Der UC501 in der Mobilfunkausführung ist ein Messumformer für draussen: ein wasserdichtes Gehäuse mit Solarpanel auf der Vorderseite, Akkus im Inneren und einer Handvoll Anschlüsse für Feldsensoren. Er meldet über NB-IoT oder LTE-M — nicht über LoRaWAN. Damit braucht er weder Gateway noch Funkplanung und eignet sich für Messstellen, die weit auseinanderliegen: ein Grundwasserpegel hier, ein Bodenfeuchtemessplatz dort, eine Pumpe drei Kilometer weiter. Er speist die angeschlossenen Sensoren selbst, wartet die nötige Einschwingzeit ab, misst, speichert und meldet gebündelt. Wenn das Netz gerade nicht antwortet, läuft die Aufzeichnung im Gerät weiter und wird nachgesendet.
- NB-IoT und LTE-MMobilfunk statt LoRaWAN
- 6 V / 1.7 Weingebautes Solarpanel
- 6Sensoranschlüsse, dazu 4 Speiseausgänge
- 10 000Messwerte im Zwischenspeicher
- SDI-12für Umwelt- und Bodensensoren
Was diese Ausführung ausmacht
- Die Anbindung ist NB-IoT oder LTE-M, nicht LoRaWAN: Das Gerät braucht eine SIM-Karte und ein Mobilfunknetz, das eines der beiden Schmalbandverfahren unterstützt. In einem LoRaWAN-Netz funktioniert es nicht — dafür gibt es die LoRaWAN-Ausführung desselben Geräts. Beide sehen gleich aus; beim Bestellen entscheidet nur die Typenbezeichnung.
- Es versorgt seine Sensoren selbst: Zwei Ausgänge liefern dauerhaft 3.3 V, zwei weitere schaltbar 5, 9 oder 12 V. Die schaltbaren Ausgänge gehen nur vor der Messung an — bis zu zehn Minuten Vorlauf lassen sich einstellen. Ein Drucksensor, der eine Aufwärmzeit braucht, bekommt sie; den Rest der Zeit verbraucht er nichts.
- SDI-12 an Bord: Der Standard, in dem Bodenfeuchte-, Pegel- und Wetterfühler der Umweltmesstechnik sprechen. Wer solche Sensoren hat, kann sie direkt anschliessen, statt sie über einen Analogumsetzer zu quälen.
- Zwei Analogeingänge, umschaltbar: 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V, je Eingang wählbar, mit 12 bit aufgelöst. Damit passt fast jeder industrielle Messumformer ohne Zusatzhardware.
- Serielle Schnittstelle wahlweise RS232 oder RS485: Umschaltbar per Software, und über RS485 spricht das Gerät Modbus RTU. Ein vorhandener Zähler oder Regler wird damit gleich mit ausgelesen.
- Zwei GPIO für Zustand, Schaltbefehl oder Impuls: Jeder der beiden Anschlüsse lässt sich per Software als Eingang, Ausgang oder Impulszähler bis 4000 Hz betreiben. Ein Kontaktwasserzähler wird so ohne weiteres Zubehör erfasst.
- Sammelmeldung statt Dauerfunk: Das Gerät misst häufig, speichert lokal und meldet gebündelt. Bei einer Mobilfunkverbindung, die je Verbindungsaufbau Energie und Datenvolumen kostet, ist das der entscheidende Hebel — und der Grund, warum ein solches Gerät überhaupt mit einem kleinen Solarpanel auskommt.
- Aufzeichnung läuft ohne Netz weiter: Bis zu 10 000 Messwerte bleiben im Gerät, werden nachgesendet und lassen sich auch gezielt für einen Zeitraum nachfordern. Für eine Pegelreihe, die vollständig sein muss, ist das der wichtigste Punkt überhaupt.
- Solarpanel und Akku statt Batteriewechsel: Das Panel sitzt auf der Vorderseite, zwei Rundzellen mit zusammen 5100 mAh im Gehäuse. An einem Standort mit Sonne läuft das Gerät dauerhaft, ohne dass jemand hinfahren muss.
- Dritter Speiseweg über die M12-Buchse: Wo Netzspannung vorhanden ist, lässt sich das Gerät mit 5 bis 24 V versorgen — dann bleibt der Akku Rückfallebene.
- IP68 mit M12-Steckverbindern: Ein Meter Wassertiefe, sieben Tage. Das ist nicht die übliche Spritzwasserklasse, sondern die Klasse für einen Schacht, der bei Starkregen volläuft.
