Decentlab DL-PR36 Hochpräziser Druck-, Füllstands- und Temperatursensor für LoRaWAN

SKU:3JN7
P/N:DL-PR36-001-EU868
Marke:Decentlab Partner
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Hochpräziser Druck- und Füllstandssensor für Grundwasser, Brunnen und Behälter: Gesamtfehlerband unter ±0.1 % vom Endwert und eine Auflösung von 1.22 mm Wassersäule — rund fünfmal genauer als die gängige Geräteklasse. Misst zusätzlich die Temperatur auf ±0.1 °C. Meldet über LoRaWAN und läuft im 10-Minuten-Takt rund zehn Jahre auf zwei Batterien. Standardausführung 0 bis 1 bar mit 10 m Kabel; grössere Messbereiche und längere Kabel auftragsbezogen.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
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Der Decentlab DL-PR36 misst den Pegel in Grundwasser, Brunnen und Behältern — und zwar genauer, als es für diese Geräteklasse üblich ist. Die Sonde hängt an einem Kabel im Pegelrohr und bestimmt über den Wasserdruck die Höhe der Wassersäule darüber; zusätzlich misst sie die Temperatur. Entscheidend ist die Fehlergrenze: Über den gesamten Messbereich bleibt die Abweichung unter einem Promille vom Endwert. Wer Pegelverläufe über Jahre auswertet oder Zahlen gegenüber einer Behörde vertreten muss, braucht genau diese Qualität. Gebaut von Decentlab in Dübendorf, gemeldet über LoRaWAN, versorgt aus zwei Batterien über rund zehn Jahre.

  • ±0.1 %Gesamtfehlerband vom Endwert
  • 1.22 mmAuflösung der Wassersäule
  • ±0.1 °CGenauigkeit der Temperatur
  • 10.2 JahreBatterielaufzeit im 10-Minuten-Takt
  • 22 mmDurchmesser der Sonde

Was den DL-PR36 auszeichnet

  • Die Genauigkeit ist das ganze Argument: Linearität besser als ±0.02 % und ein Gesamtfehlerband unter ±0.1 % vom Endwert. Beim Standardbereich bedeutet das rund einen Zentimeter über zehn Meter Wassersäule. Ein Sensor der üblichen Klasse liegt beim Fünffachen davon — und genau dieser Unterschied entscheidet, ob ein Pegeltrend über Jahre auswertbar ist oder im Rauschen verschwindet.
  • Auflösung im Millimeterbereich: 1.22 mm Wassersäule je Schritt. Damit werden Vorgänge sichtbar, die ein gröber auflösender Sensor gar nicht erst abbildet — etwa die tägliche Schwankung in einem Grundwasserleiter oder der langsame Wiederanstieg nach einer Entnahme.
  • Die Temperatur ist keine Beigabe: ±0.1 °C über −40 bis +125 °C. Das ist nicht nur ein zweiter Messwert, sondern geht in die Dichte des Wassers ein; ohne brauchbare Temperatur ist eine hochgenaue Druckmessung nur halb so viel wert.
  • Kabel bis in grosse Tiefen: Während vergleichbare Geräte bei zehn Metern enden, lässt sich hier bis weit über hundert Meter gehen. Das ist der Grund, warum dieser Sensor in tiefen Grundwassermessstellen eingesetzt wird, wo die günstigere Bauart ausscheidet.
  • Sie meldet selbst, und zwar jahrelang: Zwei Batterien der Baugrösse C tragen das Gerät bei einem Messintervall von zehn Minuten über zehn Jahre. Bei einer Messstelle im Feld ist der Batteriewechsel der teuerste Posten im Betrieb — hier entfällt er fast vollständig.
  • Für draussen gebaut: Das Gehäuse aus Polycarbonat ist nach IP67 dicht, schlagfest und UV-beständig. Es steht neben dem Pegelrohr und bleibt dort über Jahre.
  • Offenes Funkprotokoll: LoRaWAN Klasse A mit AES-128, Betrieb im öffentlichen Netz oder auf einem eigenen Gateway. Keine Bindung an eine Plattform des Herstellers.
  • Schweizer Fertigung: Entwickelt und gebaut von Decentlab in Dübendorf — kurze Wege bei Fragen zur Auslegung und bei kundenspezifischen Kabellängen.

