Anderthalb Meter Verlängerung zwischen dem Kiwi und seinem Sondensatz. Die mitgelieferten Sonden hängen an anderthalb Metern Kabel — das reicht, wenn der Sensor unmittelbar neben der Messstelle steht, aber nicht, wenn er an einen Zaunpfosten am Feldrand soll, ausserhalb der Fahrgasse und ausserhalb der Reichweite des Mähwerks. Genau diese Distanz überbrückt die Verlängerung, mit demselben Rundsteckverbinder an beiden Enden und derselben Abdichtung.
- 1.5 mzusätzliche Länge
- 3 mGesamtdistanz mit Sondensatz
Wofür diese Verlängerung gedacht ist
- Sensor aus der Bearbeitungsspur: Der Kiwi kann an den Feldrand oder an einen Pfosten, während die Sonden im Bestand bleiben. Das ist der häufigste Grund für die Verlängerung.
- Bessere Funkposition: Anderthalb Meter mehr Höhe oder anderthalb Meter aus einer Senke heraus können über die Verbindung zum Gateway entscheiden.
- Gleiche Verbindungstechnik: Derselbe Rundsteckverbinder mit Kerbenführung und Überwurfmutter wie am Sondensatz. Die Abdichtung bleibt erhalten.
- Passiv: Ein Verlängerungskabel ohne Elektronik. Es verbraucht nichts und ändert an der Batterielaufzeit nichts.
- Nachrüstbar: Wer feststellt, dass der Sensor am falschen Ort steht, verlegt ihn mit einem Bauteil statt mit einem Umbau.
Wann sie gebraucht wird
- Messpunkt im Bestand, Gerät am Rand: Damit Maschinen den Sensor nicht erfassen und der Sensor die Bearbeitung nicht behindert.
- Sensor an Pfosten oder Mast: Wo die Funkverbindung eine erhöhte Position verlangt.
- Zwei Messtiefen in grösserem Abstand: Wenn die untere Sonde tiefer sitzt, als das Standardkabel zulässt.
- Verlegung eines bestehenden Messplatzes: Wenn sich die Kultur oder die Bearbeitungsrichtung ändert.
- Gewächshaus und Kulturtisch: Wo Sonde und Gerät baulich getrennt sitzen müssen.
Die Verlängerung ersetzt keinen Sondensatz.
Sie sitzt zwischen dem Tektelic Kiwi und einem Sondensatz. Ohne Sondensatz ist sie ein Kabel ohne Zweck.
Nicht beliebig kaskadierbar. Tektelic dokumentiert die Verlängerung als ein Stück von anderthalb Metern. Wie viele sich hintereinanderschalten lassen, ohne dass die Widerstandsmessung leidet, ist nicht dokumentiert — bei einer Widerstandsmessung addiert sich der Leitungswiderstand zum Messwert. Frag uns, wenn du mehr Distanz brauchst; das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts.
Für den Clover ist sie ohne Nutzen: Dessen Sonden sitzen fest am Gehäuse, es gibt nichts zu verlängern.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für Verlegung und Betrieb.
Warum Kabellänge bei einer Widerstandsmessung eine Rolle spielt
Die Watermark-Sonde ist ein Widerstand, und der Kiwi misst diesen Widerstand. Jedes Kabel dazwischen bringt seinen eigenen Leitungswiderstand mit, der sich zum gemessenen Wert addiert. Bei den kurzen Längen, die Tektelic vorsieht, ist dieser Anteil gegenüber den Kiloohm-Werten der Sonde klein und die Umrechnung bleibt gültig. Wer dagegen mehrere Verlängerungen hintereinanderhängt, verschiebt die Kennlinie — und zwar systematisch in Richtung „trockener», weil ein höherer gemessener Widerstand als höhere Saugspannung gelesen wird.
Praktisch heisst das: Eine Verlängerung ist unbedenklich, weil sie so vorgesehen ist. Bei mehr als einer sollte man den Verdacht haben, dass die Messwerte einen Versatz bekommen, und lieber den Sensor näher an die Sonde setzen. Diese Einordnung stammt aus der Anwendungspraxis und ist als Auswahlhilfe zu verstehen, nicht als Zertifizierungsaussage des Herstellers.
Verlegung
Das Kabel wird so verlegt, dass es nicht als Wasserleitung wirkt. Tektelic weist im Handbuch ausdrücklich darauf hin, dass Wasser an einem Kabel entlang durch Kapillarwirkung in das Gehäuse kriechen kann. Eine Schlaufe nach unten vor dem Sensor — eine Tropfnase — unterbricht diesen Weg. Bei einer Verlängerung gibt es zwei Steckstellen mehr, an denen dasselbe gilt.
Beide Steckverbindungen werden über die Kerben ausgerichtet, gerade eingeschoben — nicht drehend — und mit der Überwurfmutter im Uhrzeigersinn festgezogen, bis sie hörbar einrastet. Anschliessend mit leichtem Zug prüfen.
Auf dem Feld sollte das Kabel nicht frei über dem Boden gespannt liegen. Wo eine Maschine, ein Tier oder ein Fuss hängen bleiben kann, hängt irgendwann etwas hängen — flach am Boden geführt und mit Erdhaken gesichert überlebt die Installation die Saison.
Technische Daten
| Aufbau | |
|---|---|
| Bauart | Verlängerungskabel zwischen Kiwi und Sondensatz |
| Länge | 1.5 m |
| Anschlüsse | Rundsteckverbinder mit Überwurfmutter, beidseitig |
| Stromversorgung | keine, passiv |
| Weiteres | |
| Herstellernummer | T0009344 |
| Passend zu | Tektelic Kiwi mit Sondensatz |
Das Zubehör für den Kiwi im Überblick
| Teil | Umfang | Wofür |
|---|---|---|
| Verlängerungskabel | 1.5 m | Abstand zwischen Sensor und Sonde vergrössern |
| Sondensatz mit zwei Sonden | 1 Feuchte, 1 Temperatur | eine Messtiefe |
| Sondensatz mit vier Sonden | 2 Feuchte, 2 Temperatur | zwei Messtiefen im selben Profil |
| Steckverbinder feldkonfektionierbar | — | eigene Kabellängen herstellen |
Unterstützung bei der Auslegung
Wenn dein Sensor weiter weg soll als anderthalb Meter, sag uns die gewünschte Distanz — wir klären mit dem Hersteller, was ohne Messfehler zulässig ist. Das ist eine Frage zum Produkt und kostet nichts.

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