Der AM319 ist das Spitzenmodell der AM300-Reihe: neun Messgrössen in einem Wandgehäuse, darunter als einziges Gerät der Reihe Formaldehyd oder Ozon. Welcher der beiden Sensoren verbaut ist, entscheidet die Bestellung — beide sitzen im selben Steckplatz und lassen sich später tauschen. Dazu kommen Feinstaub in zwei Fraktionen, CO2, flüchtige organische Verbindungen, Luftdruck, Temperatur, Feuchte, Helligkeit und Bewegung, angezeigt auf einer 4.2 Zoll grossen E-Ink-Fläche mit Bewertungssymbol. Der Preis dafür ist die Steckdose: Anders als seine Geschwister läuft der AM319 ausschliesslich am Netzteil und arbeitet dafür als Klasse-C-Gerät, das jederzeit empfangsbereit ist.
- 9 Messgrösseninklusive Formaldehyd oder Ozon
- 0 – 1.25 mg/m³Formaldehyd, elektrochemisch
- 0 – 10 ppmOzon, alternativ zum Formaldehydsensor
- 4.2 ZollE-Ink-Anzeige, schwarzweiss
- Klasse Cdauernd empfangsbereit, Speisung über Type-C
Was den AM319 auszeichnet
- Formaldehyd oder Ozon, wechselbar: Beide Sensoren arbeiten elektrochemisch und stecken im selben Platz. Formaldehyd deckt 0 bis 1.25 mg/m³ mit 0.01 mg/m³ Auflösung ab und hält rund sechs Jahre, Ozon 0 bis 10 ppm mit 0.01 ppm Auflösung und rund zwei Jahre. Beide sind austauschbar — ein Gerät, das nach Ablauf der Standzeit nicht ersetzt, sondern nachgerüstet wird.
- Neun Grössen auf einem Bildschirm: Die E-Ink-Anzeige stellt Messwerte, Verlaufsdiagramm und ein Bewertungssymbol dar. Sie hält das Bild ohne Energie, aktualisiert im Minutentakt und frischt alle dreissig Minuten vollflächig auf, damit keine Schattenbilder stehenbleiben — doppelt so oft wie AM307 und AM308.
- Ampel auch als Dauerlicht: Beim AM319 lässt sich die Statusleuchte wahlweise blinkend oder dauerhaft leuchtend betreiben. AM307 und AM308L können nur blinken. In einem Raum, in dem die Anzeige auch aus der Distanz erkennbar sein soll, ist das ein spürbarer Unterschied.
- TVOC wahlweise als Index oder als Konzentration: Der AM319 kann den Metalloxidsensor nicht nur als Bewertungsindex von 1.00 bis 5.00 ausgeben, sondern auch als Konzentration von 0 bis 2000 µg/m³ mit einer Toleranz von ±20 µg/m³ plus 15 Prozent im Bereich 1 bis 500 µg/m³. AM307 und AM308L liefern nur den Index.
- Feinstaub in zwei Fraktionen: Ein Laserstreulichtsensor bestimmt PM2.5 und PM10 getrennt von 0 bis 1000 µg/m³. Die Trennung zählt, weil die Quellen verschieden sind — PM10 aus Aufwirbelung und Abrieb, PM2.5 aus Verbrennung, Kerzen, Kochen und Verkehr.
- Klasse C statt Klasse A: Weil der AM319 ohnehin am Netz hängt, hält er das Empfangsfenster dauerhaft offen. Downlinks — Schwellenänderungen, Anzeigeumschaltung, Abfrage historischer Daten — wirken sofort und nicht erst nach dem nächsten Uplink. Bei den batteriebetriebenen Modellen der Reihe dauert das bis zu ein Meldeintervall.
- Grosser Ringspeicher: 18 000 Datensätze bleiben im Gerät. Nach einem Funkausfall sendet der AM319 die Lücke mit Zeitstempeln nach; historische Daten lassen sich zusätzlich gezielt per Downlink abrufen.
- Druckkompensation für die CO2-Messung: Der eingebaute Barometersensor misst 260 bis 1260 hPa auf 0.5 hPa genau und erlaubt es, den CO2-Wert über den tatsächlichen Luftdruck zu korrigieren.
