Mit diesem Abo hängst du ein LoRaWAN-Gerät ans Netz, ohne selbst eines zu betreiben. Wir melden dein Gerät im Swisscom LPN an, dem landesweiten LoRaWAN-Netz, überwachen die Anbindung und leiten jede Meldung an die Adresse weiter, die du uns nennst — als HTTPS-POST im JSON-Format, an dein System, deine Cloud oder deinen Auswertungsdienst. Du brauchst kein Gateway, keinen Netzserver und kein Konto beim Netzbetreiber. Der Preis ist unser Service je Gerät und Monat, die Netznutzung ist darin enthalten. Das Abo läuft monatlich mit sechs Monaten Mindestlaufzeit; danach endet es einen Monat nach deiner Kündigung — für Saisonbetrieb, Bauphasen und alles, dessen Dauer über ein halbes Jahr hinaus noch offen ist. Wer das Gerät lieber selbst im Netzserver verwalten will, ist hier falsch und beim Netzbetreiber richtig — dieses Abo ist für alle, die Daten wollen und keine Netzinfrastruktur.
- ab 1 Gerätkein Mindestbestand, kein Projektvertrag
- ganze SchweizSwisscom LPN, ohne eigenes Gateway
- 6 Uplinks / hbis zu 144 Meldungen am Tag je Gerät
- CHF 0.–Einrichtung und Aufschaltung
- 6 MonateMindestlaufzeit, danach monatlich kündbar
Was im Abo enthalten ist
- Netzzugang ohne eigene Infrastruktur: Dein Gerät sendet, die nächste Swisscom-Basisstation empfängt. Du musst kein Gateway aufstellen, keinen Internetanschluss dafür bereitstellen und nichts warten. Das ist der Unterschied zu einem eigenen Netz: Dort trägst du Gateway, Standort, Strom und Ausfall selbst.
- Anmeldung des Geräts durch uns: Wir tragen DevEUI, JoinEUI und Anwendungsschlüssel im Netz ein und richten die Weiterleitung ein. Für Geräte, die du bei uns gekauft hast, liegen die Daten schon vor — dann genügt die Bestellung und die Zieladresse.
- Weiterleitung an deinen Endpoint: Jede Meldung geht als HTTPS-POST mit JSON-Inhalt an die URL, die du uns nennst: Gerätekennung, Zeitstempel, Port und Nutzdaten. Der Empfänger kann ein eigener Server sein, eine Cloud-Funktion, Node-RED, ein Low-Code-Dienst — alles, was einen POST entgegennimmt.
- Überwachung der Anbindung: Wir sehen, ob ein Gerät im Netz ankommt. Meldet es sich nicht mehr, ist das für uns sichtbar, bevor du es merkst — und beim Nachfragen müssen wir nicht raten, ob das Gerät, das Netz oder dein Endpoint der Grund ist.
- Support bei der Anbindung: Gerät tritt nicht bei, Endpoint bekommt nichts, Nutzdaten sehen anders aus als erwartet — das klären wir mit dir. Das gehört zum Abo, nicht zu einem Ticket.
- Keine Einrichtungsgebühr: Weder für das erste noch für das hundertste Gerät. Der Preis je Gerät und Monat ist der ganze Preis.
- Sechs Monate, dann Monat für Monat: Die ersten sechs Monate sind fest, danach verlängert sich das Abo um je einen Monat. Kündigst du bis zum Monatsende, endet es mit dem Folgemonat. Ein Gerät, das eine Bausaison lang misst, zahlt die Bausaison — und nicht ein ganzes Jahr.
- Wechsel aufs Jahresabo jederzeit: Steht fest, dass das Gerät bleibt, lohnt das Jahresabo — es kostet aufs Jahr gerechnet rund ein Drittel weniger, und ab zehn Geräten greift dort eine Staffel. Der Wechsel ist ein Satz an uns, das Gerät bleibt angemeldet.
Wo das Abo eingesetzt wird
- Ein einzelner Sensor an einem entlegenen Ort: Ferienhaus, Weidezaun, Pumpenschacht, Brunnenstube. Für ein Gerät lohnt sich kein Gateway — hier zahlst du je Gerät und sonst nichts.