- Konfiguration über NFC: Handy an das Gehäuse halten. Das Gerät lässt sich damit sogar ein- und ausschalten, ohne es zu öffnen — bei einem IP68-Gehäuse, dessen Dichtung man nicht unnötig aufmachen will, ist das mehr als Bequemlichkeit.
Wo diese Ausführung eingesetzt wird
- Grundwasser- und Pegelmessstellen: Drucksonde an den Analogeingang, Speisung aus dem Gerät, Meldung über Mobilfunk — ohne dass am Standort irgendetwas Vorhandenes genutzt werden muss.
- Bodenfeuchte und Bewässerung in der Landwirtschaft: SDI-12-Sonden in verschiedenen Tiefen, ein Gerät je Messplatz, Meldung ins Betriebssystem.
- Regenüberlauf und Kanalnetz: Der Schacht läuft bei Starkregen voll — genau der Fall, für den IP68 mit einem Meter Wassertiefe gebaut ist.
- Verstreute Wasserzähler und Brunnen: Impulseingang oder Modbus, dazu ein Schaltausgang für ein Ventil oder eine Pumpe.
- Wetter- und Umweltmessplätze: Mehrere Fühler an einem Mast, gemeinsam gespeist und gemeinsam gemeldet.
- Bauwerksüberwachung und Deponien: Messstellen, die jahrelang stehen bleiben und an denen niemand regelmässig vorbeikommt.
- Standorte ohne eigene Funkinfrastruktur: Wenn zwischen den Messstellen Kilometer liegen, lohnt sich kein Gateway. Dann ist die Mobilfunkanbindung je Gerät der günstigere Weg.
- Verteilte Ausrollungen: Ein Gerätetyp über viele Standorte, Konfiguration per NFC beim Auspacken, Anbindung über MQTT an eine gemeinsame Plattform.
Diese Ausführung ist ein Schmalband-Mobilfunkgerät — kein LoRaWAN-Gerät.
Der UC501 in der Ausführung N03GL meldet über NB-IoT (Cat NB2) oder LTE-M (Cat M1). Er braucht eine SIM-Karte und ein Netz, das eines dieser Verfahren anbietet. In einem LoRaWAN-Netz funktioniert er nicht. Umgekehrt gilt dasselbe: Die LoRaWAN-Ausführung UC501-868M lässt sich nicht mit einer SIM-Karte betreiben.
Prüfe die Netzabdeckung vor der Bestellung. NB-IoT und LTE-M sind eigene Betriebsarten im Mobilfunknetz, und nicht jeder Anbieter schaltet beide überall frei. Ein Standort mit gutem Sprachempfang hat nicht zwangsläufig NB-IoT. Frag uns vor der Bestellung — das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts.
Eine SIM-Karte ist nicht enthalten. Das Gerät nimmt eine Nano-SIM im Format 4FF auf.
Die Antenne sitzt im Gerät. Anders als die LoRaWAN-Ausführung gibt es bei der Mobilfunkausführung keine Buchse für eine externe Antenne. Für einen Schacht mit Metalldeckel oder einen Standort mit schwachem Empfang ist das die entscheidende Einschränkung — das Gerät gehört dann oberirdisch montiert. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.
Das Solarpanel braucht Licht. In einem Schacht, unter dichtem Blätterdach oder an einer Nordwand lädt es nicht nach. Für solche Standorte ist der UC502 mit drei grossen Wechselbatterien die richtige Wahl — er ist bewusst ohne Solar gebaut.
Betriebsbereich beachten. Diese Ausführung arbeitet von −20 bis 60 °C. Für einen Standort, an dem regelmässig strengerer Frost herrscht, ist der UC502 mit seinem Bereich bis −30 °C die bessere Wahl.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Sensorwahl und Anbindung.
Die Anschlüsse im Einzelnen
Alle Anschlüsse gehen über M12-Steckverbinder nach aussen — das ist der Grund, warum das Gehäuse IP68 halten kann. Zwei Datenkabel von je 30 cm Länge liegen bei; sie enden offen und werden an die Sensoren gelötet oder geklemmt.
