Milesight EM400-UDL C100 Ultraschall-Füllstandsensor LoRaWAN 10 m

SKU:3HUH
P/N:EM400-UDL-868M PN:C100
Marke:Milesight
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Berührungsloser Ultraschall-Füllstandsensor für Tanks, Zisternen und Container. Messbereich 0.25 bis 10 m bei 1 mm Auflösung, LoRaWAN EU868, über zehn Jahre Batterielaufzeit. Mit NTC-Temperaturfühler für Brandalarm und Lagesensor gegen Manipulation, IP67.

Passend dazu:

RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE Gateway LoraWAN 868MHz

8-Kanal-LoRaWAN-Gateway für den Innenbereich mit eingebautem Netzwerkserver – Sensoren anmelden und Daten per MQTT abholen, ohne externe Plattform. Anbindung über Ethernet, WLAN oder LTE, Stromversorgung wahlweise per PoE. Puffert empfangene Daten bei Verbindungsabbruch. Einrichtung über die Weboberfläche im Browser.

Milesight SCT01 NFC-Konfigurationsgerät für Milesight-Sensoren

Handgerät für die NFC-Konfiguration von Milesight-Sensoren in Stückzahl. Speichert 50 Konfigurationsdateien und eine Firmware, ordnet die passende Datei am erkannten Gerätemodell selbst zu und quittiert über Summer und Leuchten. Akku für rund sechs Stunden Betrieb, Laden über USB Type-C, Vorlagenübertragung über Bluetooth.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
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Ein Ultraschallsensor, der von oben in den Behälter schaut und den Abstand zur Oberfläche misst — ohne die Flüssigkeit zu berühren, ohne Schwimmer, ohne Kabel im Medium. Der EM400-UDL sitzt mit zwei Schrauben im Deckel, meldet über LoRaWAN und läuft dabei über zehn Jahre mit den beiden eingebauten Zellen. Bemerkenswert ist weniger die Messung selbst als das, was Milesight daneben eingebaut hat: ein Temperaturfühler, der einen Brand im Behälter meldet, und ein Lagesensor, der Alarm gibt, wenn jemand das Gerät verdreht oder der Deckel gekippt wird. Das macht aus einem Füllstandsensor die Überwachung eines Behälters.

  • 0.25 – 10 mMessbereich der C100-Sonde
  • ±(1 + 0.3 % × S)Genauigkeit, S = Abstand in cm
  • 1 mmAuflösung
  • über 10 JahreBatterielaufzeit bei 10-Minuten-Takt

