Das ESP-01 ist die kleinste und günstigste Art, WLAN in einen Aufbau zu bringen — ein Modul von der Grösse einer Briefmarke mit acht Anschlüssen. Es kann zweierlei: Als serieller Funkadapter hängt es an einem Mikrocontroller, der es über AT-Befehle steuert; oder es läuft eigenständig mit eigenem Programm und übernimmt die ganze Aufgabe allein. Wo Platz oder Preis zählen, ist es unschlagbar. Wo Bequemlichkeit zählt, ist ein Board mit USB-Anschluss die bessere Wahl.
- 80 MHzESP8266 mit 64 KiB RAM
- 3.3 Vausschliesslich
- 2frei nutzbare GPIO
- 8 Pinssehr kompakte Bauform
Wofür es gemacht ist
- WLAN nachrüsten: An einen vorhandenen Mikrocontroller angeschlossen und über AT-Befehle gesteuert, wird aus einem Aufbau ohne Netzanbindung einer mit — ohne die bestehende Schaltung umzubauen.
- Oder als eigenständiges Gerät: Mit eigenem Programm bespielt, erledigt es einfache Aufgaben allein: einen Sensor auslesen, ein Relais schalten, Werte an einen Server melden.
- Passt überall hinein: Für ein Gehäuse, in dem ein Entwicklungsboard nicht unterkommt, ist die Baugrösse das entscheidende Argument.
- Vollständiger Netzwerkstapel: TCP/IP ist im Chip enthalten, ebenso die Filterbeschaltung für die Antenne — es braucht keine Bauteile drumherum.
Technische Daten
| Prozessor | ESP8266, 80 MHz, 64 KiB RAM |
| Funk | WLAN 802.11 b/g/n mit integriertem TCP/IP-Stapel |
| Schnittstelle | seriell (TTL), Konfiguration per AT-Befehl |
| Anschlüsse | 8 Pins, davon 2 frei nutzbare GPIO |
| Versorgung und Logik | 3.3 V — nicht 5-Volt-fest |
| Programmierung | über USB-Seriell-Adapter mit 3.3 V |
Unterstützung beim Aufbau
Wenn ein ESP-01 sich immer wieder neu startet, liegt es fast nie am Modul und fast immer an der Stromversorgung. Sag uns, woran du es betreibst — meist ist es mit einem eigenen Regler erledigt. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.


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