Der Griffin Air von Digital Matter verfolgt Fracht über die gesamte Lieferkette – auch dann, wenn sie fliegt. Genau das ist der Punkt: Elektronik im Frachtraum muss während des Fluges stumm sein. Der Tracker erkennt den Start selbst, stellt das Senden ein, misst aber weiter – und meldet nach der Landung alles nach, was unterwegs passiert ist. Er ist auf über vierzig Fluggesellschaften zugelassen und nach den Umweltprüfungen der Luftfahrtnorm getestet. Am Boden ortet er über GPS, WLAN-Umfeld und Funkzellen, drinnen wie draussen. Drei handelsübliche AA-Batterien halten mehrere Jahre, das Gehäuse ist wasserdicht und schlagfest. Ohne Verkabelung, ohne Ladestation, ohne Rücksprache mit der IT des Empfängers.
- 40+ Airlineszugelassen für den Lufttransport
- 7+ JahreBatterielaufzeit
- IP67wasserdicht und schlagfest
- −30 … 60 °CBetriebstemperatur
- 3 × AAselbst wechselbar
Was den Griffin Air von gewöhnlichen Trackern unterscheidet
- Er erkennt den Flug selbst: Sobald das Gerät merkt, dass es fliegt, stellt es das Senden ein – und schaltet es nach der Landung wieder frei. Damit erfüllt die Sendung die Vorgaben für Elektronik an Bord, ohne dass jemand vorher einen Schalter umlegen muss. Genau daran scheitern gewöhnliche Tracker in der Luftfracht.
- Messen läuft weiter, auch wenn gefunkt wird nicht: Während des Fluges zeichnet er Bewegung, Stösse und Luftdruck weiter auf. Nach der Landung kommt die vollständige Aufzeichnung – du erfährst also auch, was in der Luft passiert ist.
- Ortung drinnen wie draussen: GPS mit allen gängigen Satellitensystemen für die freie Fläche, WLAN-Umfeld für Hallen und Lager, Funkzellen als Rückfallebene. Eine Palette verschwindet damit nicht mehr im Umschlagzentrum.
- Stösse und Kippen werden erkannt: Ein Beschleunigungssensor meldet harte Stösse und registriert, ob die Sendung gekippt oder gedreht wurde. Bei empfindlicher Fracht ist das der Nachweis, ob unterwegs sachgerecht gearbeitet wurde.
- Batterien statt Akku: Drei AA-Zellen, vom Betreiber selbst wechselbar. Kein Ladegerät, kein Rückversand – und bei Lithiumzellen mehrere Jahre Ruhe.
- Neutrales Gehäuse: Ohne Herstelleraufdruck, damit es unauffällig bleibt oder mit eigenem Etikett versehen werden kann.
- Bluetooth für Zusatzsensoren: Er kann als Sammelstelle für Temperatur- oder Feuchte-Tags in derselben Sendung dienen – ein Gerät mit Mobilfunk, viele kleine Fühler drumherum.
Wo er eingesetzt wird
- Luftfracht und Expresslogistik: Der eigentliche Anwendungsfall – Sendungen verfolgen, die per Flugzeug gehen, ohne gegen die Vorschriften an Bord zu verstossen.
- Mehrwegbehälter im internationalen Umlauf: Spezialbehälter und Ladungsträger, die zwischen Kontinenten zirkulieren und deren Verbleib sonst niemand kennt.
- Hochwertige oder empfindliche Güter: Wo neben dem Standort auch zählt, ob die Sendung gefallen ist oder auf dem Kopf stand.
- Ersatzteil- und Serviceflüsse: Teile, deren Ankunft eine Reparatur auslöst – wer weiss, wo sie sind, plant den Einsatz zuverlässiger.
- Diebstahl und Wiederbeschaffung: Bei Verdacht lässt sich die Meldefrequenz aus der Ferne erhöhen, statt auf das nächste Intervall zu warten.
- Nachweis gegenüber Kunden und Versicherern: Eine lückenlose Aufzeichnung von Weg, Zeit und Erschütterung ist im Streitfall mehr wert als jede Zusicherung.
