Der Swisscom Multisense ist ein Sensor, der sechs Dinge gleichzeitig kann — und genau deshalb gekauft wird: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Erschütterung, Lage, Türkontakt und ein Knopf zum Drücken, alles in einem Gehäuse von der Grösse einer Zigarettenschachtel. Statt für jeden Anwendungsfall ein eigenes Gerät zu beschaffen, zu qualifizieren und zu lagern, nimmst du überall dasselbe und wählst je Einsatz einen vordefinierten Modus. Für den ersten Schritt ins IoT ist das der kürzeste Weg von der Idee zu Daten, und für den Betrieb später der kleinste Ersatzteilbestand. Entwickelt und gefertigt in der Schweiz, ab Werk im Swisscom-Netz angemeldet.
- 6 Sensorenin einem Gerät
- bis 10 JahreBatterie, fest verbaut
- 50 g80 × 35 × 13 mm
- SchweizEntwicklung und Fertigung
Was den Multisense auszeichnet
- Ein Gerät für viele Fragen: Temperatur- und Feuchtesensor, Beschleunigungs- und Stosssensor, Reed-Kontakt für Tür und Fenster, Taster und eine LED zur Rückmeldung. Was heute ein Türsensor ist, wird morgen ein Servicerufknopf — ohne Neubeschaffung.
- Vordefinierte Modi statt Programmierarbeit: Für die häufigen Fälle gibt es fertige Betriebsarten. Das verkürzt den Weg zum ersten Messwert von Wochen auf Stunden und ist der Grund, warum das Gerät oft am Anfang eines Projekts steht.
- Ab Werk im Netz: Als Swisscom-Gerät ist es für das Schweizer LPN qualifiziert — kein eigenes Gateway, keine Funkplanung, keine Abdeckungsfrage in bebautem Gebiet.
- Der Knopf ist mehr als ein Detail: Ein Sensor misst, was ist. Ein Knopf meldet, was jemand will — Nachschub, Reinigung, Hilfe. Diese Rückrichtung fehlt den meisten Sensoren, und sie ist oft der eigentliche Nutzen.
- Erschütterung und Lage: Das Gerät erkennt Stösse und Positionsänderungen. Für Transportüberwachung, Manipulationserkennung und Maschinenzustände ist das die gefragteste Grösse nach der Temperatur.
- Auf Wunsch mit deinem Logo: Front und Farbe lassen sich anpassen. Wenn das Gerät beim Endkunden sichtbar hängt, ist das ein Argument — frag uns danach, wenn es um grössere Stückzahlen geht.
Wo er eingesetzt wird
- Temperatur und Feuchte: Archive, Lager, Kühlbereiche und Technikräume überwachen.
- Arbeitsplatzbelegung: Die tatsächliche Nutzung von Plätzen erfassen, um Flächen zu planen.
- Tür- und Fensterüberwachung: Über den Reed-Kontakt Öffnungen erfassen und zählen.
- Geräte- und Anlagenzustand: Über Erschütterung erkennen, ob eine Maschine läuft — ohne Eingriff in die Steuerung.
- Serviceknopf: Nachschub, Reinigung oder Unterstützung per Knopfdruck anfordern.
- Bewegungs- und Positionsmeldung: Merken, wenn ein Objekt bewegt oder verstellt wurde.
Damit ist die Auswahl geklärt. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für den Betrieb.
Warum ein Alleskönner beim Einstieg meist die richtige Wahl ist
Der übliche Fehler beim ersten IoT-Projekt ist, zu früh zu spezialisieren. Man weiss noch nicht, welche Grösse die interessante sein wird, beschafft aber trotzdem das perfekt passende Gerät — und stellt nach drei Monaten fest, dass nicht die Temperatur das Problem war, sondern die Türöffnungen. Mit einem Gerät, das sechs Dinge misst, ist dieser Erkenntnisgewinn eine Umkonfiguration statt einer Neubeschaffung.
Der zweite Grund ist der Betrieb. Jeder zusätzliche Gerätetyp bringt eine eigene Datenauswertung, ein eigenes Ersatzteil und eine eigene Dokumentation mit. Bei fünf Anwendungsfällen mit fünf verschiedenen Sensoren hat man fünf davon; mit einem Gerätetyp genau eine. Diese Rechnung wird bei der Beschaffung selten gemacht und im Betrieb immer bezahlt.
Zum Sendeintervall: Es bestimmt die Lebensdauer, und weil die Batterie fest verbaut ist, bestimmt es damit die Lebensdauer des Geräts. Für Raumklima genügen zehn bis fünfzehn Minuten. Ereignisse wie Türöffnung, Stoss oder Tastendruck werden ohnehin sofort gemeldet — der Takt ist nur für die laufende Messung zuständig. Wer beides kombiniert, bekommt eine vollständige Datenlage bei kleinstem Verbrauch.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten — Masse, Gewicht, Schutzart, Herkunft, Zertifizierungen — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.
| Sensorik | Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Beschleunigung und Stoss, Reed-Kontakt, Taster, LED |
| Funk | LoRaWAN 1.0.3, Klasse A, EU868, interne Antenne |
| Netz | für das Swisscom LPN qualifiziert |
| Betriebsarten | vordefinierte Modi für Klima, Belegung, Türüberwachung, Anlagenzustand, Serviceknopf und Bewegungsmeldung |
| Stromversorgung | fest verbaute Batterie, nicht wechselbar, ausgelegt auf bis zu 10 Jahre |
| Gestaltung | Front und Farbe auf Anfrage anpassbar |
| Einsatzbereich | Innenräume, IP20 |
Unterstützung beim Einstieg
Du willst wissen, welcher Modus zu deinem Anwendungsfall passt oder wie die Daten in deine Auswertung kommen? Beschreib uns kurz, was du messen willst — wir sagen dir, ob der Multisense der richtige Weg ist oder ob ein spezialisierter Sensor besser passt. Für Pilotprojekte lohnt sich fast immer, mit wenigen Geräten anzufangen und erst danach zu skalieren. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.

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