Was der EM400-UDL kann

  • Berührungslos, also verschleissfrei: Der Schallwandler sitzt über dem Medium und misst die Laufzeit des Echos. Es gibt keinen Schwimmer, der verklemmt, keine Elektrode, die verkrustet, und nichts, was zur Reinigung ausgebaut werden muss.
  • Sonde und Elektronik sind ab Werk gepaart: Milesight liefert vier Sondenvarianten für Reichweiten von 25 bis 1000 cm. Du bestellst die passende mit — dieser Artikel ist die Standard-Sonde C100 (schwarzer Sondenkopf). Nachträglich tauschen lässt sie sich nicht.
  • Temperaturfühler gegen Schwelbrände: Ein NTC-Fühler misst von −40 bis 125 °C mit 0.1 °C Auflösung und schlägt bei Überschreitung einer Schwelle Alarm. In Altkleider-, Papier- und Restmüllcontainern ist genau das der Schaden, der weh tut — nicht der volle Behälter, sondern der brennende.
  • Lagesensor meldet Manipulation: Ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor unterscheidet „normal“ von „gekippt“. Ein Container, der umgeworfen wurde, meldet das von selbst — und ein gekipptes Gerät misst ohnehin falsch.
  • Batterien liegen bei und sind wechselbar: Zwei ER26500-Zellen mit je 9000 mAh stecken im Gerät. Das ist eine handelsübliche Baugrösse C, kein Sonderformat und kein eingeklebter Akku.
  • Konfiguration per NFC, ohne das Gehäuse zu öffnen: Handy an den Deckel halten, Toolbox-App, fertig. Bei einem Gerät mit IP67 ist das mehr als Bequemlichkeit — jede Öffnung im Feld ist ein Risiko für die Dichtung.
  • Konfigurationsvorlagen für Stückzahlen: Eine Einstellung lässt sich als Vorlage sichern und auf weitere Geräte gleichen Modells und gleicher Frequenz übertragen. Bei fünfzig Containern ist das der Unterschied zwischen einem Nachmittag und einer Woche.
  • Schwellenwert löst sofortige Meldung aus: Zwischen zwei Meldezyklen prüft das Gerät im Messtakt (1 bis 1080 Minuten einstellbar), ob die Schwelle erreicht ist, und sendet dann sofort — statt bis zum nächsten regulären Telegramm zu warten.
  • Kalibrierung im Gerät: Ein fester Offset gleicht die Einbauhöhe aus, eine Ausreisserkorrektur wiederholt die Messung, wenn ein Wert zu weit vom letzten abweicht. Damit fallen einzelne Fehlechos — ein Vogel, ein Schaumfetzen — nicht als Sprung in die Auswertung.
  • Schutzlack innen, IP67 aussen: Die Leiterplatte ist beschichtet. Das ist der Unterschied zwischen „dicht“ und „hält auch die Feuchte aus, die beim Batteriewechsel mit hineinkommt“.
  • Reichweite bis 15 km Sichtlinie: Milesight gibt für die LoRaWAN-Ausführung bis 15 km bei freier Sicht an. In der Praxis zählt weniger die Zahl als die Konsequenz: Ein Gateway deckt in flachem Gelände viele Behälter ab.

Wo er eingesetzt wird

  • Abfall- und Wertstoffcontainer: Füllgrad und Temperatur in einem Gerät. Die Tour fährt zu den vollen Behältern statt im Turnus, und ein Schwelbrand meldet sich, bevor der Container brennt.
  • Regenwasser- und Löschwasserzisternen: Der Sensor sitzt trocken unter dem Deckel. Für die Löschwasserreserve zählt nicht der Momentanwert, sondern der Nachweis, dass die Menge dauerhaft vorhanden war.
  • Heizöl-, Diesel- und AdBlue-Tanks: Bestellung nach Bedarf statt nach Kalender. Der Füllstand aus dem Tank ist die Grundlage für eine Sammelbestellung über mehrere Liegenschaften.
  • Futter- und Schüttgutsilos: Der Sensor misst den Abstand zur Schüttung. Bei Schüttkegeln ist das ein Näherungswert — für die Disposition reicht er, für die Verwiegung nicht.
  • Pumpensümpfe und Schächte: Steigt der Pegel schneller als der Zulauf erklärt, läuft die Pumpe nicht. Die Schwellenmeldung kommt sofort, nicht beim nächsten Zyklus.
  • Prozess- und Brauchwasserbehälter im Betrieb: Nachfüllen, bevor die Anlage steht. Ein Behälter, der leerläuft, kostet mehr als der Sensor.
  • Grosse Rollouts: Über zehn Jahre Laufzeit heisst, dass die Batterie nicht der Taktgeber für Servicebesuche ist. Bei mehreren hundert Behältern bestimmt allein die Gateway-Dichte den Betriebsaufwand — und die lässt sich vorab rechnen.

Diese Ausführung trägt die Standard-Sonde C100. Sie misst von 0.25 bis 10 m. Ihre Genauigkeitsangabe ±(1 + 0.3 % × S) cm ist von Milesight für den Messbereich 25 bis 800 cm und für Umgebungstemperaturen von −15 bis 60 °C spezifiziert. In Zahlen: bei 2 m Abstand rund ±1.6 cm, bei 8 m rund ±3.4 cm.

Wann die Pro-Sonde W050 die richtige ist: Wenn der Sensor draussen sitzt und im Winter unter −15 °C kommt. Dort gilt die Genauigkeitsangabe der Standard-Sonde nicht mehr, während die Pro-Sonde bis −30 °C spezifiziert ist. Sie reicht dafür nur bis 5 m. Bei Raumtemperatur und kurzen Abständen ist die Standard-Sonde die genauere von beiden — das ist der Punkt, an dem der Name in die Irre führt.

