Das EG71 ist kein LoRaWAN-Gateway mit ein paar Zusatzklemmen, sondern ein Gebäudeautomations-Knoten, der zufällig auch LoRaWAN spricht. In einem Gehäuse von Handbreite sitzen zwei RS485-Busse, ein KNX-Anschluss, eine M-Bus-Schnittstelle, neunzehn Ein- und Ausgänge und ein vollwertiges Achtkanal-Gateway mit eigenem Netzserver. Es liest Zähler, Regler und Funksensoren ein, rechnet sie ineinander um und gibt sie als BACnet/IP, Modbus TCP, MQTT oder HTTP an die Leittechnik weiter. Wer bisher ein Gateway, einen Protokollumsetzer und eine kleine Steuerung nebeneinander in den Schrank gehängt hat, ersetzt hier drei Geräte durch eines — und bekommt mit Python, Node-RED und Docker die Möglichkeit dazu, die Logik gleich vor Ort laufen zu lassen.
- rund 2000LoRaWAN-Geräte bei 10-Minuten-Intervall
- 19Ein- und Ausgänge auf Klemmen
- BACnet · Modbus · KNXGebäudeprotokolle ab Werk
- −40 bis +60 °CBetriebstemperatur
- 2 GB / 32 GBArbeitsspeicher und Flash
Was das EG71 von einem gewöhnlichen Gateway unterscheidet
- Drei Feldbusse gleichzeitig: Zwei RS485-Stränge mit Modbus RTU oder BACnet MS/TP, dazu KNX/TP1 und M-Bus. Die drei Welten, die in einem Zweckbau typischerweise nebeneinander existieren — Zähler, HLK-Regler, Beleuchtung — landen ohne Zwischengerät auf demselben Datenpunktmodell.
- Neunzehn Klemmen, die wirklich etwas tun: Acht Universaleingänge lassen sich in der Software auf Digital, 0-10 V, 4-20 mA, PT1000, Ni1000, NTC oder Widerstandsmessung stellen. Dazu vier trockene Kontakteingänge mit Impulszähler, drei Relaisausgänge und vier Analogausgänge. Ein Stellantrieb oder eine Pumpenfreigabe braucht damit keine eigene Kleinsteuerung mehr.
- Zwei Gigabit-Ports statt einem: WAN und LAN sind in der Software umschaltbar. Damit hängt das Gateway zwischen Gebäudenetz und Anlagennetz und muss nicht mit einem Switch kombiniert werden. ETH1 nimmt zusätzlich Speisung nach 802.3af entgegen.
- Eigener Netzserver im Gerät: Der LoRaWAN-Netzserver läuft auf dem EG71 selbst, samt Gateway Fleet, Multicast und Firmware-Verteilung über die Luft. Für eine Liegenschaft, die ihre Daten nicht in eine fremde Cloud geben will oder darf, ist das der entscheidende Punkt.
- NFC statt Abtippen: Milesight-Sensoren werden angelernt, indem man sie ans Gehäuse hält. Bei fünfzig Raumfühlern spart das den Nachmittag, an dem sonst DevEUI und AppKey von Aufklebern abgeschrieben werden.
- Anzeige und Tasten am Gerät: Ein 1.3-Zoll-Display mit sieben Tasten zeigt Modell, Seriennummer und Verbindungszustand. Wer im Technikraum vor dem Schrank steht, sieht ohne Laptop, ob Mobilfunk, LoRa und Netzwerk stehen.
- Offen für eigenen Code: Python-SDK, Node-RED und Docker sind vorgesehene Wege, nicht geduldete Hintertüren. Eine Regel, die es im Standardfunktionsumfang nicht gibt, wird als Flow oder als Container nachgerüstet — ohne die Datenpunkte über die Cloud zu drehen.
- Dreifach angebunden: Ethernet, WLAN und optional Mobilfunk. Fällt die Hauptleitung aus, schaltet Link Failover auf den nächsten Weg um. In einem Neubau, in dem das Gebäudenetz erst in Monat neun fertig wird, läuft die Anlage so von Anfang an über Mobilfunk.
