Das ESP32 DEVKIT V1 ist der Nachfolger des ESP8266 und in fast jeder Hinsicht das grössere Werkzeug: zwei Prozessorkerne mit bis zu 240 MHz, WLAN und Bluetooth, deutlich mehr Anschlüsse und Peripherie, die man sonst extern dazubauen müsste — analoge Ein- und Ausgänge, Touch-Eingänge, CAN, I2S. Für alles, was mehr tut als einen Messwert zu senden, ist es das richtige Board: mehrere Sensoren gleichzeitig, ein Display nebenher, Bluetooth zum Handy und trotzdem Luft für eigene Logik.
- 2 × 240 MHzXtensa LX6, 4 MiB Flash
- WLAN + BT802.11 b/g/n und Bluetooth 4.2
- 18 Kanäleanaloger Eingang, 12 Bit
- 30 PinsMicro-USB zum Programmieren
Wofür es gemacht ist
- Zwei Kerne, zwei Aufgaben: Funk und Anwendung laufen getrennt. Das ist der Grund, warum zeitkritische Messungen hier funktionieren, wo ein einkerniges Board beim Senden aussetzt.
- Bluetooth gleich dabei: Klassisch und als Low Energy. Für die Einrichtung per Handy oder das Auslesen von BLE-Sensoren braucht es kein zweites Modul.
- Analog und Touch ohne Zusatzteile: Bis zu 18 analoge Eingänge, zwei analoge Ausgänge und zehn kapazitive Touch-Eingänge. Ein Bedienfeld ohne mechanische Taster ist damit eine Frage der Programmierung, nicht der Mechanik.
- Alle üblichen Busse mehrfach: vier SPI, zwei I2C, drei UART, dazu CAN und I2S für Audio. Mehrere Geräte gleichzeitig sind kein Gedränge.
- Sparsam im Ruhezustand: Ein separater Koprozessor kann messen, während der Hauptprozessor schläft — die Grundlage für batteriebetriebene Aufbauten.
Technische Daten
| Prozessor | Xtensa Dual-Core 32 Bit LX6, 160 oder 240 MHz, bis 600 DMIPS |
| Speicher | 4 MiB Flash, 512 KiB RAM |
| Funk | WLAN 802.11 b/g/n/e/i, Bluetooth 4.2 BR/EDR und BLE |
| Analog | 12-Bit-Wandler mit bis zu 18 Kanälen, 2 analoge Ausgänge, 10 Touch-Eingänge |
| Busse | 4 × SPI, 2 × I2C, 3 × UART, 2 × I2S, CAN 2.0, SD/SDIO/MMC |
| Sonstiges | Temperatursensor, Ultra-Low-Power-Koprozessor, Ethernet-MAC |
| Versorgung | Micro-USB, 5 V oder 6.5 … 12 V; Logik 3.3 V |
Unterstützung bei der Auswahl
Unsicher, ob dein Vorhaben den ESP32 braucht oder ein ESP8266 genügt? Die Faustregel: Sobald Bluetooth, mehrere analoge Messungen oder zeitkritische Abläufe im Spiel sind, lohnt der grössere Chip. Beschreib uns kurz, was du bauen willst. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.


Pesche –
Das war mein erstes ESP32 Board und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Das Ganze begann schon beim Anschluss an den PC via Arduino IDE. Das ging einfach, kein Error beim Upload und kein drücken mehr des Reset-Buttons. Einfach Upload und fertig! Und der Upload geht dann auch merklich schneller. Nun habe ich schon mein erstes Projekt gemacht, ein kleiner mini-Synthesizer mit einem Lautsprecherli und einem Drehregler und das hat so mehr oder weniger auf Anhieb funktioniert.
Stefan R. –
Tiptop, tut genau, was es soll.