Ein reservierter Parkplatz ist nur so gut wie seine Kennzeichnung. Die Nummernschild-Befestigung von Alberts ist ein feuerverzinkter T-Stahl-Pfosten mit angeschraubter Aluminiumplatte, auf die ein Kontrollschild oder ein Parkplatzschild geschraubt wird — der Pfosten wird ohne Fundament direkt in den Boden geschlagen. Damit steht der Halter in wenigen Minuten auf dem Rasenstreifen oder Kiesplatz, und die Kennzeichnung ist eindeutig, ohne dass ein Schild an einer Wand oder einem Zaun gesucht werden muss. Für Betriebe, die Parkplätze per Sensor überwachen, ist das die sichtbare Hälfte der Lösung: Der Sensor meldet die Belegung, das Schild sagt, wer hier stehen darf.
- 750 mmGesamthöhe
- 520 × 110 mmSchildplatte
- 30 × 30 mmT-Stahl-Pfosten
- feuerverzinktKorrosionsschutz
Was diesen Halter ausmacht
- Kein Fundament, kein Beton: Der Pfosten läuft unten spitz zu und wird in den Boden geschlagen. Das spart Aushub, Abbinden und den zweiten Termin — an einem Nachmittag steht eine ganze Reihe von Halterungen.
- Feuerverzinkt statt lackiert: Beim Feuerverzinken wird der Stahl in flüssiges Zink getaucht, die Schutzschicht bildet sich als Legierung mit dem Grundwerkstoff. Ein Kratzer beim Einschlagen legt deshalb keinen rostenden Stahl frei, wie es bei einer Pulverbeschichtung der Fall wäre.
- T-Profil statt Flachstahl: Der Steg des T gibt dem Pfosten Biegesteifigkeit in beide Richtungen. Ein Flachstahl gleicher Masse würde beim Einschlagen seitlich ausweichen und im Wind flattern; das T-Profil bleibt gerade und lässt sich präzise setzen.
- Vierfach vorgelochte Aluminiumplatte: Das Schild wird mit vier Schrauben aufgeschraubt. Aluminium ist rostfrei und leicht, die Platte belastet den Pfosten nicht und verzieht sich nicht.
- Befestigungsmaterial liegt bei: Die Schrauben für das Schild gehören laut Hersteller zum Lieferumfang — die Montage braucht nur einen Schraubendreher und einen Hammer.
- Schildplatte abschraubbar: Die Platte sitzt mit zwei Schrauben am Pfosten. Sie kann für das Einschlagen abgenommen werden, damit der Hammer nicht auf die Platte trifft, und lässt sich später ohne Ausgraben tauschen.
- Bewährtes Standardformat: Die Platte ist auf das lange Kontrollschild-Format ausgelegt. Ein vorhandenes Schild oder ein beschriftetes Aluminiumschild in derselben Grösse passt ohne Zuschnitt.
- Unauffällig und robust: Verzinkter Stahl und blankes Aluminium fallen im Aussenraum nicht auf und brauchen keine Pflege. Wer ein farbiges Erscheinungsbild will, lackiert die Platte — der Pfosten bleibt, wie er ist.
Wo der Halter gebraucht wird
- Reservierte Mitarbeiter- und Kundenparkplätze: Das Kontrollschild oder der Name auf der Platte macht die Reservation sichtbar, bevor jemand einparkt — und erspart die Diskussion danach.
- Sensorüberwachte Parkplätze: Wer Belegung per Parkplatzsensor erfasst, braucht am Platz eine Kennzeichnung, damit sich Meldung und Stellfläche zuordnen lassen. Der Halter trägt die Platznummer oder das Schild, der Sensor die Daten.
- Ladeplätze für Elektrofahrzeuge: Ein Schild am Pfosten weist den Platz aus, ohne dass an der Ladesäule geschraubt wird.
- Besucher- und Lieferantenzonen: Zeitlich begrenzte Zuweisungen lassen sich mit einer getauschten Platte umschreiben, der Pfosten bleibt stehen.