- Netzteil und Kabel liegen bei: Als einziges Modell der Reihe kommt der AM319 mit einem 1.2 m langen Type-C-Kabel und einem Steckernetzteil. Zubehör muss also nicht dazugekauft werden.
- Konfiguration über NFC oder USB: ToolBox-App am Telefon oder PC-Software über NFC oder Type-C. Vorlagen lassen sich sichern und auf weitere Geräte übertragen.
Wo der AM319 eingesetzt wird
- Neubauten und frisch renovierte Räume: Formaldehyd stammt aus Spanplatten, Klebstoffen, Lacken und Textilien und gast über Monate aus. Genau dann ist die Messung nützlich — und genau dann misst kein anderes Gerät der Reihe sie.
- Möbel-, Holz- und Innenausbaubetriebe: Wo verleimte Werkstoffe verarbeitet werden, ist Formaldehyd eine Betriebsgrösse und keine Kuriosität.
- Kopier- und Druckerräume: Laserdrucker und UV-Geräte erzeugen Ozon. Für diese Räume ist die Ozonausführung die richtige Wahl.
- Räume mit Luftreinigern und UV-Entkeimung: Manche Verfahren setzen Ozon frei. Ohne Messung merkt das niemand.
- Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen: Ein Gerät, das Feinstaub, CO2 und Formaldehyd gleichzeitig zeigt, beantwortet die drei häufigsten Fragen zur Raumluft in einem Durchgang.
- Zertifizierungsvorhaben: Wo ein Gebäude nach einem Raumluftstandard bewertet wird, liefert der AM319 die Messgrössen, die dabei üblicherweise verlangt werden — für die formale Anerkennung gibt es eine eigene Ausführung, siehe Variantentabelle.
- Empfangs- und Publikumsbereiche: Sichtbare Messung ist zugleich Nachweis. Die dauerhaft leuchtende Ampel ist auch aus einigen Metern Abstand erkennbar.
Passt der AM319 zu deinem Vorhaben?
Er ist richtig, wenn Formaldehyd oder Ozon zur Fragestellung gehören und eine Steckdose in Reichweite ist. Fällt eines von beiden weg, ist er der falsche Typ: Ohne HCHO und O3 misst der AM308 dieselben acht übrigen Grössen mit Anzeige, der AM308L dieselben ohne — beide wahlweise mit Batterien.
Der CO2-Bereich ist kleiner, nicht grösser. Der AM319 misst Kohlendioxid photoakustisch von 400 bis 2000 ppm mit ±(50 ppm + 5 % des Messwerts). AM307, AM308 und AM308L nutzen eine NDIR-Zelle mit 400 bis 5000 ppm und ±(30 ppm + 3 %). Ein volles Schulzimmer vor der Pause überschreitet 2000 ppm regelmässig — dort ist der AM319 trotz der höheren Ausstattung nicht das bessere Gerät für die CO2-Frage.
Kein Batteriebetrieb. Der AM319 hat kein Batteriefach und läuft ausschliesslich mit 5 V über den Type-C-Anschluss. Für die Planung heisst das: Jeder Messpunkt braucht eine Steckdose oder eine Leitung dorthin. Wo das nicht geht, bleibt nur der AM308L.
Der Ozonsensor hält rund zwei Jahre, der Formaldehydsensor rund sechs. Beide sind elektrochemisch und verbrauchen sich; die Standzeit ist kein Verschleissrisiko, sondern eine Planungsgrösse. Beide lassen sich tauschen.
Die Anzeige hat einen engeren Temperaturbereich als das Gerät. Der Sensor arbeitet von −20 bis 60 °C, das E-Ink-Display nur von 0 bis 40 °C. Ausserhalb schaltet sich der Bildschirm ab; gemessen und gemeldet wird weiter.
Nur für Innenräume. IP30 heisst: kein Schutz gegen Feuchtigkeit. Der Laserstreulichtsensor liest Kondensation ausserdem als Feinstaub — Aufstellorte mit hoher Feuchte und schnellen Temperaturwechseln sind ungeeignet.