- Industrieller Temperaturbereich: −40 bis +60 °C. Das Gerät verträgt den unbeheizten Technikraum und die ungedämmte Unterverteilung im Untergeschoss, wo ein Bürogerät im Winter aussteigt.
- Gesicherte Verbindung: OpenVPN, IPsec, PPTP, L2TP und WireGuard sind eingebaut, dazu Firewall, DMZ, Portweiterleitung und MAC-Bindung. Der Fernzugriff auf die Anlage muss nicht über einen zusätzlichen Router gelegt werden.
Wo das EG71 eingesetzt wird
- Nachrüstung in bestehenden Liegenschaften: Die alte Heizungsregelung spricht Modbus RTU, die Beleuchtung KNX, die neuen Raumfühler LoRaWAN. Das EG71 führt die drei zusammen, ohne dass eine der Anlagen angefasst werden muss.
- Energiedatenerfassung: Strom-, Wärme- und Wasserzähler über M-Bus und Modbus einlesen, im Gerät auf Viertelstundenwerte verdichten und als MQTT an die Auswertung schicken.
- HLK-Regelung auf Etagenebene: Universaleingänge für Fühler, Analogausgänge für Ventile und Klappen, Relais für Freigaben. Die Regelschleife läuft im Gerät und überlebt einen Netzausfall.
- Anbindung an eine bestehende Leittechnik: Wo die Leitzentrale BACnet/IP erwartet, erscheinen LoRaWAN-Sensoren als gewöhnliche BACnet-Objekte — die Leittechnik merkt nicht, dass dahinter Funk steckt.
- Hotels und Studentenwohnheime: Zimmerthermostate, Fensterkontakte und Präsenzmelder per Funk, Zentralanlage per Bus, Auswertung im Haus.
- Industriegebäude ohne stabiles Netzwerk: Mobilfunk als Rückfallebene, Anlagendaten lokal gepuffert, Fernwartung über VPN.
- Grosse Rollouts: Über die Milesight Development Platform lassen sich viele Standorte zentral konfigurieren und aktualisieren; Gateway Fleet fasst mehrere Funkzugangspunkte unter einem Netzserver zusammen.
Passt das EG71 zu deinem Vorhaben?
Nimm es, wenn Funksensorik und Gebäudetechnik zusammenkommen sollen und die Daten im Haus bleiben müssen. Der Nutzen entsteht aus den Klemmen und den Protokollen, nicht aus der Funkreichweite.
Nimm es nicht, wenn du nur LoRaWAN-Sensoren einsammeln willst. Dafür ist es zu teuer und zu aufwendig — das UG65 oder unser Bestseller RAK7268CV2 erledigen das zu einem Bruchteil des Preises.
Für die Aussenmontage taugt es nicht. IP30 heisst: Technikraum, Schaltschrank, Unterverteilung. Soll die Funkabdeckung über den Hof reichen, gehört ein Aussengateway wie das UG67 dazu.
Die Antennen sind Magnetfussantennen. Sie sitzen an SMB-Buchsen, nicht an SMA oder N. Eine gewöhnliche Gateway-Antenne aus dem Zubehörhandel passt hier nicht ohne Adapter — die drei mitgelieferten Antennen decken den Normalfall aber ab.
M-Bus ist laut Datenblatt noch in Entwicklung. Die Schnittstelle ist vorhanden und spezifiziert, die Softwareunterstützung kennzeichnet Milesight als „under development». Wenn dein Projekt an M-Bus hängt, frag uns vor der Bestellung nach dem aktuellen Firmwarestand — das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Planung und Integration.
Technik im Detail
Der Kern ist ein Vierkernprozessor mit 1.5 GHz, 2 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flash. Das ist für ein Gateway ungewöhnlich viel und der Grund, warum Docker überhaupt eine sinnvolle Option ist: Ein Container mit einem Protokolltreiber, einer kleinen Datenbank oder einer eigenen Auswertung passt hinein, ohne dass die Datenerfassung darunter leidet. Ein Micro-SD-Steckplatz nimmt zusätzlichen Speicher für lange Messreihen auf.
