Nexelec FLOW PRO LoRaWAN Heizkörperthermostat mit verstärktem Sockel, 12 Jahre Batterie (M30 × 1.5)

SKU:3JLN
P/N:A310LS
Marke:Nexelec Partner
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LoRaWAN-Thermostatkopf für Heizkörper mit M30 × 1.5, ausgelegt auf öffentlich zugängliche Räume: verstärkter Sockel RUG mit Metalleinsätzen und vier Lithiumzellen für bis zu zwölf Jahre. Regelung, Funk und Fühler entsprechen dem FLOW CORE.

Passend dazu:

Nexelec NODE ONE abgesetzter Temperaturfühler für FLOW Heizkörperthermostate

Abgesetzter Temperaturfühler für die Thermostatköpfe Nexelec FLOW: misst die Raumtemperatur dort, wo sie zählt, und meldet sie alle zehn Minuten direkt an bis zu fünfzehn Köpfe. Funkstrecke L2D1 ohne Gateway, eine Knopfzelle reicht bis zu zwölf Jahre.

Nexelec ADAPT Ventiladapter-Satz, 6 Stück, für FLOW Heizkörperthermostate

Satz mit sechs Ventiladaptern, mit denen die Thermostatköpfe Nexelec FLOW auf Ventile ohne M30 × 1.5 passen: Danfoss RA, RAV und RAVL, Cale, Giacomini und M28. Der Adapter sitzt zwischen Ventilkörper und Kopf — das Ventil bleibt verbaut, die Anlage muss nicht entleert werden.

Nexelec CASE+ Schutzhaube für FLOW Heizkörperthermostate, transparent

Transparente Schutzhaube aus Polycarbonat für die Thermostatköpfe Nexelec FLOW: sperrt den Zugriff auf das Rändelrad, lässt die Anzeige aber sichtbar. Mit Verriegelungsschraube, 81 × 94 mm, IP20. Für Schulen, Spitäler, Treppenhäuser und andere Räume mit Publikumsverkehr.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
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Das FLOW PRO ist der Thermostatkopf für Gebäude, in denen nicht der Eigentümer am Ventil dreht. Elektronik, Regelalgorithmus und Funk entsprechen dem FLOW CORE; unterschiedlich sind die Dinge, die im Dauerbetrieb zählen: vier Batterien statt zwei für bis zu zwölf Jahre und ein verstärkter Sockel mit Metalleinsätzen, der Stösse und wiederholtes Abziehen aushält. Geregelt wird nach einem Zeitprogramm im Gerät, das auch bei Netzausfall weiterläuft; über LoRaWAN kommen Vorgaben nach und Zustände zurück. Gedacht ist er für Schulen, Spitäler, Heime und Sozialwohnungen — Räume mit vielen Nutzern und langen Wartungsintervallen.

  • bis 12 JahreBatterielaufzeit, 4 Lithiumzellen
  • RUGverstärkter Sockel mit Metalleinsätzen
  • ±0.4 °CGenauigkeit des Fühlers
  • M30 × 1.5Ventilgewinde, Adapter erhältlich
  • LoRaWAN EU868Class A, OTAA, NFC-Konfiguration

