Tektelic Tundra LoRaWAN Temperatursensor mit externem Fühler (1.5 m, bis 105 °C)

SKU:3HR7
P/N:SENCMPEU868
Marke:Tektelic Partner
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Temperatursensor mit externem Fühler an 1.5 m Kabel: Das Gerät bleibt ausserhalb des Kühlraums, nur der Fühler geht hinein. Messbereich −40 bis +105 °C. Bis 3000 Messwerte werden bei Funklücken zwischengespeichert und nachgeliefert. 20 dBm Sendeleistung, IP67, bis 15 Jahre Batterie.

Passend dazu:

RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE Gateway LoraWAN 868MHz

8-Kanal-LoRaWAN-Gateway für den Innenbereich mit eingebautem Netzwerkserver – Sensoren anmelden und Daten per MQTT abholen, ohne externe Plattform. Anbindung über Ethernet, WLAN oder LTE, Stromversorgung wahlweise per PoE. Puffert empfangene Daten bei Verbindungsabbruch. Einrichtung über die Weboberfläche im Browser.

WisGate Edge Prime (RAK7240CV2, LTE, DC 868MHz)

Tektelic Temperaturfühler M5, 1.5 m, bis 105 °C, für Tundra

Externer Thermistorfühler für den Tektelic Tundra: 1.5 m Kabel, M5-Schraubanschluss, Messbereich −40 bis +105 °C bei ±2 °C. Das Gerät bleibt ausserhalb des Kühlraums, wo es Empfang hat, nur der Fühler geht hinein.

Tektelic Schaltkabel mit Magnet, 1 m, für Tundra

Externer Schaltfühler für den Tektelic Tundra: ein Meter Kabel mit Reedkontakt und passendem Magneten. Damit wird aus dem Temperatursensor zusätzlich ein Türwächter — er meldet Zustand, Zahl der Öffnungen oder beides, wahlweise sofort beim Ereignis.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
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Diese Ausführung des Tundra bringt einen Temperaturfühler an anderthalb Metern Kabel mit — und das löst ein Problem, das jeden Kühlraum betrifft: Ein Funkgerät im Tiefkühler funkt schlecht und die Batterie stirbt schnell, weil beides die Kälte nicht mag. Hier bleibt das Gerät draussen, nur der Fühler geht hinein. Gemessen wird bis minus vierzig Grad, gesendet wird mit zwanzig Dezibel Milliwatt, was in diesem Sortiment der höchste Wert ist. Und wenn die Funkstrecke einmal ausfällt, gehen keine Daten verloren: Bis zu dreitausend Messwerte hält das Gerät zurück und schickt sie nach, sobald es wieder Empfang hat.

  • −40 bis +105 °CMessbereich des Fühlers
  • 1.5 mKabel, Gerät bleibt aussen
  • 3000Messwerte Zwischenspeicher
  • 15 JahreBatterie bei 10 Minuten, SF7
  • 20 dBmSendeleistung, IP67

Was diese Ausführung ausmacht

  • Der Fühler geht hinein, das Gerät bleibt draussen: Anderthalb Meter Kabel genügen für Kühlschrank, Tiefkühltruhe oder Klimaschrank. Damit funkt das Gerät aus der Raumtemperatur heraus und die Batterie arbeitet, wo sie soll — statt in der Kälte einzubrechen.
  • Messbereich bis 105 Grad: Der Fühler deckt Kühlkette und Heiztechnik gleichermassen ab. Ein Gerät für den Tiefkühler und für den Vorlauf einer Heizung.
  • Nichts geht verloren: Bis zu dreitausend Einträge werden zwischengespeichert und nach einer Funklücke nachgeliefert. Für einen lückenlosen Temperaturnachweis ist das der entscheidende Unterschied zu einem Gerät, das im Funkloch einfach schweigt.
  • Zwanzig Dezibel Milliwatt Sendeleistung: Der höchste Wert unter den Tektelic-Sensoren. In einem Kellergeschoss mit dicken Decken ist das genau die Reserve, die den Unterschied macht.
  • Fünfzehn Jahre aus einer C-Zelle: Bei zehnminütiger Meldung und gutem Empfang. Die Zelle hat 8500 Milliamperestunden und ist wechselbar.
  • Feuchte und Erschütterung nebenher: Relative Feuchte auf ±2 Prozent im üblichen Bereich, dazu ein Beschleunigungssensor, der Stoss und Lageänderung erfasst.
  • Ab Werk montierter Fühler: Keine Konfektionierung vor Ort, kein Kontaktproblem im Feuchtraum.
  • Magnetschalter zum Wecken: Ein Magnet löst einen erzwungenen Uplink aus — praktisch, um bei der Inbetriebnahme zu prüfen, ob das Gerät funkt, ohne auf das nächste Intervall zu warten.

