Dragino RS485-LB Modbus-auf-LoRaWAN-Brücke IP67 (868 MHz)

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P/N:RS485-LB
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Wasserdichte Brücke von RS485 und Modbus auf LoRaWAN: liest Zähler, Sonden und Regler aus und meldet die Werte über Funk. Dazu UART, I2C, Eindraht und ein Interrupt-Eingang; schaltbare Speisung für den angeschlossenen Sensor. 8500 mAh Lithium, IP67, −40 bis 85 °C, Konfiguration per Bluetooth.

Passend dazu:

RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE Gateway LoraWAN 868MHz

8-Kanal-LoRaWAN-Gateway für den Innenbereich mit eingebautem Netzwerkserver – Sensoren anmelden und Daten per MQTT abholen, ohne externe Plattform. Anbindung über Ethernet, WLAN oder LTE, Stromversorgung wahlweise per PoE. Puffert empfangene Daten bei Verbindungsabbruch. Einrichtung über die Weboberfläche im Browser.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
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Der Dragino RS485-LB ist die Brücke zwischen verkabelter Industriesensorik und LoRaWAN. Er liest RS485- und Modbus-Geräte aus — Energiezähler, Durchflussmesser, Füllstandsonden, Regler — und schickt deren Werte über Funk an deinen Server. Damit lassen sich Anlagen anbinden, die längst Daten liefern könnten, aber nie angeschlossen wurden, weil das Kabel dorthin zu teuer war. Neben RS485 bringt er UART, I2C, einen Eindraht-Anschluss und einen schaltbaren Digitaleingang mit, versorgt angeschlossene Sensoren selbst mit 3.3 oder 5 Volt und läuft mit 8500 mAh Lithium über Jahre — dicht nach IP67 und von −40 bis 85 °C.

  • RS485 · Modbusplus UART, I2C und Eindraht
  • 8500 mAhLithium-Thionylchlorid
  • IP67−40 … 85 °C
  • 5 µARuhestrom bei 3.3 V

Was den RS485-LB auszeichnet

  • Er spricht die Sprache der Anlagentechnik: Modbus über RS485 ist der Bus, auf dem praktisch jeder industrielle Zähler und Regler seine Daten anbietet. Wer diesen Bus abgreift, braucht keine neue Sensorik — die Messwerte existieren bereits.
  • Er versorgt den Sensor gleich mit: Schaltbare Ausgänge mit 5 Volt und Batteriespannung speisen das angeschlossene Gerät. Entscheidend ist das Schaltbare: Der Sensor läuft nur während der Messung, den Rest der Zeit ist er aus — genau daraus entsteht die lange Laufzeit.
  • Nicht nur RS485: UART mit 3.3 oder 5 Volt, I2C, ein Eindraht-Anschluss und ein Digitaleingang mit Interrupt. Damit deckt ein Gerät auch die Fälle ab, in denen der Sensor gar keinen Feldbus hat.
  • Mehrere Geräte an einer Brücke: Am selben Bus dürfen mehrere Modbus-Teilnehmer mit unterschiedlichen Adressen hängen. Die Abfragen lassen sich frei zusammenstellen — welche Register gelesen und wie sie zusammengesetzt werden, legst du fest.
  • Zwei Auslöser: zyklisch nach Zeitplan oder sofort über den Interrupt-Eingang. Ein Zähler wird stündlich gelesen, ein Alarmkontakt meldet unmittelbar.
  • Konfiguration ohne Öffnen: Bluetooth 5.1 direkt am Gerät und Downlink aus der Ferne, dazu Firmware-Aktualisierung über Funk. Ein Gehäuse, das dicht sein muss, sollte man nicht für jede Änderung aufschrauben.
  • Für draussen gebaut: IP67 und −40 bis 85 °C. Schaltschrank, Aussenwand oder Schacht sind kein Problem.
  • Schlüssel ab Werk: Die LoRaWAN-Zugangsdaten sind eingespielt, das Gerät meldet sich nach dem Einschalten selbstständig an.