- Versuch vor der Entscheidung: Ein Sensor, ein halbes Jahr, dann weiss man, ob die Daten das bringen, was man sich vorgestellt hat — und ob es ein eigenes Netz braucht. Kein Jahresvertrag für eine Frage, die sich in Monaten beantwortet.
- Saison- und Baustellenbetrieb: Betonfeuchte für die Dauer des Rohbaus, Zähler in einem Mietobjekt bis zur Übergabe, Frostwächter über die kalte Jahreshälfte — das Abo endet, wenn der Bedarf endet, frühestens nach sechs Monaten.
- Verteilte Standorte: Zwanzig Liegenschaften mit je zwei Sensoren — ein eigenes Netz hiesse zwanzig Gateways an zwanzig Internetanschlüssen. Über das Abo braucht es keines davon.
- Gebäude ohne eigenes Netz: Mietflächen, in denen du keine Infrastruktur installieren darfst oder willst. Das Gerät an die Wand, fertig.
- Mobile Geräte: Tracker auf Anhängern, Containern, Maschinen — ein eigenes Netz deckt nur den Hof ab, das Swisscom LPN die Strecke dazwischen.
- Grosse Rollouts: Für Bestände ab zehn Geräten, die bleiben, ist das Jahresabo mit seiner Staffel die günstigere Form — das Monatsabo ist die Tür, nicht das Ziel.
Passt das Abo zu deinem Vorhaben?
Es ist richtig, wenn du Messdaten in deinem System willst und die Netzfrage dafür nicht selbst lösen möchtest. Wenn du das Gerät lieber selbst im Netzserver verwaltest, oder Downlinks aus einer eigenen Anwendung schicken willst, brauchst du einen eigenen Vertrag beim Netzbetreiber — das ist ein anderes Produkt, und wir sagen dir gern, wo du es bekommst.
Nicht enthalten ist das Gerät selbst — und auch kein Dashboard. Wer die Daten nicht in ein eigenes System leiten, sondern direkt ansehen und Alarme setzen will, nimmt das Abo mit Dashboard: dasselbe Netz, dazu Diagramme, Gerätestatus und Alarmregeln in unserem Device Hub.
Für ein Gerät in einem Funkloch — Keller, Tiefgarage, Stahlbau — hilft das Abo allein nicht. Dafür gibt es das Swisscom Indoor-Gateway, das die Abdeckung dort ergänzt und über die integrierte SIM-Karte selbst am Netz hängt. Ob ein Standort abgedeckt ist, prüfst du vor dem Kauf auf der Netzseite von Swisscom — der Link steht bei den Dokumenten.
Sechs Uplinks je Stunde sind die Grenze des Netzes, nicht unsere. Ein Sensor, der alle zehn Minuten sendet, passt genau hinein. Ein Tracker, der in Bewegung jede Minute meldet, sprengt sie — sprich uns vor dem Kauf an, dann klären wir, ob sich das Sendeverhalten des Geräts anpassen lässt.
Unser Preis ist nicht der Netztarif. Was du hier zahlst, ist unser Service je Gerät: Anmeldung, Weiterleitung, Überwachung und Support, mit der Netznutzung darin. Wer nur Netzzugang ohne diese Leistungen sucht, findet die Tarife dafür beim Netzbetreiber.
Damit hast du die Kaufentscheidung beisammen. Was jetzt folgt, ist die Tiefe für die Einrichtung und den Betrieb.
So geht es los
Vom Kauf bis zur ersten Meldung an deinem Endpoint sind es vier Schritte, und nur zwei davon liegen bei dir.
| Schritt | Wer | Was |
|---|---|---|
| 1 | du | Abdeckung am Standort auf der Swisscom-Netzseite prüfen, Abo je Gerät bestellen |
| 2 | du | Gerätedaten und Zieladresse an uns: DevEUI, JoinEUI, Anwendungsschlüssel und die URL deines Endpoints. Bei Geräten aus unserem Shop nur die URL — den Rest haben wir. |
| 3 | wir | Gerät im Netz anmelden, Weiterleitung einrichten, Beitritt des Geräts prüfen |
| 4 | Gerät | Einschalten oder neu starten — es tritt dem Netz bei, die erste Meldung kommt an deinem Endpoint an |

Der Weg der Daten: Das Gerät sendet, das Swisscom LPN empfängt, unser Service leitet an deine Adresse weiter. Kein Gateway und kein Netzserver auf deiner Seite.