Die beiden Analogeingänge lassen sich je einzeln auf 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V umschalten und lösen mit 12 bit auf. Für eine Drucksonde am Kabelende ist die Stromschleife fast immer die richtige Wahl: Sie ist unempfindlich gegen Leitungswiderstand und Einstreuungen und behält ihren Wert auch über hundert Meter. Der Spannungseingang ist dort sinnvoll, wo der Sensor ohnehin nahe am Gerät sitzt.
Die beiden Speiseausgänge mit 5, 9 oder 12 V sind das Merkmal, das dieses Gerät von einem einfachen Datenlogger unterscheidet. Sie werden erst kurz vor der Messung eingeschaltet — die Vorlaufzeit ist von null bis zehn Minuten einstellbar. Das ist wichtiger, als es klingt: Viele Feldsensoren brauchen eine Aufwärm- oder Einschwingzeit, bevor ihr Wert stabil ist, und ein Messwert vom eingeschwungenen Sensor ist etwas anderes als einer aus der ersten Sekunde. Umgekehrt würde ein dauerhaft gespeister Sensor den Akku eines solarbetriebenen Geräts in kurzer Zeit leeren. Die beiden 3.3-V-Ausgänge liefern dagegen dauerhaft — für Sensoren, die selbst schon sparsam sind.
Die SDI-12-Schnittstelle folgt der Fassung 1.4 und kann daneben transparent durchreichen. SDI-12 ist in der Hydrologie und der Bodenkunde der Standard: Ein Bus, mehrere adressierte Fühler, kaum Strom. Wer Sonden dieser Art hat, spart mit diesem Gerät den Umweg über Analogsignale — und behält damit die digital gelieferte Genauigkeit.
Die beiden GPIO arbeiten mit 3.3-V-Logik und liefern höchstens 20 mA. Für einen Schaltbefehl an ein Relaismodul reicht das, für das direkte Ansteuern eines Ventils nicht. Als Impulszähler nehmen sie bis 4000 Hz auf — mehr, als jeder Wasser- oder Stromzähler liefert.
Speisung, Datenvolumen und Betriebsaufwand
Das eingebaute Solarpanel liefert 6 V bei 1.7 W, die beiden Rundzellen im Gehäuse fassen zusammen 5100 mAh. Der Hersteller nennt für die Mobilfunkausführung keine allgemeingültige Laufzeitangabe, und das hat einen sachlichen Grund: Sie hängt an drei Grössen, die von Anlage zu Anlage stark schwanken — wie viel Sonne der Standort bekommt, wie viel Strom die angeschlossenen Sensoren ziehen und wie oft gemeldet wird. Ein Gerät mit einer sparsamen SDI-12-Sonde und sechs Meldungen am Tag ist ein völlig anderer Fall als eines mit einer 12-V-Sonde und minütlicher Übertragung.
Die belastbare Regel für die Auslegung lautet deshalb: Miss so oft, wie du willst, aber melde gebündelt. Das Gerät ist genau dafür gebaut — Sammelmeldung und Zwischenspeicher sind keine Nebenfunktionen, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Energiebilanz aufgeht. Jede Mobilfunkverbindung kostet Energie für den Verbindungsaufbau, unabhängig davon, wie viele Bytes danach übertragen werden.
Beim Datenvolumen gilt dieselbe Rechnung. NB-IoT-Tarife sind auf sehr kleine Mengen ausgelegt — einige Megabyte im Jahr sind für viele Anwendungen ausreichend, und die Tarife sind entsprechend günstig. Wer minütlich Analogwerte überträgt, verlässt diesen Bereich und zahlt dafür. Sinnvoller ist fast immer, im Gerät auf Änderung und Grenzwert zu prüfen und nur dann ausser der Reihe zu melden.
Wo eine Speisung vorhanden ist, lässt sich das Gerät über die M12-Buchse mit 5 bis 24 V versorgen. Der Akku bleibt dann als Rückfallebene — was bei einer Anlage, die einen Stromausfall melden soll, genau die richtige Anordnung ist.
Anbindung und Konfiguration
Das Gerät spricht TCP, UDP und MQTT direkt mit deinem Server, dazu gibt es einen fertigen Weg zu AWS. Es gibt keinen Netzwerkserver und keinen Nutzlast-Dekoder dazwischen — das ist der wesentliche Unterschied zur LoRaWAN-Ausführung. Die Anbindung steht deshalb schnell; dafür hat jedes Gerät eine eigene Verbindung und einen eigenen Tarif, und diese Kosten wachsen mit der Stückzahl.