Wo er eingesetzt wird

  • Grundwasserstandsmessung: Der Hauptfall. Dauerhafte Überwachung in Messstellen, mit einer Genauigkeit, die auch für die Beweisführung taugt.
  • Brunnen und Quellfassungen: Ergiebigkeit und Absenkung verfolgen, ohne regelmässig vor Ort zu messen.
  • Oberflächengewässer: Pegel in Bächen, Weihern und Rückhaltebecken.
  • Baugrubenentwässerung: Nachweis, dass die Absenkung im bewilligten Rahmen bleibt — hier zählt die belegbare Zahl, nicht der Richtwert.
  • Reservoire und Behälter: Füllstand in Trinkwasserreservoiren, Zisternen und Prozessbehältern.
  • Altlasten und Deponien: Langzeitüberwachung, bei der Messreihen über Jahre vergleichbar bleiben müssen.
  • Nachweis gegenüber Behörden: Überall dort, wo eine Zahl nicht nur plausibel, sondern vertretbar sein muss.
Messbereich und Kabellänge werden bei der Bestellung festgelegt — und lassen sich nicht nachrüsten. Die Standardausführung misst 0 bis 1 bar, das entspricht zehn Metern Wassersäule über der Sonde, und wird mit 10 m Kabel geliefert. Beides muss zu deiner Messstelle passen: Das Kabel bestimmt, wie tief die Sonde hängen kann, der Messbereich, wie hoch das Wasser darüber stehen darf. Grössere Bereiche bis 30 bar — also 300 m Wassersäule — und längere Kabel sind erhältlich, werden aber auftragsbezogen gefertigt; rechne dort mit rund sieben bis acht Wochen Lieferzeit, während die Standardausführung ab Lager kommt. Zweitens die Abgrenzung nach unten: Wenn zehn Meter Kabel reichen und es nicht auf das letzte Promille ankommt, ist der DL-PR26 die deutlich günstigere Wahl bei sehr guter Auflösung. Drittens: Brauchst du zusätzlich die elektrische Leitfähigkeit, gibt es den DL-PR36CTD als Dreiparametersonde; ist das Pegelrohr enger als 22 mm, den DL-PR36XS mit 16 mm Durchmesser. Beide beschaffen wir auf Anfrage.

Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung und Einbau.

Was „±0.1 % vom Endwert» praktisch bedeutet

Die Fehlerangabe bezieht sich auf den Endwert des Messbereichs, nicht auf den gerade gemessenen Wert. Beim Standardbereich von einem bar sind zehn Meter der Endwert; ein Promille davon ist ein Zentimeter. Diese Zahl gilt über den ganzen Bereich — auch wenn gerade nur ein Meter Wasser über der Sonde steht. Das ist der Grund, warum man den Messbereich nicht grosszügig wählt: Ein Sensor mit 10 bar hätte an derselben Messstelle ein Fehlerband von zehn Zentimetern, obwohl er dieselbe Güteklasse hat. Der kleinste Bereich, der die erwartete Wassersäule sicher abdeckt, ist der genaueste.

Der Unterschied zum günstigeren DL-PR26 liegt genau hier. Dessen Gesamtfehlerband beträgt ±0.5 % vom Endwert, also fünf Zentimeter auf zehn Meter. Für eine Füllstandsanzeige ist das völlig ausreichend. Für eine Messreihe, aus der eine jährliche Absenkung von wenigen Zentimetern herausgelesen werden soll, ist es das nicht. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zusicherung einer Messunsicherheit im messtechnischen Sinn.

Relativdruck — warum die Entlüftung wichtig ist

Die Sonde misst relativ zum Luftdruck. Dafür läuft im Kabel eine feine Entlüftungsader mit, die den Innenraum der Sonde mit der Atmosphäre am Gehäuse verbindet. Das ist der Grund, warum der Luftdruck des Tages das Ergebnis nicht verfälscht — und zugleich die empfindlichste Stelle der ganzen Installation: Gelangt Feuchtigkeit in diese Ader, driftet die Messung, ohne dass ein Defekt sichtbar wäre.

