Der Elsys EMS2 Desk beantwortet eine Frage, die inzwischen fast jede Verwaltung stellt: Wie viele Arbeitsplätze werden tatsächlich benutzt? Der Sensor wird unter die Tischplatte geklebt und meldet, ob jemand am Platz sitzt — dazu Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Arbeitsplatzes. Aus Vermutungen über Auslastung werden damit Messwerte, und aus „wir bräuchten mehr Fläche» wird eine belegbare Aussage. Er ist flach, weiss, fällt niemandem auf, hält mit einer Batterie mehrere Jahre und wird per NFC ans Smartphone gehalten statt verkabelt.
- 3 WerteBelegung, Temperatur, Feuchte
- bis 10 Jahremit einer Batterie
- 50 cm · 60°Erfassungsbereich
- NFCKonfiguration per Handy
Was den EMS2 Desk auszeichnet
- Er misst den Arbeitsplatz, nicht den Raum: Ein Raumsensor sagt „hier ist jemand». Dieser sagt, welcher Platz besetzt ist. Für Desk Sharing und Flächenplanung ist das der entscheidende Unterschied — die Belegungsquote eines Grossraums verrät nichts darüber, ob 20 oder 60 Tische wirklich gebraucht werden.
- Unsichtbar montiert: Unter der Tischplatte sieht ihn niemand, und niemand stösst ihn an. Keine Kabel, kein Eingriff ins Möbel, kein Handwerker.
- Konfiguration ohne Werkzeug: Alle Elsys-Sensoren werden über NFC eingestellt — Android-Telefon an das Gehäuse halten, Sendeintervall, Schlüssel und Auslöser setzen, fertig. Bei fünfzig Tischen ist das der Unterschied zwischen einem Nachmittag und einer Woche.
- Raumklima gleich mit: Temperatur und Luftfeuchtigkeit kommen ohne zusätzliches Gerät. Für die Diskussion über Arbeitsplatzbedingungen ist das oft wertvoller als die Belegung selbst.
- Auf Langlebigkeit ausgelegt: Eine einzelne Lithiumzelle trägt je nach Sendetakt und Umgebung bis zu zehn Jahre. Bei einem Bestand von hundert Sensoren entscheidet das über den Wartungsaufwand.
- Belegbar zertifiziert: LoRa Alliance Certified und Swisscom IoT Qualified, Fertigung in Schweden — beides zählt, wenn das Projekt eine Ausschreibung durchlaufen muss.
Wo er eingesetzt wird
- Desk Sharing und Flexible Office: Der Hauptfall — belegen, wie viele Arbeitsplätze wirklich gebraucht werden, bevor umgebaut oder Fläche gekündigt wird.
- Flächenoptimierung in Liegenschaften: Mietfläche ist der zweitgrösste Kostenblock nach dem Personal. Messdaten sind hier bares Geld.
- Reinigung nach Bedarf: Nur reinigen, was benutzt wurde, statt nach Plan durch leere Zonen zu gehen.
- Buchungssysteme: Als Rückmeldung, ob ein reservierter Platz tatsächlich besetzt ist — gegen die Karteileichen im Buchungskalender.
- Klimanachweis am Arbeitsplatz: Temperatur und Feuchte dokumentieren, wo darüber diskutiert wird.
- Labor- und Werkplätze: Überall dort, wo die Nutzung einzelner Plätze und nicht die des Raums interessiert.
Damit ist die Auswahl geklärt. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für die Planung.
Wohin der Sensor gehört
Der Hersteller ist hier ungewöhnlich konkret, und es lohnt sich, das genau zu befolgen: Der Sensor wird unter die Tischplatte geklebt, 10 bis 20 Zentimeter von der Vorderkante entfernt, und die Öffnung im Gehäuse muss auf die Person zeigen, die dort sitzt oder steht.

Er erfasst bis 50 Zentimeter weit, mit einem Öffnungswinkel von 60 Grad — waagrecht wie senkrecht. Daraus folgt die wichtigste Montageregel: zu weit hinten montiert, sieht er niemanden; zu weit vorne, sieht er auch Vorbeigehende. Der Bereich von zehn bis zwanzig Zentimetern ist das Fenster, in dem beides stimmt.
