Ingics iBS03R Bluetooth Füllstandssensor mit Laufzeitmessung bis 3 m (IP67)

SKU:3HE7
P/N:iBS03R
Marke:Ingics
Kategorien:
Sensoren:
Sensoren Thumbnail
Verfügbarkeit CH:
sofort lieferbar6
Ab externem Lager:
Lieferzeitauf Anfrage
Frist gilt ab 10 Stück. Für kleinere Mengen bitte anfragen. (?)

CHF59.90 exkl. MWST

zzgl. Versandgebühr

Bluetooth-Sensor, der berührungslos die Distanz zum Inhalt misst — für Füllstände in Abfallbehältern, Spendern und Lagerbehältern. Laufzeitmessung von 40 mm bis 3 m, Messfehler ± 25 mm, Öffnungswinkel 27°. IP67, Fallschutz aus 1.5 m, eine CR2450 hält 1.6 bis 2.6 Jahre bei einem Sendetakt von 60 Sekunden. Braucht ein Bluetooth-Gateway in Reichweite.

Passend dazu:

Minew Outdoor Mobile BLE LTE Gateway

Nicht vorrätig

 Produkt auf Vergleichsliste

Der Ingics iBS03R misst berührungslos, wie weit ein Gegenstand entfernt ist, und funkt den Wert als Bluetooth-Meldung in die Umgebung. Das klingt unscheinbar, löst aber ein alltägliches Problem: Wie voll ist der Abfallbehälter, wie viel Seife ist noch im Spender, steht die Palette am Platz? Statt eines Füllstandsschalters mit Mechanik sitzt hier ein Laufzeitsensor, der über den Inhalt hinweg misst — ohne Kontakt, ohne bewegliche Teile, in einem Gehäuse von der Grösse eines Feuerzeugs. Er braucht kein Netzteil und keine Verkabelung, sondern eine Knopfzelle und ein Bluetooth-Gateway in Reichweite.

  • 40 … 3000 mmMessbereich im Fernmodus
  • ± 25 mmMessfehler
  • 27°Öffnungswinkel
  • 1.6 … 2.6 Jahremit einer CR2450, 60-s-Takt
  • 43 × 43 × 16.5 mmIP67, Fall aus 1.5 m

Was den iBS03R für die Füllstandsmessung brauchbar macht

  • Laufzeitmessung statt Ultraschall: Der Sensor sendet einen Infrarotpuls und misst, wie lange das Licht bis zum Gegenstand und zurück braucht. Anders als Ultraschall stört ihn kein Luftzug und keine Temperaturschichtung, und er hat einen schmalen Messkegel statt einer breiten Schallkeule — in einem engen Behälter misst er den Inhalt und nicht die Wand.
  • Zwei Betriebsarten, bewusst gewählt: Der Nahmodus reicht bis 1.3 Meter, verbraucht weniger Strom und ist gegen Fremdlicht deutlich unempfindlicher; der Fernmodus verdreifacht die Reichweite. Voreingestellt ist der Nahmodus — für den Papierhandtuchspender die richtige Wahl, während der Abfallcontainer den Fernmodus braucht.
  • Ein enger Öffnungswinkel ist hier ein Vorteil: 27 Grad heissen, dass der Sensor auf einen Meter Distanz eine Fläche von rund einem halben Meter Durchmesser sieht. Für die Füllstandsmessung ist das gewollt — ein breiterer Kegel würde die Behälterwand erfassen und immer denselben Wert melden.
  • Bluetooth 5 mit Coded PHY: Die reichweitenoptimierte Betriebsart holt aus derselben Sendeleistung mehr Strecke heraus. Über hundert Meter im Freien sind damit möglich — in einem Gebäude entscheidet die Bauweise, aber ein Gateway pro Stockwerk reicht in der Regel für eine ganze Etage voller Sensoren.
  • Der Stromverbrauch ist gerechnet, nicht behauptet: Im Nahmodus zieht das Gerät durchschnittlich 17.9 Mikroampere, im Fernmodus 24.9. Der Hersteller rechnet daraus die Standzeit und legt offen, dass er nur die Hälfte bis vier Fünftel der Zellenkapazität ansetzt — eine ehrliche Rechnung, die man bei Standzeitangaben selten findet.
  • Der Messtakt hängt am Sendetakt: Gemessen wird halb so oft wie gesendet, mindestens aber alle zehn Sekunden. Wer den Sendetakt streckt, um Batterie zu sparen, streckt automatisch auch die Messung — es gibt keine stille Reserve, die im Hintergrund Strom zieht.
  • IP67 und Fallschutz aus 1.5 Metern: Das Gerät sitzt oft an Stellen, die feucht gewischt werden oder an denen es beim Leeren des Behälters herunterfällt. Beides ist eingeplant.
  • Der Ein-Aus-Schalter sitzt innen: Er lässt sich nicht versehentlich betätigen, und für den Transport oder das Lager kann das Gerät stromlos gelegt werden, ohne die Batterie zu entnehmen.
  • Konfiguration über eine App: Sendetakt, Betriebsart und Sendeleistung werden über Bluetooth eingestellt — ohne das Gehäuse zu öffnen und ohne Programmiergerät.

