Ein drahtloses E-Ink-Anzeigetäfelchen, das per Bluetooth an einem Tektelic-Raumsensor hängt und dessen Messwerte im Raum sichtbar macht. Es braucht keinen Strom aus der Wand, keine Leitung und keine Halterung mit Bohrung — zwei Lithiumzellen halten bei hundert Aktualisierungen am Tag über fünf Jahre. Der Sinn liegt nicht in der Technik, sondern in der Wirkung: Ein CO₂-Wert, der auf einem Dashboard steht, ändert nichts am Lüftungsverhalten. Einer, der an der Wand des Klassenzimmers steht, schon. Die elektronische Tinte bleibt dabei ohne Strom stehen und ist auch aus flachem Winkel und im Streiflicht lesbar.
- 296 × 128Bildpunkte auf 67 × 30 mm
- 5 J 8 Mt.Batterie bei 102 Aktualisierungen am Tag
- > 180°Blickwinkel
- Bluetooth 5.0Verbindung zum Sensor
- 160 g100 × 50 × 23 mm
Was dieses Anzeigemodul leistet
- Messwerte dort, wo gehandelt wird: Der Wert steht im Raum, nicht im Netzserver. Wer lüften soll, sieht, ob er lüften soll — ohne Zugang zu einer Plattform, ohne Anmeldung, ohne Telefon.
- Elektronische Tinte: Das Bild bleibt ohne Strom stehen. Verbraucht wird nur beim Aktualisieren, und selbst hundert Aktualisierungen am Tag reichen für über fünf Jahre Batterielaufzeit.
- Schwellen werden hervorgehoben: Wird ein eingestellter Grenzwert überschritten, kehrt die Anzeige den Hintergrund um. Das ist auch aus einigen Metern Abstand erkennbar, ohne die Zahl lesen zu müssen.
- Vollständig drahtlos: Keine Speiseleitung, keine Datenleitung. Es lässt sich an die Wand hängen oder auf einen Tisch stellen und bei Bedarf umstellen.
- Meldet die eigene Batterie mit: Der Sensor überträgt die Restkapazität der Anzeige zusammen mit seinen eigenen Werten an den Netzserver. Ein leerer Displayakku fällt dadurch in der Überwachung auf, bevor jemand vor einer dunklen Anzeige steht.
- Aus jedem Winkel lesbar: Über 180 Grad Blickwinkel und keine Hintergrundbeleuchtung — auf E-Ink stört weder Streiflicht noch Sonne.
Wo es eingesetzt wird
- Schulzimmer: Die klassische Anwendung. Ein sichtbarer CO₂-Wert verändert das Lüftungsverhalten sofort, ein unsichtbarer nicht.
- Sitzungszimmer: Wo die Luft nach einer Stunde spürbar schlecht ist, ohne dass jemand die Ursache benennen kann.
- Arztpraxen und Wartezonen: Sichtbare Luftqualität ist dort auch ein Signal an die Wartenden.
- Verkaufsflächen und Gastronomie: Wo Raumklima Teil des Eindrucks ist, den Gäste mitnehmen.
- Labore und Werkstätten: Wo Grenzwerte gelten und die Anzeige vor Ort schneller ist als der Blick ins System.
- Nachrüstung im Bestand: Ein bereits installierter Raumsensor bekommt eine Anzeige, ohne dass das Gerät getauscht oder neu eingebunden wird.
Die Anzeige braucht einen passenden Sensor — allein zeigt sie nichts.
Sie holt ihre Werte über Bluetooth von einem Tektelic-Raumsensor der fünften Gerätegeneration. Bei den Ausführungen, deren Bestellcode auf „mit Display» lautet — etwa der Breeze mit e-Ink-Anzeige — liegt sie bei.
Ob sich ein bereits vorhandener Sensor nachrüsten lässt, hängt an seinem Bestellcode und seinem Softwarestand. Tektelic führt „mit» und „ohne Display» als getrennte Bestellcodes; ob die Verbindung sich nachträglich herstellen lässt, ist in den öffentlichen Unterlagen nicht beschrieben. Frag uns vor der Bestellung mit dem Bestellcode deines Sensors — wir klären das beim Hersteller, bevor du kaufst. Das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts.
Kein Bedienelement. Die Anzeige zeigt an, sie steuert nicht. Grenzwerte und Meldeverhalten werden am Sensor beziehungsweise im Netzserver eingestellt.
Nur für den Innenraum. Betrieb von 0 bis 50 °C, keine Schutzart gegen Wasser angegeben.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Planung und Betrieb.
