Dieses Hutschienengehäuse nimmt die SimpliBox-IO-Relaisplatine auf. Drei Teilungseinheiten breit, für Normschienen nach EN 50022 — damit wird aus einer offenen Platine ein Gerät, das in eine Unterverteilung oder einen Schaltschrank gehört. Wer mit dem Relaismodul schaltet, schaltet in aller Regel Netzspannung; eine offene Platine ist dafür der falsche Ort, und zwar nicht aus Gründen der Optik. Das Gehäuse ist die passende Hülle und sonst nichts: keine Elektronik, keine Versorgung, kein Zubehör.
- 3 TEGehäusebreite auf der Normschiene
- EN 50022Normschiene, werkzeuglos aufrastbar
- SimpliBox IOdas Modul, für das es gemacht ist
Was dieses Gehäuse leistet
- Es macht aus einer Platine ein Betriebsmittel: Ein Relaismodul, das 230 Volt schaltet, gehört in ein Gehäuse. Das ist keine Empfehlung, sondern die Voraussetzung dafür, dass jemand es in einen Verteiler einbauen darf.
- Drei Teilungseinheiten: Rund fünf Zentimeter Schienenbreite — in praktisch jedem Verteiler noch unterzubringen.
- Passgenau statt improvisiert: Die Ausschnitte sitzen dort, wo die Anschlüsse der SimpliBox liegen. Ein Universalgehäuse müsste man nachbearbeiten.
- Werkzeuglos aufrastbar: Wie jedes Gerät auf einer Normschiene.
Wo es eingesetzt wird
- Schaltaufgaben aus dem Rechner: Wo ein PC oder ein Raspberry Pi zwei Lasten schalten soll, und zwar dauerhaft installiert.
- Prüfplätze und Vorrichtungen: Ein fest eingebautes Schaltmodul statt einer Platine, die am Kabel hängt.
- Kleine Automatisierungen im Verteiler: Zwei Relais und zwei Eingänge reichen für erstaunlich viele Aufgaben.
- Laborsteuerungen: Reproduzierbare Aufbauten, in denen nichts lose herumliegt.
- Nachrüstung im Bestand: Ein freier Platz auf der vorhandenen Schiene genügt.
Was Du dazu brauchst
Die Platine ist nicht dabei. Dieses Gehäuse ist die Hülle für das SimpliBox IO, das wir als eigenen Artikel führen. Ohne die Platine hat es keinen Zweck.
Es passt nur zu dieser Platine. Die Ausschnitte sind auf das SimpliBox IO abgestimmt; für andere Baugruppen ist es nicht gedacht.
Für Mikrocontroller und Einplatinenrechner gibt es die ArduiBox- und RasPiBox-Gehäuse derselben Reihe — die bringen Trägerplatine, Klemmen und Spannungsregler mit.
Was die Normschiene für ein Elektronikprojekt ändert
Ein Steuerungsprojekt endet selten am Steckbrett. Irgendwann soll es in einen Schaltschrank, eine Unterverteilung oder einen Klemmkasten — und dort gilt eine andere Ordnung: Alles sitzt auf einer Hutschiene nach EN 50022, alles ist in Teilungseinheiten von 17.5 Millimetern breit, und alles wird über Klemmen verdrahtet statt über Steckverbinder. Ein Einplatinenrechner mit losen Kabeln ist in dieser Umgebung ein Fremdkörper, den der nächste Elektriker zu Recht beanstandet.
Dieses Gehäuse ist die Hülle für die SimpliBox-Relaisplatine. Drei Teilungseinheiten breit, für die Normschiene — und damit die Antwort auf die Frage, wohin ein USB-Relaismodul gehört, wenn es nicht auf dem Tisch liegen bleiben soll.
Der zweite Punkt ist die Spannung. In einem Schaltschrank liegen 24 Volt Gleichspannung an, nicht 5 Volt über USB. Der eingebaute Schaltregler nimmt keine eigene Spannungsversorgung — die SimpliBox wird über USB gespeist und macht daraus die Versorgung für das Rechnermodul — ein separates Steckernetzteil entfällt, und damit auch die Steckdose, die im Schrank oft gar nicht vorgesehen ist. Das ist der Unterschied zwischen einem Aufbau, der eingebaut werden kann, und einem, der improvisiert wirkt.