Wo er eingesetzt wird

  • Zählerfernauslesung: Der Hauptfall — Strom-, Wasser- und Wärmezähler mit Modbus-Schnittstelle ohne Verkabelung anbinden.
  • Bestandsanlagen nachrüsten: Regler und Steuerungen, die Daten liefern könnten, aber nie angeschlossen wurden.
  • Füllstand und Durchfluss: Industriesonden mit RS485-Ausgang an entlegenen Stellen.
  • Gebäudetechnik: Werte aus Lüftung, Heizung und Kälte in eine übergeordnete Auswertung bringen.
  • Bewässerung und Landwirtschaft: Bodensonden und Wetterstationen mit Modbus, wo kein Netz liegt.
  • Sensoren ohne Feldbus: Über I2C oder Eindraht auch Fühler anbinden, die nur ein einfaches Protokoll sprechen.
  • Grössere Rollouts: Ein Gateway trägt viele Brücken — der Aufwand je zusätzlichem Messpunkt bleibt klein.
Diese Brücke nimmt dir die Verkabelung ab, nicht die Denkarbeit. Damit sie Werte liefert, musst du wissen, welche Modbus-Register dein Gerät bereitstellt und wie sie zu interpretieren sind — Adresse, Datentyp, Skalierung, Byte-Reihenfolge. Das steht im Handbuch des angeschlossenen Sensors, nicht in dem der Brücke. Plane diese Einrichtung als eigenen Arbeitsschritt ein; sie wird bei solchen Projekten regelmässig unterschätzt. Zweitens zur Laufzeit: Die 8500 mAh reichen für Jahre — aber nur, wenn der angeschlossene Sensor mitspielt. Ein Messumformer, der nach dem Einschalten zehn Sekunden zum Hochlaufen braucht, verbraucht ein Vielfaches von einem, der sofort antwortet. Die Laufzeit hängt hier stärker am Fremdgerät als am Funkmodul. Und drittens: Klasse A heisst, dass das Gerät nur kurz nach einem eigenen Uplink empfangsbereit ist. Eine Konfigurationsänderung wird erst mit der nächsten planmässigen Meldung wirksam — bei einem Intervall von sechs Stunden dauert das eben bis zu sechs Stunden. Wer sofort schalten will, braucht ein Klasse-C-Gerät wie das LC04.

Damit ist die Auswahl geklärt. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für die Integration.

Wo die Brücke in der Kette sitzt

Der Aufbau ist immer derselbe: Links hängen die Modbus-Geräte am RS485-Bus — Zähler, Sonden, Melder. Die Brücke liest sie aus und funkt über LoRaWAN zum Gateway, das die Werte ins Internet und an den Netzwerkserver weitergibt. Von dort holt sie die Auswertung ab.

RS485-Sensoren am Modbus, daran die Brücke von Dragino, von dort über LoRaWAN zum Gateway und weiter zum Netzwerkserver

Wichtig an dieser Anordnung: Am selben RS485-Bus dürfen mehrere Geräte hängen, solange sie unterschiedliche Adressen haben. Eine Brücke kann also mehr als einen Sensor bedienen — das senkt die Kosten je Messpunkt erheblich, sobald die Geräte ohnehin nebeneinander stehen.

Wie eine Modbus-Abfrage entsteht

Der Ablauf ist immer derselbe: Die Brücke schaltet die Versorgung des Sensors ein, wartet dessen Anlaufzeit ab, sendet eine oder mehrere Modbus-Anfragen, sammelt die Antworten, schaltet die Versorgung wieder aus und schickt das Ergebnis als LoRaWAN-Paket. Jeder dieser Schritte ist einstellbar — Baudrate, Geräteadresse, Funktionscode, Registeradresse, Anzahl Register und die Wartezeit.

Weil ein LoRaWAN-Paket klein ist, wird nicht alles übertragen, was der Sensor hergibt. Sinnvoll ist, gezielt die zwei bis vier Register auszuwählen, die wirklich gebraucht werden, statt einen ganzen Block zu lesen und die Auswertung dem Server zu überlassen. Das spart Sendezeit, Strom und Ärger mit der zulässigen Sendedauer im 868-MHz-Band.

Einordnung aus der Anwendungspraxis, keine Herstellerangabe: Die häufigste Fehlerquelle bei RS485 ist nicht das Protokoll, sondern die Physik — fehlende Abschlusswiderstände an den Busenden, vertauschte Adern und eine fehlende gemeinsame Masse. Wenn eine Abfrage sporadisch funktioniert und dann wieder nicht, liegt es fast immer daran und fast nie am Register.

Stromverbrauch

Ruhezustand5 µA bei 3.3 V
Senden bei 14 dBm82 mA
Senden bei 20 dBm125 mA
Batterie8500 mAh, maximal 130 mA dauernd, Spitze 2 A für 1 Sekunde

Der Ruhestrom ist so klein, dass er für die Standzeit kaum eine Rolle spielt. Was die Batterie leert, sind die Messzyklen — genauer: die Zeit, in der der angeschlossene Sensor mitversorgt wird. Wer das Intervall verdoppelt, verdoppelt die Standzeit fast.

Verfügbare Ausführungen

Es gibt die Brücke in zwei Energieversorgungen. Die übrigen Regionalvarianten beschaffen wir gern.

