Die Fanso ER18505H ist eine Lithium-Thionylchlorid-Zelle im A-Format mit vorkonfektioniertem Anschlusskabel und Stecker – also nicht zum Einlegen in einen Batteriehalter, sondern zum Einstecken. Genau diese Bauform steckt in vielen LoRaWAN-Sensoren, deren Elektronik fest verlötet ist und die Batterie über einen Stecker versorgt wird. Sie liefert 3.6 Volt, hält bei typischer Sensornutzung viele Jahre und verliert im Regal fast nichts an Ladung. Wenn ein Sensor nach Jahren aufgibt, ist meistens sie es – und der Wechsel dauert eine Minute, sofern die richtige Zelle bereitliegt.
- 3.6 VNennspannung
- A-Format18.5 × 50.5 mm
- mit Kabelund Stecker konfektioniert
- Li-SOCl2nicht wiederaufladbar
Wofür diese Zelle gemacht ist
- Einstecken statt einlegen: Kabel und Stecker sind bereits angebracht. In Geräten ohne Batteriefach – wo die Zelle über einen Steckverbinder auf der Platine sitzt – ist das die einzige praktikable Ersatzlösung.
- Mehr Kapazität als eine AA-Zelle: Das A-Format ist merklich dicker und liefert dadurch deutlich mehr Energie bei gleicher Spannung – der Grund, warum Sensoren mit langen Wartungsintervallen darauf setzen.
- Sehr geringe Selbstentladung: Wie bei allen Zellen dieser Chemie bleibt eine gelagerte Zelle über Jahre nahezu voll. Für den Ersatzteilvorrat entscheidend.
- Weiter Temperaturbereich: Lithium-Thionylchlorid arbeitet weit unter dem Gefrierpunkt zuverlässig weiter – Voraussetzung für Sensoren in Kühlräumen und im Aussenbereich.
- Stabile Spannung bis zum Schluss: Die Elektronik sieht bis kurz vor Ende dieselbe Versorgung wie am ersten Tag; die Sendeleistung bleibt konstant.
Wo sie eingesetzt wird
- Ersatz in LoRaWAN-Sensoren: Der häufigste Fall – ein Sensor läuft seit Jahren, die Anzeige meldet schwache Batterie, das Gerät soll weiterlaufen.
- Geräte ohne Batteriefach: Überall dort, wo die Zelle gesteckt und nicht eingelegt wird.
- Kühlraum- und Aussensensorik: Wo Kälte gewöhnliche Batterien ausbremst.
- Eigene Hardware und Prototypen: Als Energiequelle für Aufbauten mit geringem Dauerstrom und kurzen Sendespitzen.
- Wartungsvorrat bei grösseren Beständen: Wer viele Sensoren betreibt, legt die passenden Zellen auf Lager, bevor der erste ausfällt.
Was man über diese Zellchemie wissen sollte
Passivierung: Während der Lagerung bildet sich auf dem Lithium eine dünne Schutzschicht – sie ist der Grund für die geringe Selbstentladung. Beim ersten Strombezug bricht die Spannung deshalb kurz ein und erholt sich nach Sekunden bis Minuten. Manche Geräte melden in diesem Moment „Batterie schwach», obwohl die Zelle voll ist. Das ist normal und verschwindet unter Last.
Sicherheit: Nicht laden, nicht kurzschliessen, nicht öffnen, nicht über 100 °C erhitzen. Die Anschlussdrähte dürfen sich nicht berühren – bei einer konfektionierten Zelle mit offenen Enden ist das die häufigste Unachtsamkeit. Ausgediente Zellen gehören in die Batteriesammlung.
Technische Daten
| Zellchemie | Lithium-Thionylchlorid (Li-SOCl2), nicht wiederaufladbar |
| Nennspannung | 3.6 V |
| Bauform | ER18505, A-Format (Durchmesser 18.5 mm, Länge 50.5 mm) |
| Ausführung | mit Anschlusskabel und Steckverbinder konfektioniert |
| Eigenschaften | geringe Selbstentladung, stabile Spannungslage, kältefest |
| Belastbarkeit | für kleine Dauerströme mit kurzen Sendespitzen ausgelegt |
Unterstützung bei der Auswahl
Du bist unsicher, ob diese Zelle in dein Gerät gehört? Schick uns Gerätetyp oder ein Foto der eingebauten Batterie – wir kennen die Bestückung der meisten Sensoren aus unserem Sortiment und sagen dir, welche passt. Und wenn daraus ein Projekt wird — Auslegung, Vorkonfiguration oder Inbetriebnahme —, erstellen wir dir gern ein Angebot dafür.

Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.