Milesight GS601 LoRaWAN Vape-Detektor mit Rauch-, TVOC- und Feinstaubmessung

SKU:3J7A
P/N:GS601-868M
Marke:Milesight IoT Partner
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Melder für Dampf und Rauch in Räumen ohne Kamera: Laserstreulicht für Partikel und ein MOX-Sensor für flüchtige organische Verbindungen, gemeinsam ausgewertet zu einem Dampf-Index von 0 bis 100. Erkennt Wasserdampf und andere Störgase und meldet sie getrennt, statt Fehlalarm auszulösen. Erschütterungssensor gegen Manipulation, Summer mit 70 dB, LoRaWAN Klasse C, Speisung über USB Type-C.

Passend dazu:

RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE Gateway LoraWAN 868MHz

8-Kanal-LoRaWAN-Gateway für den Innenbereich mit eingebautem Netzwerkserver – Sensoren anmelden und Daten per MQTT abholen, ohne externe Plattform. Anbindung über Ethernet, WLAN oder LTE, Stromversorgung wahlweise per PoE. Puffert empfangene Daten bei Verbindungsabbruch. Einrichtung über die Weboberfläche im Browser.

Milesight SCT01 NFC-Konfigurationsgerät für Milesight-Sensoren

Handgerät für die NFC-Konfiguration von Milesight-Sensoren in Stückzahl. Speichert 50 Konfigurationsdateien und eine Firmware, ordnet die passende Datei am erkannten Gerätemodell selbst zu und quittiert über Summer und Leuchten. Akku für rund sechs Stunden Betrieb, Laden über USB Type-C, Vorlagenübertragung über Bluetooth.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
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Der GS601 ist ein Melder für Dampf und Rauch in Räumen, in denen keine Kamera hängen darf: Schul- und Betriebstoiletten, Umkleiden, Treppenhäuser, Hotelzimmer. Er kombiniert eine Streulichtmessung für Partikel mit einem Halbleitersensor für flüchtige organische Verbindungen und wertet beides zusammen aus. Das ist der entscheidende Punkt — Duschdampf, Deodorant und Reinigungsmittel lösen bei einfachen Partikelmeldern dauernd Fehlalarme aus. Der GS601 erkennt diese Störgrössen und meldet sie getrennt, statt sie als Ereignis zu zählen. Ausgelöst wird lokal über Summer und Leuchte, gemeldet wird über LoRaWAN.

  • 0 bis 100Dampf-Index, Auflösung 1
  • 70 dBSummer auf 1 m
  • PM1.0 / 2.5 / 10drei Partikelgrössen
  • Klasse CLoRaWAN, dauernd empfangsbereit

Was den GS601 von einem Rauchmelder unterscheidet

  • Störgrössenerkennung statt Fehlalarm: Das Gerät erkennt Wasserdampf und andere Störgase und meldet die Störinformation mit. Ein Melder, der nach jeder Dusche anschlägt, wird binnen einer Woche abgeschaltet — das ist der Grund, warum Dampfmelder scheitern, und der eigentliche Zweck dieser Funktion.
  • Zwei Messverfahren, gemeinsam ausgewertet: Laserstreulicht für Partikel, ein MOX-Halbleiter für flüchtige organische Verbindungen. Erst die Kombination trennt Aerosol aus einer Verdampferzelle von Staub, Dampf und Zigarettenrauch.
  • Erschütterungssensor gegen Manipulation: Wer versucht, das Gehäuse abzudecken, zu verstellen oder abzureissen, löst einen eigenen Alarm aus. In Schultoiletten ist das kein Randthema, sondern der übliche Fall.
  • Summer mit Ruhezeit: Die Ruhezeit des Summers lässt sich einstellen. Während der Einrichtung und der Testphase bleibt es still, ohne dass die Meldung an die Zentrale ausfällt.
  • Anonym von Bauart her: Kein Bild, kein Ton, keine Personenerfassung. Der Betriebsrat oder die Schulleitung bekommt eine Luftmessung vorgelegt, keine Überwachungsanlage.
  • Raumklima fällt mit ab: Temperatur, Feuchte, TVOC und Feinstaub in drei Grössen liefert das Gerät ohnehin. Aus dem Melder wird damit nebenbei eine Luftqualitätsmessung für denselben Raum.
  • Klasse C und damit steuerbar: Als Klasse-C-Gerät ist es dauernd empfangsbereit. Schwellenwerte und Summerverhalten lassen sich im laufenden Betrieb ändern, ohne auf ein Sendefenster zu warten.
  • NFC zur Einrichtung: Konfiguration am aufgelegten Gerät, ohne Netzwerk und ohne Anmeldung — in einem Gebäude mit fünfzig Meldern der Unterschied zwischen einem Vormittag und zwei Tagen.