Praktisch heisst das: Das Gehäuse gehört so montiert, dass kein Wasser eindringt und sich keine Kondensfeuchte sammelt — also geschützt und nicht in den Schacht hinein. Das Kabel wird nicht gekürzt und nicht gequetscht; eine zu enge Kabelschelle kann die Entlüftungsader zusammendrücken. Wer über Monate einen langsam davonlaufenden Nullpunkt sieht, prüft zuerst diese Stelle und nicht den Sensor.

Batterielaufzeit nach Funkbedingungen

Die Laufzeit hängt weniger am Messintervall als an der Funkqualität. Steht ein Gateway in Sichtweite, sendet das Gerät mit kleinem Spreizfaktor und entsprechend kurz; liegt die Messstelle am Rand der Reichweite, dauert jede Sendung ein Vielfaches und kostet entsprechend mehr.

10-Minuten-Intervall, gute Funkbedingungen (SF7)rund 10.2 Jahre
10-Minuten-Intervall, schlechte Funkbedingungen (SF12)rund 4.2 Jahre
Mittlere Leistungsaufnahmehöchstens 0.5 mW bei 10-Minuten-Intervall

Für die Projektplanung folgt daraus: Ein Gateway näher an der Messstelle ist nicht nur eine Frage der Verbindung, sondern verdoppelt im Zweifel die Standzeit der Batterien — und damit die Zahl der Servicefahrten über die Lebensdauer der Anlage.

Technische Daten

Die allgemeinen Produktdaten — Schutzart, Gehäuse, Masse, Batterien, Herkunft und Zertifizierungen — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.

Druckmessung
Messprinzippiezoresistiver Aufnehmer, Relativdruck gegen Atmosphäre
Messbereich0 … 1 bar, entspricht 0 … 10 m Wassersäule; bis 30 bar (300 m) auf Anfrage
Auflösung0.000122 bar, entspricht 1.22 mm Wassersäule
Linearitäthöchstens ±0.02 % vom Endwert
Gesamtfehlerbandhöchstens ±0.1 % vom Endwert
Temperaturmessung
Messbereich−40 … +125 °C
Genauigkeithöchstens ±0.1 °C
Sonde und Kabel
Durchmesser der Sonde22 mm
Kabellänge10 m im Standard; längere Ausführungen auftragsbezogen
Funk
FunktechnologieLoRaWAN Klasse A, AES-128-Verschlüsselung
Frequenzband868 MHz für Europa
Sendeleistung14 dBm (25 mW)
Empfindlichkeit−146 dBm
Reichweiteüber 10 km bei freier Sicht, rund 2 km im Siedlungsgebiet
Stromversorgung und Gehäuse
Batterien2 × Alkaline Baugrösse C
GehäusePolycarbonat, wetterfest, schlag- und UV-beständig, IP67
Masse des Gehäuses135 × 81 × 70 mm, ohne Sonde und Kabel

Welche Ausführung passt?

Decentlab führt vier verwandte Sonden. Die Wahl hängt an drei Fragen: Wie genau muss es sein, wie tief hängt die Sonde, und wird die Leitfähigkeit gebraucht?

ModellUnterscheidungsmerkmalVerfügbarkeit
DL-PR36
(diese Seite)
22 mm Sonde, Gesamtfehlerband ±0.1 %, Kabel weit über 10 m möglichDas ist die Version, die du hier bestellst
DL-PR26günstiger, sehr gute Auflösung, Gesamtfehlerband ±0.5 %, Kabel auf 10 m begrenztführen wir im Shop
DL-PR36XSwie DL-PR36, aber nur 16 mm Sondendurchmesser für enge Pegelrohreauf Anfrage
DL-PR36CTDwie DL-PR36, zusätzlich elektrische Leitfähigkeit — Dreiparametersondeauf Anfrage

Massskizze des DL-PR36-Gehäuses mit Bohrbild: Aussenmass 110 × 80 mm, Befestigungsabstand 90 × 60 mm

Massskizze des Gehäuses mit Bohrbild. Der Befestigungsabstand von 90 × 60 mm ist die Angabe, die du für die Montageplatte am Schacht brauchst — die Sonde selbst hängt frei am Kabel.

