Das NODE ONE löst ein Problem, das jeder Thermostatkopf hat und keiner allein lösen kann: Er misst dort, wo geheizt wird, und regelt auf einen Wert, den im Raum niemand spürt. Der abgesetzte Fühler wird frei im Zimmer platziert — an der Wand, auf einem Möbel, weg von Heizkörper, Fenster und Tür — und schickt seine Messung alle zehn Minuten direkt an die FLOW-Köpfe. Dafür braucht er weder Gateway noch LoRaWAN: Die Strecke läuft über das herstellereigene Funkprotokoll L2D1 auf 868 MHz. Ein Fühler versorgt bis zu fünfzehn Köpfe, was ihn in Sälen und Grossraumbüros zur günstigeren Lösung macht als jede Einzelkorrektur.
- ±0.2 °Ctypische Genauigkeit, max. ±0.4 °C
- bis 12 JahreBatterielaufzeit, 1 Zelle CR2450
- 15FLOW-Köpfe je Fühler
- 10 MinutenMessung und Übertragung
- L2D1, 868 MHzdirekt zu FLOW, ohne Gateway
Was das NODE ONE auszeichnet
- Es verschiebt den Messort: Der Fühler steht dort, wo Menschen sich aufhalten, nicht am wärmsten Punkt des Raums. Das ist der einzige Weg, die systematische Abweichung eines Thermostatkopfs wirklich loszuwerden statt sie zu schätzen.
- Kein Gateway nötig: Die Strecke zum Kopf läuft direkt. Der Fühler belegt also keinen Platz im LoRaWAN-Funkbudget und braucht keine eigene Einbuchung — seine Werte reicht der FLOW-Kopf ins Netz weiter.
- Ein Fühler, viele Köpfe: Bis zu fünfzehn FLOW im selben Raum regeln auf dieselbe Messung. In einer Aula mit zwölf Heizkörpern ergibt das ein einheitliches Raumklima statt zwölf lokaler Meinungen.
- Der Ausfall ist geregelt: Bleibt der Fühler stumm, schaltet FLOW selbsttätig auf seinen internen Fühler zurück. Die Regelung wird ungenauer, aber sie steht nicht still — und das fällt im Portal auf, weil der Fühlerzustand mitgesendet wird.
- Kalibrierung mit Nachweis: Nexelec belegt die Messgenauigkeit mit einem Zertifikat aus einem nach COFRAC akkreditierten Labor. Bei Diskussionen um Abrechnung oder Komfortzusagen ist das der Unterschied zwischen einer Herstellerangabe und einem Beleg.
- Kopplung in zwei Handgriffen: Am Kopf das Rändelrad dreimal drücken, am Fühler den Knopf kurz drücken. Kein Werkzeug, keine Anwendung, kein Netz.
- Zwei Montagearten liegen bei: Schrauben mit Dübeln für die Wand, ein Klebepad für alles andere. Frei hingestellt funktioniert er ebenfalls.
- Abnehmen wird gemeldet: Wird der Fühler vom Sockel genommen, geht eine Meldung über FLOW ins Netz. Die beiliegende Sicherungsschraube macht das Abnehmen zusätzlich zur Werkzeugsache.
- Eine Knopfzelle für die Nutzungsdauer: Bis zu zwölf Jahre mit einer CR2450. Der Fühler fällt damit aus der Wartungsplanung praktisch heraus.
Wo das NODE ONE eingesetzt wird
- Heizkörper hinter Verkleidungen: Holzgitter, Fensterbänke und Nischen staün die Wärme am Kopf. Der Fühler misst ausserhalb dieses Staus.
- Räume mit langen Vorhängen: Ein zugezogener Vorhang verwandelt den Thermostatkopf in ein Thermometer im Warmluftkanal.
- Aulen, Turnhallen und Säle: Viele Heizkörper, eine Raumtemperatur — ein Fühler gibt allen Köpfen denselben Bezug.
- Grossraumbüros: Zonen bilden, ohne für jede Zone einen eigenen Raumsensor mit eigener Netzanbindung zu stellen.
- Krankenzimmer und Pflegeheime: Der Komfort wird dort beurteilt, wo das Bett steht, nicht an der Aussenwand.
- Klassenzimmer: Fühler ausser Reichweite montieren, Köpfe regeln trotzdem auf die Temperatur in Sitzhöhe.
- Nachweis von Sanierungsmassnahmen: Eine belegbar kalibrierte Raumtemperatur als Bezugsgrösse, bevor und nachdem gedämmt wurde.
Passt das NODE ONE zu Deinem Vorhaben?