Wo er eingesetzt wird

  • Abfall- und Wertstoffbehälter: Der Füllstand entscheidet über die Leerungstour. Wer nur volle Behälter anfährt, spart die Hälfte der Fahrten — und findet keinen überquellenden Container mehr vor.
  • Spender für Seife und Desinfektionsmittel: Nachfüllen, bevor der Spender leer ist, statt nach der Reklamation. In Spitälern und Heimen ist das ein Hygienethema, kein Komfortthema.
  • Papierhandtücher und Toilettenpapier: Der Klassiker im Gebäudeunterhalt — die Reinigungsrunde wird nach Bedarf geplant statt nach Stundenplan.
  • Bestandsführung im Lager: Über einem Behälter oder einer Palettenstellung montiert meldet der Sensor, wenn der Stapel unter eine Höhe fällt. Für Kleinteile mit Kanban-Prinzip reicht das oft schon als Nachbestellsignal.
  • Schüttgut in offenen Behältern: Granulat, Späne, Streusalz — überall dort, wo eine mechanische Füllstandsmessung im Material verklemmt.
  • Platzbelegung erkennen: Statt einer Distanz auszuwerten reicht oft die Frage „ist da etwas oder nicht» — an einer Rampe, einem Abstellplatz oder einer Werkbank.
  • Zustandsüberwachung im Bestand ohne Verkabelung: In Gebäuden, in denen keine Leitung gezogen werden darf, ist eine Knopfzelle und ein Gateway pro Etage der ganze Aufwand.
  • Grosse Rollouts: Bei hunderten Behältern zählt nicht der Stückpreis des Sensors, sondern der Aufwand pro Gerät bei Montage und Batteriewechsel. Beides ist hier klein: aufkleben, App-Einstellung, alle zwei Jahre Zelle tauschen.
Durchsichtige Flüssigkeiten sind der schwierige Fall. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass der Messfehler die angegebenen 25 Millimeter überschreiten kann, wenn das Ziel eine klare Flüssigkeit ist — das Licht geht hindurch und wird am Behälterboden zurückgeworfen. Die Abhilfe steht gleich dabei: ein dunkler oder nicht spiegelnder Boden. Wer den Pegel in einem durchsichtigen Kanister messen will, sollte das vorher an einem Muster ausprobieren. Zweitens das Fremdlicht: Im Fernmodus schrumpft die Reichweite bei direkter Sonneneinstrahlung durch ein Fenster von drei Metern auf gut siebzig Zentimeter. Für Behälter im Freien oder direkt am Fenster ist das die entscheidende Zahl — im Zweifel den Nahmodus wählen, der davon kaum betroffen ist. Und drittens der Funkweg: Ein Bluetooth-Sensor sendet nur, er hat keine Verbindung ins Internet. Ohne ein Gateway in Reichweite, das die Meldungen aufnimmt und weiterleitet, bleiben die Werte im Raum stehen. Wer bereits ein LoRaWAN-Netz betreibt und nur einzelne Füllstände braucht, fährt mit dem Milesight WS201 unter Umständen einfacher, weil er ohne zusätzliches Gateway auskommt.

Damit ist die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Montage und Anbindung.

