MClimate Wireless Thermostat LoRaWAN

SKU:33HA
P/N:MC-LW-WT-01
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Solarbetriebenes Raumbedienteil mit E-Ink-Anzeige: misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Bewegung und lässt den Nutzer über drei Tasten einen Sollwert einstellen. Versorgt sich aus dem Raumlicht — kein Kabel, kein Batteriewechsel. Wichtig: Das Gerät misst und bedient, es stellt selbst kein Ventil; dafür braucht es zusätzlich einen funkgesteuerten Thermostatkopf.

! Um dieses Gerät zu betreiben, brauchst Du ein LoRaWAN. Dies kannst Du mittels eines LoRaWAN Gateways selber erstellen, Du kannst das LORIOT oder TTN Netzwerk benutzen respektive das Schweizweit flächendeckende Swisscom LoRaWAN verwenden. Alle Netze sind bei uns käuflich.
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Der MClimate Wireless Thermostat ist das Bedienteil an der Wand — die Stelle, an der jemand im Raum sagen kann, wie warm er es haben will. Er misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Bewegung, zeigt alles auf einem E-Ink-Display an und meldet es über LoRaWAN weiter. Das Besondere: Er braucht weder Kabel noch Batteriewechsel, weil ihn ein organisches Solarmodul aus dem Raumlicht versorgt. Wichtig zum Verständnis — er regelt nicht selbst. Er liefert Messwerte und den Wunsch des Nutzers; stellen muss das Ventil ein anderes Gerät.

  • Solaraus Raumlicht, keine Batterie
  • 2.9" E-Inkablesbar ohne Hintergrundlicht
  • 4 MessgrössenTemperatur, Feuchte, Licht, Bewegung
  • 3 TastenSollwert direkt am Gerät

Was den Wireless Thermostat auszeichnet

  • Er lebt vom Licht im Raum: Ein organisches Solarmodul versorgt das Gerät. Kein Batteriewechsel, keine Leitung, kein Wartungszyklus — bei hundert Räumen ist genau das der Posten, der über die Betriebskosten entscheidet.
  • E-Ink statt Bildschirm: Die Anzeige braucht nur beim Wechsel Energie und bleibt danach stehen. Deshalb ist sie bei einem solarversorgten Gerät überhaupt möglich — und deshalb ist sie bei jedem Lichtverhältnis ablesbar, ohne zu leuchten.
  • Der Nutzer bekommt eine Stimme: Drei Tasten, mit denen sich der Sollwert verstellen lässt. Das klingt banal, ist aber der Unterschied zwischen einer Anlage, die über die Köpfe hinweg regelt, und einer, die akzeptiert wird. Wer nicht eingreifen kann, reisst das Fenster auf.
  • Vier Messgrössen statt einer: Temperatur und Feuchte für das Klima, Helligkeit und Bewegung für die Belegung. Erst zusammen erklären sie, warum ein Raum zu warm ist — Sonne, Menschen oder Heizung.
  • Er meldet bei Ereignis und im Takt: Eine Uplink-Nachricht geht sowohl bei jeder Änderung als auch regelmässig raus. Damit ist eine Sollwertänderung sofort im System, ohne dass dauernd gesendet werden müsste.
  • Offen für jedes System: Die Daten laufen über LoRaWAN und lassen sich in jede kompatible Plattform einbinden, auch in eine Gebäudeleittechnik. Keine Bindung an eine Hersteller-Cloud.
  • Flach und unauffällig: 115 × 105 × 23 mm an der Wand. In Büros und Schulzimmern wird das nicht als Technik wahrgenommen, und das ist für die Akzeptanz entscheidend.

Wo er eingesetzt wird

  • Büros und Besprechungsräume: Raumklima erfassen und den Nutzern eine Einstellmöglichkeit geben, ohne eine Leitung zu ziehen.
  • Schulen und öffentliche Gebäude: Viele Räume, keine Verkabelung, kein Wartungsaufwand durch Batterien.
  • Einzelraumregelung im Bestand: Zusammen mit funkgesteuerten Heizkörperthermostaten entsteht eine vollständige Regelung ohne Baustelle.
  • Belegungsabhängige Regelung: Bewegungs- und Helligkeitswert zeigen, ob ein Raum genutzt wird — die Grundlage, um leere Räume nicht zu beheizen.
  • Anbindung an die Gebäudeleittechnik: Als Raumfühler und Bedienteil für eine bestehende Anlage.
  • Hotels und Beherbergung: Gäste können einstellen, der Betrieb sieht die Belegung.
Dieses Gerät misst und bedient — es stellt nichts. Das ist der Punkt, an dem die meisten Missverständnisse entstehen. Der Wireless Thermostat hat keinen Stellantrieb; er sendet Messwerte und den eingestellten Sollwert ins Netz. Was daraus wird, entscheidet dein System. Soll am Ende ein Heizkörper wärmer oder kälter werden, braucht es zusätzlich einen funkgesteuerten Thermostatkopf wie den MClimate Vicki — und eine Logik auf dem Netzwerkserver oder in der Leittechnik, die beide verbindet. Zweitens: Die Solarversorgung braucht Licht. In einem fensterlosen Technikraum, in einem dauerhaft abgedunkelten Raum oder hinter einem Schrank funktioniert das Gerät nicht dauerhaft. Als Faustregel gilt ein Raum, in dem tagsüber jemand ohne Kunstlicht lesen könnte. Drittens: Als LoRaWAN-Gerät braucht es ein Netz — ein öffentliches wie Swisscom oder ein eigenes Gateway.

Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Planung und Betrieb.

Messen, Bedienen, Stellen — drei Aufgaben, zwei Geräte

Eine Einzelraumregelung zerfällt in drei Teile: etwas misst, jemand stellt einen Wunsch ein, und etwas bewegt das Ventil. Dieses Gerät übernimmt die ersten beiden. Der dritte Teil sitzt am Heizkörper. Dazwischen steht die Logik — und die läuft nicht im Thermostat, sondern auf deinem Netzwerkserver oder in der Gebäudeleittechnik.

Das ist zunächst mehr Aufwand als ein Gerät, das alles in sich vereint. Es hat aber einen Grund: Die Bedienstelle gehört dorthin, wo Menschen sind — auf Augenhöhe an der Wand —, und der Stellantrieb gehört an das Ventil, oft hinter einem Vorhang oder unter der Fensterbank. Ein Thermostatkopf am Heizkörper misst die Temperatur dort, wo sie am wenigsten über den Raum aussagt. Die Trennung ist also kein Umweg, sondern die bessere Regelung.

Was das Solarmodul leisten muss

Organische Solarzellen sind auf Innenraumlicht ausgelegt und liefern auch bei wenigen hundert Lux noch Energie — das ist der Unterschied zu gewöhnlichen Siliziumzellen, die dort kaum etwas abgeben. Der Verbrauch des Geräts ist entsprechend niedrig gehalten: E-Ink braucht nur beim Umschalten Strom, und gesendet wird nur bei Bedarf.

Für die Planung heisst das: Der Montageort entscheidet. Eine Innenwand gegenüber dem Fenster ist gut, eine Nische neben dem Schrank schlecht. Räume, die wochenlang ungenutzt und dunkel bleiben, sind der Grenzfall — dort lohnt es sich, nach ein paar Wochen Betrieb zu prüfen, ob das Gerät durchhält, bevor fünfzig weitere bestellt werden.

Technische Daten

Die allgemeinen Produktdaten — Masse, Herstellernummer und Herkunft — findest du in der Detailtabelle weiter unten auf dieser Seite.

MessgrössenTemperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit, Bewegung (Passiv-Infrarot)
AnzeigeE-Ink, 2.9 Zoll
Bedienung3 Tasten, Sollwert direkt am Gerät einstellbar
Stromversorgungorganisches Solarmodul, Betrieb aus Raumlicht
Batterienkeine im Lieferumfang und im Normalbetrieb nicht erforderlich
FunkLoRaWAN, einbindbar in jede kompatible Plattform und Gebäudeleittechnik
MeldeverhaltenUplink bei jedem Ereignis und zusätzlich periodisch
Stellfunktionkeine — das Gerät misst und bedient, es stellt kein Ventil

Passendes Gegenstück

  • Der Stellantrieb am Heizkörper: Der MClimate Vicki ersetzt den Thermostatkopf und setzt um, was hier eingestellt wird. Erst beide zusammen ergeben eine Einzelraumregelung.
  • Das Netz dazu: Ohne LoRaWAN kein Datenweg — für den Innenbereich ist das RAK7268CV2 WisGate Edge Lite 2+ unser meistverkauftes Gateway.

Unterstützung bei der Auslegung

Du planst eine Einzelraumregelung und bist unsicher, wie Bedienteil, Stellantrieb und Logik zusammenspielen, oder ob das Licht in deinen Räumen für den Solarbetrieb reicht? Sag uns, um wie viele Räume es geht — diese Fragen klären wir gern im Gespräch. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Anbindung an deine Leittechnik —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.

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Details

Allgemeines
Herstellernummer
MC-LW-WT-01
Connectivity
Connectivity
LoRaWAN
Long Range Wide Area Network, ein drahtloses Protokoll für Low-Power-Geräte in weiträumigen Netzwerken, ideal für das IoT.
Stromversorgung
Batterien enthalten
Nein
Mechnics/Design
width (mm)
115
length (mm)
105
height (mm)
23
Handelsinformationen
COO (Country of Origin)
Bulgarien
Sonstige Eigenschaften
Einsatzort
innen
Montageart
Wand
Sensoren
Bewegung
,
Licht
,
Luftfeuchtigkeit
,
Lufttemperatur
Netzwerkserver
ChirpStack
,
Loriot
,
Swisscom LPN
,
TTN