- Wohnüberbauungen und Tiefgaragenvorplätze: Unbefestigte Randstreifen zwischen den Parkfeldern nehmen den Pfosten auf, ohne dass der Belag angebohrt wird.
- Rollouts über mehrere Standorte: Ein Halter, ein Werkzeugsatz, keine Fundamentplanung. Für einen Betrieb mit dutzenden Parkfeldern zählt, dass jede Kennzeichnung gleich aussieht und in derselben Zeit steht.
Für wen dieser Halter passt — und für wen nicht.
Er ist die richtige Wahl, wenn neben dem Parkfeld ein Streifen Erde, Rasen, Kies oder Schotter liegt, in den sich der Pfosten schlagen lässt. Auf Asphalt, Beton oder Verbundsteinpflaster funktioniert das nicht: Dort braucht es die Ausführung zum Aufschrauben mit runder Bodenplatte (Alberts 690663, 555 mm hoch), die wir auf Anfrage beschaffen.
Das Schild ist nicht dabei. Geliefert wird der Halter mit Platte und Befestigungsmaterial; das Kontrollschild oder ein beschriftetes Parkplatzschild bringst du selbst mit.
Schweizer Kontrollschilder: Die Platte misst 520 × 110 mm und ist auf das lange Schildformat ausgelegt. Das lange Schweizer Kontrollschild (500 × 110 mm) und das kurze Format (300 × 80 mm) liegen flächig auf; das zweizeilige Hochformat (300 × 160 mm) steht über den Plattenrand hinaus. Die vier vorgebohrten Löcher folgen dem europäischen Schildformat — je nach Schweizer Schild deckt sich die Lochung nicht, dann werden zwei Löcher in die Aluminiumplatte gebohrt. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis, nicht vom Hersteller.
Kein Diebstahlschutz: Der Pfosten ist eingeschlagen, nicht einbetoniert, und die Platte ist verschraubt. Für öffentlich zugängliche Flächen, auf denen mit Vandalismus zu rechnen ist, gibt es keine Sicherung gegen Herausziehen.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Montage und Planung.
Warum Feuerverzinkung und T-Profil den Unterschied machen
Ein Pfosten im Boden steht dauerhaft im Nassen — an der Übergangszone zwischen Erde und Luft ist die Korrosionsbelastung am höchsten, weil dort Sauerstoff und Feuchtigkeit zusammenkommen. Feuerverzinkter Stahl trägt eine Zinkschicht, die im Tauchbad mit dem Stahl verwächst; sie ist deutlich dicker als eine galvanische Verzinkung, wie sie an Schrauben und Beschlägen üblich ist, und sie schützt kathodisch: Wird die Schicht an einer Stelle verletzt, opfert sich das umliegende Zink, bevor der Stahl rostet. Genau das passiert beim Einschlagen, wenn Steine den Pfosten schrammen. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Garantieaussage des Herstellers.
Das T-Profil ist die zweite Entscheidung, die Alberts hier getroffen hat. Beim Einschlagen wirkt die Kraft axial, beim Anfahren mit dem Stossfänger oder im Wind quer dazu. Ein T-Profil hat in beiden Querrichtungen ein Flächenträgheitsmoment, das ein Flachstahl gleicher Masse nur in einer Richtung bietet — der Pfosten bleibt beim Einschlagen gerade und verbiegt sich unter Seitenlast nicht so leicht. Die Aluminiumplatte sitzt am Stahl ohne nennenswerte Kontaktkorrosion, weil Zink und Aluminium in der elektrochemischen Spannungsreihe nahe beieinander liegen; anders als eine Stahlplatte auf Aluminium ist diese Paarung im Freien unkritisch.
