Das RAK7267 WisGate Soho Pro ist das Gateway für Standorte ohne Infrastruktur. Es steckt in einem wetterfesten Gehäuse, bringt sämtliche Antennen bereits eingebaut mit – für LoRaWAN, Mobilfunk, WLAN und Satellitenortung – und läuft mit jeder Gleichspannung zwischen 9 und 36 Volt. Damit hängt es genauso gut an einer Solarbatterie auf dem Feld wie an der 24-Volt-Versorgung einer Industrieanlage. Ein einziges Kabel genügt zur Inbetriebnahme: kein Netzwerkanschluss, keine Steckdose, keine Antennen zum Anschrauben. Wo bisher die Frage war, wie man überhaupt Strom und Internet an den Mast bekommt, reduziert sich der Aufwand auf die Halterung.
- IP67wetterfest, innen wie aussen
- 8 KanäleLoRaWAN gleichzeitig
- 9 … 36 VGleichspannung, solartauglich
- alle Antennenintegriert, nichts anzubauen
Was das Soho Pro von anderen Gateways unterscheidet
- Nichts steht ab: LoRaWAN-, Mobilfunk-, WLAN- und Ortungsantenne sitzen im Gehäuse. Das macht die Montage nicht nur schneller, es beseitigt auch die typische Schwachstelle im Freien – abgeknickte Antennen, undichte Anschlüsse, Vögel, die sich auf die Stabantenne setzen.
- Läuft am Solarpaneel: Der weite Eingangsspannungsbereich nimmt sowohl 12- als auch 24-Volt-Systeme an. Damit lässt es sich direkt an eine Solarbatterie hängen, ohne Wandler dazwischen – der Grund, warum dieses Gerät auf Feldern und an Strassenlaternen landet.
- Mobilfunk statt Netzwerkkabel: Mit eingebautem LTE braucht es keinen Ethernet-Anschluss. Für abgelegene Standorte heisst das: Ein Kabel für den Strom, sonst nichts.
- Wetterfest ohne Zusatzgehäuse: IP67 heisst dauerhaft dicht gegen Staub und Wasser. Andere Innengeräte brauchen für denselben Einsatz ein zusätzliches Aussengehäuse – das kostet Geld, Platz und Signalqualität.
- Montage am Mast ist vorgesehen: Das Befestigungsmaterial für waagrechte und senkrechte Masten liegt bei, statt improvisiert zu werden.
- Fernwartung eingebaut: Konfiguration und Firmware lassen sich aus der Ferne verwalten – bei einem Gerät auf einem Mast im Feld ist das keine Bequemlichkeit, sondern die Voraussetzung für den Betrieb.
Wo es eingesetzt wird
- Landwirtschaft und Gewächshäuser: Bodenfeuchte, Wetter, Silofüllstände – Sensorik auf Flächen, wo weder Netzwerk noch Steckdose in der Nähe sind.
- Solarbetriebene Strassenbeleuchtung: Das Gateway hängt an derselben Solarversorgung wie die Leuchten und bindet sie ins Netz ein.
- Abgelegene Anlagen: Pumpstationen, Reservoire, Kläranlagen, Wetterstationen – überall dort, wo Anfahrt teuer ist.
- Baustellen und temporäre Installationen: Aufstellen, Solarpanel dran, läuft – und nach Projektende zieht es zum nächsten Einsatzort weiter.
- Lückenschluss im Netz: Als zusätzlicher Empfangspunkt dort, wo die Abdeckung eines vorhandenen Netzes endet.
- Erweiterung eines bestehenden Rollouts: Weil es dieselbe Software wie die übrigen WisGate-Geräte nutzt, fügt es sich ohne neue Betriebsprozesse ein.
Damit ist die Auswahl geklärt. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Planung und Betrieb.
Solarbetrieb richtig auslegen
Ein Gateway ist ein Dauerverbraucher – es schläft nie, weil es jederzeit empfangsbereit sein muss. Bei der Auslegung einer Solarversorgung rechnet man deshalb nicht mit dem Durchschnittsverbrauch über den Tag, sondern mit dem Verbrauch über die längste sonnenarme Periode. In der Schweiz heisst das: Dezember, mehrere trübe Tage hintereinander, dazu Schnee auf dem Paneel. Die Faustregel aus der Praxis lautet, das Paneel grosszügiger und die Batterie deutlich grösser zu wählen, als die Rechnung mit Jahresmittelwerten nahelegt – ein Gateway, das im Winter drei Tage ausfällt, kostet mehr als das grössere Paneel.
Der weite Eingangsspannungsbereich hilft dabei: Weil das Gerät von 9 bis 36 Volt arbeitet, kann die Batteriespannung schwanken, ohne dass ein Wandler dazwischen muss. Jeder Wandler wäre ein zusätzlicher Verbraucher und ein zusätzliches Bauteil, das ausfallen kann.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten – Schutzart, Masse, Herkunft, Herstellernummer – findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.
| LoRaWAN | |
|---|---|
| Kanäle | 8, für den Betrieb an jedem LoRaWAN-Netzwerkserver |
| Antenne | integriert |
| Anbindung | |
| Mobilfunk | LTE Cat 1 mit interner Antenne |
| WLAN | integriert, auch zur Ersteinrichtung |
| Ortung | Satellitenempfänger eingebaut |
| Stromversorgung und Betrieb | |
| Eingangsspannung | 9 … 36 V Gleichspannung (12-V- und 24-V-Systeme, Solarbetrieb) |
| Software | WisGateOS 2 auf OpenWrt-Basis, Weboberfläche, Fernverwaltung |
| Montage | waagrechter oder senkrechter Mast, Material liegt bei |
Unterstützung beim Aufbau
Datenblatt und Anleitungen findest du im Reiter Dokumente oben auf dieser Seite. Beim Solarbetrieb entscheidet die Auslegung über den Winter – sag uns, wo das Gateway stehen soll und wie viele Sensoren daran hängen, dann rechnen wir Paneel und Batterie mit dir durch, bevor du bestellst. Für Auslegung, Vorkonfiguration und Inbetriebnahme erstellen wir dir gern ein Angebot.













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