Dieses Abo bringt dein LoRaWAN-Gerät ans Netz und seine Daten auf den Bildschirm — ohne Gateway, ohne Netzserver, ohne eigenes System dahinter. Wir melden das Gerät im Swisscom LPN an, dem landesweiten LoRaWAN-Netz, und schalten es in unserem Device Hub frei: Dort siehst du die Messwerte als Verlauf, den Status jedes Geräts und legst Alarmregeln an, die dich per E-Mail erreichen, wenn ein Wert aus dem Rahmen fällt oder ein Gerät verstummt. Der Device Hub erkennt selbst, welche Grössen ein Gerät liefert, und baut die Ansicht danach — für einen Temperaturfühler eine Kurve, für einen Tracker eine Karte. Der Preis ist unser Service je Gerät und Jahr, Netz und Dashboard sind darin enthalten.
- Netz + Dashboardin einem Abo je Gerät
- ganze SchweizSwisscom LPN, ohne eigenes Gateway
- 3 AlarmartenSchwellwert, Gerät offline, Geofence
- 6 Uplinks / hbis zu 144 Meldungen am Tag je Gerät
- 1 JahrLaufzeit, kündbar auf das Jahresende
Was im Abo enthalten ist
- Netzzugang ohne eigene Infrastruktur: Dein Gerät sendet, die nächste Swisscom-Basisstation empfängt. Kein Gateway, kein Internetanschluss dafür, keine Wartung — das trägt das Netz.
- Anmeldung des Geräts durch uns: DevEUI, JoinEUI und Anwendungsschlüssel tragen wir im Netz ein und schalten das Gerät in deinem Device-Hub-Konto frei. Für Geräte aus unserem Shop liegen die Daten schon vor.
- Ein Dashboard, das sich selbst einrichtet: Der Device Hub liest aus den ersten Meldungen, welche Signale das Gerät liefert — Temperatur, Feuchte, CO2, Position, Batteriespannung — und wählt die passende Darstellung. Du konfigurierst kein Widget; das Gerät bringt seine Ansicht mit.
- Verlauf statt Momentaufnahme: Jeder Messwert wird gespeichert und als Kurve über 24 Stunden, drei Tage, eine Woche, einen Monat oder einen frei gewählten Zeitraum gezeigt. Mehrere Grössen liegen im selben Diagramm übereinander, einzelne lassen sich ausblenden.
- Alarm, wenn ein Wert aus dem Rahmen fällt: Eine Regel besteht aus Gerät, Messgrösse, Schwelle und einer Haltezeit — „Temperatur über 8 °C, länger als 15 Minuten». Die Haltezeit ist der Unterschied zwischen einem Alarm und einem Fehlalarm: Ein einzelner Ausreisser beim Türöffnen löst nichts aus, ein warm gewordener Kühlraum schon.
- Alarm, wenn ein Gerät verstummt: Der Offline-Alarm meldet, wenn ein Gerät länger als die eingestellte Zeit nichts mehr gesendet hat — leere Batterie, abgerissene Antenne, umgeparkter Anhänger. Das ist der Alarm, den man am häufigsten braucht und am seltensten einrichtet.
- Empfänger und Wiederholung je Regel: Wer benachrichtigt wird, legst du je Regel fest; die Empfänger verwaltest du einmal je Konto. Ein Alarm meldet sich, wenn er eintritt, und erst wieder, wenn der Wert zwischendurch normal war — kein Dauerfeuer bei einem Wert, der stundenlang über der Schwelle bleibt. Quittieren lässt er sich direkt aus der E-Mail über einen Link, ohne Anmeldung — auch vom Telefon aus, mitten in der Nacht.
- Funkqualität je Gerät sichtbar: Signalstärke, Rauschabstand, Spreizfaktor und Uplinks pro Tag stehen zu jedem Gerät bereit. Damit siehst du, ob ein Standort gut versorgt ist oder das Gerät am Rand der Reichweite hängt — bevor Lücken im Verlauf entstehen.
- Karte für alles, was eine Position hat: Tracker zeigen ihre Strecke, fest montierte Geräte ihren Standort, eingefärbt nach online, offline und aktivem Alarm. Ein Geofence-Alarm meldet, wenn ein Gerät einen Kreis um einen Punkt verlässt.