Was an deinem Endpoint ankommt
Jede Meldung des Geräts erreicht deine URL als HTTPS-POST mit einem JSON-Körper. Darin stehen die Gerätekennung (DevEUI), der Zeitstempel des Empfangs, der LoRaWAN-Port und die Nutzdaten des Geräts. Die Nutzdaten kommen so an, wie das Gerät sie sendet — die Umrechnung in Messwerte macht der Decoder des Herstellers, den es für praktisch jedes Gerät in unserem Shop frei gibt; auf der jeweiligen Produktseite ist er unter den Dokumenten verlinkt. Vor der Einrichtung schicken wir dir eine Beispielmeldung, damit du den Empfänger dagegen bauen kannst.
Dein Endpoint muss per HTTPS erreichbar sein und die Meldung mit einem Statuscode 2xx quittieren. Braucht er eine Kennung, kannst du sie als Teil der URL oder als festen Kopfzeilenwert vorgeben — sag uns beim Einrichten, wie dein System sich authentifiziert.
Laufzeit, Abrechnung, Kündigung
| Angabe | Regelung |
|---|---|
| Einheit | ein Abo je Gerät |
| Mindestlaufzeit | 6 Monate ab Kauf |
| Verlängerung | danach automatisch um je einen Monat |
| Kündigung | jederzeit bis zum Monatsende, wirksam auf das Ende des Folgemonats — frühestens auf das Ende der Mindestlaufzeit |
| Beispiel | Kauf am 10. März, Kündigung am 20. November: das Abo endet am 31. Dezember |
| Abrechnung | monatlich im Voraus, Preis exkl. MwSt. |
| Einrichtung | keine Gebühr |
| Nach dem Ende | das Gerät wird im Netz abgemeldet; es sendet weiter, aber niemand empfängt |
Wann das Jahresabo günstiger ist
Die sechs Monate Mindestlaufzeit kosten weniger als ein Jahresabo; zwölf Monate hier kosten aber rund die Hälfte mehr als ein Jahr im Jahresabo. Die Rechnung kippt nach etwa acht Monaten: Wer das Gerät länger hängen lässt, fährt jährlich besser — und ab zehn Geräten kommt dort noch die Staffel dazu. Das Monatsabo ist für alles gedacht, dessen Dauer offen ist; sobald sie es nicht mehr ist, wechselst du.
Leistungsbeschreibung
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Netz | Swisscom LPN, LoRaWAN EU868 |
| Abdeckung | ganze Schweiz nach Netzkarte von Swisscom; Innenräume je nach Bauweise |
| Uplinks | bis 6 je Stunde und Gerät |
| Sendeintervall | mindestens 10 Minuten |
| Geräteanmeldung | OTAA mit DevEUI, JoinEUI und Anwendungsschlüssel |
| Weiterleitung | HTTPS-POST, JSON, an die URL, die du uns nennst |
| Überwachung | Empfang im Netz je Gerät, durch uns |
| Support | Anbindung, Beitritt, Weiterleitung — per E-Mail und Telefon zu Bürozeiten |
Passende Geräte
An dieses Abo passt jedes LoRaWAN-Gerät mit EU868 und OTAA-Beitritt — praktisch das ganze Sensorsortiment in unserem Shop. Wer erst prüfen will, wie gut das Netz am Standort ankommt, nimmt den Adeunis Field Test Device: Er zeigt Signalstärke und Antwort des Netzes am Gerät an, bevor ein einziger Sensor montiert ist. Für Standorte ohne Abdeckung gibt es das Swisscom Indoor-Gateway.
Unterstützung bei der Planung
Sag uns, wie viele Geräte an wie vielen Standorten du anbinden willst und wohin die Daten sollen — dann sagen wir dir, ob das Abo die richtige Form ist oder ein eigenes Netz. Für Funkmessungen vor Ort, die Anbindung an dein Zielsystem und die Vorkonfiguration grösserer Stückzahlen erstellen wir dir gern ein Angebot.

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