Damit ist die Auswahl geklärt. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Planung und Betrieb.
Wie die Ortung zusammenspielt
Drei Verfahren greifen nacheinander. Draussen mit Sicht zum Himmel liefert der Satellitenempfänger die genaueste Position, im Bereich weniger Meter – er nutzt dabei nicht nur GPS, sondern auch die europäischen, russischen, chinesischen und japanischen Systeme gleichzeitig, was in engen Strassenschluchten und zwischen Containerstapeln spürbar hilft. Kommt kein Satellitensignal an, weil die Sendung in einer Halle steht, scannt das Gerät die umliegenden WLAN-Netze; daraus lässt sich der Standort meist auf einige Dutzend Meter eingrenzen. Bleibt auch das erfolglos, dient die Funkzelle als grobe Ortsangabe – das reicht, um zu wissen, in welcher Stadt oder an welchem Flughafen sich die Sendung befindet, aber nicht für die genaue Halle.
Für die Praxis heisst das: Erwarte drinnen keine metergenaue Position, sondern die Antwort auf die Frage „ist die Sendung angekommen und wo ungefähr steht sie?». Genau diese Frage kostet in der Logistik sonst Telefonate.
Batterien und Meldeintervall
Die Laufzeit von über sieben Jahren gilt für ein zurückhaltendes Meldeverhalten. In der Praxis stellt man den Tracker so ein, dass er im Ruhezustand selten meldet und aufwacht, sobald sich etwas bewegt – bei einer Sendung, die drei Wochen unterwegs ist und danach im Lager steht, macht das den Unterschied zwischen Monaten und Jahren. Wichtig ist die Wahl der Zellen: Lithium-Eisensulfid-Zellen, im Handel schlicht als Lithium-AA verkauft, liefern bei Kälte und bei kurzen Stromspitzen deutlich mehr als Alkalizellen. Bei Luftfracht mit Aufenthalt im unbeheizten Frachtraum ist das kein Detail, sondern die Voraussetzung dafür, dass nach der Landung überhaupt eine Meldung kommt.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten – Schutzart, Masse, Batterien, Herkunft – findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.
| Ortung und Sensorik | |
|---|---|
| Satellitenortung | GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou und QZSS gleichzeitig, mit Vorverstärker |
| Weitere Verfahren | WLAN-Scan für Innenräume, Funkzellen-Ortung als Rückfallebene |
| Sensoren | Beschleunigungssensor (Bewegung, Stoss, Kippen, Drehungen), Luftdrucksensor |
| Kommunikation | |
| Mobilfunk | 4G LTE Cat 1bis mit 2G-Rückfall, SIM fest eingebaut (Nano-Format) |
| Nahbereich | Bluetooth 5.2, auch als Sammelstelle für Sensor-Tags |
| Flugbetrieb | Erkennt den Flug selbstständig, unterbricht das Senden und nimmt es nach der Landung wieder auf |
| Betrieb | |
| Meldeverhalten | zeit- oder bewegungsgesteuert, Geofences, Ruhemodus bei Stillstand, Echtzeitmodus für die Suche |
| Ruhestrom | unter 10 µA im tiefsten Sparmodus |
| Batterien | 3 × AA, Lithium empfohlen, vom Benutzer wechselbar |
| Mechanik | |
| Abmessungen | 108 × 86 × 30 mm |
| Gewicht | 170 g mit Lithiumzellen |
| Gehäuse | Nylon mit Glasfaser, ohne Herstelleraufdruck |
| Prüfungen | Getestet nach ausgewählten Umweltabschnitten der Luftfahrtnorm RTCA DO-160G |
Unterstützung bei der Einführung
Unterlagen und Zulassungsnachweise findest du im Reiter Dokumente oben auf dieser Seite. Beim Tracking in der Luftfracht hängt viel an Details: welche Airline welche Nachweise verlangt, wie oft gemeldet werden soll und wie die Daten in dein System kommen. Sag uns, welche Strecken und welche Güter es betrifft – wir klären das mit dir, bevor du in Stückzahl bestellst. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.
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