Wo er eingesetzt wird

  • Schul- und Berufsschultoiletten: Der Hauptfall. Räume, in denen aus guten Gründen keine Kamera hängt und in denen trotzdem etwas passiert.
  • Umkleiden und Duschbereiche: Genau dort, wo Wasserdampf einfache Melder unbrauchbar macht — die Störgrössenerkennung ist hier der Grund für die Gerätewahl.
  • Hotelzimmer und Beherbergung: Rauchfreie Zimmer durchsetzen, ohne dass es erst beim Auschecken auffällt.
  • Treppenhäuser und Nebenräume: Selten begangene Bereiche, in denen sich unbemerkt etwas eingespielt hat.
  • Betriebsgebäude mit Rauchverbot: Lager, Produktion und Technikräume, in denen Rauchen ein Sicherheitsthema und kein Hausordnungsthema ist.
  • Mietwohnungen und möblierte Zimmer: Rauchfreiheit belegen, statt sie nach dem Auszug an der Wand zu erkennen.
  • Rollouts über Liegenschaften: Ein Gateway trägt viele Melder über mehrere Stockwerke, ohne dass in jedem Raum Netzwerk liegen muss.

Der GS601 ist ein Melder für Hausordnung und Betrieb — keine Brandmeldeanlage.

Er erkennt Rauch und Dampf und meldet sie, ist aber kein zugelassener Brandmelder nach den einschlägigen Normen und ersetzt keine Brandmeldeanlage. Wo eine Brandmeldung gefordert ist, gehört ein dafür zugelassenes Gerät hin; der GS601 kommt zusätzlich dazu, nicht anstelle.

Er braucht Speisung. 5 V über USB Type-C, wahlweise über einen PoE-Splitter. Ein Batteriebetrieb ist nicht vorgesehen — die Streulichtmessung mit Laser und Lüfterführung ist dafür zu stromhungrig. In der Planung heisst das: Zu jedem Melder muss eine Leitung, auch wenn die Meldung selbst per Funk geht.

-5 bis 45 °C und IP30. Ein reines Innenraumgerät. Für unbeheizte Nebenräume, Aussentoiletten und Tiefgaragen im Winter ist es nicht ausgelegt.

Deckenmontage. Das Gerät ist für die Decke gedacht; an der Wand montiert erreicht es die spezifizierte Ansprechzeit nicht, weil Aerosol nach oben steigt.

Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Montage und Integration.

Warum die Störgrössenerkennung die eigentliche Leistung ist

Das Aerosol aus einer Verdampferzelle besteht überwiegend aus Propylenglykol und Glycerin — Stoffe, die in einem Streulichtsensor als feine Partikel erscheinen und in einem Halbleitersensor als flüchtige organische Verbindungen. Das Problem ist, dass genau dasselbe für einen Grossteil dessen gilt, was in einem Sanitärraum ohnehin in der Luft liegt: Wasserdampf aus der Dusche, Treibmittel aus dem Deodorant, Lösemittel aus dem Reinigungsmittel, Papierstaub aus dem Handtuchspender. Ein Melder, der nur die Partikelzahl auswertet, unterscheidet das nicht und schlägt mehrmals täglich an.