Womit Ultraschall nicht zurechtkommt: Schaum auf der Oberfläche schluckt das Echo, dichter Dampf und Kondensat am Schallwandler verfälschen es, und die Schallgeschwindigkeit hängt von der Lufttemperatur über dem Medium ab. Wo das stört, ist ein Radarsensor die richtige Antwort — der Milesight EM410-RDL misst mit 60-GHz-Millimeterwellen und ist von Staub, Kondensat, Dampf und Schall unbeeindruckt.

Zum Bild: Es zeigt den Sensor mit dem schwarzen Schallwandler der Standard-Ausführung. Die vier Sondenvarianten unterscheiden sich in Länge und Farbe des Schallwandlers; Gehäuse, Elektronik und Befestigung sind bei allen gleich.

Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Auslegung, Montage und Integration.

Wie die Ultraschallmessung zustande kommt

Der Schallwandler sendet einen kurzen Impuls nach unten und misst, wie lange das Echo braucht. Aus der Laufzeit und der Schallgeschwindigkeit wird der Abstand. Daraus folgen die drei Eigenheiten, die jede Ultraschallmessung teilt. Erstens die Blindzone: Solange der Wandler nachschwingt, kann er nicht empfangen — deshalb beginnt der Messbereich dieser Ausführung erst bei 25 cm, und näher heran gemessene Werte sind keine. Zweitens die Abhängigkeit von der Lufttemperatur: Die Schallgeschwindigkeit steigt mit ihr, und darum ist die Genauigkeit überhaupt nur für ein Temperaturfenster angegeben (−15 bis 60 °C). Drittens die Oberfläche: Eine ruhige Flüssigkeit wirft ein sauberes Echo zurück, Schaum streut es, und eine schräge Schüttgutoberfläche lenkt es zur Seite weg.

Der Füllstand selbst ist eine Rechnung, die im Netzwerkserver oder in deiner Anwendung passiert: Behälterhöhe minus gemessener Abstand minus Einbauhöhe. Das Gerät meldet den Abstand, nicht den Füllstand. Wer den Füllstand in Prozent oder Litern braucht, hinterlegt die Geometrie des Behälters dort, wo die Daten ankommen — bei zylindrischen Tanks eine Multiplikation, bei liegenden Zylindern und konischen Silos eine Kennlinie.

Zur Einordnung, und ausdrücklich als Auswahlhilfe aus der Anwendungspraxis und nicht als Zusicherung des Herstellers: Für Disposition, Tourenplanung und Nachbestellung ist die Genauigkeit dieser Klasse reichlich — Zentimeter auf einen Tank von mehreren Metern sind Bruchteile eines Prozents. Für eine eichpflichtige Mengenermittlung oder eine Abrechnung nach Volumen taugt sie nicht; dafür braucht es ein kalibriertes Verfahren und eine dokumentierte Behälterkennlinie.

Was der Betrieb kostet

KenngrösseWert
Batterielaufzeit (Herstellerangabe)über 10 Jahre bei 10 Minuten Messtakt, 25 °C
Messtakt einstellbar1 bis 1080 Minuten
Zellen2 × ER26500 (Baugrösse C), im Handel erhältlich
WartungSichtkontrolle des Schallwandlers; kein Kalibrierzyklus vorgeschrieben

Für die Projektplanung heisst das: Der Servicebesuch richtet sich nicht nach der Batterie, sondern nach der Verschmutzung. Wo Staub, Spinnweben oder Eis den Schallwandler zusetzen können, plant man eine jährliche Sichtkontrolle ein; in einem geschlossenen Tank fällt auch die weg. Die Laufzeitangabe gilt für Laborbedingungen bei 25 °C — Kälte senkt die entnehmbare Kapazität jeder Lithium-Thionylchlorid-Zelle spürbar, was bei Aussenmontage eine ehrliche Reserve verlangt.