Einbau und Inbetriebnahme

Die Sonde wird am Kabel in das Pegelrohr abgelassen und oben gesichert — das Kabel trägt das Gewicht, darf aber nicht dauerhaft daran zerren. Die Einbautiefe wird einmal eingemessen und dokumentiert; alle späteren Werte beziehen sich darauf. Wird die Sonde später auch nur um wenige Zentimeter versetzt, ist die Messreihe ohne Vermerk nicht mehr vergleichbar, und genau dieser Vermerk fehlt erfahrungsgemäss nach zwei Jahren.

Das Gehäuse gehört geschützt über dem Schacht montiert, nicht hinein. Prüfe die Funkverbindung vor dem Schliessen der Abdeckung: Eine Messstelle mit Metalldeckel ist funktechnisch eine andere Welt als dieselbe Messstelle bei offenem Schacht.

Lieferumfang

  • 1 × Decentlab DL-PR36 mit fest angeschlossener Sonde und Kabel in der bestellten Länge
  • 2 × Batterie der Baugrösse C, ab Werk eingesetzt

Unterstützung bei der Auslegung

Datenblatt und Anleitungen findest du im Reiter Dokumente oben auf dieser Seite. Unsicher bei Messbereich und Kabellänge? Sag uns, wie tief die Messstelle ist und wie hoch der Wasserstand darüber maximal steht — diese beiden Angaben bestimmen die Bestellung, und sie lassen sich nachträglich nicht ändern. Für eine Sonderausführung mit grösserem Bereich oder längerem Kabel holen wir gern ein Angebot ein. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Funkplanung oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.

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Dokumente

Lieferumfang

  • 1 × Decentlab DL-PR36 mit fest angeschlossener Sonde und Kabel in der bestellten Länge
  • 2 × Batterie der Baugrösse C, ab Werk eingesetzt

Angaben gemaess Hersteller. Batterien, SIM-Karten und Montagematerial sind nur enthalten, wenn sie oben ausdruecklich aufgefuehrt sind.

Rezensionen

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Details

Allgemeines
Marke
Decentlab
Herstellernummer
DL-PR36-001-EU868
Farbe
weiss
Schnittstelle
LoRa 868MHz
Version des LoRa (Long Range) Low-Power-Wireless-Chipsatzes, der auf verschiedenen Frequenzen arbeitet. Typischerweise für IoT-Anwendungen mit geringem Stromverbrauch und großer Reichweite verwendet.
Connectivity
Connectivity
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
Geräteklasse
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Stromversorgung
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
2
Batterietyp
Alkaline
Die Alkaline Batterie ist eine gängige Energiequelle, die in einer Vielzahl von Geräten verwendet wird, darunter auch einige IoT-Geräte. Sie bietet eine zuverlässige und langlebige Energiequelle, ist jedoch nicht wiederaufladbar. Ein klassischer Anwendungsfall wäre die Nutzung in Sensoren oder Smart-Home-Geräten, die keine hohe Leistung benötigen und lange Batterielebensdauern erfordern. Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Akkus haben Alkaline-Batterien eine niedrigere Energiedichte, was sie weniger geeignet für hochleistungsfähige IoT-Geräte macht.
Batterieformat
Baby/C
Eine mittlere Batteriegröße, die häufig in Geräten verwendet wird, die eine moderate bis hohe Kapazität erfordern, wie z. B. Sensor-Hubs oder Datenlogger. Im Vergleich zur AA bietet sie eine deutlich höhere Laufzeit.
Mechnics/Design
Gehäuse
PC
IP Code / Schutzart
IP67
Staubdicht. Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser. Ein IoT-Tracker, der an Ausrüstung angebracht ist, die gelegentlich ins Wasser fallen kann, könnte diesen Schutz benötigen.
Handelsinformationen
COO (Country of Origin)
Schweiz
Sonstige Eigenschaften
Sensoren
Pressure
,
Wassertemperatur
Einsatzort
innen und aussen
Netzwerkserver
ChirpStack
,
Loriot
,
Swisscom LPN
,
TTN