Der GS601 wertet beide Kanäle zusammen aus und bildet daraus einen Index von 0 bis 100 mit einer Auflösung von 1 und einer Genauigkeit von ±10. Zusätzlich meldet er, welche Störgrösse er erkannt hat. Das ist im Betrieb der wichtigere Teil: Wer nach zwei Wochen die Protokolle ansieht, sieht nicht nur Alarme, sondern auch, wie oft die Störerkennung gegriffen hat — und kann die Schwelle daran ausrichten, statt sie zu raten.

Für die Erwartungshaltung: Ein Index ist keine Konzentrationsmessung und kein Beweismittel. Er sagt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit gedampft oder geraucht wurde, nicht von wem und nicht wie viel. Wer daraus eine personenbezogene Massnahme ableiten will, braucht ein anderes Verfahren — und in einer Schule eine ganz andere Diskussion. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.

Montage und Inbetriebnahme

Der Melder gehört an die Decke, möglichst mittig im Raum und mit mindestens einem halben Meter Abstand zu Lüftungsauslässen. Direkt im Zuluftstrom misst er die Luft aus dem Kanal statt die im Raum, direkt im Abluftstrom bekommt er alles verdünnt. In einem Raum mit mehreren Kabinen sitzt er sinnvollerweise über dem Gang, nicht über einer Kabine — Aerosol verteilt sich, aber die Kabinentrennwände verzögern das.

Für die Inbetriebnahme lohnt sich die Ruhezeit des Summers. In den ersten Tagen liefert das Gerät Messwerte, ohne dass es im Raum piept; anhand dieser Daten wird die Schwelle festgelegt. Wer den Summer sofort scharf schaltet, hat die erste Woche mit Fehlalarmen und danach eine Nutzerschaft, die den Melder für kaputt hält.

Der Erschütterungsalarm sollte von Anfang an aktiv und in der Meldekette sichtbar sein. Ein abgedeckter Melder liefert unauffällig gute Werte — ohne Manipulationsmeldung fällt das erst auf, wenn jemand nachsieht.

Integration

Der GS601 arbeitet mit gewöhnlichen LoRaWAN-Gateways und Netzservern; die offiziellen Payload-Decoder für die Milesight-Geräte liegen als Sammlung öffentlich vor und lassen sich in The Things Network, ChirpStack oder Swisscom LPN einbinden. Als Klasse-C-Gerät ist er dauerhaft empfangsbereit, was Downlinks — Schwellenänderung, Summer stummschalten, Kalibrierung anstossen — sofort wirksam macht statt erst beim nächsten Uplink. Der Preis dafür ist der Dauerverbrauch, weshalb das Gerät netzgespeist ist.

Im Datenstrom kommen neben dem Dampf-Index auch Temperatur, Feuchte, TVOC sowie PM1.0, PM2.5 und PM10 mit. Für die Auswertung heisst das: Derselbe Melder liefert die Grundlage für eine Lüftungsbeurteilung des Raums. Wer den Aufwand für die Anbindung ohnehin treibt, sollte diese Kanäle mitnehmen, statt später einen zweiten Sensor zu setzen.

Technische Spezifikationen

Allgemeine Produktdaten wie Schutzart, Gehäusefarbe und Masse stehen in der Detailtabelle weiter unten. Hier stehen die Messwerte und Funkparameter.