Was das FLOW PRO auszeichnet

  • Der Sockel ist das eigentliche Merkmal: Metalleinsätze statt reinem Kunststoff. Was in einem Klassenzimmer an einem Thermostatkopf zuerst kaputtgeht, ist nicht die Elektronik, sondern die Verbindung zum Ventil.
  • Zwölf Jahre sind eine Wartungsplanung, keine Zahl: Vier Zellen verdoppeln das Intervall. Bei Objekten mit Zutrittsorganisation ist die Begehung teurer als die Batterie.
  • Es regelt auch ohne Netz: Zeitprogramm und Betriebsarten liegen im Gerät. Ein Gatewayausfall kostet die Fernsteürung, nicht den Heizbetrieb.
  • Die Sommerpause ist durchdacht: Ausserhalb der eingestellten Heizsaison fährt das Ventil in eine Parkstellung, ab Werk vollständig offen — der wirksamste Schutz gegen klemmende Ventile nach dem Sommer.
  • Schwache Batterien werden geordnet abgefangen: Feste Ventilstellung und Meldung, statt irgendwo stehen zu bleiben. Der Wechsel lässt sich in eine geplante Runde legen.
  • Bediensperre und Kindersicherung: Das Rändelrad lässt sich sperren, damit der zentrale Sollwert nicht lokal übersteuert wird. Aufheben geht per Downlink, ohne Begehung.
  • Abziehen wird gemeldet: Nimmt jemand den Kopf vom Sockel, geht eine Meldung ins Netz. Zusammen mit der Sicherungsschraube ist das die Kombination, die in Treppenhäusern und Gruppenräumen zählt.
  • Firmware aus der Ferne: FUOTA V2 über LoRaWAN. In einem Schulhaus mit zweihundert Köpfen ist das der Unterschied zwischen einem Update und zwei Wochen Montagearbeit.
  • Zweiter Messort möglich: Mit dem abgesetzten Fühler NODE ONE regelt der Kopf auf die tatsächliche Raumtemperatur. Ein Fühler versorgt bis zu fünfzehn Köpfe — in einer Turnhalle oder Aula der entscheidende Punkt.
  • Leiser Schrittmotor: Mikrometrische Positionierung statt ruckweiser Verstellung. In Klassenzimmern und Krankenzimmern ist die Geräuschentwicklung eines Stellantriebs kein Randthema.
  • Farbige Markierungslaschen liegen bei: Fünf Stück je Kopf, zum Auseinanderhalten von Strängen und Geschossen bei der Inbetriebnahme.

Wo das FLOW PRO eingesetzt wird

  • Schulhäuser: Absenkung nach Unterrichtsschluss und in den Ferien, zentral gesetzt — und ein Kopf, der ein Klassenzimmer überlebt.
  • Spitäler und Pflegeheime: Sollwertgrenzen zentral vorgeben, lokale Verstellung sperren, Zustände aus der Ferne prüfen statt Zimmer zu betreten.
  • Sozialer Wohnungsbau: Grosse Bestände mit langen Wartungsintervallen und hoher Fluktuation.
  • Verwaltungsgebäude und Hochschulen: Hörsäle und Sitzungszimmer nach Belegungsplan statt nach Kalenderwoche.
  • Hotels und Beherbergung: Frostschutz im Leerstand, Komforttemperatur zum Anreisezeitpunkt, angesteuert aus dem Buchungssystem.
  • Sportanlagen und Gemeinschaftsräume: Räume mit Publikumsverkehr, in denen ein Standardkopf regelmässig abhandenkommt.
  • Grosse Rollouts: Vorkonfiguration per NFC im Lager, Montage durch Personal ohne Heizungsausbildung, Fernwartung über die Plattform.
  • Liegenschaften mit Energiezielen: Ventilstellung und Raumtemperatur je Raum als Nachweisgrundlage für Massnahmen, die sonst nur behauptet werden.

PRO oder CORE?

PRO, wenn der Kopf öffentlich zugänglich ist oder der Bestand selten angefasst werden soll. Der verstärkte Sockel und die doppelte Batteriezahl sind die beiden Gründe — sonst ist das Gerät identisch.

CORE, wenn der Kopf in einer Wohnung oder einem Büro sitzt und dort in Ruhe gelassen wird. Gleiche Regelung, gleicher Funk, günstiger.

Das Ventil muss passen. Ab Werk M30 × 1.5. Für Danfoss RA, RAV und RAVL, Giacomini und M28 braucht es einen Adapter — den gibt es, aber er gehört vor der Bestellung geklärt.

Ohne LoRaWAN-Abdeckung kein Fernzugriff. Die Regelung läuft weiter, aber Sollwerte, Zeitpläne und Meldungen brauchen ein Gateway. In Betonbauten mit Kellergeschossen gehört die Abdeckung geprüft, bevor die Köpfe bestellt werden.

Kein Feuchtefühler. FLOW misst Temperatur, sonst nichts. Wo Schimmelprävention dazugehört, braucht es einen eigenen Raumsensor.

Er misst am Heizkörper. In Räumen mit Heizkörperverkleidung, Nischen oder langen Vorhängen gehört ein NODE ONE dazu — dort ist der interne Fühler systematisch zu warm.

Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Integration und Montage.

Wo ein Heizkörperthermostat misst — und warum das die halbe Regelgüte ausmacht

Ein Thermostatkopf sitzt am Heizkörper, also genau an der Stelle im Raum, die am wärmsten ist. Der eingebaute Fühler misst deshalb nie die Temperatur, die der Nutzer spürt, sondern eine Mischung aus Raumluft und aufsteigender Heizkörperwärme. Jeder Hersteller korrigiert das rechnerisch, und jede Korrektur ist eine Annahme über Einbaulage, Nischentiefe und Vorhang. Das ist der Grund, warum zwei baugleiche Köpfe in zwei Zimmern unterschiedlich gut regeln, obwohl beide dieselbe Genauigkeit im Datenblatt stehen haben.