Montage: einschlagen, ausrichten, Schild aufschrauben
Die Platte zuerst abschrauben, damit der Hammer nicht darauf trifft. Der Pfosten wird mit einem Vorschlaghammer und einem Holzklotz auf dem Pfostenkopf eingeschlagen — der Klotz verteilt den Schlag und bewahrt die Zinkschicht am Kopf. Wie tief, hängt vom Boden ab: In gewachsenem Boden reichen erfahrungsgemäss 250 bis 300 mm, damit der Halter beim Anstossen nicht kippt; in lockerem Kies oder frisch aufgeschüttetem Material entsprechend mehr. Bei 750 mm Gesamthöhe steht die Oberkante der Platte dann rund 450 bis 500 mm über dem Boden — tief genug, um vom Fahrersitz aus gelesen zu werden, und unterhalb der Stossfängerhöhe der meisten Fahrzeuge, weshalb der Halter nicht in der Fahrspur, sondern am Kopfende oder seitlich des Parkfelds steht. Diese Einbautiefen sind Praxiswerte, keine Herstellerangabe.
Vor dem Einschlagen mit einer Sonde oder einem Erdbohrer prüfen, ob Leitungen, Bewässerungsrohre oder Randsteinfundamente im Weg liegen. Ein Pfosten, der auf einen Stein trifft, lässt sich mit Hebelbewegungen wieder ziehen und daneben neu setzen — das T-Profil bleibt dabei gerade. Danach die Platte mit den beiden Schrauben wieder an den Pfosten und das Schild mit den vier Schrauben auf die Platte. Wer den Halter später versetzt, zieht ihn mit einer Rohrzange und Hebelkraft; ein Loch im Rasen ist alles, was bleibt.

Masse des Halters: 750 mm Gesamthöhe, Schildplatte 520 mm breit und 110 mm hoch.
Technische Daten
Die allgemeinen Produktdaten — Marke, Herstellernummer, Material, Masse, Gewicht, Montageart — stehen in der Detailtabelle weiter unten. Hier steht, was es dort nicht als Merkmal gibt.
| Aufbau | |
|---|---|
| Ausführung | zum Einschlagen, Pfostenende angespitzt |
| Pfosten | T-Stahl 30 × 30 mm, Stahl roh, feuerverzinkt |
| Schildplatte | Aluminium, 520 × 110 mm, mit zwei Schrauben am Pfosten befestigt |
| Lochung der Platte | vierfach vorgelocht für die Verschraubung des Schildes |
| Einsatz | |
| Untergrund | Erde, Rasen, Kies, Schotter — nicht für Asphalt, Beton oder Pflaster |
| Schildformat | langes Kontrollschild-Format; kleinere Schilder liegen auf, Hochformat 300 × 160 mm steht über |
| Schild | nicht enthalten |
Die beiden Ausführungen von Alberts
Alberts fertigt die Nummernschild-Befestigung in zwei Ausführungen mit derselben Schildplatte. Wir führen die Ausführung zum Einschlagen; die Ausführung zum Aufschrauben beschaffen wir gern auf Anfrage.
| Ausführung | Artikel | Unterschied | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| zum Einschlagen | 690670 | 750 mm Gesamthöhe, angespitzter Pfosten für Erde, Rasen und Kies | Das ist die Version, die du hier bestellst |
| zum Aufschrauben | 690663 | 555 mm Gesamthöhe, runde Bodenplatte mit 100 mm Durchmesser für Asphalt, Beton und Pflaster | auf Anfrage |
Passend dazu: die Parkplatzüberwachung
- Belegung erfassen: Der nwave Parkplatzsensor Surface Mount wird auf den Belag geklebt, der nwave Parkplatzsensor Unterflur bündig eingelassen — beide melden über LoRaWAN, ob das Feld belegt ist. Der Halter kennzeichnet, wem es gehört.
- Erst ausprobieren: Das Parkplatzsensor Proof-of-Concept-Kit kommt mit Konnektivität und Dashboard vorbereitet — für einen ersten überwachten Parkplatz, der mit diesem Halter gleich auch beschildert ist.
Unterstützung bei der Planung
Ob dein Schild auf die Platte passt oder welche Ausführung zu deinem Untergrund gehört, klären wir gern mit dir — das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts. Für die Auslegung einer sensorbasierten Parkplatzüberwachung über mehrere Felder, die Funkplanung und die Inbetriebnahme vor Ort erstellen wir dir gern ein Angebot.

Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.