- Zugang mit eigenem Konto: Der Device Hub liegt bei uns und wird über ein persönliches Konto erreicht. Mehrere Personen können dasselbe Kundenkonto sehen; wer Regeln anlegen darf und wer nur liest, ist je Person geregelt.
Wo das Abo eingesetzt wird
- Kühlräume, Lager, Serverräume: Ein Temperaturfühler, eine Schwellwertregel, eine E-Mail — die klassische Überwachung ohne eigenes System. Der Verlauf über die Woche zeigt, ob das Kühlaggregat nachts ausreicht.
- Ferienhaus und Nebengebäude: Frost, Feuchte, Wasserstand im Keller. Man schaut nicht jeden Tag nach; der Alarm schaut für einen.
- Raumluft in Schule und Büro: CO2-Verlauf je Raum, Alarm bei Überschreitung, Vergleich über die Woche. Wer die Kurve sieht, lüftet anders.
- Anhänger, Container, Maschinen: Position auf der Karte, Strecke im Verlauf, Geofence um den Werkhof — ein Gerät, das dort nicht hingehört, meldet sich selbst.
- Erste Geräte eines Vorhabens: Bevor eine eigene Plattform entschieden ist, laufen die ersten Sensoren hier. Die Daten sind ab dem ersten Tag sichtbar, die Plattformfrage klärt sich mit dem, was man sieht.
- Betrieb ohne IT-Abteilung: Handwerksbetrieb, Landwirtschaft, Verein. Kein Server, keine Software, nichts zu installieren — ein Browser genügt.
Passt das Abo zu deinem Vorhaben?
Es ist richtig, wenn du die Daten ansehen und Alarme bekommen willst, ohne ein eigenes System dahinter zu betreiben. Wenn die Daten stattdessen in dein eigenes System sollen — Gebäudeleittechnik, ERP, eigene Cloud —, nimmst du das Abo ohne Dashboard: dasselbe Netz, aber Weiterleitung an deinen Endpoint statt in den Device Hub.
Der Device Hub ist ein Betriebsdashboard, keine Auswertungsplattform. Er zeigt Verläufe, Status und Alarme. Berechnungen über mehrere Geräte, Berichte, Exporte in Auswertungswerkzeuge oder eine Anbindung an dein System sind nicht enthalten — dafür ist das Abo mit Weiterleitung da, oder ein Angebot.
Alarme gehen per E-Mail. Wer einen Alarm auf dem Telefon als Anruf oder SMS braucht, sagt uns das vor dem Kauf — das ist ein anderer Weg mit anderen Kosten.
Für ein Gerät in einem Funkloch — Keller, Tiefgarage, Stahlbau — hilft das Abo allein nicht. Dafür gibt es das Swisscom Indoor-Gateway, das die Abdeckung dort ergänzt. Ob ein Standort abgedeckt ist, prüfst du vor dem Kauf auf der Netzseite von Swisscom — der Link steht bei den Dokumenten.
Unser Preis ist nicht der Netztarif. Was du hier zahlst, ist unser Service je Gerät: Anmeldung, Dashboard, Alarme, Überwachung und Support, mit der Netznutzung darin.
Zu den Bildern: Sie zeigen den Device Hub mit Geräten aus unserem eigenen Betrieb. Die Ansicht deines Kontos baut sich aus deinen Geräten auf und sieht entsprechend anders aus.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für die Einrichtung und den Betrieb.
Der Device Hub im Betrieb
Die Übersicht zeigt auf einen Blick, wie viele Geräte laufen, wie viele nichts mehr melden und ob ein Alarm offen ist. Die Verteilung nach letzter Meldung ist die Zeile, die man morgens anschaut: Alles unter einer Stunde ist in Ordnung, alles über sieben Tagen braucht einen Blick.

Übersicht eines Kontos mit acht Geräten: drei online, fünf ohne Meldung seit über einer Woche, kein offener Alarm.
Je Gerät steht der Verlauf seiner Messgrössen bereit, daneben die Funkqualität und die Zahl der Meldungen pro Tag. Die Uplinks pro Tag sind die schnellste Diagnose überhaupt: Sendet ein Gerät alle zehn Minuten, sind es 144 am Tag — jede Abweichung nach unten heisst, dass Meldungen das Netz nicht erreichen, und der Rauschabstand daneben sagt, warum.