FLOW löst das nicht durch eine bessere Korrekturformel, sondern durch einen zweiten Messort: Der abgesetzte Fühler NODE ONE wird frei im Raum platziert und liefert alle zehn Minuten die tatsächliche Raumtemperatur. Ist er gekoppelt, regelt FLOW auf dessen Wert. Fällt er aus oder reisst die Funkstrecke ab, schaltet FLOW selbsttätig auf den internen Fühler zurück — die Regelung bricht also nicht ab, sie wird nur wieder ungenauer. Ein NODE ONE kann bis zu fünfzehn Köpfe im selben Raum versorgen, was ihn in Sälen, Gruppenräumen und Grossraumbüros zur günstigeren Lösung macht als fünfzehn einzeln kalibrierte Köpfe.

Die zweite Grösse, die in keinem Datenblatt steht und die Projektrechnung trotzdem bestimmt, ist die Funkgüte. Nexelec gibt im technischen Leitfaden an, dass ein Gerät in einer Zone mit sehr guter Abdeckung bis zu zwanzigmal weniger Energie verbraucht als dasselbe Gerät in einer schlechten Zone. Ein Spreizfaktor ist teuer: Je schwächer das Signal, desto langsamer und länger sendet das Modul. In einem Kellergeschoss mit einem entfernten Gateway wird aus der zugesagten Laufzeit schnell ein Drittel davon. Wer die Batteriewechsel im Budget hat, plant deshalb nicht die Köpfe, sondern die Gateway-Dichte.

Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auslegungshilfe zu verstehen, nicht als Zusage des Herstellers.

Was passiert, wenn niemand hinschaut

Der interessanteste Teil eines Stellantriebs ist sein Verhalten in den Zuständen, die nicht im Prospekt stehen. FLOW kennt eine Heizsaison als Kalenderangabe — etwa 1. Oktober bis 30. April. Ausserhalb davon stellt er die Regelung ein, fährt das Ventil auf eine konfigurierbare Parkstellung und halbiert seinen Funkverkehr. Die Werkseinstellung für die Parkstellung ist vollständig offen, und zwar mit Absicht: Eine über Monate zusammengedrückte Ventilnadel ist die häufigste Ursache dafür, dass ein Thermostatventil im Herbst klemmt. Zusätzlich betätigt der Kopf das Ventil einmal im Monat vollständig.

Ebenso geregelt ist der Batterieausfall. Meldet die Elektronik schwache Batterien, fährt das Ventil auf eine feste Stellung — ab Werk 30 Prozent — und der Kopf sendet nur noch einmal täglich. Der Raum wird also weder kalt noch ungebremst warm, und die Meldung erreicht das Portal rechtzeitig genug, um den Wechsel in eine geplante Runde zu legen statt in einen Notfalleinsatz. Wer schon einmal im Januar durch achtzig Wohnungen gelaufen ist, weiss, welcher der beiden Termine Geld kostet.

Auch die Fenster-offen-Erkennung ist mehr als eine Schwelle: FLOW schliesst das Ventil beim erkannten Temperatursturz vollständig und beendet die Pause nicht stur nach Ablauf der Zeit, sondern sobald die Temperatur zehn Minuten am Stück stabil bleibt oder wieder steigt. Ein kurzes Stosslüften kostet damit keine halbe Stunde Heizpause, ein vergessenes Kippfenster dagegen schon.

Betriebsaufwand und Funkbudget

Die Werte gelten ab Werk und lassen sich über NFC oder per Downlink ändern. Sie bestimmen zusammen mit der Funkgüte die Batterielaufzeit — und damit die Frage, wie oft jemand in die Wohnungen muss.