Milesight weist ausdrücklich darauf hin, dass das Gerät nicht als Referenzsensor gedacht ist und der Hersteller keine Haftung für Folgen ungenauer Messwerte übernimmt. Für Betriebs- und Komfortüberwachung ist es gebaut, nicht für amtliche Nachweise.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Montage und Integration.
Formaldehyd und Ozon: zwei Sensoren, ein Steckplatz
Beide Zusatzsensoren arbeiten elektrochemisch: Der zu messende Stoff reagiert an einer Elektrode, der dabei fliessende Strom ist proportional zur Konzentration. Das Verfahren ist selektiv und empfindlich, aber es verbraucht Elektrolyt und Elektrodenmaterial — daher die begrenzte Standzeit von sechs Jahren beim Formaldehyd- und zwei Jahren beim Ozonsensor. Beide sind austauschbar, das Gerät muss also nicht ersetzt werden.
Formaldehyd wird in mg/m³ ausgegeben; das Datenblatt nennt den Umrechnungsfaktor mit: Bei 760 mmHg und 20 °C entspricht 1 ppm genau 1.25 mg/m³. Der Messbereich von 0 bis 1.25 mg/m³ ist damit exakt ein ppm breit — passend gewählt für Innenraumluft, in der die einschlägigen Richtwerte deutlich darunter liegen. Ozon dagegen wird direkt in ppm über 0 bis 10 ppm gemessen, mit einer Toleranz von 5 Prozent des Endwerts.
Welcher Sensor sinnvoll ist, entscheidet die Quelle im Raum. Formaldehyd kommt aus Werkstoffen und gast über Monate bis Jahre aus — die Messung ist eine Dauerbeobachtung. Ozon entsteht durch Geräte, die aktiv sind oder nicht: Laserdrucker, UV-Lampen, Ozongeneratoren in Reinigungsanlagen. Die Messung ist dort eine Ereigniserfassung. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen. Beides gleichzeitig geht nicht — es gibt nur einen Steckplatz.
Die übrigen Messgrössen im Detail
Kohlendioxid bestimmt beim AM319 kein Infrarotabsorptionsverfahren, sondern ein photoakustischer Sensor: Gepulstes Licht regt die CO2-Moleküle an, die dabei entstehende Druckschwankung wird als Schall gemessen. Der Vorteil ist die kleine Bauform, der Preis ist der engere Bereich — 400 bis 2000 ppm gegenüber 5000 ppm bei den NDIR-Modellen — und die gröbere Toleranz. Auch hier lässt sich der Nullpunkt automatisch über sieben Tage oder manuell im Freien kalibrieren, und der eingebaute Barometersensor erlaubt die Druckkompensation.
Feinstaub misst ein Laserstreulichtsensor: Ein Laserstrahl durchleuchtet einen Luftkanal, Partikel streuen das Licht, die Auswertung rechnet daraus eine Massenkonzentration. Gemessen wird also die optische Wirkung, nicht die Masse — die Umrechnung setzt eine angenommene Dichte voraus, die bei gewöhnlichem Innenraumstaub gut passt und bei Fasern oder Metallabrieb weniger. Bis 100 µg/m³ gilt eine absolute Toleranz von 10 µg/m³, darüber bis 500 µg/m³ zehn Prozent des Messwerts.

Erfassungskegel des Bewegungsmelders: 80 Grad in der Waagrechten, 55 Grad in der Senkrechten, drei bis fünf Meter Reichweite. Der AM319 kommt damit weiter als die batteriebetriebenen Modelle der Reihe, die auf drei Meter angegeben sind.