Warum eine Anzeige im Raum mehr bewirkt als ein Dashboard
Bei CO₂-Messungen in Schulen und Büros liegt der praktische Nutzen selten in der Auswertung. Die Werte sind vorhersehbar: Nach vierzig Minuten in einem vollbesetzten Raum ohne Lüftung steigt der CO₂-Gehalt über die Schwelle, an der Konzentration und Wohlbefinden messbar nachlassen. Wer die Messung nur zur Dokumentation betreibt, bekommt eine Kurve, die er ohnehin erwartet hat. Wer sie sichtbar macht, verändert das Verhalten der Menschen im Raum — und das ist der eigentliche Zweck der Übung.
Der invertierte Hintergrund bei Schwellenwertüberschreitung ist dabei wirksamer als die Zahl selbst. Eine Zahl muss man lesen und einordnen; ein umgekehrtes Bild fällt beim Vorbeigehen auf. Für Räume mit wechselnder Belegung — Schulzimmer, Sitzungszimmer, Wartezonen — ist das der entscheidende Unterschied. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.
Technisch bemerkenswert ist die Aufteilung der Funkstrecken: LoRaWAN trägt die Daten zum Netzserver, Bluetooth trägt sie über wenige Meter zur Anzeige. Beides sind stromsparende Verfahren, und weil E-Ink zwischen den Aktualisierungen nichts verbraucht, ergibt sich eine Anzeige mit über fünf Jahren Batterielaufzeit — eine Grössenordnung, die mit einem beleuchteten Display nicht erreichbar wäre.
Betriebsaufwand
| Grösse | Wert |
|---|---|
| Batterie | 2 × AA Lithium-Thionylchlorid, 3.6 V, 2600 mAh |
| Laufzeit | 5 Jahre 8 Monate bei 102 Aktualisierungen am Tag |
| Überwachung | Restkapazität wird vom Sensor mitgemeldet |
Hundert Aktualisierungen am Tag entsprechen etwa einer alle zehn Minuten während der Nutzungszeit. Wer seltener aktualisiert, verlängert die Laufzeit entsprechend. Für die Projektplanung heisst das: ein Batteriewechsel je Anzeige in gut fünf Jahren, und dank der mitgemeldeten Restkapazität lässt er sich mit anderen Wartungsgängen bündeln, statt ihn abzuwarten.
Montage
Die Anzeige wird an die Wand gehängt oder auf einen Tisch gestellt. Entscheidend ist die Sichtbarkeit: auf Augenhöhe, im Blickfeld beim Betreten des Raums, nicht hinter einer Tür oder über einer Tafel. Eine Anzeige, die niemand sieht, hat ihren Zweck verfehlt, egal wie genau der Sensor misst.
Der Abstand zum Sensor sollte im Bereich weniger Meter bleiben — Bluetooth in einem Raum trägt problemlos, durch Betonwände hindurch nicht zuverlässig. Sensor und Anzeige gehören deshalb in denselben Raum, was ohnehin sinnvoll ist: Der angezeigte Wert soll ja der des Raums sein, in dem er steht.
Technische Daten
| Anzeige | |
|---|---|
| Technologie | elektronische Tinte (E-Ink) |
| Auflösung | 296 × 128 Bildpunkte (37 888) |
| Anzeigefläche | 67 × 30 mm |
| Punktdichte | 112 dpi |
| Ausrichtung | Querformat |
| Blickwinkel | über 180° |
| Funk | |
| Verbindung | Bluetooth 5.0, 2.4 GHz |
| Stromversorgung | |
| Batterie | 2 × AA Lithium-Thionylchlorid, 3.6 V, 2600 mAh |
| Laufzeit | 5 Jahre 8 Monate bei 102 Aktualisierungen am Tag |
| Mechanik und Umgebung | |
| Abmessungen | 100 × 50 × 23 mm |
| Gewicht | 160 g |
| Montage | Wand oder Tisch |
| Betriebstemperatur | 0 bis +50 °C |
| Lagertemperatur | −20 bis +70 °C |
| Weiteres | |
| Herstellernummer | T0007851 |
Passende Sensoren
- Breeze mit Anzeige: Der CO₂-Sensor, bei dem diese Anzeige ab Werk beiliegt. Sie zeigt CO₂-Gehalt, Temperatur, Luftfeuchte und die Restkapazität beider Batterien.
- Breeze ohne Anzeige: Der gleiche Sensor ohne Täfelchen. Ob er sich nachrüsten lässt, klären wir vor der Bestellung beim Hersteller.
- Breeze-V: Die Ausführung mit zusätzlicher Bewegungserkennung.
Unterstützung bei der Auswahl
Ob dein vorhandener Sensor sich mit dieser Anzeige verbinden lässt, klären wir vor der Bestellung beim Hersteller — sag uns den Bestellcode, der auf dem Typenschild steht. Das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts. Für die Ausrüstung mehrerer Räume mit Sensoren und Anzeigen samt Schwellenwertkonzept erstellen wir dir gern ein Angebot.

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