Temperaturverlauf eines Fühlers über eine Woche; rechts Signalstärke, Rauschabstand und Spreizfaktor als Tagesverlauf sowie die Uplinks je Tag.
Eine Alarmregel entsteht in einem Dialog: Gerät wählen, Art wählen, Schwelle und Haltezeit setzen, Stufe und Empfänger bestimmen. Die Haltezeit steht bewusst gleich unter der Schwelle — sie ist die Einstellung, die entscheidet, ob eine Regel nützlich oder lästig ist.

Regel für einen Kühlraum: Temperatur über 8 °C, mindestens 15 Minuten anhaltend, Stufe kritisch, Wiederholung erst nach Rückkehr in den Normalbereich.
So geht es los
| Schritt | Wer | Was |
|---|---|---|
| 1 | du | Abdeckung am Standort auf der Swisscom-Netzseite prüfen, Abo je Gerät bestellen |
| 2 | du | Gerätedaten an uns: DevEUI, JoinEUI, Anwendungsschlüssel. Bei Geräten aus unserem Shop entfällt das — die haben wir. |
| 3 | wir | Gerät im Netz anmelden, in deinem Device-Hub-Konto freischalten, Zugang einrichten |
| 4 | Gerät | Einschalten oder neu starten — es tritt dem Netz bei, die erste Meldung erscheint im Device Hub |
| 5 | du | Empfänger anlegen, erste Alarmregel setzen — meist der Offline-Alarm |
Laufzeit, Abrechnung, Kündigung
| Angabe | Regelung |
|---|---|
| Einheit | ein Abo je Gerät |
| Laufzeit | 1 Jahr ab Kauf |
| Verlängerung | automatisch um ein weiteres Jahr |
| Kündigung | jederzeit auf das Ende der laufenden Jahresperiode |
| Abrechnung | im Voraus für das Jahr, Preis exkl. MwSt. |
| Einrichtung | keine Gebühr |
| Nach dem Ende | das Gerät wird im Netz abgemeldet und im Device Hub deaktiviert |
Leistungsbeschreibung
| Netz | |
|---|---|
| Netz | Swisscom LPN, LoRaWAN EU868 |
| Abdeckung | ganze Schweiz nach Netzkarte von Swisscom; Innenräume je nach Bauweise |
| Uplinks | bis 6 je Stunde und Gerät |
| Sendeintervall | mindestens 10 Minuten |
| Geräteanmeldung | OTAA mit DevEUI, JoinEUI und Anwendungsschlüssel |
| Device Hub | |
| Zugang | Browser, persönliches Konto, mehrere Personen je Kundenkonto |
| Ansichten | Übersicht, Messwerte je Gerät, Geräteliste mit Filter, Karte, Alarme |
| Zeiträume | 24 Stunden, 3 Tage, Woche, Monat, frei wählbar |
| Alarmarten | Schwellwert mit Haltezeit, Gerät offline, Geofence |
| Alarmstufen | Info, Warnung, Kritisch, Notfall |
| Benachrichtigung | E-Mail an die je Regel gewählten Empfänger |
| Diagnose | Signalstärke, Rauschabstand, Spreizfaktor, Uplinks je Tag |
| Support | Anbindung, Beitritt, Dashboard — per E-Mail und Telefon zu Bürozeiten |
Passende Geräte
An dieses Abo passt jedes LoRaWAN-Gerät mit EU868 und OTAA-Beitritt, für das ein Decoder bekannt ist — praktisch das ganze Sensorsortiment in unserem Shop; bei Geräten von dort ist der Decoder bereits hinterlegt. Wer erst prüfen will, wie gut das Netz am Standort ankommt, nimmt den Adeunis Field Test Device. Für Standorte ohne Abdeckung gibt es das Swisscom Indoor-Gateway.
Unterstützung bei der Planung
Sag uns, was du überwachen willst und wer im Alarmfall erreicht werden soll — dann sagen wir dir, welches Gerät und welche Regeln dafür passen. Für Funkmessungen vor Ort, die Einrichtung grösserer Bestände und Anpassungen am Dashboard erstellen wir dir gern ein Angebot.


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