Ja, wenn FLOW-Köpfe im Einsatz sind und die Regelung genauer werden soll — besonders dort, wo der Heizkörper verbaut, verkleidet oder ungünstig platziert ist.
Nein, wenn ein Raumsensor für eine Plattform gesucht wird. Das NODE ONE ist kein LoRaWAN-Gerät: Es spricht ausschliesslich mit FLOW-Köpfen und hat ohne sie keine Funktion. Wer Temperatur und Feuchte an einen Netzserver melden will, nimmt einen eigenständigen Raumsensor wie das Elsys ERS Interact Lite Comfort.
Die Entfernung ist begrenzt. Nexelec empfiehlt höchstens 20 Meter zwischen Fühler und Kopf, idealerweise im selben Raum. Über Geschosse hinweg ist die Strecke nicht gedacht.
Er misst nur Temperatur. Keine Feuchte, kein CO2, keine Präsenz — das ist Absicht und der Grund für die Laufzeit.
Ein Fühler je Raum, nicht je Kopf. Mehrere Köpfe im selben Raum teilen sich einen Fühler. Für jeden Kopf einen eigenen zu kaufen wäre Geldverschwendung.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Platzierung, Kopplung und Integration.
Warum ein zweiter Messort mehr bringt als ein besserer Fühler
Die Genauigkeit eines Temperaturfühlers und die Genauigkeit einer Raumtemperaturmessung sind zwei verschiedene Dinge. Ein Fühler im Thermostatkopf kann auf ein Zehntelgrad genau sein und trotzdem zwei Grad danebenliegen — nicht weil er schlecht misst, sondern weil er am falschen Ort misst. Die aufsteigende Warmluft eines Heizkörpers erzeugt am Kopf eine Temperatur, die mit dem Raum wenig zu tun hat, und der Fehler ist nicht konstant: Er wächst mit der Vorlauftemperatur, also genau dann, wenn stark geheizt wird. Jede rechnerische Korrektur muss deshalb einen Betriebszustand schätzen, den sie nicht kennt.
Ein abgesetzter Fühler umgeht die Schätzung. Er misst die Luft, in der sich Menschen aufhalten, und der FLOW-Kopf regelt darauf. Praktisch heisst das: Die Regelung wird nicht nur genauer, sondern auch ruhiger, weil sie nicht mehr gegen die eigene Abwärme arbeitet. In Räumen mit verkleideten Heizkörpern ist der Unterschied am grössten; in einem gewöhnlichen Wohnzimmer mit frei stehendem Heizkörper ist er klein genug, dass der interne Fühler genügt. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auslegungshilfe zu verstehen, nicht als Zusage des Herstellers.
Der Messbereich des Fühlers reicht von minus 30 bis plus 70 Grad und damit deutlich über das hinaus, was in einem beheizten Raum vorkommt. Das ist kein Marketingwert, sondern der Grund dafür, dass die angegebene Genauigkeit im tatsächlich genutzten Bereich in der Mitte der Kennlinie liegt, wo Fühler am besten sind.
Kopplung, Platzierung und Betrieb
Gekoppelt wird ohne Anwendung und ohne Netz: Am FLOW-Kopf das Rändelrad dreimal hintereinander drücken, worauf ein Lauflicht die Bereitschaft anzeigt; am NODE ONE den Knopf an der Unterseite kurz drücken. Der Fühler geht beim Einlegen der Batterie ohnehin für etwa eine Minute selbsttätig in den Kopplungsmodus. Gelingt die Verbindung, leuchtet die Fühler-Anzeige am Kopf fünf Sekunden dauerhaft; blinkt sie, stehen die Geräte zu weit auseinander.
Bei der Platzierung gelten dieselben Regeln wie für jeden Raumfühler: nicht in die direkte Sonne, nicht über eine Wärmeqülle, nicht in den Zugbereich einer Tür oder eines Fensters und nicht in eine Ecke ohne Luftbewegung. Eine Höhe um 1.2 bis 1.5 Meter entspricht der Aufenthaltszone. Wichtig und leicht übersehen: Der Fühler gehört in denselben Raum wie die Köpfe, die er steuert — eine Messung aus dem Flur regelt zuverlässig am Bedarf vorbei.

Im Karton liegen der Fühler, die Knopfzelle, eine Sicherungsschraube gegen unbefugtes Abnehmen sowie beide Montagevarianten: Schrauben mit Dübeln und ein Klebepad.