Nach der Montage braucht er eine Nacht. Der Sensor kalibriert sich auf seine Umgebung ein und setzt dabei den Nullpunkt für die Belegungserkennung. Wer direkt nach dem Ankleben die ersten Daten auswertet, misst die Kalibrierung und nicht die Belegung. Ebenso wichtig: Er darf nicht auf eine Wärmequelle schauen und nicht neben einem Luftauslass sitzen — beides verfälscht die Erkennung dauerhaft.
Was „Belegung» tatsächlich bedeutet
Der Sensor erkennt Anwesenheit über Wärmestrahlung, gerichtet auf den Oberkörper. Daraus folgt, was er gut kann und was nicht: Ein Mensch, der am Platz sitzt, wird zuverlässig erkannt. Eine Jacke über der Stuhllehne oder eine Tasche auf dem Tisch dagegen nicht — was ein Vorteil ist, denn genau diese Platzhalter verfälschen jede Belegungsstatistik, die auf Buchungen beruht.
Die Kehrseite: Sitzt jemand sehr still und ausserhalb des 60-Grad-Kegels, kann eine kurze Lücke entstehen. Deshalb arbeitet man nicht mit Momentaufnahmen, sondern mit einer Nachlaufzeit — der Platz gilt noch einige Minuten als besetzt, nachdem die letzte Bewegung erkannt wurde. Für die Auswertung über einen Tag oder eine Woche spielt das keine Rolle; für eine Anzeige „jetzt frei» im Eingangsbereich sollte die Nachlaufzeit bewusst gewählt werden.
Zur Batterielaufzeit: Die zehn Jahre gelten für einen ruhigen Sendetakt. Wer alle zwei Minuten senden lässt, ist deutlich früher beim Wechsel. Für Belegungsdaten genügt in aller Regel ein Intervall von zehn Minuten plus ein Ereignis bei Zustandswechsel — damit hat man die Kurve und den Moment, ohne die Batterie zu verheizen.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten — Masse, Gehäuse, Schutzart, Batterieformat, Herkunft — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.
| Messwerte | Belegung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit |
| Belegungserkennung | Infrarot auf den Oberkörper gerichtet, bis 50 cm, Öffnungswinkel 60° waagrecht und senkrecht |
| Temperatur | 0 … 50 °C, Auflösung 0.1 °C, Genauigkeit ± 0.2 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 0 … 85 % rF, Genauigkeit ± 2 % bei 25 °C |
| Funk | LoRaWAN 1.0.4, Klasse A oder C (einstellbar), OTAA und ABP, ADR |
| Sendeleistung | 14 dBm bzw. 20 dBm je nach Region; Streckenreserve 137 dBm (SF7) bis 151 dBm (SF12) |
| Kanalpläne | EU863-870 sowie US902-928, AS923, AU915-928, KR920-923, IN865 |
| Verschlüsselung | Ende-zu-Ende nach LoRaWAN (AES-CTR), Integritätsschutz (AES-CMAC) |
| Konfiguration | NFC mit Android-App oder per Downlink: Abtastrate, Sendeintervall, Schlüssel, Auslöser |
| Stromversorgung | 1 × Lithiumzelle 3.6 V, Bauform AA, austauschbar — nicht enthalten |
| Laufzeit | bis 10 Jahre, abhängig von Konfiguration und Umgebung |
| Montage | unter der Tischplatte, geklebt, 10 … 20 cm hinter der Vorderkante |
| Gehäuse und Gewicht | ABS UL94-V0 weiss, 21.2 × 74.9 × 20.8 mm, 10 g ohne Batterie |
| Einsatzbereich | Innenräume, IP20, 0 … 50 °C, bis 85 % rF nicht kondensierend |
Unterstützung bei der Einführung
Du willst wissen, wie viele Sensoren dein Stockwerk braucht, wie die Daten in deine Auswertung kommen oder ob ein Gateway für das ganze Gebäude reicht? Sag uns, um wie viele Arbeitsplätze es geht — wir rechnen die Abdeckung durch, bevor die erste Bestellung rausgeht. Für grössere Rollouts konfigurieren wir die Sensoren auf Wunsch vor, damit sie ausgepackt und geklebt werden können. Für Auslegung, Vorkonfiguration und Inbetriebnahme erstellen wir dir gern ein Angebot.


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