Wo dieses Gerät eingesetzt wird

  • Kühlketten in Gastronomie und Handel: Lückenloser Nachweis für Kühlschrank und Tiefkühler, ohne dass jemand täglich abliest.
  • Apotheken und Arztpraxen: Medikamentenkühlschränke mit dokumentierter Temperatur und Alarm bei Abweichung.
  • Labor und Forschung: Klimaschränke und Kühlgeräte, bei denen ein Ausfall teure Proben kostet.
  • Heizung und Gebäudetechnik: Vorlauf- und Rücklauftemperatur bis 105 Grad.
  • Lager und Logistik: Temperaturzonen im Lager, wo eine Verkabelung nicht in Frage kommt.
  • Kellerräume mit schlechtem Empfang: Die hohe Sendeleistung und der Zwischenspeicher fangen ab, was andere Geräte verlieren.
  • Grosse Rollouts: Fünfzehn Jahre Laufzeit heisst: einmal montieren und über die Lebensdauer der Kühlgeräte hinweg vergessen.

Mit oder ohne Fühler?

Diese Ausführung hat den externen Fühler und die Wandhalterung. Willst du nur die Umgebungstemperatur am Ort des Geräts messen, genügt der Tundra ohne Fühler — er ist günstiger und misst dieselbe Umgebungstemperatur.

Die Regel ist einfach: Sobald der Messpunkt woanders liegt als das Gerät — im Kühlschrank, im Schacht, am Rohr —, braucht es den Fühler.

Für Impulszählung ist dieses Gerät nicht geeignet. Das kann nur die Ausführung mit digitalem Fühler, die wir auf Anfrage beschaffen.

Zum Bild: Der Render des Herstellers zeigt das Gehäuse ohne den angeschlossenen Fühler. Geliefert wird das Gerät mit ab Werk montiertem Temperaturfühler an 1.5 m Kabel.

Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung und Integration.

Technik im Detail

Der Fühler ist ein Thermistor mit 10 Kiloohm — ein Widerstand, dessen Wert sich mit der Temperatur ändert. Das ist ein bewährtes und langzeitstabiles Verfahren, aber es hat eine begrenzte Genauigkeit: ±2 Grad über den ganzen Bereich. Für die Frage „ist die Kühlkette eingehalten» reicht das mit Abstand; für eine Eichmessung nicht. Die Umgebungstemperatur im Gerät selbst wird genauer erfasst, bis auf ±0.3 Grad im mittleren Bereich.

Der Zwischenspeicher ist der unterschätzte Teil. Ein Temperaturnachweis mit Lücken ist bei einer Kontrolle wertlos, und Funklücken entstehen in Kellern und Kühlhäusern regelmässig — durch geschlossene Metalltüren, durch Regale, durch ein abgeschaltetes Gateway. Dreitausend Einträge decken bei zehnminütiger Messung rund drei Wochen ab.