Was der Fühler übermittelt
Alle zehn Minuten schickt das NODE ONE vier Angaben an den Kopf: die gemessene Temperatur, den Betriebszustand seines Fühlers, ob er auf seinem Sockel sitzt, und seinen Batteriestand. Der FLOW-Kopf reicht diese Angaben in seinem eigenen LoRaWAN-Telegramm weiter — im Netzserver erscheint also kein zweites Gerät, sondern ein erweitertes Telegramm des Kopfs. Das ist der Grund, warum der Fühler weder eine DevEUI noch eine Einbuchung braucht und warum er das Funkbudget der Liegenschaft nicht belastet.
Für die Auswertung heisst das: Der Decoder des FLOW liefert die Werte des Fühlers gleich mit, und ein fehlender oder abgenommener Fühler ist im selben Datensatz sichtbar. Wer eine Liegenschaft überwacht, braucht also keine zweite Geräteliste zu führen.
Technische Spezifikationen
Allgemeine Gerätedaten — Masse, Gewicht, Batterie, Temperatur- und Feuchtebereich sowie Montageart — stehen in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier nur, was dort keinen Platz hat.
| Messung | |
|---|---|
| Messgrösse | Lufttemperatur |
| Messbereich | -30 bis +70 °C |
| Auflösung | 0.1 °C |
| Genauigkeit | typisch ±0.2 °C, maximal ±0.4 °C |
| Nachweis | Kalibrierzertifikat aus einem nach COFRAC akkreditierten Labor |
| Messintervall | 10 Minuten |
| Funk | |
| Protokoll | L2D1, herstellereigen, 868 MHz |
| Gegenstelle | Thermostatköpfe FLOW CORE und FLOW PRO, bis zu 15 je Fühler |
| Empfohlene Entfernung | höchstens 20 m, möglichst im selben Raum |
| Weiterleitung | über den FLOW-Kopf ins LoRaWAN, keine eigene Einbuchung |
| Bedienung und Sicherheit | |
| Bedienelement | Knopf an der Unterseite, kurzer Druck startet die Kopplung für eine Minute |
| Anzeige | grüne Leuchtdiode während der Kopplung |
| Manipulationsschutz | Sicherungsschraube, Meldung beim Abnehmen vom Sockel |
| Weiteres | |
| Garantie | 2 Jahre |
| Bestellnummer des Herstellers | X100FK |
Die FLOW-Familie im Vergleich
| Modell | Unterschied | Wofür es gemacht ist |
|---|---|---|
| FLOW CORE | Thermostatkopf, 2 Batterien, Standardsockel | Wohnungen, Büros, Einfamilienhäuser |
| FLOW PRO | Thermostatkopf, 4 Batterien, verstärkter Sockel RUG | Schulen, Spitäler, Heime, Sozialwohnungen |
| NODE ONE | abgesetzter Fühler, kein eigener Antrieb | Räume, in denen der Heizkörper verbaut oder verkleidet ist |
| ADAPT | Satz mit sechs Ventiladaptern | Bestand mit Danfoss-, Cale-, Giacomini- oder M28-Ventilen |
| CASE+ | transparente Schutzhaube | öffentlich zugängliche Räume, Bediensperre auch mechanisch |
| RUG | verstärkter Befestigungssockel | FLOW CORE nachrüsten oder beschädigten Sockel ersetzen |
Zubehör und Alternativen
- Die Köpfe dazu: Ohne einen FLOW CORE oder FLOW PRO hat der Fühler keine Funktion — er ist Zubehör, kein eigenständiges Gerät.
- Raumsensor statt Fühler: Wenn die Raumtemperatur auch in der Plattform gebraucht wird, unabhängig von der Heizungsregelung, ist ein eigenständiger LoRaWAN-Raumsensor wie das Elsys ERS Interact Lite Comfort die richtige Wahl — er misst zusätzlich die Luftfeuchte.
- Raumbediengerät: Sollen Nutzer den Sollwert selbst setzen, passt das Eurotronic RCU mit E-Paper-Anzeige.
- Gateway für die Köpfe: Der Fühler braucht keines, die FLOW-Köpfe schon. Für innen ist das RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE unser meistverkauftes Gerät, für mehrere Gebäude das WisGate Edge Prime RAK7240CV2.
Unterstützung bei der Auslegung
Datenblatt und technischer Leitfaden liegen im Reiter „Dokumente». Sag uns, wie viele Heizkörper je Raum hängen und wie die Räume geschnitten sind — ob ein Fühler je Raum genügt und wo er sinnvoll hängt, beantworten wir als Kaufberatung kostenlos. Für Funkplanung, Vorkonfiguration in Stückzahl und Inbetriebnahme vor Ort erstellen wir dir gern ein Angebot.

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