Auf der Funkseite arbeitet das EG71 mit acht Kanälen im Halbduplex und einer Empfindlichkeit von −140 dBm bei 292 bit/s, also beim langsamsten Spreizfaktor. Die Herstellerangabe von rund 2000 Endgeräten gilt bei zehnminütigem Sendeintervall. Diese Zahl ist eine Rechnung über die Luftzeit, keine Speichergrenze: Halbiert man das Intervall, halbiert sich die Zahl. Wer viele Geräte mit Class-C-Verhalten oder häufigen Downlinks plant, sollte deutlich konservativer rechnen, weil das Gateway während des Sendens nicht empfängt.
Die Universaleingänge sind der eigentliche Unterschied zu einem Protokollumsetzer. Ein Eingang misst wahlweise 0-10 V, 4-20 mA, PT1000, Ni1000, NTC in drei Ausführungen oder einen Widerstand — mit 12 bit Auflösung und ±1 % vom Endwert bei den Analogeingängen, ±0.5 °C bei den Temperatureingängen. Zur Einordnung aus der Anwendungspraxis: ±0.5 °C an einem PT1000 in Zweileiterschaltung ist für Raum- und Vorlauftemperaturen ausreichend, für eine abrechnungsrelevante Wärmemessung nicht. Dort bleibt der geeichte Zähler die Quelle, und das EG71 liest ihn über M-Bus oder Modbus aus. Diese Einordnung ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.
Ein Punkt, der bei der Auslegung gern übersehen wird: Bei Speisung über USB-C funktionieren M-Bus und die Universaleingänge laut Datenblatt nicht zuverlässig. USB-C ist für Konsole und Inbetriebnahme gedacht — im Betrieb gehört das Gerät an 24 V DC/AC oder an PoE.
Speisung und Verfügbarkeit
| Stromversorgung | |
|---|---|
| Leistungsaufnahme | typisch 8.2 W, maximal 11.24 W |
| Speisewege | 24 V DC/AC über Klemmblock · 802.3af PoE an ETH1 · 5 V/3 A über USB-C |
| Einschränkung bei USB-Speisung | M-Bus und Universaleingänge arbeiten nicht zuverlässig |
| Verfügbarkeit | |
| Rechnerische Lebensdauer (MTBF) | über 500 000 Stunden bei 25 °C nach Bellcore TR-332, nicht vertraglich zugesichert |
| Rückfallebene | Link Failover zwischen Ethernet, WLAN und Mobilfunk |
| Überwachung | Watchdog, Echtzeituhr, Zeitgeber; Ereignisalarme bei Netz- und VPN-Wechseln |
Für die Projektplanung heisst das: Ein 802.3af-Anschluss am vorhandenen Switch genügt, ein eigenes Netzteil ist nicht nötig. Wo das Gerät in einer Unterverteilung sitzt, ist die 24-V-Speisung über den Klemmblock meist der kürzere Weg, weil dort ohnehin eine Steuerspannung liegt. Für die Fernwartung sollte der Mobilfunkweg von Anfang an eingerichtet sein — er ist im Störungsfall die einzige Verbindung, die noch steht, wenn das Gebäudenetz das Problem ist.
Integration in Leittechnik und Auswertung
Auf der Erfassungsseite spricht das EG71 Modbus RTU und BACnet MS/TP über RS485, KNX/TP über den KNX-Anschluss sowie BACnet/IP, Modbus TCP und Modbus RTU over TCP über Ethernet und WLAN. Auf der Ausgabeseite stehen MQTT und MQTTS, HTTP und HTTPS, BACnet/IP, Modbus TCP und Modbus RTU over TCP zur Verfügung. Ein Datenpunkt, der über KNX hereinkommt, kann also als BACnet-Objekt hinausgehen — das ist der Kern der Protokollumsetzung und der Grund, warum das Gerät in Sanierungen so gut passt.
Die LoRaWAN-Seite läuft über den eingebauten Netzserver mit Version 1.0 und 1.0.2, Klassen A, B und C. Die Herstellerunterlagen beschreiben den EG71 mit eigenem Netzserver; einen Betrieb als reinen Paketweiterleiter an einen fremden Netzserver nennen sie nicht. Wer seine Geräte auf The Things Stack oder ChirpStack betreiben will, plant deshalb besser ein UG-Gateway ein — für den Fall, dass die Daten im Haus bleiben sollen, ist der eingebaute Server dagegen genau richtig.