Zur Einordnung aus der Anwendungspraxis: Wo der Fühler im Kühlraum sitzt, entscheidet über die Aussage. Direkt am Verdampfer misst man die kälteste Stelle, direkt an der Tür die wärmste, und beide sind nicht die Temperatur des Kühlguts. Bewährt hat sich die Platzierung in der Mitte des Nutzraums auf Höhe der Ware, idealerweise in einem Behälter mit Flüssigkeit, damit kurze Türöffnungen den Wert nicht sofort verfälschen. Diese Einordnung ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.

Messbereiche und Genauigkeit

GrösseBereichGenauigkeit
Externer Fühler−40 bis +105 °C±2 °C, Auflösung 0.1 °C
Umgebungstemperatur−20 bis 0 °C±0.3 °C
Umgebungstemperatur−40 bis −20 °C±0.9 °C
Umgebungstemperatur+40 bis +70 °C±1.2 °C
Luftfeuchtigkeit0 bis 100 %±4 %, im Bereich 20 bis 80 % ±2 %

Batterie und Betriebsaufwand

Batterie
Typ1 × C-Zelle Lithium-Thionylchlorid, 3.6 V, 8500 mAh, wechselbar
Laufzeit bei 10 Minuten, SF715 Jahre
Laufzeit bei 10 Minuten, SF107 Jahre

Für die Projektplanung heisst das: Der Unterschied zwischen fünfzehn und sieben Jahren liegt allein am Empfang. In einem Kellergeschoss lohnt sich deshalb ein zusätzliches Gateway mehr als jede Einstellung — es halbiert nicht nur die Sendezeit, sondern verdoppelt die Standzeit.

Integration in bestehende Netze

Das Gerät arbeitet mit LoRaWAN nach Spezifikation 1.0.2 in Klasse A und lässt sich an gängige Netzserver anbinden — ChirpStack, The Things Stack, Swisscom LPN oder Tektelics Kona Core. Für die Nutzlast stellt Tektelic einen fertigen Dekodierer bereit.

Für den Zwischenspeicher gibt es eine eigene Anleitung des Herstellers: Die nachgelieferten Werte kommen mit Zeitstempel und müssen in der Gegenstelle richtig einsortiert werden, sonst überschreiben sie den aktuellen Wert. Das ist bei der Anbindung der wichtigste Punkt — ein Nachtrag, der als Momentaufnahme gelesen wird, löst einen falschen Alarm aus.

Regionalvarianten

Wir führen grundsätzlich die europäische Variante. Die übrigen Regionalvarianten beschaffen wir gern auf Anfrage.

VarianteBandVerfügbarkeit
EU868863 – 870 MHzDas ist die Version, die du hier bestellst
US915 · AU915 · AS923-1 bis -4 · IN865 · KR920je nach Regionauf Anfrage

Technische Daten

Messgrössen
Externer FühlerNTC-Thermistor 10 kΩ, ab Werk montiert, 1.5 m Kabel
Umgebungstemperaturim Gerät
Luftfeuchtigkeitrelative Feuchte, Auflösung 0.5 %
Beschleunigung3 Achsen, 1 bis 400 Hz, ±2 bis ±16 g
MagnetschalterWecken, Reset, erzwungener Uplink
Zwischenspeicherbis 3000 Einträge, Nachlieferung nach Funklücken
Funk
BetriebsartLoRaWAN Klasse A
Spezifikation1.0.2
Sendeleistungmax. 20 dBm
Empfindlichkeit−137 dBm bei SF12, 125 kHz
BänderEU868, US915, AU915, AS923-1 bis -4, IN865, KR920
Antenneintern
Mechanik und Umgebung
Abmessungen78 × 43 × 41 mm mit Fühleranschluss
Gewicht120 g ohne Halterung und Fühler
SchutzartIP67
Betriebstemperatur−40 bis +70 °C
Lagertemperatur−25 bis +55 °C
Betriebsfeuchte5 bis 95 %, nicht kondensierend
Weiteres
ZulassungCE (RED), FCC, ISED; IEC 62368-1; RoHS
HerstellernummerSENCMPEU868
HerstellungslandUkraine

Montage und Inbetriebnahme

Das Gerät gehört ausserhalb des gekühlten Raums an die Wand, der Fühler hinein. Die Türdichtung verträgt das dünne Kabel in aller Regel, ohne undicht zu werden — bei Tiefkühlgeräten lohnt sich trotzdem ein Blick, ob sich Eis an der Durchführung bildet.