Daraus ergibt sich die Auswahlregel: Liegen die Messstellen weit auseinander, ist Mobilfunk günstiger, weil kein Netz aufgebaut werden muss. Stehen viele Geräte auf einem Areal, ist LoRaWAN günstiger, weil ein Gateway alle bedient. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.
Konfiguriert wird über NFC mit der Toolbox-App oder aus der Ferne. Ein Punkt, der beim ersten Aufbau regelmässig Zeit kostet: Der Zugangspunkt des Mobilfunkanbieters muss stimmen, und bei NB-IoT-Tarifen weicht er oft von dem einer gewöhnlichen Daten-SIM ab. Wenn das Gerät sich einbucht, aber keine Daten liefert, ist fast immer das die Ursache.
Montage im Freien
Das Gerät wird an eine Wand geschraubt oder mit den beiliegenden Schellen an einen Mast gebunden; Halterung, Schrauben und Schellen liegen bei. Für die Solarausbeute zählt die Ausrichtung: In der Schweiz gehört das Panel nach Süden und in einem Winkel um 40 Grad zur Waagerechten, wenn es das ganze Jahr über liefern soll. Flacher montiert bringt es im Sommer mehr und im Winter deutlich weniger — und der Winter ist der Fall, für den ausgelegt werden muss.
Der zweite Punkt ist der Empfang. Die Antenne sitzt im Gehäuse, also entscheidet die Position des Geräts über die Verbindungsqualität. Direkt an einer Metallwand oder unter einem Schachtdeckel ist die Verbindung schlecht oder gar nicht vorhanden. Ein paar Zentimeter Abstand zu grösseren Metallflächen und eine Montage oberhalb des Bodens bringen mehr als jede Einstellung am Server — und sie verlängern die Laufzeit, weil das Funkteil kürzer arbeiten muss.
Unbenutzte M12-Anschlüsse gehören verschlossen. IP68 gilt nur mit gesteckten oder verschlossenen Verbindern; ein offener Anschluss macht aus dem wasserdichten Gehäuse einen Trichter. Bei den Sensorleitungen gehört eine Schlaufe als Zugentlastung dazu, damit sich der Stecker bei Zug am Kabel nicht löst.
Technische Daten
Schutzart, Batterien, Masse und Betriebsbereiche stehen in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier folgt, was dort nicht hingehört.
| Anschlüsse | |
|---|---|
| Bauart | M12, A-codiert, Stift |
| GPIO | 2, umschaltbar als Eingang, Ausgang oder Impulszähler; Pegel 0 bis 0.8 V beziehungsweise 2.5 bis 3.3 V; max. 20 mA; bis 4000 Hz |
| Serielle Schnittstelle | 1 × RS232 oder RS485, per Software umschaltbar, 1200 bis 115200 bit/s |
| Protokolle seriell | transparent auf RS232 und RS485, zusätzlich Modbus RTU auf RS485 |
| Analogeingänge | 2, je umschaltbar 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V, 12 bit |
| SDI-12 | 1, Fassung 1.4, zusätzlich transparent |
| Speiseausgänge | 2 × 3.3 V dauerhaft, 2 × 5, 9 oder 12 V umschaltbar |
| Vorlauf vor der Messung | 0 bis 10 Minuten für die schaltbaren Ausgänge |
| Mobilfunk | |
| Technik | NB-IoT (Cat NB2) und LTE-M (Cat M1) |
| Bänder LTE-M | B1, B2, B3, B4, B5, B8, B12, B13, B18, B19, B20, B25, B26, B27, B28, B66, B85 |
| Bänder NB-IoT | B1, B2, B3, B4, B5, B8, B12, B13, B18, B19, B20, B25, B28, B66, B71, B85 |
| Antenne | im Gerät, keine Buchse für eine externe Antenne |
| SIM | 1 Nano-SIM (4FF), 1.8 V — nicht im Lieferumfang |
| Anbindung | TCP, UDP, MQTT, AWS |
| Speisung und Betrieb | |
| Solarpanel | eingebaut, 6 V / 1.7 W |
| Akku | 2 Rundzellen mit je 2550 mAh, ladbar |
| Fremdspeisung | 5 bis 24 V Gleichspannung über M12 |
| Datenspeicher | bis 10 000 Messwerte |
| Funktionen | Grenzwertalarm, Änderungsalarm, Sammelmeldung, Nachfordern, Nachsenden |
| Bedienung | 1 Taste für Ein und Reset im Gehäuse, 1 Anzeigeleuchte, Type-C im Gehäuse für die Konsole |
| Konfiguration | NFC über Mobil-App oder aus der Ferne |
| Befestigung | Wand oder Mast |
| Konformität | |
| Zulassung | CE |
Mobilfunk oder LoRaWAN — die beiden UC501-Ausführungen
Beide Ausführungen haben dasselbe Gehäuse, dieselben Anschlüsse und dieselbe Speisung. Sie unterscheiden sich in der Anbindung und in dem, was daran hängt.