Die Nutzlasten der Milesight-Sensoren werden über die frei verfügbaren Dekoder aus dem Repository des Herstellers ausgewertet; für eigene Regeln stehen Python-SDK, Node-RED und Docker bereit. Die Fernverwaltung läuft über die Milesight Development Platform, wo sich mehrere Standorte samt Firmwareständen aus einer Oberfläche betreuen lassen.
Anschlüsse und Klemmenbelegung
| Feldbusse | |
|---|---|
| RS485 | 2 Stränge, 1200 bis 115 200 Baud, 120-Ω-Abschluss softwareseitig zuschaltbar, bis 128 Geräte je Strang und 256 insgesamt |
| KNX | 1 × KNX/TP1, Busspannung 21 bis 30 V DC aus dem KNX-Bus, 9600 Baud, bis 63 Geräte |
| M-Bus (in Entwicklung) | 1 × M-Bus, 24 bis 42 V, maximal 10 mA Last, 300 bis 9600 Baud, bis 20 Geräte |
| Eingänge | |
| Universaleingänge | 8 ×, softwareseitig umschaltbar |
| — als Digitaleingang | spannungsbehafteter Kontakt (Wet Contact), Last 0 bis 24 V DC |
| — als Analogeingang | 0-10 V oder 4-20 mA, 12 bit, ±1 % vom Endwert |
| — als Widerstandsthermometer | PT1000 oder Ni1000, Zweileiter, ±0.5 °C |
| — als NTC-Eingang | NTC 10K Typ 2, NTC 10k Typ 3 oder NTC 20k, ±0.5 °C bei 25 °C |
| — als Widerstandsmessung | 1000 Ω oder 2000 Ω, ±1 Ω |
| Digitaleingänge | 4 × trockener Kontakt, als Zustand oder als Impulszähler ab 1000 Hz |
| Ausgänge | |
| Relaisausgänge | 3 ×, ohmsche Last maximal 3 A bei 30 V DC oder 3 A bei 110 V AC |
| Analogausgänge | 4 ×, 4-20 mA oder 0-10 V umschaltbar, maximale Last 20 mA, 12 bit, ±1 % vom Endwert |
| Netzwerk und Funk | |
| Ethernet | 2 × RJ45, 10/100/1000 Mbit/s, WAN und LAN softwareseitig umschaltbar, Isolation 1.5 kV |
| WLAN | 802.11 b/g/n im 2.4-GHz-Band, Zugangspunkt oder Client |
| Mobilfunk | 4G LTE Cat 1 und GSM, Sendeleistungsklasse 3 (23 dBm ±2 dB), Nano-SIM |
| Mobilfunkbänder (L08GL) | LTE-FDD B1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28/66 · LTE-TDD B34/38/39/40/41 · GSM B2/3/5/8 |
| LoRaWAN-Funk | 8 Kanäle halbduplex, Empfindlichkeit −140 dBm bei 292 bit/s, Sendeleistung bis 27 dBm, Listen Before Talk |
| Antennenanschlüsse | je 1 × 50 Ω SMB-Buchse für LoRaWAN, Mobilfunk und WLAN |
| Bedienung und Weiteres | |
| Anzeige | 1.3-Zoll-OLED, 128 × 64 Bildpunkte, 7 Tasten |
| NFC | 13.56 MHz, zum Anlernen von Milesight-LoRaWAN-Geräten |
| Speicher-Erweiterung | 1 × Micro-SD-Steckplatz |
| Konsole | USB Typ C |
| Klemmenquerschnitt | AWG 24 bis 16 |
| Zulassungen | CE, CE (RED), FCC |
Montage im Schaltschrank
Das Gehäuse lässt sich an die Wand schrauben oder auf eine Hutschiene setzen; beides ist vorgesehen und das Befestigungsmaterial für die Wandmontage liegt bei. Die Klemmen liegen an Ober- und Unterseite, die Anzeige in der Mitte — im Schrank bleibt also oben und unten Platz für die Leitungsführung, seitlich kann eng gebaut werden.