Was die Messgenauigkeit praktisch bedeutet

Der angegebene Fehler von 25 Millimetern stammt aus der Spezifikation des verbauten Laufzeitsensors und gilt unter Laborbedingungen: ein Blatt Papier als Ziel, senkrecht angestrahlt, bei Bürolicht und Raumtemperatur. Für die Füllstandsmessung ist das völlig ausreichend — bei einem Behälter von einem Meter Höhe entspricht das zweieinhalb Prozent. Für eine Pegelmessung, bei der es auf Millimeter ankommt, ist es das nicht.

Interessanter als der Fehler ist das Verhalten am Rand des Messkegels. Der Hersteller hat das durchgemessen: Bei sieben Zentimetern Abstand und einem Ziel, das um fünfzehn Grad aus der Achse liegt, weicht der gemeldete Wert um rund acht Zentimeter nach oben ab. Das ist kein Defekt, sondern Geometrie — der schräg getroffene Rand ist tatsächlich weiter weg. Für die Praxis heisst das: senkrecht über die Mitte des Behälters montieren, nicht schräg in die Ecke.

Einordnung aus der Anwendungspraxis, keine Herstellerangabe: Eine Distanz ist noch kein Füllstand. Aus dem gemessenen Abstand wird erst dann eine Prozentzahl, wenn Behälterhöhe und Montageabstand bekannt sind — und diese Umrechnung gehört auf die Auswertungsseite, nicht in den Sensor. Praktisch bewährt hat sich, den leeren und den vollen Zustand einmal einzumessen und die Grenzwerte daraus abzuleiten, statt sie aus dem Datenblatt des Behälters zu rechnen. Schrägen, Deckel und Innenkanten verschieben die Werte sonst zuverlässig.

Batterie und Betriebsaufwand

Mittlerer Strom und Standzeit bei 60 Sekunden Sendetakt
Nahmodus (bis 1.3 m)17.87 µA — 1.6 bis 2.6 Jahre
Fernmodus (bis 3 m)24.9 µA — 1.4 bis 2.4 Jahre

Für die Projektplanung heisst das: Bei zweijährigem Wechselintervall und hundert Sensoren fallen rund vier Batteriewechsel pro Woche an, wenn man sie über das Jahr verteilt. Wer die Geräte in einem Rutsch in Betrieb nimmt, bekommt sie auch in einem Rutsch zurück — es lohnt sich, den Wechsel gleich in die ohnehin geplante Reinigungsrunde zu legen. Die Standzeit hängt am Sendetakt: Wer statt jeder Minute nur alle fünf Minuten sendet, verlängert sie erheblich, verliert aber die Fähigkeit, kurze Ereignisse zu sehen.

Anbindung und Datenformat

Der Sensor sendet keine Verbindung, sondern eine Rundmeldung — jeder Empfänger in Reichweite kann sie mitlesen. Im herstellerdefinierten Teil der Meldung stehen Herstellerkennung, Gerätetyp, Batteriespannung, ein Statusbyte und zwei Sensorfelder; die gemessene Distanz steht in einem davon. Ein Gateway nimmt die Meldungen auf und leitet sie über Mobilfunk oder Netzwerk weiter. Das Format ist im Dokument „Payload» des Herstellers vollständig beschrieben und liegt im Reiter „Dokumente» — wer die Daten selbst auswertet, kommt ohne Bibliothek des Herstellers aus.

Die mitgesendete Batteriespannung ist der wichtigste Nebenwert: Sie erlaubt, den Wechsel zu planen, statt auf den Ausfall zu warten. In einer Auswertung mit hundert Geräten ist eine Liste nach Spannung sortiert das nützlichste Bild, das man bauen kann.

Montage

Das Gehäuse misst 43 × 43 Millimeter bei 16.5 Millimetern Höhe. Die Sensoröffnung sitzt auf der Oberseite — montiert wird das Gerät also mit dem Sensor nach unten, üblicherweise unter dem Deckel des Behälters.

Massskizze des Ingics iBS03R: 43 mal 43 Millimeter Grundfläche, 16.5 Millimeter Bauhöhe, Sensoröffnung auf der Oberseite

Drei Punkte aus der Praxis. Erstens die Ausrichtung: senkrecht über die Mitte, nicht schräg — siehe die Messwerte am Kegelrand weiter oben. Zweitens die Sichtlinie: Der Deckelrand, ein Scharnier oder ein Abfallsack, der sich hochwölbt, wird als Ziel gemessen; der Sensor braucht freie Sicht auf den Inhalt. Drittens die Verschmutzung: Auf der Sensoröffnung setzt sich mit der Zeit Staub oder Spritzer ab, und der Sensor meldet dann eine zu kurze Distanz. Ein Wisch bei der Reinigungsrunde genügt, aber er muss eingeplant sein.