Speisung, Verfügbarkeit und Betriebsaufwand
| Stromversorgung | |
|---|---|
| Speisung | ausschliesslich 5 V / 1 A über Type-C |
| Im Lieferumfang | Type-C-Kabel 1.2 m und Steckernetzteil |
| Batteriebetrieb | nicht vorgesehen, kein Batteriefach |
| Wiederkehrender Aufwand | |
| Formaldehydsensor | rund 6 Jahre Standzeit, austauschbar |
| Ozonsensor | rund 2 Jahre Standzeit, austauschbar |
| CO2-Kalibrierung | automatisch über 168 h oder einmalig manuell |
Für die Projektplanung heisst das: Der AM319 hat keinen Batteriewechsel, dafür einen Sensorwechsel. Bei der Ozonausführung fällt der alle zwei Jahre an und gehört in die Betriebskostenrechnung; bei der Formaldehydausführung liegt er bei sechs Jahren und damit ausserhalb der üblichen Projektlaufzeit. Weil das Gerät als Klasse-C-Endgerät dauernd empfangsbereit ist, lassen sich Schwellen und Anzeigemodi jederzeit aus dem Netzserver ändern, ohne auf den nächsten Uplink zu warten.
Anbindung an Netzserver und Plattform
Der AM319 arbeitet als LoRaWAN-Endgerät der Klasse C mit OTAA oder ABP, wahlweise nach Spezifikation 1.0.2 oder 1.0.3, und lässt sich an jeden standardkonformen Netzserver hängen — The Things Stack, ChirpStack, Swisscom LPN sowie die Cloud- und Entwicklungsplattform von Milesight. Standardmässig meldet er alle zehn Minuten; Schwellenüberschreitungen gehen sofort raus.
Den Payload-Decoder für JavaScript veröffentlicht Milesight offen im Repository SensorDecoders — und zwar getrennt je Ausführung: am319-o3 für die Ozonvariante, daneben eigene Ordner für die Formaldehydvarianten. Wer den falschen Decoder einbindet, bekommt für das neunte Feld unsinnige Werte — das ist die häufigste Stolperstelle bei diesem Gerät.
Konfiguriert wird über die ToolBox-App per NFC oder über die PC-Software, wahlweise über NFC oder den Type-C-Anschluss. Eine fertige Einstellung lässt sich als Vorlage sichern und auf weitere Geräte übertragen.
Ausführungen des AM319
Das Modell gibt es in drei Bestellausführungen, die sich im neunten Sensor und in der Feinstaubgüte unterscheiden. Wir führen die Formaldehydausführung im europäischen Band; die übrigen beschaffen wir gern auf Anfrage. Auch die Regionalvarianten für US915, AU915, AS923, KR920 und CN470 sind bestellbar.
| Ausführung | Neunter Sensor | Besonderheit | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| AM319-868M, Bestellcode HCHO | Formaldehyd, 0 bis 1.25 mg/m³ | Standzeit rund 6 Jahre | Das ist die Version, die du hier bestellst |
| AM319-868M, Bestellcode O3 | Ozon, 0 bis 10 ppm | Standzeit rund 2 Jahre | auf Anfrage |
| AM319-868M-W, Bestellcode HCHO | Formaldehyd, 0 bis 1 ppm | genauerer PM2.5-Sensor (±5 µg/m³ + 5 % bis 100 µg/m³), zusätzlich für den Raumluftstandard WELL anerkannt | auf Anfrage |
Der neunte Sensor ist in allen Ausführungen austauschbar — ein Gerät lässt sich also später von Formaldehyd auf Ozon umbauen, ohne es zu ersetzen. Wichtig ist nur, den zur Ausführung passenden Payload-Decoder zu hinterlegen.
Technische Daten
Allgemeine Produktdaten wie Schutzart, Masse, Gewicht, Gehäusewerkstoff und Betriebsbereiche stehen in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite. Hier folgen die Werte, die dort nicht hingehören.
