Diese Ladestation nimmt 25 Abeeway Smart Badges gleichzeitig auf und lädt sie über deren Magnetkontakte. Sie ist die Antwort auf das Problem, das bei jedem grösseren Rollout auftritt: Hundert Ausweise brauchen hundert Ladevorgänge, und mit Einzelkabeln wird daraus eine Schublade voller Kabelsalat. Diese Ausführung hat zusätzlich einen eingebauten USB-Verteiler — darüber lassen sich Konfiguration und Firmware einer ganzen Charge in einem Durchgang einspielen, statt jedes Gerät einzeln anzuschliessen. Mehrere Stationen lassen sich verketten, wenn mehr als 25 Plätze gebraucht werden. Das Netzteil gehört laut Preisliste des Herstellers zum Lieferumfang.
- 25Ladeplätze je Station
- USB-Verteilerfür Konfiguration und Firmware
- verkettbarfür grössere Bestände
- Magnetkontaktkein Stecker, keine Buchse
Was diese Station leistet
- Der USB-Verteiler ist der eigentliche Unterschied: Es gibt dieselbe Station auch ohne. Mit Verteiler werden aus 25 Ladeplätzen 25 Datenverbindungen — Firmware und Konfiguration laufen für alle Geräte gleichzeitig, statt fünfundzwanzigmal nacheinander.
- Magnetkontakte statt Stecker: Ein Badge wird aufgelegt, nicht eingesteckt. Das ist der Grund, warum die Geräte dicht bleiben, und der Grund, warum das Einsortieren einer Schicht Sekunden statt Minuten dauert.
- Verkettbar für grössere Bestände: Wer mehr als 25 Plätze braucht, reiht Stationen aneinander. Aus einer Station wird eine Ladewand, ohne dass je Station eine Steckdose nötig wäre.
- Netzteil dabei: Die Preisliste des Herstellers führt die Station als Ladegerät mit USB-Verteiler und Netzteil. Bei verketteten Stationen ist zu prüfen, ob ein Netzteil für die Kette reicht.
- Die Ladelogistik gehört in den Ablauf, nicht in die Technik: Ein Badge mit stündlicher Satellitenortung braucht alle sechs Wochen an den Strom, mit WLAN-Ortung alle anderthalb Jahre. Erst diese Zahl sagt, wie viele Plätze gebraucht werden — nicht die Zahl der Geräte.
Wo sich die Station rechnet
- Ab etwa zwanzig Badges: Darunter genügen Einzelkabel, darüber wird die Station zum ordnenden Element.
- Schichtbetrieb: Wo Ausweise am Schichtende abgegeben und am Schichtbeginn ausgegeben werden, entsteht ohnehin ein fester Platz — die Station macht daraus eine Ladestelle.
- Firmware in Stückzahl: Eine Aktualisierung über 200 Geräte ist mit Einzelkabel ein Tagewerk, über die Station ein Vorgang.
- Vorkonfiguration vor der Ausgabe: Neue Geräte kommen in einer Charge und werden in einer Charge eingerichtet.
- Besucher- und Fremdfirmenausweise: Ein Pool von Geräten an der Pforte, der immer geladen bereitsteht.
Was Du zusätzlich brauchst
Für die Firmware-Aktualisierung einen eigenen Rechner. Abeeway weist im Datenblatt darauf hin, dass dafür ein separater Rechner mit Linux nötig ist. Die Station stellt die Verbindungen her, die Aktualisierung fährt der Rechner. Das ist vor dem ersten Einsatz zu klären und nicht danach.
Nicht für die Zone-1-Ausführung des Badges. Diese darf laut Hersteller ausschliesslich mit dem zugehörigen Ex-Ladeadapter geladen werden — eine Station mit 25 Plätzen ist dafür nicht zugelassen. Für die Standardausführung und die Zone-2-Ausführung ist sie dagegen der richtige Weg.
Unterhalb von zwanzig Geräten ist das Magnetkabel die wirtschaftlichere Wahl. Diese Station lohnt sich über die Stückzahl, nicht über den Komfort.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Ladeplätze | 25, mit Magnetkontakten |
| Datenverbindung | eingebauter USB-Verteiler für Konfiguration und Firmware |
| Verkettung | mehrere Stationen aneinanderreihbar |
| Stromversorgung | 5 V, Netzteil laut Herstellerpreisliste im Lieferumfang |
| Herstellernummer | ACISN0100WW |
| Voraussetzung für Firmware-Aktualisierung | separater Rechner mit Linux |
| Geeignet für | Smart Badge Standard und ATEX Zone 2 |
| Nicht geeignet für | Smart Badge ATEX Zone 1 — dort ist der Ex-Ladeadapter zwingend |
Passende Geräte und Alternativen
- Die Geräte, für die sie gedacht ist: Abeeway Smart Badge und dessen ATEX-Zone-2-Ausführung.
- Für einzelne Geräte: das Magnetkabel zum Laden und Übertragen — deutlich günstiger und für kleine Bestände die richtige Wahl.
- Für die Zone-1-Ausführung: der Ex-Ladeadapter mit einem Ladeplatz, der bei dieser Geräteausführung zwingend ist.
Unterstützung bei der Auslegung
Sag uns, wie viele Badges im Umlauf sind und mit welcher Ortungsart sie laufen — daraus ergibt sich der Ladezyklus und damit die Zahl der Plätze. Für die Planung der Ladestelle und die Vorkonfiguration einer Charge erstellen wir Dir gern ein Angebot.

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