Integration

Die Telegramme folgen dem Milesight-Schema aus Kanal, Typ und Daten. Auf Kanal 03 kommt die Temperatur in °C, auf Kanal 04 der Abstand in Millimetern als 16-Bit-Wert, auf Kanal 05 der Lagestatus (00 normal, 01 gekippt), auf Kanal 01 der Batteriestand in Prozent. Die Alarmtelegramme auf den Kanälen 83 und 84 tragen denselben Messwert plus ein Statusbyte, das zwischen ausgelöstem und aufgehobenem Alarm unterscheidet — das ist der Grund, warum man im Decoder beide Kanalpaare behandeln sollte und nicht nur die regulären.

Fertige Decoder für die gängigen Netzwerkserver liegen im offenen Repository von Milesight (SensorDecoders auf GitHub). Das Gerät spricht LoRaWAN 1.0.2 und 1.0.3 als Class A und lässt sich per OTAA oder ABP einbuchen; es funktioniert mit jedem normkonformen Gateway und Netzwerkserver, also mit The Things Network, ChirpStack, dem Swisscom LPN und den übrigen. Eine herstellereigene Cloud ist möglich, aber nicht nötig.

Technische Spezifikationen

Schutzart, Batterien, Masse, Gewicht, Gehäuse, Temperatur- und Feuchtebereich stehen weiter unten in der Detailtabelle dieser Seite. Hier folgt, was dort keinen Platz hat.

Messung
MessprinzipUltraschall, berührungslos
Messbereich0.25 bis 10 m (Sonde C100)
Blindzoneunterhalb 25 cm keine Messung
Genauigkeit±(1 + 0.3 % × S) cm, S = Abstand, spezifiziert für −15 bis 60 °C und den Bereich 25 bis 800 cm
Auflösung1 mm
Temperaturmessung (NTC)−40 bis 125 °C, Auflösung 0.1 °C
Lageerkennungnormal / gekippt (3-Achsen-Beschleunigungssensor)
Messbetrieb
Messtakt1 bis 1080 Minuten
Kalibrierungfester Zahlenoffset, Ausreisserkorrektur
AlarmeAbstandsschwelle mit Sofortmeldung, Aufhebungsmeldung, Temperaturalarm, Kippalarm
Funk
VerfahrenLoRaWAN 1.0.2 / 1.0.3, Class A, OTAA oder ABP
Sendeleistung16 dBm bei 868 MHz
Empfindlichkeit−137 dBm bei 300 bit/s
Reichweitebis 15 km bei freier Sicht (Herstellerangabe)
Antenneintern, kein Antennenanschluss
Bedienung und Zulassung
KonfigurationNFC über die Toolbox-App, mit Kartenemulation; Vorlagen für Serienkonfiguration
Bedienelemente1 LED und 1 Ein/Aus-Taste, beide im Gehäuse
FlammschutzUL94 V0
KonformitätCE, FCC, RoHS

Montage und Inbetriebnahme

Das Gerät wird waagrecht über dem Messgut montiert, mit dem Schallwandler nach unten. Milesight sieht zwei Wege vor: zwei Löcher in den Behälterdeckel bohren und das Gerät von unten anschrauben, oder es mit zwei M4-Schrauben und Dübeln an einer Fläche befestigen. Beides braucht keine besonderen Halterungen; die Befestigungslaschen sind Teil des Gehäuses.

Drei Regeln aus dem Handbuch, die man nicht überlesen sollte. Mindestens 30 cm Abstand zur Seitenwand — der Schallkegel ist keine Linie, und eine nahe Wand liefert ein stärkeres Echo als die Oberfläche. Nichts im Weg zwischen Wandler und Medium; ein Rührwerk, eine Strebe oder eine Leiter im Kegel erzeugt einen konstanten Falschwert. Und niemals über dem Zulauf montieren, sonst misst man den einlaufenden Strahl statt des Pegels.

Nach der Montage wird über die Toolbox-App die Kippüberwachung geprüft und der Zahlenoffset gesetzt, der die Einbauhöhe herausrechnet. Ein Tipp aus der Praxis: Den Behälter dafür auf einen bekannten Stand bringen und den Offset gegen ein Mass setzen, nicht gegen die Konstruktionszeichnung — Deckelstärken und Dichtungen sind selten so dick wie geplant.