| Formaldehyd (Ausführung HCHO) | |
|---|---|
| Messprinzip | elektrochemisch |
| Messbereich | 0 bis 1.25 mg/m³ (entspricht 0 bis 1 ppm bei 760 mmHg und 20 °C) |
| Genauigkeit | ±10 % |
| Auflösung | 0.01 mg/m³ |
| Standzeit | rund 6 Jahre |
| Ozon (Ausführung O3) | |
| Messprinzip | elektrochemisch |
| Messbereich | 0 bis 10 ppm |
| Genauigkeit | ±5 % des Endwerts |
| Auflösung | 0.01 ppm |
| Standzeit | rund 2 Jahre |
| Kohlendioxid | |
| Messprinzip | photoakustisch |
| Messbereich | 400 bis 2000 ppm |
| Genauigkeit | ±(50 ppm + 5 % des Messwerts) bei −10 bis 60 °C |
| Auflösung | 1 ppm |
| Feinstaub | |
| Messprinzip | Laserstreulicht |
| Messbereich | 0 bis 1000 µg/m³, PM2.5 und PM10 getrennt |
| Genauigkeit | ±10 µg/m³ bis 100 µg/m³, ±10 % von 100 bis 500 µg/m³ (−10 bis 60 °C) |
| Auflösung | 1 µg/m³ |
| Flüchtige organische Verbindungen und Luftdruck | |
| TVOC als Index | Metalloxid-Halbleiter, 1.00 bis 5.00, Genauigkeit ±1, Auflösung 0.01 |
| TVOC als Konzentration | 0 bis 2000 µg/m³, ±(20 µg/m³ + 15 % des Messwerts) im Bereich 1 bis 500 µg/m³, Auflösung 1 µg/m³ |
| Luftdruck | piezoresistiver Absolutdrucksensor, 260 bis 1260 hPa, ±0.5 hPa, Auflösung 0.1 hPa |
| Temperatur und Feuchte | |
| Messprinzip | digitales MEMS-Element (CMOSens) |
| Temperatur | −20 bis 60 °C, typisch ±0.2 °C (0 bis 60 °C), ±0.3 °C darunter, Auflösung 0.1 °C |
| Luftfeuchte | 0 bis 100 % rF, typisch ±2 % rF bei 25 °C, Auflösung 0.5 % rF |
| Bewegung und Helligkeit | |
| Bewegung | Passiv-Infrarot, 80° horizontal, 55° vertikal, maximal 5 m, Zustände frei / belegt |
| Helligkeit | Fotodiode, 0 bis 60 000 Lux, Meldung als Stufe 0 bis 5 |
| Funk | |
| Übertragung | LoRaWAN 1.0.2 / 1.0.3 |
| Betriebsart | OTAA oder ABP, Klasse C |
| Sendeleistung | 16 dBm bei 868 MHz |
| Empfindlichkeit | −137 dBm bei 300 bit/s |
| Antenne | intern |
| Anzeige, Bedienung und Speicher | |
| Anzeige | 4.2 Zoll E-Ink schwarzweiss, Aktualisierung minütlich, vollflächige Auffrischung alle 30 Minuten |
| Anzeigebereich | 0 bis 40 °C; ausserhalb schaltet der Bildschirm ab |
| Signalgeber | Ampelleuchte, blinkend oder dauerleuchtend, dazu Summer |
| Bedienelemente | Ein-/Aus-Taste, Reset-Taste, sperrbar |
| Konfiguration | ToolBox-App über NFC, PC-Software über NFC oder Type-C, Downlink |
| Datenspeicher | 18 000 Datensätze, Wiederübertragung und Abruf per Downlink |
| Meldeintervall | 10 Minuten ab Werk, einstellbar |
| Weitere Funktionen | Kalibrierung, Schwellenalarm, intelligenter Anzeigemodus, Tastensperre |
| Konformität | |
| Zulassungen | CE, CE (RED), FCC, ISED |
| Umweltrecht | RoHS |
Montage und Inbetriebnahme
Das Type-C-Kabel wird durch eine Öffnung an der linken oder rechten Gehäuseseite geführt, danach wird die Rückwand wieder verschraubt. Weil die Speisung fest ist, entscheidet die Steckdose über den Montageort — und nicht umgekehrt. Ein sauber gelegtes Kabel im Kabelkanal ist die Mühe wert; ein quer durch den Raum hängendes disqualifiziert das Gerät im Publikumsbereich.

Aussenmasse und Bautiefe: 100.8 mm breit, 114 mm hoch, 22 mm tief. Der Wandhalter wird zuerst gesetzt, das Gerät danach eingehängt und mit der beiliegenden Diebstahlschraube gesichert.