Dampf-Index
MessprinzipLaserstreulicht
Bereich0 bis 100
Genauigkeit±10
Auflösung1
Feinstaub
MessprinzipLaserstreulicht
Bereich PM1.0 und PM2.50 bis 1000 µg/m³
Genauigkeit PM1.0 und PM2.5±10 µg/m³ bis 100 µg/m³, darüber ±10 % vom Messwert
Genauigkeit PM10±25 µg/m³ bis 100 µg/m³, darüber ±25 % vom Messwert
Auflösung1 µg/m³
TVOC
MessprinzipMOX-Halbleiter (MEMS)
Bereich0 bis 2000 µg/m³
Genauigkeit±15 % vom Messwert im Bereich 1 bis 500 µg/m³
Auflösung20 µg/m³
Temperatur und Feuchte
Messprinzipdigital, CMOSens (MEMS)
Temperaturbereich-20 bis 60 °C, Genauigkeit ±0.2 °C, Auflösung 0.1 °C
Feuchtebereich0 bis 100 % rF, Genauigkeit ±2 % rF, Auflösung 0.5 % rF
Funk
Antenneintern
Sendeleistung16 dBm bei 868 MHz
Empfindlichkeit-137 dBm bei 300 bit/s
BetriebsartOTAA oder ABP, Klasse C
Bedienung und Alarm
Taste1 × Reset, aussen
Anzeige und Summer1 × Status- und Alarmleuchte, 1 × Summer mit 70 dB auf 1 m
Konfigurationüber NFC per App oder über Downlink
ZusatzfunktionenSchwellenwertalarm, Manipulationsalarm, Kalibrierung, Firmware-Aktualisierung über Funk
Speisung und Montage
Speisung5 V / 1 A über USB Type-C, wahlweise über PoE-Splitter
Zulässige Betriebstemperatur des Geräts-5 bis 45 °C
Zulässige Feuchte0 bis 95 % rF, nicht kondensierend
MontageDecke
ZulassungenCE, FCC, RoHS

Gasmelder von Milesight im Vergleich

GerätMisstTypischer Einsatz
GS601Dampf-Index, Rauch, TVOC, Feinstaub, Temperatur, FeuchteDampf- und Rauchmeldung in Sanitär- und Aufenthaltsräumen
GS301Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Temperatur, FeuchteGeruchsüberwachung in Sanitärräumen, Reinigung nach Bedarf
GS101brennbares GasGaswarnung in Wohn- und Küchenbereichen, mit Schaltausgang

GS601 und GS301 ergänzen sich in derselben Anlage: Der eine meldet, dass gedampft wurde, der andere, dass gereinigt werden muss. Beide arbeiten am selben Gateway.

Unterstützung bei der Auslegung

Ob dein Raum die richtige Grösse und Lüftungssituation für einen Melder hat und wo er sitzen sollte, klären wir gern mit dir — das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts. Für die Auslegung über eine ganze Liegenschaft, die Funkplanung, die Vorkonfiguration in Stückzahl und die Anbindung an eure Melde- und Auswertungskette erstellen wir dir gern ein Angebot.

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Details

Allgemeines
Marke
Milesight IoT
Herstellernummer
GS601-868M
Farbe
weiss
Schnittstelle
NFC
Near Field Communication, eine Technologie für drahtlose Kommunikation über kurze Entfernungen. Häufig in Zahlungssystemen und Smartcards verwendet.
,
USB Type-C
Connectivity
Connectivity
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
Geräteklasse
C
Klasse C-Geräte haben fast ständige Empfangsfenster, außer wenn sie selbst senden. Diese Geräte verbrauchen mehr Energie, ermöglichen jedoch eine nahezu Echtzeitkommunikation. Ein IoT-gesteuertes Straßenbeleuchtungssystem, das auf sofortige Befehle zur Helligkeitsanpassung reagieren muss, könnte ein Klasse C-Gerät sein.
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Stromversorgung
Stromversorgung
5VDC
,
PoE
Anzahl Batterien
keine
Mechnics/Design
Produktgewicht (g)
178.6
width (mm)
128
height (mm)
40
IP Code / Schutzart
IP30
Schutz gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser von 2,5 mm und größer. Kein Schutz gegen das Eindringen von Wasser. Ein IoT-Gerät in einer geschützten industriellen Umgebung könnte dies erfüllen.
Temperaturbereich
-5 °C bis 45 °C
Feuchtigkeitsbereich
0 bis 95% RH
Anschlüsse
USB Type-C
Handelsinformationen
COO (Country of Origin)
China
Sonstige Eigenschaften
Sensoren
Erschütterung
,
Feinstaub
,
Luftfeuchtigkeit
,
Lufttemperatur
,
Rauch
,
Vapor
,
VOC
Montageart
Decke
Einsatzort
innen
Netzwerkserver
ChirpStack
,
Swisscom LPN
,
TTN