Technische Daten

Die allgemeinen Produktdaten — Schutzart, Batterie, Masse, Temperaturbereich, Marke — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.

Messung
VerfahrenInfrarot-Laufzeitmessung
Bereich Nahmodus40 … 1300 mm, auch bei Fremdlicht
Bereich Fernmodus40 … 3000 mm im Dunkeln, 2900 mm bei Bürolicht, 730 mm bei direkter Sonne durch ein Fenster
Messtakthalber Sendetakt, mindestens 10 s
Funk
StandardBluetooth 4.2 und Bluetooth 5 mit Coded PHY
Frequenzband2.400 … 2.483 GHz
Sendeleistungmax. +5 dBm
Antenneauf der Leiterplatte
Reichweiteüber 100 m im Freifeld
Sendetakt100 ms bis 60 min, ab Werk 60 s
Weiteres
RechnerARM Cortex-M3
Fallschutz1.5 m
ZulassungenCE, FCC, IC, TELEC
KonfigurationApp des Herstellers über Bluetooth

Die iBS03-Reihe

Der iBS03R ist die Ausführung mit Laufzeitsensor. Die Baureihe umfasst weitere Ausführungen im selben Gehäuse — mit Reedkontakt für Tür- und Deckelüberwachung, mit Temperatur- und Feuchtefühler, mit Beschleunigungssensor oder mit Wassermelder. Wir führen aus dieser Reihe derzeit den iBS03R; die übrigen beschaffen wir auf Anfrage.

Unterstützung und Zubehör

Damit die Messwerte irgendwo ankommen, braucht es einen Empfänger — ein Bluetooth-Gateway mit Mobilfunk nimmt die Meldungen auf und schickt sie weiter, auch dort, wo kein Netzwerk liegt. Datenblatt, Payload-Beschreibung und Bedienungsanleitung liegen im Reiter „Dokumente». Ob dein Behälter für den Nah- oder den Fernmodus spricht und wo der Sensor sitzen sollte, klären wir gern vorab; wenn es um viele Standorte, die Anbindung an eure Auswertung oder die Vorkonfiguration in Stückzahl geht, erstellen wir dir dafür ein Angebot.

+ Mehr anzeigen

Dokumente

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für «Ingics iBS03R Bluetooth Füllstandssensor mit Laufzeitmessung bis 3 m (IP67)»

Details

Allgemeines
Marke
Ingics
Herstellernummer
iBS03R
Connectivity
Connectivity
BLE
Bluetooth Low Energy, ein stromsparender Modus des Bluetooth-Protokolls, ideal für Geräte, die nicht ständig Daten übertragen müssen.
,
Bluetooth 5
interne Antenne
Ja
Stromversorgung
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
1
Batterietyp
Lithium
Eine Lithium-Batterie ist ein energieeffizienter Energiespeicher, der häufig in IoT-Geräten eingesetzt wird, um eine langlebige und zuverlässige Stromquelle zu gewährleisten. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Energiedichte, lange Lebensdauer und Fähigkeit zur schnellen Energieabgabe aus. Im Kontext von IoT-Geräten ermöglicht ihre Verwendung eine längere Betriebsdauer, minimiert den Wartungsaufwand und optimiert die Performance.
Batterieformat
CR2450
Eine größere Knopfzelle mit längerer Lebensdauer als die CR2032, ideal für Geräte mit einem moderaten bis höheren Energiebedarf. Perfekt für IoT-Geräte, die selten gewartet werden.
Batterie Austauschbar
Ja
Mechnics/Design
width (mm)
43
length (mm)
43
height (mm)
16.5
IP Code / Schutzart
IP67
Staubdicht. Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser. Ein IoT-Tracker, der an Ausrüstung angebracht ist, die gelegentlich ins Wasser fallen kann, könnte diesen Schutz benötigen.
Temperaturbereich
-20 bis 75 °C
Stossfestigkeit
Fallschutz 1.5 m
Sonstige Eigenschaften
Sensoren
Distanz
Batterielaufzeit
1-3 Jahre
Einsatzort
innen und aussen