Technische Daten
| Gehäusebreite | 3 Teilungseinheiten, für Normschiene nach EN 50022 |
| Passend für | SimpliBox-IO-Relaisplatine |
| Lieferumfang | Gehäuse; die Relaisplatine wird getrennt geführt |
Aufbau und Montage
Die Relaisplatine wird in das Gehäuse eingesetzt, das Gehäuse rastet auf die Normschiene. Die Anschlüsse der Platine bleiben über die Gehäuseöffnungen erreichbar; das USB-Kabel führt nach aussen zum steuernden Rechner.
Für die Verdrahtung gilt dieselbe Regel wie bei jeder Schaltschrankinstallation: Die Klemmen nehmen die Leitungen von aussen auf, im Inneren bleibt alles kurz. Nicht benutzte Klemmenöffnungen sind bei Auslieferung mit abbrechbaren Abdeckungen geschützt — sie bleiben drin, wo nichts angeschlossen wird, und werden nur dort entfernt, wo eine Leitung hineingeht. Das ist kein Schönheitsmerkmal: Offene Klemmen in einem Verteiler sind ein Berührungsschutzproblem.
Vor dem endgültigen Einbau lohnt der Blick auf die Wärme. Ein Rechnermodul unter Volllast in einem geschlossenen Kunststoffgehäuse in einem geschlossenen Schaltschrank hat drei Hüllen zwischen sich und der Umgebungsluft. Wer dauerhaft rechnet statt nur zu messen, plant Luft ein — Abstand zu den Nachbargeräten, Lüftungsschlitze im Schrank, im Zweifel ein aktiver Kühler. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auslegungshilfe zu verstehen, nicht als Zusage des Herstellers.
Die Zihatec-Gehäuse im Vergleich
| Gehäuse | Für welches Modul | Breite |
|---|---|---|
| SimpliBox Gehäuse | SimpliBox-IO-Relaisplatine | 3 Module |
| RasPiBox Open V3 | Raspberry Pi 4 und 5, zusätzlich ein HAT | 9 Module |
| RasPiBox Lite | Raspberry Pi 4 und 5 | 4 Module |
| RasPiBox Zero | Raspberry Pi Zero und Zero W | 4 Module |
| RasPiBox Pico | Raspberry Pi Pico | 4 Module |
| ArduiBox Open | Arduino UNO, Nano, Zero und kompatible | 6 Module |
| ArduiBox MKR | Arduino MKR und Portenta H7 | 6 Module |
| ArduiBox ESP | D1 Mini mit ESP8266 oder ESP32 | 4 Module |
| ArduiBox Feather | Feather und Thing Plus | 6 Module |
Passendes Zubehör
- Die Platine dazu: Das SimpliBox IO ist das USB-Relaismodul, für das dieses Gehäuse gemacht ist — zwei Relais, zwei optisch getrennte Eingänge, ohne Treiberinstallation.
- Schnittstellen für die Anlage: Zihatec baut passend zu den Gehäusen Platinen für RS485, RS422 und M-Bus — alle mit galvanischer Trennung. Damit wird aus dem Gehäuse ein Modbus-Gateway oder ein Zählerauslesegerät.
- Hutschiene und Verteiler: Normschiene nach EN 50022, wie sie in jedem Verteilerkasten sitzt. Das Gehäuse rastet auf, ohne Werkzeug.
Unterstützung bei der Auslegung
Das Datenblatt des Herstellers findest Du im Reiter „Dokumente» auf dieser Seite. Sag uns, welches Rechnermodul und welche Schnittstellen im Schrank landen sollen — daraus ergibt sich, welche Gehäusebreite und welche Zusatzplatine passen. Für Auslegung und Vorkonfiguration erstellen wir Dir gern ein Angebot.

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