Weil beim AM319 jemand hinschauen soll, gehört der Bildschirm auf Augenhöhe, also rund 1.5 bis 1.6 m über Boden und vom Eingang aus sichtbar. Das passt zugleich zur CO2- und Formaldehydmessung, die in Kopfhöhe am ehesten die Luft erfasst, die eingeatmet wird. Für den Feinstaubsensor gilt zusätzlich: nicht in einer Strömung montieren — ein Platz unmittelbar vor einem Lüftungsauslass oder über einem Heizkörper misst die Strömung und nicht den Raum. Ein Meter Abstand zu Wänden, Möbeln, Fenstern und Auslässen ist die brauchbare Untergrenze.
E-Ink hat keine Hintergrundbeleuchtung und ist im Dunkeln nicht ablesbar; ein Platz mit Streulicht hilft. In Schulzimmern und öffentlichen Räumen lohnt sich die Tastensperre, damit das Gerät nicht abgeschaltet wird. Das Standardpasswort der ToolBox lautet 123456 und sollte bei der ersten Konfiguration geändert werden.
Die AM-Reihe im Vergleich
Die Modelle der Reihe teilen Funk, Bedienung und Software; sie unterscheiden sich in der Zahl der Messgrössen, im Display und in der Speisung. Preise stehen auf der jeweiligen Produktseite.
| Modell | Messgrössen | Display und Ampel | Wofür gemacht |
|---|---|---|---|
| AM102L | 2: Temperatur, Feuchte | ohne Display, mit Ampel | reines Komfortmonitoring, kleinstes Gehäuse |
| AM102 | 2: Temperatur, Feuchte | E-Ink und Ampel | Komfortwerte im Raum ablesbar |
| AM103L | 3: + CO2 | ohne Display, mit Ampel | Lüftungsbedarf messen, ohne Anzeige |
| AM103 | 3: + CO2 | E-Ink und Ampel | Klassenzimmer, Sitzungszimmer |
| AM304L | 4: Temperatur, Feuchte, Licht, Bewegung | ohne Display, mit Ampel | Belegung und Komfort, längste Laufzeit |
| AM305L | 5: + CO2 | ohne Display, mit Ampel | Lüftungsbedarf plus Belegung |
| AM307 | 7: + TVOC, Luftdruck | E-Ink, Ampel und Summer | Raumluftqualität sichtbar im Raum |
| AM308L | 8: + Feinstaub PM2.5 und PM10 | ohne Display, mit Ampel und Summer | Feinstaub messen, Anzeige nicht nötig |
| AM308 | 8: + Feinstaub PM2.5 und PM10 | E-Ink, Ampel und Summer | Feinstaub mit Anzeige im Raum |
| AM319 | 9: + Formaldehyd oder Ozon | E-Ink, Ampel und Summer | vollständige Raumluftanalyse, Netzbetrieb |
Passendes Zubehör
- Gateway für innen: Unser meistverkauftes Innengateway ist das RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+. Ein Gerät im Technikraum deckt in üblicher Bauweise mehrere Geschosse ab.
- Speisung: Netzteil und Type-C-Kabel liegen bei — anders als bei den übrigen Modellen der Reihe muss hier nichts dazugekauft werden. Ein längeres Kabel kann sinnvoll sein, wenn die nächste Steckdose weiter als 1.2 m entfernt liegt.
- Ergänzende Sensoren: Wo nur CO2 und Komfort zählen, ist der AM103 die deutlich günstigere Ergänzung für die übrigen Räume — ein AM319 als Referenzpunkt, viele AM103 in der Fläche, ist eine bewährte Aufteilung.
Unterstützung bei der Auslegung
Ob Formaldehyd oder Ozon die richtige Ausführung ist, hängt an der Quelle im Raum — frag uns, das lässt sich in wenigen Sätzen klären. Datenblatt und Benutzerhandbuch findest du im Reiter „Dokumente».
Sag uns, wie viele Räume du ausrüsten willst: Für Funkplanung, Vorkonfiguration in Stückzahl und Inbetriebnahme erstellen wir dir gern ein Angebot.

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