| Merkmal | UC501-N03GL (diese Seite) | UC501-868M |
|---|---|---|
| Anbindung | NB-IoT und LTE-M | LoRaWAN EU868 |
| Was du brauchst | SIM-Karte mit Schmalbandtarif | Gateway und Netzwerkserver |
| Laufende Kosten | Mobilfunktarif je Gerät | keine je Gerät |
| Protokolle | TCP, UDP, MQTT, AWS | LoRaWAN, Nutzlast über Dekoder |
| Externe Antenne möglich | nein | ja, als Ausführung mit SMA-Buchse |
| Rundsendebefehl an viele Geräte | nein | ja, über Multicast |
| Verfügbarkeit | Das ist die Version, die du hier bestellst | im Shop erhältlich |
Die Milesight-Controller im Vergleich
| Modell | Unterscheidungsmerkmal | Wofür gemacht |
|---|---|---|
| UC501-N03GL | IP68, Solar und Akku, SDI-12, Mobilfunk im Schmalband | verstreute Messstellen im Freien ohne eigenes Funknetz — das Gerät auf dieser Seite |
| UC501-868M | dieselbe Hardware über LoRaWAN | viele Messstellen auf einem Areal mit eigenem Gateway |
| UC502 | drei grosse Wechselbatterien statt Solar, bis −30 °C | Schacht, Nordseite, Winterstandort — überall dort, wo kein Licht ankommt |
| UC300 | Schaltschrankgerät mit Relais und PT100, netzgespeist, IP30 | Technikraum statt Freifläche |
| UC100 | nur RS485, sehr klein und günstig, netzgespeist | Modbus-Geräte ins LoRaWAN holen |
Regionalausführung
Die Preisliste des Herstellers führt für die Schmalbandausführung des UC501 nur die weltweite Variante. Wir liefern diese; ihre Bänder decken Europa vollständig ab.
| Ausführung | Netzabdeckung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|
| UC501-N03GL | weltweit ausser Nordamerika; Europa vollständig abgedeckt | Das ist die Version, die du hier bestellst |
| UC501-868M | LoRaWAN EU868 statt Mobilfunk | im Shop erhältlich |
Zubehör und Alternativen
- SIM-Karte: Wir liefern die IoT-SIM für Europa. Ob Tarif und Abdeckung am Einsatzort zu NB-IoT oder LTE-M passen, klären wir vor der Bestellung mit dir.
- Wenn ein Funknetz vorhanden ist: Die LoRaWAN-Ausführung UC501-868M hat dieselben Anschlüsse und keine laufenden Kosten je Gerät. Dafür braucht sie ein Gateway wie das WisGate Edge Prime RAK7240CV2 für den Aussenbereich.
- Wenn kein Licht an den Standort kommt: Der UC502 läuft mit drei grossen Wechselbatterien und ist zusätzlich bis −30 °C spezifiziert.
- Wenn es in den Schaltschrank soll: Der UC300 hat Relais mit echter Schaltleistung und zwei PT100-Eingänge.
- Grösseres Solarpanel: Milesight bietet ein externes Panel mit 5 W für Standorte mit wenig Sonne an. Es braucht den M12-Speiseanschluss — wir beschaffen es auf Anfrage.
Unterstützung bei der Auslegung
Ob deine Sonden an die vorhandenen Eingänge passen, ob NB-IoT an deinem Standort verfügbar ist und wie oft sich melden lässt, ohne dass die Energiebilanz kippt — frag uns, das sind Fragen zum Produkt und kosten nichts. Datenblatt und Benutzerhandbuch findest du im Reiter Dokumente auf dieser Seite. Wenn du ein Messnetz aufbauen willst, erstellen wir dir für Sensorauswahl, Vorkonfiguration in Stückzahl, Anbindung an eure Plattform und Inbetriebnahme gern ein Angebot.

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