BetriebszustandSendeintervallEinstellbereich
Heizsaison, Regelung aktiv10 Minuten10 bis 60 Minuten
Ausserhalb der Heizsaison30 Minuten10 bis 1440 Minuten
Schwache Batterieeinmal täglichfest
Anti-Blockier-Fahrteinmal monatlichkonfigurierbar

Vier Lithium-Mignonzellen statt zwei ergeben bis zu zwölf Jahre — vorausgesetzt, die Funkabdeckung stimmt. Der Gewinn liegt weniger in den Jahren als in der Zahl der Begehungen: Ein Bestand, der zweimal in zwanzig Jahren angefasst werden muss statt viermal, spart die Hälfte der Zutrittsorganisation. In Schulen und Spitälern ist genau das der teure Posten, nicht die Batterie.

Integration in Netzserver und Plattform

FLOW meldet sich als Class-A-Gerät nach LoRaWAN 1.0.4 mit den Regionalparametern RP002 1.0.4 an, ausschliesslich über OTAA. Uplink und Downlink laufen auf Port 56, ADR ist eingeschaltet. Die AppEUI ist für die Produktfamilie fest, DevEUI und AppKey liegen dem Gerät bei und stehen zusätzlich als QR-Code auf dem Etikett — ein Feld weniger, das beim Einbuchen von Hand abgetippt wird.

Den Decoder veröffentlicht Nexelec quelloffen auf GitHub; der Link steht im Reiter „Dokumente». Damit läuft das Gerät an ChirpStack, an The Things Stack und am Swisscom LPN ohne Eigenentwicklung. Das periodische Telegramm enthält neben Temperatur und Sollwert auch die Ventilstellung, den aktiven Regelmodus, den Batteriezustand und die Empfangsgüte — genug, um eine Liegenschaft aus der Ferne zu beurteilen, ohne sie zu betreten. Wer keine eigene Plattform betreiben will, kann die Köpfe über NAVIXIS von Nexelec bewirtschaften; Zeitpläne, Ausnahmen wie Ferien und Feiertage sowie Fernwartung sind dort bereits abgebildet.

Die vollständige Einrichtung ist auch ohne Netz möglich: Sollwerte, Zeitprogramme und Grenzwerte werden per NFC vom Smartphone aufgespielt. Der Kopf arbeitet danach eigenständig weiter, selbst wenn das Gateway ausfällt. Firmware-Stände lassen sich später über FUOTA V2 im laufenden Betrieb nachziehen, ohne die Köpfe abzunehmen.

Regionalvarianten

Wir führen grundsätzlich die europäische Ausführung. Nexelec baut die Familie auch für andere Funkzonen und Protokolle; wir beschaffen diese Ausführungen auf Anfrage.

AusführungFunkVerfügbarkeit
LoRaWAN EU868868 MHz, Class ADas ist die Version, die du hier bestellst
Andere Funkzonen und Protokolleje nach Zoneauf Anfrage

Technische Spezifikationen

Allgemeine Gerätedaten — Masse, Gewicht, Batterien, Temperatur- und Feuchtebereich, Anschlussgewinde, Regionen und Geräteklasse — stehen in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier nur, was dort keinen Platz hat.

Messung
Fühlerintegriert, Lufttemperatur
Auflösung0.1 °C
Genauigkeit±0.4 °C
Regelung
Sollwertschritt0.5 °C
BetriebsartenKomfort, Eco, längere Abwesenheit, Frostschutz, BOOST
Zeitprogrammim Gerät gespeichert, bis zu drei Tagesprofile
Fenster-offen-ErkennungVentil schliesst, Pause ab Werk 30 Minuten, 1 bis 60 Minuten einstellbar
Parkstellung ausserhalb der Heizsaisonab Werk 100 Prozent offen, 0 bis 100 Prozent einstellbar
Parkstellung bei schwacher Batterieab Werk 30 Prozent, 0 bis 99 Prozent einstellbar
Anti-Blockier-Fahrteinmal monatlich, auch ausserhalb der Heizsaison
Antrieb und Bedienung
MotorSchrittmotor mit mikrometrischer Positionierung
AnzeigeLED-Punktmatrix für Sollwert, Symbole für Sperre, Funk, Fühler und Zeitprogramm
BedienungRändelrad: drehen für den Sollwert, zwei Sekunden drücken für BOOST, zehn Sekunden für die Kindersicherung, dreimal drücken für die NODE-Kopplung
Funk und Sicherheit
LoRaWAN1.0.4, Regionalparameter RP002 1.0.4, Class A, OTAA, ADR
Anwendungsport56 für Uplink und Downlink
Zweite FunkstreckeL2D1 zum abgesetzten Fühler NODE ONE, ohne Gateway
VerschlüsselungAES128, doppelt
Manipulationsschutzverriegelbarer Sockel mit Sicherungsschraube, Meldung beim Abziehen vom Sockel
KonfigurationNFC am Smartphone oder Downlink, Firmware über FUOTA V2
Weiteres
Garantie2 Jahre
Bestellnummer des HerstellersA310LS