RS485-LB8500 mAh Lithium, nicht wiederaufladbar — für Einbauorte ohne LichtDas ist die Version, die du hier bestellst
RS485-LSSolarmodul mit 3000-mAh-Akku — für dauerhafte Aussenstandorte mit Sonneauf Anfrage

Technische Daten

Die allgemeinen Produktdaten — Schutzart, Masse, Gewicht, Herkunft — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.

Schnittstellen
Feldbus1 × RS485 für Modbus-Geräte
Seriell1 × UART mit 3.3 V oder 5 V
Weitere1 × I2C, 1 × Eindraht, 1 × Digitaleingang mit Interrupt
Sensorspeisungschaltbarer 5-V-Ausgang und schaltbare Batteriespannung 2.6 … 3.6 V
Funk
ProtokollLoRaWAN 1.0.3, Klasse A
Frequenz862 … 1020 MHz, bei uns EU868
Sendeleistungbis +22 dBm
Empfindlichkeit−139 dBm
KonfigurationBluetooth 5.1, Downlink, Firmware-Aktualisierung über Funk
Stromversorgung
Batterie8500 mAh Lithium-Thionylchlorid, Selbstentladung unter 1 % pro Jahr
Versorgungsspannung2.5 … 3.6 V
Mechanik und Umgebung
Abmessungen97 × 65 × 47 mm
Gewicht150 g, verpackt 180 g
SchutzartIP67
Betriebstemperatur−40 … 85 °C

Unterstützung und Zubehör

Ohne LoRaWAN-Netz bleibt die Brücke stumm — wenn du keines hast, ist das RAK7268CV2 unser meistverkauftes Gateway für innen, für draussen das WisGate Edge Prime. Datenblatt und Handbuch mit dem vollständigen Befehlssatz liegen im Reiter „Dokumente». Sag uns, welches Gerät du auslesen willst — schick am besten dessen Modbus-Dokumentation mit; für die Einrichtung der Registerabfragen und die Inbetriebnahme erstellen wir dir gern ein Angebot.

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Dokumente

Lieferumfang

  • 1 × Dragino RS485-LB Konverter

Angaben gemaess Hersteller. Batterien, SIM-Karten und Montagematerial sind nur enthalten, wenn sie oben ausdruecklich aufgefuehrt sind.

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Details

Allgemeines
Marke
Dragino
Herstellernummer
RS485-LB
Schnittstelle
1-Wire
Ein Protokoll zur Kommunikation zwischen einem Mikrocontroller und peripheren Geräten über eine einzige Datenleitung. Typischerweise für Temperatursensoren und ähnliche Geräte verwendet.
,
IIC (I2C)
Inter-Integrated Circuit, ein Bus-System zur Kommunikation zwischen Mikrocontrollern und Peripheriegeräten. Weit verbreitet in eingebetteten Systemen.
,
Modbus
Ein Kommunikationsprotokoll zur Übertragung von Informationen zwischen elektronischen Geräten, typischerweise in industriellen Anwendungen verwendet.
,
RS485
Ein Standard für die serielle Datenkommunikation, der in industriellen Kontrollsystemen verwendet wird.
,
UART
Universal Asynchronous Receiver/Transmitter, ein Hardware-Gerät zur Handhabung der seriellen Kommunikation in Computern und Mikrocontrollern.
Connectivity
Connectivity
Bluetooth
,
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
LoRaWAN Spezifikation
1.0.3
Geräteklasse
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Stromversorgung
Stromversorgung
Batterie
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
1
Batterietyp
Li-SOCL₂
Die Li-SOCl₂-Batterie ist ein hochleistungsfähiger Energiespeicher, der Lithium (Li) und Thionylchlorid (SOCl₂) verwendet. Sie zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte, lange Lagerfähigkeit und eine breite Betriebstemperaturbereich aus, was sie ideal für IoT-Geräte macht, die eine langanhaltende, zuverlässige Energiequelle benötigen. Im Kontext von IoT definiert sie die Fähigkeit, Geräte über längere Zeiträume autark betreiben zu können, selbst in anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Batterie Austauschbar
Ja
Spannungseingang [V]
2.5-3.6
Mechnics/Design
Produktgewicht (g)
150
width (mm)
65
length (mm)
97
height (mm)
47
IP Code / Schutzart
IP67
Staubdicht. Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser. Ein IoT-Tracker, der an Ausrüstung angebracht ist, die gelegentlich ins Wasser fallen kann, könnte diesen Schutz benötigen.
Temperaturbereich
-40 °C bis 85 °C
Handelsinformationen
COO (Country of Origin)
China
Sonstige Eigenschaften
Einsatzort
innen und aussen
Netzwerkserver
ChirpStack
,
Swisscom LPN
,
TTN
Spannungsausgang [V]
3.3
,
5
Batterielaufzeit
3-5 Jahre