Der Daitem SH151AX ist ein kombinierter Rauch- und Wärmemelder, der sich per Funk mit weiteren Meldern vernetzt: Schlägt einer an, alarmieren alle. Bis zu 40 Geräte lassen sich so verbinden – ohne Kabel, ohne Zentrale, ohne Installateur. Die Batterie ist auf zehn Jahre ausgelegt und fest verbaut, es gibt also nichts zu wechseln und nichts zu vergessen. Weil er neben Rauch auch Hitze erkennt, deckt er beide Brandarten ab: den schwelenden Schmorbrand und das schnell auflodernde Feuer. Und die Rauchmeldung lässt sich gezielt abschalten, wo sie stören würde.
- bis 40 Melderper Funk vernetzbar
- 10 JahreBatterie, fest verbaut
- 85 dBAlarm auf 3 m
- Rauch + Wärmezwei Erkennungsarten
Was diesen Melder auszeichnet
- Alle hören, was einer merkt: Die Funkvernetzung ist der entscheidende Unterschied zu einzelnen Meldern. Ein Brand im Keller weckt auch die Bewohner im Obergeschoss – genau die Situation, in der einzeln montierte Melder regelmässig versagen.
- Zwei Erkennungsarten in einem Gerät: Rauch erkennt schwelende Brände früh, Wärme reagiert auf schnell auflodernde Feuer, die wenig Rauch entwickeln. Zusammen decken sie beide typischen Brandverläufe ab.
- Rauchmeldung abschaltbar: In der Küche, in staubigen Räumen oder in Werkstätten lässt sich die Rauchdetektion deaktivieren, sodass nur noch die Wärmeerkennung arbeitet. Das ist die saubere Lösung gegen Fehlalarme – besser, als den Melder ganz wegzulassen oder die Batterie herauszunehmen.
- Reichweite erweiterbar: Einzelne Melder lassen sich als Repeater betreiben und verbinden dadurch Gebäudeteile, die sonst ausser Funkreichweite lägen.
- Keine Wartung an der Batterie: Zehn Jahre versiegelt verbaut – kein Piepsen mitten in der Nacht, kein vergessener Wechsel. Nach Ablauf wird das Gerät ersetzt.
- Montage ohne Fachwissen: Der Melder wird ohne aktive Stromversorgung geliefert; erst das Verriegeln auf der Montageplatte schaltet ihn scharf.
Wo er eingesetzt wird
- Wohnungen und Einfamilienhäuser: Schlafzimmer, Flure und Wohnräume vernetzt statt einzeln – so, wie es die Empfehlungen der Brandschutzstellen vorsehen.
- Mehrfamilienhäuser und Liegenschaften: Bis zu vierzig Melder pro Funkverbund, ausreichend für ein ganzes Gebäude.
- Wohnräume mit Kamin oder Cheminée: Wo einzelne Melder wegen Rauchentwicklung zum Problem werden, hilft die abschaltbare Rauchdetektion.
- Wohnmobile und Ferienwohnungen: Autark und ohne Verkabelung, auch für zeitweise genutzte Objekte.
- Werkstätten und Kellerräume: Dort, wo Staub einen reinen Rauchmelder ständig auslösen würde.
Wo Melder hingehören – und wo nicht
Der beste Platz ist die Raummitte an der Decke, weil sich Rauch dort zuerst sammelt. Mindestens einen halben Meter Abstand zu Wänden und Ecken einhalten – in Ecken bildet sich ein Luftpolster, das den Rauch fernhält. Ebenso Abstand zu Lüftungsauslässen und Ventilatoren: Zugluft trägt den Rauch am Melder vorbei. In Räumen mit Schrägdach gehört er in die Nähe des höchsten Punktes, aber nicht in die Spitze selbst.
Nicht geeignet sind Bad und Dusche (Wasserdampf), die unmittelbare Umgebung des Kochfelds und ungeheizte Estriche mit starken Temperaturschwankungen. In der Küche selbst ist der Melder mit abgeschalteter Rauchdetektion die richtige Wahl – dann meldet er zuverlässig Hitze, ohne beim Anbraten loszugehen.
Zur Wartung: Der Erkennungskopf sollte mindestens einmal jährlich von Staub befreit werden. Das klingt nebensächlich, ist aber die häufigste Ursache dafür, dass ein Melder im Ernstfall zu spät auslöst oder vorher grundlos alarmiert.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten – Schutzart, Masse, Gewicht, Herkunft – findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.
| Erkennungsarten | Rauch (optisch) und Wärme, Rauchmeldung abschaltbar |
| Alarmlautstärke | 85 dB auf 3 m Abstand |
| Funkvernetzung | bis 40 Melder im Verbund, einzelne Melder als Repeater nutzbar |
| Stromversorgung | 2 × 3 V Lithium, versiegelt verbaut, ausgelegt auf 10 Jahre |
| Inbetriebnahme | Aktivierung durch Verriegeln auf der Montageplatte |
| Zubehör | Sockel mit potentialfreiem Relaisausgang erhältlich |
Unterstützung bei der Planung
Du willst ein ganzes Gebäude ausrüsten oder den Alarm zusätzlich auf ein Handy oder eine Leitstelle bringen? Sag uns, wie viele Räume es sind und was im Alarmfall passieren soll – wir sagen dir, wie viele Melder und welches Zubehör es braucht. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.

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