Montage und Inbetriebnahme

Der Kopf besteht aus drei Teilen: dem Gehäuse mit Rändelrad und Anzeige, den beiden Batteriefächern im Inneren und dem Sockel mit der Überwurfmutter, der am Ventil bleibt. Zum Batteriewechsel wird nur das Gehäuse abgezogen, der Sockel bleibt verschraubt — das Ventil muss also nie neu eingestellt werden.

Aufbau des Nexelec FLOW: Gehäuse mit Rändelrad, zwei Batteriefächer und Sockel mit Überwurfmutter

Aufbau des FLOW: links das Gehäuse mit dem Rändelrad, in der Mitte die beiden Batteriefächer, rechts der Sockel mit der Überwurfmutter für das Ventil.

Das Anschlussgewinde ist M30 × 1.5, der verbreitetste Standard bei Thermostatventilen. Ältere Danfoss-Ventile der Reihen RA, RAV und RAVL sowie Giacomini- und M28-Ventile brauchen einen Adapter; passende Stücke führen wir einzeln, und den Satz ADAPT mit allen sechs Adaptern ebenfalls. Vor einer Bestellung in Stückzahl lohnt es sich, in zwei oder drei Wohnungen nachzusehen, welche Ventile tatsächlich verbaut sind — in Liegenschaften aus mehreren Bauphasen sind selten alle gleich.

Der verstärkte Sockel RUG liegt beim FLOW PRO bei. Seine Metalleinsätze nehmen die Kräfte auf, die in öffentlich zugänglichen Räumen auf den Kopf wirken — Anstossen mit Möbeln, Ziehen und Drehen von Hand, wiederholtes Auf- und Abnehmen. Zusammen mit der Sicherungsschraube und der optionalen Schutzhaube CASE+ ergibt das eine Montage, die mutwilliges Abnehmen deutlich erschwert.

Nach dem Aufsetzen fährt der Kopf einmal den vollen Hub ab und kalibriert sich auf das Ventil; die Anzeige bestätigt das. Danach zwei Einbuchversuche ins LoRaWAN-Netz, und das Gerät sendet seine Konfiguration. Die Kopplung mit einem NODE ONE läuft ohne Netz: Rändelrad dreimal drücken, Knopf am Fühler kurz drücken, fertig.

Die FLOW-Familie im Vergleich

ModellUnterschiedWofür es gemacht ist
FLOW CORE2 Batterien, StandardsockelWohnungen, Büros, Einfamilienhäuser — überall dort, wo der Kopf in Ruhe gelassen wird
FLOW PRO4 Batterien, verstärkter Sockel RUG mit MetalleinsätzenSchulen, Spitäler, Heime, Sozialwohnungen — Räume mit vielen Händen und langen Wartungsintervallen
NODE ONEabgesetzter Fühler, kein eigener AntriebRäume, in denen der Heizkörper verkleidet, verbaut oder unglücklich platziert ist
ADAPTSatz mit sechs VentiladapternBestand mit Danfoss-, Cale-, Giacomini- oder M28-Ventilen
CASE+transparente Schutzhaubeöffentlich zugängliche Räume, Bediensperre auch mechanisch
RUGverstärkter BefestigungssockelFLOW CORE nachrüsten oder beschädigten Sockel ersetzen