Für den Funk ist der Einbauort im Metallschrank der kritische Punkt. Die mitgelieferten Magnetfussantennen gehören nach aussen auf den Schrankdeckel oder an eine Blechfläche in der Nähe, nicht in den geschlossenen Schrank. Ein Gateway mit Antenne im geschlossenen Stahlblechgehäuse verliert einen erheblichen Teil seiner Reichweite, ohne dass es beim Test in unmittelbarer Nähe auffällt — das merkt man erst, wenn die Sensoren im dritten Stock aussetzen.
Der KNX-Anschluss bezieht seine Busspannung aus dem KNX-Bus selbst und braucht keine eigene Speisung. Beim M-Bus gilt die Lastgrenze von zehn Milliampere: Das reicht für bis zu zwanzig Standardlasten; grössere Zählernetze brauchen einen Pegelwandler mit eigener Speisung davor.

Massskizze des Herstellers: 123 mm breit, 90 mm hoch, 36 mm tief, mit den Bohrbildern für die Wandmontage.
Regionalvarianten
Wir führen die europäische Ausführung. Die übrigen Regionalvarianten beschaffen wir gern auf Anfrage.
| Variante | Band | Verfügbarkeit |
|---|---|---|
| EG71-L08GL-868M | LoRaWAN EU868 · Mobilfunk weltweit ausser Nordamerika | Das ist die Version, die du hier bestellst |
| EG71-L09NA-915M | LoRaWAN US915 · Mobilfunk Nordamerika | auf Anfrage |
| weitere Bänder (AS923, AU915, KR920, IN865, RU864, CN470) | je nach Region | auf Anfrage |
Die Milesight-Gateways bei uns im Vergleich
| Modell | Unterschied | Wofür gemacht |
|---|---|---|
| EG71 (dieses Gerät) | Feldbusse, 19 Klemmen, eigener Netzserver, Docker | Gebäudeautomation, Protokollumsetzung, lokale Logik |
| UG63 | kleinstes Gerät, Steckdosenmontage | Wohnung, Büro, Testaufbau |
| UG56 | industrielles Innengerät, IP30 | Technikraum, Schaltschrank |
| UG65 | IP65, PoE, externe N-Antenne möglich | Halle, Tiefgarage, geschützte Aussenlage |
| UG67 | IP67, GPS, zwei N-Antennen | Dach, Mast, freies Gelände |
| UG67 mit LTE | wie UG67, zusätzlich Mobilfunk | Aussenstandort ohne Netzwerkanschluss |
Passendes Zubehör
- Antennen: Drei Magnetfussantennen für LoRaWAN, Mobilfunk und WLAN liegen bei. Weil sie an SMB-Buchsen sitzen, passen die üblichen SMA- und N-Antennen aus dem Zubehörhandel nicht ohne Adapter — plane deshalb mit den mitgelieferten Antennen und einer guten Platzierung statt mit einer stärkeren Antenne.
- SIM-Karte: Für den Mobilfunkweg passt die Swisscom Gateway Roaming-SIM mit drei Monaten Testbetrieb. Das EG71 nimmt eine Nano-SIM.
- Steuergeräte auf der Funkseite: Wo neben der Bustechnik noch Schaltvorgänge per Funk dazukommen, ergänzen der UC300 oder der UC501 das EG71 an Stellen, an die keine Leitung führt.
- Netzteil: Milesight bietet ein AC-DC-Hutschienennetzteil mit 24 V als Zubehör an. Es gehört nicht zum Lieferumfang — frag uns danach, wenn im Schrank keine Steuerspannung liegt.
Unterstützung bei der Auslegung
Ob deine vorhandenen Zähler und Regler mit den Schnittstellen des EG71 zusammengehen, klären wir gern vorab — schick uns die Typenbezeichnungen, das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts. Datenblatt und Handbücher findest du im Reiter „Dokumente».
Sag uns, wie viele Liegenschaften du ausrüsten willst: Für die Datenpunktplanung, die Vorkonfiguration in Stückzahl, die Anbindung an eure Leittechnik und die Inbetriebnahme vor Ort erstellen wir dir gern ein Angebot.

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