Beim Standort gilt zusätzlich die Funkregel: Metall in unmittelbarer Nähe dämpft die interne Antenne. Ein Sensor unter einem Stahldeckel sendet schlechter als einer unter einem Kunststoffdeckel — das ist bei der Gateway-Planung einzurechnen und der Grund, warum ein Testlauf vor dem Rollout Zeit spart.

Die Füllstandsensoren von Milesight im Vergleich

Wir führen die Familie vollständig. Der Unterschied zwischen den Zeilen ist selten der Preis, sondern die Frage, ob ein Gateway vorhanden ist, ob Schaum oder Dampf im Spiel sind und wie weit gemessen werden muss.

ModellFunkMessprinzipMessbereichWofür
EM400-UDL C100 — diese SeiteLoRaWANUltraschall0.25 – 10 mdie grosse Reichweite zum kleinen Preis
EM400-UDL W050LoRaWANUltraschall Pro0.3 – 5 mGenauigkeitsangabe bis −30 °C
EM400-UDL-N03GL C100NB-IoT / LTE-MUltraschall0.25 – 10 mohne Gateway, mit GNSS-Ortung
EM400-UDL-N03GL W050NB-IoT / LTE-MUltraschall Pro0.3 – 5 mohne Gateway, mit GNSS-Ortung
EM410-RDLLoRaWAN60-GHz-Radar0.3 – 12 minterne Antenne, IP68, PVDF
EM410-RDL-EALoRaWAN60-GHz-Radar0.3 – 12 mexterne Magnetfussantenne für Schächte
EM410-RDL-L0CEULTE Cat 160-GHz-Radar0.3 – 12 mohne Gateway, interne Antenne
EM410-RDL-L0CEU PN:EALTE Cat 160-GHz-Radar0.3 – 12 mohne Gateway, externe Antenne
EM411-RDLLoRaWAN60-GHz-Radar0.3 – 12 mATEX Zone 0, Ex ia IIC T4 Ga
EM411-RDL-EALoRaWAN60-GHz-Radar0.3 – 12 mATEX Zone 0, externe Antenne

Zubehör und Alternativen

  • Gateway für drinnen: Für Tanks in Gebäuden und Hallen reicht der RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ LTE; er ist unser meistverkauftes Gateway und deckt mit einer LTE-Reserve auch Standorte ohne festes Netz ab.
  • Gateway für draussen: Bei Schächten, Zisternen und Aussentanks steht das Gateway ohnehin im Freien — der WisGate Edge Prime RAK7240CV2 ist unsere Empfehlung für diesen Fall.
  • Keine Zusatzantenne nötig: Die LoRaWAN-Antenne sitzt im Gehäuse. Ein Antennenanschluss ist nicht vorhanden.
  • Ersatzzellen: Zwei ER26500 in Baugrösse C. Wir führen die Fanso ER26500M / C als passende Zelle dieser Baugrösse.
  • Wenn Schaum oder Dampf im Behälter sind: der EM410-RDL misst mit 60-GHz-Radar und lässt sich davon nicht stören. Er kostet mehr, spart aber die Fehlersuche.
  • Wenn es sehr genau sein muss: Der Milesight EM400-TLD misst mit einem Laser nach dem Laufzeitverfahren und ist der präzisere, dafür optisch empfindlichere Weg.
  • Der Vorgänger: Der EM310-UDL ist der ältere Ultraschallsensor derselben Bauart und läuft aus. Für Neuanlagen ist der EM400-UDL die Wahl.

Unterstützung bei der Auslegung

Welche Ausführung zu deinem Behälter passt, welcher Abstand zur Wand nötig ist und ob die Stelle überhaupt Funkempfang hat — frag uns, das sind Fragen zum Produkt und kosten nichts. Datenblatt und Handbuch findest du im Reiter „Dokumente“. Sag uns, wie viele Behälter oder Schächte du ausrüsten willst: Für Funkplanung, Vorkonfiguration in Stückzahl und die Inbetriebnahme vor Ort erstellen wir dir gern ein Angebot.