Zubehör und Alternativen

  • Der abgesetzte Fühler: NODE ONE nimmt die Raumtemperatur dort auf, wo sie zählt, und versorgt bis zu fünfzehn Köpfe im selben Raum.
  • Ventiladapter: Für Danfoss RA führen wir eine Ausführung für 22 mm und eine Metallausführung, für Giacomini einen eigenen Adapter. Welcher passt, sagen wir dir vorab — schick uns ein Foto des Ventils.
  • Ventiladapter von Nexelec: Der Satz ADAPT deckt Danfoss RA, RAV und RAVL, Cale, Giacomini und M28 ab — die sinnvolle Wahl, wenn vor der Besichtigung niemand weiss, welche Ventile im Haus sitzen.
  • Mechanischer Schutz: Die Schutzhaube CASE+ sperrt das Rändelrad und lässt die Anzeige sichtbar; der verstärkte Sockel RUG macht die Verbindung zum Ventil belastbar.
  • Gateway für innen: Unser meistverkauftes Gerät ist das RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE. In einem Mehrfamilienhaus deckt es üblicherweise mehrere Geschosse ab — die tatsächliche Reichweite hängt an Decken und Steigzonen.
  • Gateway für aussen: Für Liegenschaften mit mehreren Gebäuden ist das WisGate Edge Prime RAK7240CV2 die richtige Wahl — ein Standort auf dem Dach statt eines Gateways je Haus.
  • Raumbediengerät: Wo Nutzer den Sollwert selbst setzen sollen, ohne an den Kopf zu greifen, passt das Elsys ERS Interact Lite Comfort oder das Eurotronic RCU.
  • Andere Köpfe im Sortiment: MClimate Vicki misst zusätzlich die Luftfeuchte, der Milesight WT101 ist der günstigste Einstieg, und die Eurotronic Stella R beziehungsweise Stella Pro bringen mehr Stellkraft mit, wenn Ventile schwergängig sind.

Unterstützung bei der Auslegung

Datenblatt, technischer Leitfaden und der Decoder liegen im Reiter „Dokumente». Sag uns, welche Ventile in der Liegenschaft verbaut sind und wie viele Räume ausgerüstet werden sollen — welcher Adapter passt und ob ein NODE ONE je Raum sinnvoll ist, beantworten wir als Kaufberatung kostenlos. Für Funkplanung, Vorkonfiguration in Stückzahl, Anbindung an eure Leittechnik und die Inbetriebnahme vor Ort erstellen wir dir gern ein Angebot.

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Dokumente

Lieferumfang

  • Thermostatkopf FLOW PRO mit verstärktem Sockel RUG
  • 5 farbige Markierungslaschen
  • 1 Sicherungsschraube gegen unbefugtes Abnehmen
  • 4 Lithium-Mignonzellen AA (Energizer Ultimate Lithium)

Angaben gemaess Hersteller. Batterien, SIM-Karten und Montagematerial sind nur enthalten, wenn sie oben ausdruecklich aufgefuehrt sind.

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Details

Allgemeines
Marke
Nexelec
Herstellernummer
A310LS
Farbe
weiss
Connectivity
Connectivity
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
,
NFC
LoRaWAN Spezifikation
1.0.4
Geräteklasse
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
interne Antenne
Ja
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Stromversorgung
Stromversorgung
Batterie
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
4
Batterietyp
Lithium
Eine Lithium-Batterie ist ein energieeffizienter Energiespeicher, der häufig in IoT-Geräten eingesetzt wird, um eine langlebige und zuverlässige Stromquelle zu gewährleisten. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Energiedichte, lange Lebensdauer und Fähigkeit zur schnellen Energieabgabe aus. Im Kontext von IoT-Geräten ermöglicht ihre Verwendung eine längere Betriebsdauer, minimiert den Wartungsaufwand und optimiert die Performance.
Batterieformat
AA
Die Standardgröße für Batterien, verfügbar in Alkaline- und Lithium-Ausführungen. Sie wird in einer Vielzahl von IoT-Sensoren eingesetzt, da sie eine ausgewogene Kapazität und Spannung bietet. Lithium-AA-Batterien wie die ER14505 haben den Vorteil, bei extremen Temperaturen zuverlässig zu arbeiten und eine längere Lebensdauer zu bieten als herkömmliche Alkaline-AA.
Batterie Austauschbar
Ja
Mechnics/Design
Produktgewicht (g)
240
width (mm)
58
length (mm)
58
height (mm)
91
Temperaturbereich
-20 °C - +60 °C
Feuchtigkeitsbereich
0 bis 99% RH
Anschlüsse
M30 x 1,5
Handelsinformationen
Produktkennzeichen
CE
CE-Zertifizierung: Zeigt an, dass das Produkt die Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen der Europäischen Union erfüllt und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verkauft werden darf.
Sonstige Eigenschaften
Features
Temperatur
,
NFC
,
LED
,
LoRa
,
Schalten
Sensoren
Lufttemperatur
Aktoren
Thermostat
Batterielaufzeit
über 10 Jahre
Montageart
Gewinde
Einsatzort
innen
Netzwerkserver
ChirpStack
,
herstellereigene Plattform
,
Swisscom LPN
,
TTN