Zur Aktivierung wird ein Magnet an die gekennzeichnete Stelle gehalten. Ob er der Lieferung beiliegt, ist in den Unterlagen des Herstellers widersprüchlich beschrieben — sag uns bei der Bestellung, ob wir sicherheitshalber einen mitliefern sollen.

Passendes Zubehör

  • Gateway: Für innen empfehlen wir das RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE, für aussen das WisGate Edge Prime RAK7240CV2. In Kellergeschossen lohnt ein Gateway mehr — es verdoppelt die Batterielaufzeit.
  • Ersatzbatterie: C-Zelle im Lithium-Thionylchlorid-Typ. Gewöhnliche Alkali-Zellen taugen nicht.
  • Aktivierungsmagnet: Sag uns, ob wir einen mitliefern sollen.

Unterstützung bei der Auslegung

Wo der Fühler im Kühlraum sitzen soll und ob der Empfang im Keller reicht — frag uns, das klären wir gern vorab. Datenblatt, Handbuch und Kurzanleitung findest du im Reiter „Dokumente».

Sag uns, wie viele Kühlstellen du überwachen willst: Für Funkplanung, Vorkonfiguration und die Anbindung an eure Dokumentation erstellen wir dir gern ein Angebot.

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Dokumente

Lieferumfang

  • Tundra Sensor mit ab Werk montiertem Temperaturfühler, EU868
  • C-Zelle 3.6 V 8500 mAh eingelegt
  • Wandhalterung

Angaben gemaess Hersteller. Batterien, SIM-Karten und Montagematerial sind nur enthalten, wenn sie oben ausdruecklich aufgefuehrt sind.

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Details

Allgemeines
Marke
Tektelic
Herstellernummer
SENCMPEU868
Connectivity
Connectivity
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
LoRaWAN Spezifikation
1.0.2
Geräteklasse
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Stromversorgung
Stromversorgung
Batterie
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
1
Batterietyp
Li-SOCL₂
Die Li-SOCl₂-Batterie ist ein hochleistungsfähiger Energiespeicher, der Lithium (Li) und Thionylchlorid (SOCl₂) verwendet. Sie zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte, lange Lagerfähigkeit und eine breite Betriebstemperaturbereich aus, was sie ideal für IoT-Geräte macht, die eine langanhaltende, zuverlässige Energiequelle benötigen. Im Kontext von IoT definiert sie die Fähigkeit, Geräte über längere Zeiträume autark betreiben zu können, selbst in anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Batterieformat
Baby/C
Eine mittlere Batteriegröße, die häufig in Geräten verwendet wird, die eine moderate bis hohe Kapazität erfordern, wie z. B. Sensor-Hubs oder Datenlogger. Im Vergleich zur AA bietet sie eine deutlich höhere Laufzeit.
Batterie Austauschbar
Ja
Mechnics/Design
Produktgewicht (g)
120
width (mm)
43
length (mm)
78
height (mm)
41
IP Code / Schutzart
IP67
Staubdicht. Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser. Ein IoT-Tracker, der an Ausrüstung angebracht ist, die gelegentlich ins Wasser fallen kann, könnte diesen Schutz benötigen.
Temperaturbereich
-40°C bis 70°C
Feuchtigkeitsbereich
5% bis 95% RH
Handelsinformationen
COO (Country of Origin)
Ukraine
HS Code
8517.62.0000
Sonstige Eigenschaften
Batterielaufzeit
bis 15 Jahre
Einsatzort
innen und aussen
Netzwerkserver
ChirpStack
,
Swisscom LPN
,
TTN
Sensoren
Beschleunigung
,
Luftfeuchtigkeit
,
Lufttemperatur