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Dokumente

Lieferumfang

  • 1 × EM400-UDL mit werkseitig montierter Sonde C100 und zwei eingesetzten Zellen ER26500
  • 2 × Montageset
  • 1 × Kurzanleitung
  • 1 × Garantiekarte

Angaben gemaess Hersteller. Batterien, SIM-Karten und Montagematerial sind nur enthalten, wenn sie oben ausdruecklich aufgefuehrt sind.

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Details

Allgemeines
Marke
Milesight
Herstellernummer
EM400-UDL-868M PN:C100
Farbe
grau
,
schwarz
Schnittstelle
NFC
Near Field Communication, eine Technologie für drahtlose Kommunikation über kurze Entfernungen. Häufig in Zahlungssystemen und Smartcards verwendet.
Connectivity
Connectivity
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
LoRaWAN Spezifikation
1.0.3
Geräteklasse
A
Klasse A-Geräte ermöglichen bidirektionale Kommunikation zwischen dem Gerät und dem Netzwerk. Nach jeder Uplink-Übertragung des Geräts sind zwei kurze Downlink-Empfangsfenster geöffnet. Diese Geräte haben die niedrigste Energieeffizienz und sind für Anwendungen geeignet, die keine festgelegten Empfangszeitpunkte erfordern. Beispielsweise könnte ein IoT-Sensor, der sporadisch Temperaturdaten an eine Cloud sendet, ein Klasse A-Gerät sein.
externe Antenne
none
interne Antenne
internal
,
LoraWAN
Regionen
EU868
LoRaWAN-Frequenzband für Europa (868 MHz). Verwendet in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den meisten anderen europäischen Ländern.
Stromversorgung
Stromversorgung
Batterie
Batterien enthalten
Ja
Anzahl Batterien
2
Batterietyp
Li-SOCL₂
Die Li-SOCl₂-Batterie ist ein hochleistungsfähiger Energiespeicher, der Lithium (Li) und Thionylchlorid (SOCl₂) verwendet. Sie zeichnet sich durch eine hohe Energiedichte, lange Lagerfähigkeit und eine breite Betriebstemperaturbereich aus, was sie ideal für IoT-Geräte macht, die eine langanhaltende, zuverlässige Energiequelle benötigen. Im Kontext von IoT definiert sie die Fähigkeit, Geräte über längere Zeiträume autark betreiben zu können, selbst in anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Batterieformat
ER26500
Lithium-C-Batterie mit sehr hoher Kapazität, oft für energieintensive Geräte wie Gateways verwendet.
Batterie Austauschbar
Ja
Mechnics/Design
Gehäuse
ABS
,
PC
Produktgewicht (g)
253
width (mm)
65
length (mm)
118
height (mm)
80
IP Code / Schutzart
IP67
Staubdicht. Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser. Ein IoT-Tracker, der an Ausrüstung angebracht ist, die gelegentlich ins Wasser fallen kann, könnte diesen Schutz benötigen.
Temperaturbereich
-30 °C bis 70 °C
Feuchtigkeitsbereich
0 bis 95% RH
Handelsinformationen
Produktkennzeichen
CE
CE-Zertifizierung: Zeigt an, dass das Produkt die Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltschutzanforderungen der Europäischen Union erfüllt und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verkauft werden darf.
,
FCC

FCC-Zertifizierung:
Zeigt an, dass das elektronische Gerät die Vorschriften der Federal Communications Commission für elektromagnetische Störungen und Hochfrequenzstrahlung in den Vereinigten Staaten einhält.

,
RoHS

RoHS-Zertifizierung:
Zeigt an, dass das Produkt die Richtlinie der Europäischen Union zur Beschränkung gefährlicher Stoffe einhält, die den Einsatz von Materialien wie Blei, Quecksilber und Cadmium in elektrischen und elektronischen Geräten einschränkt.

COO (Country of Origin)
China
HS Code
9031.80.80.00
Sonstige Eigenschaften
External Storage
No
Sensoren
Distanz
,
Lufttemperatur
,
Neigung
Batterielaufzeit
über 10 Jahre
Montageart
Decke
,
Wand
Einsatzort
innen und aussen
Netzwerkserver
ChirpStack
,
Swisscom LPN
,
TTN

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