Jahrebei Meldung alle 15 Minuten
- MagnetfussMontage ohne Bohren
- IP65IP67 auf Anfrage
Was den R718PG von einem eingebauten Helligkeitssensor unterscheidet
- Der Messbereich hört nicht bei Zimmerhelligkeit auf: Ein Büro liegt bei rund 500 Lux, ein bedeckter Tag draussen bei einigen Tausend, direkte Sonne bei über hunderttausend. Wer draussen misst, braucht diesen ganzen Bereich — ein Sensor, der bei 2000 Lux sättigt, meldet den ganzen Sommer denselben Wert.
- Nach unten bis fast Dunkelheit: Ein Hundertstel Lux ist weniger als Vollmondlicht. Damit lässt sich auch die Frage beantworten, ob eine Beleuchtung nachts wirklich aus war.
- Magnet statt Schrauben: Der Boden ist magnetisch — auf einem Stahlträger, einem Schaltschrank oder einer Zarge sitzt das Gerät in Sekunden. Für eine Messkampagne, die nach drei Wochen weiterzieht, ist das der entscheidende Unterschied.
- Fünf Jahre auf zwei Zellen: Bei einer Meldung alle fünfzehn Minuten und Raumtemperatur, mit angegebenen Bedingungen statt einer nackten Zahl.
- Batteriespannung wird mitgemeldet: Unter 3.2 Volt gilt die Batterie als schwach — der Wechsel lässt sich planen statt abwarten.
- Handelsübliche Zellen: Zwei Lithiumzellen der Baugrösse AA, dieselben wie in vielen anderen LoRaWAN-Sensoren. Ein Ersatzteil für den ganzen Bestand.
- Frequenzsprungverfahren: Das Gerät wechselt die Sendefrequenz und kommt damit in funkreichen Umgebungen zuverlässiger durch.
- Offene Plattformen: Actility, The Things Network und Cayenne nennt der Hersteller ausdrücklich — keine Bindung an eine Herstellerwolke.
Wo er eingesetzt wird
- Beleuchtung nach Tageslicht steuern: Kunstlicht nur dann, wenn das Tageslicht nicht reicht — in Hallen und Grossraumbüros der grösste Hebel beim Stromverbrauch.
- Strassen- und Aussenbeleuchtung prüfen: Schaltet die Anlage zur richtigen Zeit? Eine Messung über zwei Wochen beantwortet das besser als jede Zeitschaltuhr.
- Arbeitsplatzbeleuchtung nachweisen: Ob an einer Stelle genug Licht ankommt, lässt sich messen statt schätzen.
- Gewächshäuser und Kulturen: Die Lichtsumme über den Tag ist eine Führungsgrösse für Belichtung und Beschattung.
- Museen, Archive und Lager: Lichteintrag ist dort ein Schadensfaktor; ein dauerhaft messender Sensor dokumentiert ihn.
- Verschattung überwachen: Wie stark ein Baum oder ein Neubau eine Fläche verdunkelt, zeigt sich erst im Jahresverlauf.
- Grosse Rollouts: Bei vielen Messpunkten zählt die Montage ohne Bohren und ohne Elektriker — das Gerät wird hingesetzt und meldet sich an.
Damit ist die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Montage und Betrieb.
Masse und Montage
Das Gehäuse entspricht dem der übrigen Sensoren dieser Reihe und lässt sich anschrauben oder über den Magnetfuss anheften.

Einordnung aus der Anwendungspraxis, keine Herstellerangabe: Drei Fehler kosten bei Lichtmessungen die Aussagekraft. Erstens der eigene Schatten: Ein Sensor unter einem Träger, einer Leuchte oder einer Kante misst deren Schatten, nicht den Raum. Zweitens die Verschmutzung: Auf einem waagrecht nach oben zeigenden Fenster setzt sich Staub ab, und die Werte sinken über Monate langsam — ohne dass jemand den Zusammenhang erkennt. Drittens die Höhe: Eine Messung auf Arbeitshöhe und eine unter der Decke unterscheiden sich erheblich; für die Frage „ist es hell genug zum Arbeiten» zählt die erste.
Betrieb und Batterie
| Angaben des Herstellers | |
|---|---|
| Standzeit | 5 Jahre bei Meldung alle 15 Minuten, 25 °C Umgebung |
| Betriebsspannung | 3.1 … 3.65 V |
| Schwelle „Batterie schwach» | 3.2 V |
| Genauigkeit der Spannungsmessung | ± 0.1 V |
Der Meldetakt ist die Stellschraube für die Standzeit. Für die Steuerung einer Beleuchtung reichen wenige Minuten; für die Dokumentation eines Lichteintrags über Monate genügt eine Viertelstunde. Wer sekündlich messen will, braucht ein netzgespeistes Gerät — nicht dieses.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten — Batterie, Schutzart, Geräteklasse, Marke — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.
| Messung | |
|---|---|
| Messgrösse | Beleuchtungsstärke |
| Messbereich | 0.01 … 157 000 lx |
| Funk | |
| Funkmodul | Semtech SX1276 |
| Protokoll | LoRaWAN, Klasse A, Frequenzsprungverfahren |
| Region | EU868 — das ist die Version, die du hier bestellst |
| Plattformen | Actility/ThingPark, The Things Network, MyDevices/Cayenne |
| Mechanik | |
| Montage | Schrauben oder Magnetfuss |
| Schutzart | IP65, IP67 auf Anfrage |
Unterstützung und Zubehör
Als Ersatz- oder Vorratsbatterie passen die EVE ER14505V — zwei Stück je Gerät. Das Datenblatt liegt im Reiter „Dokumente». Ob dein Messpunkt einen Licht- oder einen Strahlungssensor braucht und wie er auszurichten ist, klären wir gern kurz vorab; für die Auslegung einer Messstellenliste, die Vorkonfiguration in Stückzahl und die Anbindung an eure Auswertung erstellen wir dir ein Angebot.

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